• Lisa Marie Berger
  • Lisa Marie Berger

Work&Travel in New Zealand

Een 267-daags avontuur van Lisa Marie Meer informatie
  • Wellington

    2 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ☁️ 18 °C

    Ich habe mich nach den drei wundervollen Tagen in Hastings dann leider von meinen Freunden verabschiedet und bin nach Wellington gefahren.
    Da habe ich zwei Nächte auf dem Mt Victoria geparkt. Am ersten Abend war am Hafen der Südostasien Nacht Markt, mit allerlei Ständen, wo es Essen gab und zwei Bühnen, wo es Musik, Kampfkunst und Tanz zu bestaunen gab. Am Montag war ich dann im berühmten Museum Te Papa. Dort habe ich fast vier Stunden verbracht.
    Abends war ich dann noch im Kino bei Beauty and the Beast mit Emma Watson. Wer den Film noch nicht gesehen hat, unbedingtes Muss!
    Und am Dienstag Nachmittag ging es dann endlich mit der Fähre wieder auf die Südinsel. Die Hoffnung dem schlechten Wetter zu entfliehen gab ich schnell auf, denn der Zyklon wüted auch hier im Norden der Südinsel.
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  • Blenheim

    5 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ 🌧 12 °C

    Den Abend, als ich mit der Fähre auf der Südinsel angekommen bin habe ich in Picton verbracht.
    Dann ging es am nächsten Tag weiter nach Blenheim. Das Wetter war immer noch schlecht. Also war ich im Museum, in dem es viele interessante Infos über die Region und natürlich über den Wein gab. Nach einem kurzen Besuch zweier Kunstausstellungen und einem Einkauf musste ich natürlich auch den guten Wein probieren. Also bin ich zum Weingut "Hans-Herzog" gefahren. (Ja, klingt deutsch, ist auch so. Zumindest fast. Die Besitzer kamen ursprünglich aus der Schweiz) Dort habe ich zuerst ein paar Weine probiert und dann noch schön gegessen. :D
    Am nächsten Tag habe ich mich entschlossen noch in Blenheim zu bleiben, weil ich meine geplante Wanderung bei dem Wetter noch nicht starten konnte und habe somit den Tag zur Vorbereitung und zum Entspannen genutzt.
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  • Wanderung Nelson Lakes Tag 1

    7 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 10 °C

    Ankunft an der Angelus Hut: 16 Uhr
    Also nach 6 Stunden und 12 km! Nicht schlecht für den steilen Aufstieg und mein ganzes Gepäck.
    An der Hütte angekommen konnte ich noch ca eine Stunde Sonne auf der Terrasse genießen, bevor sie hinter den Bergen verschwand und den Himmel rosa färbte.
    Der Sternenhimmel war natürlich wieder der Wahnsinn. Bin dann aber auch recht zeitig ins Bett gegangen, habe mich in meinen Schlafsack gekuschelt und neue Kräfte für den nächsten Tag gesammelt.
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  • Wanderung Nelson Lakes Tag 2

    8 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 19 °C

    Start von der Angelus Hut: 9 Uhr
    Dann ging es den ganzen Tag nur begab und zwar wieder schön steil und natürlich übers Schotterfeld. Das Wetter war an dem Tag nicht ganz so schön, aber immerhin hat es nicht geregnet. Da es so steil und teilweise sehr rutschig ist blieb natürlich das ein oder andere ausrutschen nicht aus. Aber naja, aufstehen, Staub abklopfen und weiter gehts! 💪Meer informatie

  • Wanderung Nelson Lakes Tag 2

    8 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 19 °C

    Ankunft an der Coldwater Hut: 15 Uhr
    Also wieder 6 h, diesmal aber nur 11 km
    Nach dem steilen Anstieg ging es dann noch einmal ein ganzes Stück flach am Fluss entlang, was meine Beine wieder etwas entspannte.
    An der Hütte angekommen habe ich Feuer gemacht und bald füllte sich die kleine Hütte mit anderen Wanderern. Wir waren insgesamt 12, gerade so viel, wie auch Matratzen da waren.
    Ich hatte dabei auch ein interessantes Gespräch mit einer älteren Frau, so um die 70, die einen Roadtrip von London bis nach Südafrika gemacht hat, im Himalaya als Krankenschwester gearbeitet hat und jetzt mit 70 noch auf den Bergen rumwandert. Das hat mich ziemlich beeindruckt.
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  • Wanderung Nelson Lakes Tag 3

