• Altstadt-Adventure

    September 9 in Croatia ⋅ ☀️ 25 °C

    Unser erster richtiger Urlaubstag nur zu viert begann gewohnt entspannt. Erst einmal frühstücken, ein bisschen Haushalt und langsam in den Tag starten.

    Die Mädels machten sich anschließend mit den Laufrädern auf den Weg zum Waschhaus, um dort eine Maschine Wäsche für 10 Euro anzuwerfen.

    Nein. Das Waschmittel war nicht inklusive. Und nein, für diesen Preis wurde die Wäsche auch nicht persönlich entgegengenommen, beladen, entladen und anschließend fein säuberlich zusammengelegt.

    Dafür soll sie danach aber außergewöhnlich gründlich sauber gewesen sein. So erzählt man es sich zumindest.

    Während also anderswo auf dem Campingplatz Luxuswäsche betrieben wurde, beschloss Michi, dass nach einigen Tagen Essen, Eis und Kaltgetränken nun tatsächlich auch einmal Sport im Urlaub stattfinden könnte.

    Auf der Resort-Karte war schließlich ein Trimm-dich-Pfad eingezeichnet. Also Laufschuhe an und auf zur Erkundung: ein bisschen laufen, zwischendurch die eine oder andere Gymnastik- und Kraftübung und dann wieder weiter.

    Mit etwas Fantasie erinnerte das Ganze aber durchaus an diesen neumodischen HYROX-Trend.

    Achtung, Spoiler-Alarm:
    An dieser Stelle sei bereits verraten: Dieses Thema wird uns im November beim nächsten Penguin noch einmal etwas ausführlicher beschäftigen.

    Zurück am Mobile Home hieß es anschließend wieder: Strandtag!

    Ab ins Meer und noch einmal die Sonne genießen. Gegen Mittag frischte der Wind allerdings ordentlich auf und zunehmend zogen Wolken über das Resort. Regen blieb glücklicherweise aus – und plötzlich herrschten damit Bedingungen, die wir in den vergangenen Tagen kaum kannten:

    Man konnte sich außerhalb von Schatten und Wasser bewegen, ohne innerhalb weniger Minuten gegrillt zu werden. Perfekt also für eine ausgiebige Runde auf dem Spielplatz.

    So plätscherte ein wunderbar gemütlicher Nachmittag dahin. Beste Voraussetzungen also, um heute Lenis Wunsch nachzukommen:

    Wir gehen schön essen!

    Ein passendes Restaurant in der nahegelegenen Stadt Nin war schnell gefunden – und geschmacklich erwies sich die Wahl als absoluter Volltreffer. Für jeden etwas dabei, alle satt, alle zufrieden.

    Mittlerweile spielte sogar das Wetter wieder besser mit und so bummelten wir anschließend gemütlich durch die kleine historische Stadt und klapperten noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit ab.

    Darunter auch die als „kleinste Kathedrale der Welt“ bekannte Kirche mit gerade einmal rund 8,5 Metern Länge.

    Diese Angabe wurde selbstverständlich nicht einfach ungeprüft hingenommen. Also rein und höchstpersönlich per Schrittlänge nachgemessen.

    Kommt hin.

    Und dann gab es noch ein weiteres Highlight.

    Endlich konnte nämlich auch Lenis ausgeprägter Fetisch für schiefe Bauwerke wieder befriedigt werden. Zuletzt war dies bekanntlich beim Schiefen Turm von Pisa gelungen.

    Auch das kleine Gotteshaus von Nin weist eine gewisse Schieflage auf.

    Leni betrachtete das Bauwerk.

    Kurze Analyse.

    Erneut das fachkundige Urteil:

    „Gar nicht mal so schief.“

    Na gut.

    Viel interessanter war ohnehin der weltberühmte Handball-Bischof von Nin.

    Andere sehen in der Statue von Bischof Gregor von Nin vielleicht ein bedeutendes kroatisches Denkmal.

    Wir sehen: perfekte Wurfauslage.

    Zum Abschluss führte der Weg dann noch in den Candy Shop. Eine Kleinigkeit für jeden musste schließlich noch sein.

    Und damit war auch dieser vermeintlich ruhige Urlaubstag schon wieder vorbei.
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