Kennecott Coppermine
September 18 in the United States ⋅ ☁️ 9 °C
Heute war gegen späteren Mittag wieder Regen angesagt, daher haben wir den Wecker auf 07.30 Uhr gestellt, um die trockenen Stunden noch nutzen zu können. Nachdem gefrühstückt und alles verstaut war, ging es auch schon los. Zunächst mussten wir noch eine Stunde auf der McCarthy Road fahren, die Bedingungen (siehe Beschrieb von Sarah gestern) haben sich dabei nicht verbessert, ausser es waren exponentiell mehr Eichhörnchen, Hasen und Fichtenhühner unterwegs. In McCarthy angekommen mussten wir feststellen, dass hier ganz schön tote Hose ist. Das ist hier wohl Normalzustand, sobald die Touristensaison durch ist... und das ist leider ab dem 15. September der Fall. Knapp verpasst, aber können wir natürlich nicht ändern. Prinzipiell ist es ja mega angenehm, wenn man ohne Menschenmassen unterwegs ist. Blöd ist nur dass unser Ziel, die Kennicott Kupfermine, normalerweise mit dem Shuttle erreicht wird, da die offizielle Strasse in McCarthy endet. Und diese Shuttles fahren natürlich auch nicht mehr. Heisst wir mussten den Fussbus nehmen, der leider nur mit Schrittgeschwindigkeit fährt. Am Parkplatz haben wir noch einen grossartigen Ausblick auf den Root Gacier, bzw. das zugehörige Eisfeld genossen, dann ging es auch schon los. Auf dem Hinweg sind wir einen ruhigen Waldpfad entlang gewandert. Bei den Blackbourn Cabins wollten wir noch fragen ob wir Bikes ausleihen können (Sarah hatte gestern noch gelesen dass sie das machen). Leider haben wir bei den Cabins aber ums verrecken niemanden gefunden (wie sich später herausgestellt hat, machen sie die Bike Vermietung aber sowieso nicht mehr). Also weiter laufen. Die Laune von Sarah war definitiv auch schon besser.
Nach ca. 2 Stunden (5.3 Meilen) sind wir angekommen und konnten die Kupfermine, bzw. die "Mühle" von aussen besichtigen. Natürlich hatte auch das Visitor Center, sowie praktisch alle Gebäude die nicht im Privatbesitz sind schon "Winterschlaf". Wir haben die beeindruckenden Bauwerke und die schöne Aussicht dennoch genossen und es gab immerhin noch ein paar Informationstafeln. Die Kennicott Kupfermine wurde an einem aussergewöhnlich ergiebigen Kupfervorkommen erbaut und war ca. 30 Jahre lang in Betrieb. Nach dem schliessen der Mine in den 1930er Jahren, sind die Gebäude zunächst verfallen, bevor sie von privater Hand ab Anfang der 1950er erhalten wurden. In den 1970er Jahren wurde die Erhaltung dann in staatliche Hand übergeben und wurde dann zur Touristenattraktion.
Von der Mine aus kommt man theoretisch in einer 6.8km Runde bis an den Root Gletscher heran. Vor einem halben Jahr hätten wir dies bestimmt noch gemacht, aufgrund der aktuellen Umstände haben wir aber auf diese zusätzliche Anstrengung verzichtet und sind die knapp 2 Stunden wieder zurück zum Parkplatz gewandert. Das Wetter hat glücklicherweise gut gehalten, nur ungefähr im letzten Kilometer hat es leicht zu regnen angefangen, so dass wir fast trocken wieder bei Big Red angekommen sind. Wir haben dann den Rückweg angetreten, wieder zwei Stunden zurück auf der McCarthy Road und nochmal knapp eine Stunde auf (Gott sei Dank) asphaltierter Strasse zum heutigen Übernachtungsplatz. Dort angekommen gab es zum zNacht noch das restliche Chili von gestern in Wraps.Read more






























TravelerRichtig cool 😍 gfallt mir