    9 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 25 °C

    Das beste am Wandern ist die unberührte Natur, die einen immer wieder mit neuer Schönheit überrascht, so wie der Sonnenaufgang an diesem Morgen. Und die wundervollen Menschen, die man trifft, die genauso fasziniert sind und die Natur genießen. Ein Typ aus Tschechien ist nicht zur Hütte gewandert, sondern mit den Kayak gefahren und das durfte ich mir mal kurz ausleihen. Die Berge sahen vom See aus noch viel imposanter aus und es war einfach nur wunderbar. 😊
    Dann ging es aber wieder los.
    Start an der Hütte: 9 Uhr
    Es ging erst 3 Stunden schön bequem am See entlang und dann musste ich die letzte Stunde wieder den Berg hoch zum Parkplatz.
    Ankunft am Parkplatz also nach 4 Stunden und 10 km.
    Da war ich dann aber ganz schön froh wieder da zu sein, nach insgesamt 33 km. Eine der besten Wanderungen, die ich je gemacht habe!
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  • Cape Foulwind

    10 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach meiner Wanderung bin ich direkt nach Westport gefahren, wo ich in einem schönen Hostel die Nacht verbracht habe. (Man muss sich nach so einer Anstrengung ja auch mal was gönnen und Internet zum F1 streamen war auch nicht schlecht 😜)
    Am nächsten Morgen ging es dann ausgeruht und mit höllischem Muskelkater zum Cape Foulwind. Sehr schöne Küstenlandschaft und man kann einen anderthalb stündigen Spaziergang zur Seerobben Kolonie machen 😉
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  • Seerobben Kolonie am Cape Foulwind

    10 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 17 °C

    Und tatsächlich kann man dort einige Seerobben beobachten. Sie faulenzen in der Sonne oder spielen im Wasser in kleinen Buchten, wo vor allem die Kleinen vor Haien geschützt sind. Am Anfang ist es wie ein Suchbild, da man sie auf den Felsen nicht auf den ersten Blick erkennt, doch nach und nach entdeckt man immer mehr. Ich habe ca 50 Seerobben gezählt. Waren aber bestimmt noch einige mehr. 😊 Absolut großartig die Tiere in freier Wildbahn und trotzdem so nah zu sehen!Meer informatie

  • Castel Hill

    11 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 17 °C

    "And I miss the way, you make me feel, it's real. We watch the sunset over the castel on the hill"

    Nein, mit dem Lied von Ed Sheeran hat Castel Hill nix zu tun, außer, dass ich das Lied die ganze Zeit im Kopf hatte. 😂
    Diese lustigen Kalkstein Formationen erinnerten die Leute nur früher an die Ruinen eines Schlosses auf einem Hügel. Naja, kann ich mit viel Fantasie nachvollziehen 😉
    Es macht aber auf jeden Fall Spaß dort herum zu wandern und zu klettern, auch wenn das Wetter vllt nicht ganz so schön war.
    Von dort aus habe ich dann noch zwei amerikanische Hitchhiker bis zum Lake Tekapo mitgenommen, die sich sogar mit etwas Spritgeld bedankt haben. 😊
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  • Aoraki/Mt Cook

    12 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 23 °C

    Auch wenn ich hier schon einmal war konnte ich nicht anders als noch einmal hinzufahren. Dieser Berg hat einfach eine magische Anziehungskraft. 😋
    Dieses Mal bin ich den Weg aber bis zum Ende gelaufen. Bis zum Hooker Lake, von wo aus man den Gletscher sehen kann.
    Das Wetter war immer noch nicht gut, heißt ich habe Mt Cook eigentlich überhaupt nicht gesehen. Aber der Gletscher sah beeindruckend aus und auch die große Eisbrocken im See waren etwas, dass ich so noch nicht gesehen habe.
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  • Lake Wanaka

