• Nadine Kämper
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Andorra

Wanderreise in den Pyrenäen Read more
  • Trip start
    July 11, 2026

    Auf nach Andorra!

    July 11 in Germany ⋅ ☀️ 26 °C

    Bahnchaos mit Böschungsbrand nahe Köln, plötzliche Baustelle zwischen Siegburg und Frankfurt. Unklar, wo Züge ab Köln nach Frankfurt abfahren, Deutz, Hbf???
    Kurz entschlossen sind wir zu dritt mit dem Auto meiner Freundin Maggy zum Flughafen Frankfurt gefahren.Read more

  • Kurzer Blick aus dem Hotel in Soldeu

    July 11 in Andorra ⋅ ☀️ 16 °C

    3,5h inkl. Kaffeepause dauerte die Busfahrt von Barcelona nach Andorra.
    Um ca. 20.45 Uhr nach Checkin wollte jeder einfach nur noch schnell zum Abendessen.
    So ganz idyllisch ist der Blick direkt aus Hotel nicht. Auch im Bergort Soldeu wird gebaut. So sieht man einen Kran vor der Skipiste.
    Kräne sahen wir innerhalb Andorras auf der Hinfahrt viele. Überall, wo es das bergige Terrain erlaubt, wird gebaut. Von ehemals 2000 Einwohnern in den 1930er Jahren ist die Bevölkerung auf heute 80.000 angewachsen.
    Wir sind gespannt auf die unberührte Bergwelt beim Wandern.
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  • Vall del Riu

    July 12 in Andorra ⋅ ⛅ 19 °C

    Bei einer ersten Testwanderung wurde heute geschaut, wie unsere Wandergruppe mit der Höhe zurecht kommt.
    Im Allgemeinen gut, aber zwei Leute mussten umdrehen. Warum genau, habe ich nicht mitbekommen.
    Die Pyrenäen sind grüner als ich erwartet habe. Es wachsen Birken auf 1800m und die vielen Nadelbäume sind Kiefern. Auf den Wiesen zwischendurch sieht man häufig Schwertlilien und eine fast völlig hellviolett farbene Distelart namens Mannstreu.
    Unterwags kamen wir an der längsten Hängebrücke Europas vorbei, Eintritt 19€ inkl. Anfahrt mit dem Bus. Von der Brücke kann man auch Bungeejumping machen.
    Mittagspause mit mitgebrachtem Picknick gab es an einem sehr kalten Gebirgsbach.
    Angekommen bei der romanischen Kirche Sant Joan de Caselles fuhren wir mit dem Linienbus wieder zurück zum Hotel.
    Was ich beim ersten Footprint aus Andorra noch vergaß zu schreiben:
    Andorra gehört übrigens NICHT zur EU. Sie haben aber den Euro und sogar selbst geprägte Münzen. Amtssprache ist Katallanisch.
    Achtung beim Roaming, da Andorra nicht zur EU gehört, gibt es bei deutschen Providern meist kein Abkommen mit Andorra und es drohen hohe Gebühren bei Mobilfunknutzung.
    Da es im Hotel gutes WLAN gibt, habe ich keine lokale SIM gekauft. Reicht, wenn man abends mal Nachrichten lesen und Footprints schreiben kann :-)
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  • Soldeu Dorfrundgang

    July 12 in Andorra ⋅ ☁️ 24 °C

    Unser Unterkunftsort Soldeu ist ein kleines Dorf v.a. auf Skitourismus ausgerichtet.
    In Sommer kommen Mountainbiker und Wanderer.
    Es gibt den Post-Supermarkt, eine alte Waschstelle, einen kleinen Friedhof und viele Hotels.Read more

  • Naturpark Sorteny

    July 13 in Andorra ⋅ ⛅ 20 °C

    Der Naturpark Sorteny ist bekannt für seine Blumenwiesen. Allerdings ist die Saison für Blumen schon vorbei. Die Blumen von gestern wie die Schwertlilien waren auch heute vertreten.
    Es gab viele Blaubeer- und Himbeersträucher. Auf 2000m sind die Früchte im Gegensatz zum deutschen Flachland noch nicht reif.Read more