    13 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 23 °C

    Wanaka ist ein kleiner Ort, umgeben von Bergen und an einem wundervollen See. Berühmt vor allem für "den Wanaka Baum" und Roys Peak. Den Baum habe ich gesehen, auch wenn das Foto keine ganz so tolle Reflexion hat, da der Wasserstand nicht so hoch war. Roys Peak werde ich allerdings auf den nächsten Neuseelandtrip verschieben müssen. Man kann ja leider nicht ewig auf gutes Wetter warten und im Moment sieht es auch nicht unbedingt so aus, als würde das Wetter demnächst besser werden. Also erstmal keine großen Wanderungen mehr.
    Allerdings gab es an diesem Tag mal ein paar Stunden am Nachmittag, wo man ein wenig Sonne erraten konnte. Die habe ich natürlich sofort genutzt und mir für zwei Stunden ein Kayak ausgeliehen. Es war richtig schön auf dem See. Wundervolle Ruhe, ein bisschen Sonnenschein und die Berge haben sich ganz toll im Wasser gespiegelt. Für solche Momente liebe ich Neuseeland einfach!
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  • Der wahrscheinlich verrückteste Tag

    14 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute war wahrscheinlich der verrückteste Tag meiner gesamten Reise.
    Am Morgen war das Wetter immer noch nicht gut, also kein Grund in Wanaka zu bleiben. Deswegen bin ich in Richtung Queenstown gefahren. Kurz vor Queenstown gibt es den berühmten Bungy Jump. Ein Muss in Neuseeland. Man stürzt sich von einer 43 m hohen Brücke runter in eine Schlucht, durch die ein wunderschöner Fluss fließt. Das ist der älteste und für Neuseeland berühmteste Bungy. Ich bin also hin und habe mir erst einmal angeschaut, wie das so aussieht und man bekommt schon so viel Adrenalin allein vom zu schauen. Mir war es schon etwas mulmig zu Mute, wenn ich daran dachte mich dort runter zu stützen. Aber ich dachte mir auch, wenn ich es jetzt nicht mache, mache ich es wahrscheinlich nie. Also rein in den Shop, Ticket gekauft und dann anderthalb Stunden warten. Was in diesen anderthalb Stunden passierte erzähle ich gleich, jetzt aber erst einmal mein Bungy Abenteuer: Zuerst wird man gewogen, damit auch das richtige Seil für einen ausgewählt wird. Dann noch einmal kurz warten, den Leuten vor einem in der Schlange Mut zureden, den man selbst nicht wirklich hat und dann geht es los. Die Beine werden mit einem Handtuch und Stricken zusammen gebunden außerdem hat man so ein Sicherheitsgurt um, wie beim Klettern. Nach der Frage, ob man mit dem Kopf ins Wasser eintauchen möchte (Nein! Definitiv Nein!) wird beides an das Bungy befestigt und man darf mit seinen zsm gebundenen Beinen zur Plattform tippeln. Und dann steht man da unter sich die Schlucht, ein letztes Mal in die Kamera winken und dann 3-2-1 und ja ich bin tatsächlich sofort gesprungen. Und ich muss sagen, dass das der schlimmste Moment war, sich selbst dazu zu überwinden zu springen. Und dann fliegt man kurz und dann kommt man wieder hoch wie so ein Flummi und das geht dann noch ein paar Mal so weiter, was echt Spaß macht. Unten wird man dann per Boot aufgefangen und darf dann mit immer noch leicht zitternden Knien wieder hoch laufen. Der teuere Spaß war ziemlich schnell vorbei und mein zweiter Gedanke (nach Oh mein Gott ich hab das gerade ernsthaft gemacht?!!!) war: "Nochmal, nochmal, nochmal"! Dann habe ich mir noch das Video meines Sprunges gekauft und mein Shirt abgeholt. Und dann habe ich mich um meine zweite sehr verrückte Sache an diesem Tag gekümmert:
    Denn in den anderthalb Stunden, in denen ich warten musste wollte ich eigentlich nach Arrowtown fahren. Ich fahre rückwärts, schon etwas holprig, aus der Parklücke raus, schalte in Drive und *hässliches Geräusch* und nix passiert. Der Motor läuft, der Gang ist drin und das Getriebe hinüber. Heißt es fährt nicht mehr. Eine Familie hat mir dann geholfen das Auto wieder in die Parklücke zu schieben. Nach einer halben Stunde hatte ich mich dann auch wieder so weit beruhigt, dass ich meine Versicherung, ähnlich dem ADAC anrufen konnte. Die haben mir in der Zwischenzeit einen Abschleppwagen organisiert und ich habe mich mit dem Bungy kurzzeitig auf andere Gedanken gebracht. Danach kam dann der Abschlepper, ein sehr netter Herr, mit dem ich mich während der Fahrt nach Queenstown über meine weiteren Möglichkeiten unterhalten habe. Das Auto für ein paar Hundert Dollar noch an irgendeine Werkstatt loszuwerden sei unmöglich. Macht hier niemand in Neuseeland. Und naja privat kauft ja keiner ein Auto, mit kaputtem Getriebe. Normalerweise würde eine Entsorgung 100$ kosten, für mich macht er es aber kostenlos. (Ich muss anscheinend ziemlich elendig ausgesehen haben)
    Also habe ich all mein Zeug, bzw so viel ich tragen konnte aus meinem Auto rausgenommen, mich von meinem geliebten Auto nach 8 Monaten und mehr als 20'000km verabschiedet und mich ins Zentrum begeben um mir irgendeine Übernachtungsmöglichkeit für diese Nacht zu finden. Was nicht wirklich einfach ist, wenn man ohne eine Reservierung an einem Feiertag da steht. Letztendlich bin ich jetzt auf einem Campingplatz im Zelt und hoffe, dass der morgige Tag etwas ruhiger wird.
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  • Invercargill

    16 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 12 °C

    Ich habe jetzt drei Nächte in Invercargill verbracht. Um mich und mein Zeug wieder etwas zu ordnen und den Rest meiner Reise zu planen. Und es war auch mal ganz schön einfach nix zu machen 😜
    Ich war auch am Strand in Oreti. Da war das Wetter auch mal schön aber dann doch zu kalt um schwimmen zu gehen. Mein Ostern war also sehr entspannt und nicht wirklich besonders.
    Meinen Koffer habe ich jetzt für den Rest der Zeit im Hostel gelassen, in dem ich dann auch meine letzte Nacht in Neuseeland verbringen werde. Mein Flug von Invercargill ist auch gebucht.
    Aber jetzt genieße ich mal noch den Rest der Zeit. Ich warte gerade auf meine Fähre nach Stewart Island, wo ich zwei Nächte verbringen werde und danach geht es weiter nach Te Anau und zum Milford Sound. 😉
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  • Stewart Island

    18 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 12 °C

    Um 9.30 habe ich die Fähre nach Stewart Island genommen, wo ich gegen 11 angekommen bin. Dann habe ich zuerst meinen Rucksack im Hostel abgeladen und dann den Ort (oder treffender: das Kaff) erkundet. Den Nachmittag habe ich lesend auf der Terrasse des Hostels in der Sonne verbracht. Dann geht man einmal kurz in der Küche und schon ist ein Kaka der Meinung, dass Bücher und Kopfhörer ein tolles Spielzeug sind. 😂 Ganz schön frech.Meer informatie

  • Nächtliche Suche

    18 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 12 °C

    Am Abend bin ich zum Ackers Point gelaufen, habe mir die rosa farbenen Wolken angeschaut und auf dem Rückweg Kiwi gesucht. Leider nicht erfolgreich. Nach dem Abendessen bin ich mit einem Freund aus dem Hostel nochmal raus, aber auch da kein Erfolg. Aber hier auf der Insel ist die Lichtverschmutzung natürlich wieder sehr gering und so war der Sternenhimmel einfach nur toll. Also hat es sich trotzdem gelohnt noch einmal raus zu gehen.Meer informatie

  • Ulva Island

    19 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute ging es mit dem Wassertaxi nach Ulva Island. Das Besondere an dieser Insel ist, dass sie ein Vogelreservat ist, frei von allen Raubtieren, wie Possums oder Ratten. Also so, wie Neuseeland ursprünglich aussah. Und die Vogelwelt ist einfach unglaublich! Die Farbenvielfalt und die Klangvielfalt ist wundervoll. Da die Vögel keine Raubtiere zu fürchten haben und wir Naturfreunde ihnen ja natürlich auch nichts antuen haben sie auch keine Angst. Die Vögel, vor allem der Stewart Island Robin (der kleine Graue) kommen ganz nah an einen heran. Der Weka am Strand kam bis auf ein paar Zentimeter heran, liegt aber höchstwahrscheinlich daran, dass er erkannt hat, was ich da gerade leckeres aus meinem Beutel geholt habe. Aber man sollte die Vögel dort natürlich auf keinen Fall füttern. Auch die Pflanzenvielfalt im Regenwald ist einfach atemberaubend.
    Das Allerbeste kommt aber gleich im nächsten Blogspot 😉
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  • KIWI

    19 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 27 °C

    Ja Kiwi! Und nicht nur einen oder zwei, sondern gleich drei Kiwi sind mir über den Weg gelaufen. Ich kann es immer noch nicht glauben.
    Der Kiwi ist ja eigentlich nachtaktiv, aber auf Ulva Island ohne Feinde ist das ja gar nicht nötig und so laufen sie dort auch tagsüber herum. Es ist gar nicht so einfach ein gutes Foto zu machen, weil die Kiwi auf ihren kräftigen Beinen doch ganz schön schnell sind.
    Und so habe ich am Ende meines Trips doch noch wilde Kiwi gesehen. Ein weiteres Must Do abgehakt.
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  • Te Anau

    21 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 10 °C

    Von Stewart Island wieder auf dem Festland angekommen bin ich nach Riverton gehitcht, wo ich die Nacht in einem ruhigen Hostel verbracht habe. Heute Morgen ging es dann weiter Richtung Te Anau. Brauchte vier Mitfahrgelegenheiten, für eine eigentlich gar nicht so lange Strecke und die Wartezeiten zwischendurch waren etwas länger als sonst, was daran liegt, dass hier in der Gegend echt nicht viele Leute unterwegs sind. Nach ca 4 Stunden war ich dann aber im Hostel in Te Anau.
    Dann habe ich mir zuerst den Ort angeschaut, war einkaufen und habe eine Tour zum Doubtful Sound für morgen gebucht.
    Bevor ich mir eine leckere Pizza gegönnt habe war ich natürlich noch zu meiner Lieblingstageszeit am See, nämlich zum Sonnenuntergang. Nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwunden ist hat sie die Wolken und die Berge in der Ferne noch wundervoll orange angestrahlt.
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  • Kayaktour im Doubtful Sound

    22 april 2017, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 15 °C

    Am Samstag habe ich einen Kayaktour im Doubtful Sound gemacht. Eins der besten Dinge, die ich hier in Neuseeland erlebt habe!
    Ich wurde früh morgens abgeholt, dann ging es zur Fähre und über den Lake Manapouri. Dabei ging die Sonne hinter den Bergen auf, was das erste Highlight des Tages war. Einfach wunderschön.
    Danach mit dem Bus über den Pass, wo man von oben einen atemberaubenden Blick auf den Sound, der eigentlich ein Fiord ist, hat.
    Und dann ging es raus aufs Wasser zu drei Stunden kayaken. Ich hatte einen super Paddelpartner, dank dem ich wahrscheinlich mehr Fotos und Videos gemacht habe, als wirklich zu paddeln. Als wir ein ganzes Stück draußen waren passierte das Unglaubliche. Wir sahen, dass etwas auf uns zugeschwommen kam. Es waren Delfine!!! Im Doubtful Sound extrem geschützte und sehr selten zu sehende Delfine. Die Tiere sind so stark geschützt, dass wir ihnen nicht hinterher paddeln, oder dem Rest unserer Gruppe den Standort der Delfine mitteilen durften. Wir hatten aber an diesem Tag einfach mehr Glück mit uns, als überhaupt möglich. Denn die Delfine kamen direkt auf uns zu. Und dann direkt unter unseren Kayaks drunter. Ich hätte sie theoretisch einfach anfassen können. (Ist natürlich nicht erlaubt und ich war auch viel zu beschäftigt alles zitternd auf Video festzuhalten.) Da war also eine Vierergruppe Delfine, die gerade einfach an und unter uns vorbei geschwommen sind. Wir alle überglücklich darüber, schauen den Delfinen sehnsüchtig hinterher, so dass wir die nächsten Delfine erst bemerken, als sie direkt neben uns sind. Und so ging das dann eine ganze Weile weiter. In kleinen Gruppen haben wir um die 20 Delfine gesehen. Immer nur Zentimeter entfernt. So eine geniale Erfahrung! Dieser Tag war einfach nur perfekt.
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