  • Heiligtum von Meritxell

    July 13 in Andorra ⋅ ☀️ 24 °C

    Das Heiligtum von Meritxell ist eine Madonnennstatue in einer kleinen Basilika.
    Die Statue wurde im 12. Jahrhundert im Winter unter einer im Schnee blühenden Buschwindrose gefunden und in eines der Dörfer gebracht. Die Statue tauchte noch zwei mal wieder am Fundort auf . Sie ließ sich nicht woanders hin transportieren. Daraufhin wurde um den Fundort eine Kirche gebaut.
    1972 brannte die Kirche ab. Die Originalstatue verschwand spurlos. Die Kirche wurde vom katalanischen Architekten Ricardo Bofill in neuer Form wieder aufgebaut. Heute findet man eine Replik der Originalstatue in der kleinen Basilika.
    Da das Heiligtum von Meritxell die Schutzpatronin Andorras ist, wird in der Basilika der Nationalfeiertag Andorras, der 8. September, groß gefeiert.
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  • Gletschersee und alpine Blumen

    July 14 in Andorra ⋅ ☀️ 23 °C

    Bei unserer Wanderreise haben wir an vier Tagen die Möglichkeit, auch eine etwas anspruchsvollere Wanderung zu machen dank zweiter Wanderführerin. Die anspruchsvollere Variante heute führte mit zusätzlichen 150 Höhenmetern zu einem Gletschersee auf 2330m Höhe. Martin, Maggy und ich wählten aus Neugierde den Gletschersee. Schon etwas zügiger ging es durch Kiefernwald steil den Berg hoch. Nach fast 6km und 500 Höhenmetern nach Start erreichten wir den Siscaró-See. Dort gab es Picknick und ein Gruppenmitglied schwamm eine Runde im ca. 17 Grad kalten See.
    Zurück ging es durch das Incles-Tal mit vielen alpinen Blumen. Immer nahe der Gebirgsbäche wuchsen viele Orchideen, Knabenkraut. Letzteres findet man auch in der Eifel.
    Einen schönen Wasserfall gab es bei den vielen Bächen auch.
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  • Andorra la Vella, die Hauptstadt

    July 15 in Andorra ⋅ ☀️ 30 °C

    In Andorra wird jeder mögliche Flecken bebaut. Besonders dicht bebaut ist das Tal, in dem die Hauptstadt liegt. Der Baustil ist wild gemixt. Es gibt eine Altstadt mit Steinhäusern und direkt in der Nähe hoch moderne Bauten.
    Interssant ist die Dali-Skulptur am Fluss der Stadt. “La Noblesse du Temps” besteht aus einer der typischen zerfließenden Dali-Uhren. Sie stammt aus meinem Geburtsjahr, 1977. Schön anzusehen ist auch die Brücke Pont de París direkt in der Nähe der Dali-Skulptur.
    Ein bisschen irre sind die vielen Läden mit billigen Spirituosen, Zigaretten und Waffen. Billige Spirituosen und Zigaretten sind noch nachvollziehbar, Steuerparadies Zwergstaat. Aber die Waffen?
    Wir liefen noch die Einkaufsmeile ab, dann wurde es uns auf rund 800m niedriger als unser Unterkunftsort einfach zu heiß.
    In Andorra la Vella spürt man doch die aktuelle Hitzewelle in Westeuropa, 35 Grad hier auf 1000m Höhe.
    Mit dem öffentlichen Bus fuhren wir gegen 14.30 Uhr wieder in unser 30 Grad kühles Bergdorf.
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  • Tristaina-Seen

    July 16 in Andorra ⋅ ☁️ 18 °C

    Bei ziemlich unbeständigem Wetter mit Regen, Wind und möglichem Gewitter ging es hoch in die Berge. Erst vor Ort konnten wir sehen, ob eine Wanderung zu den drei Tristaina-Gletscherseen möglich ist.
    Auf 2200m angekommen regnete es nur leicht. Eine eigentlich geplante Gondelfahrt konnte allerdings aufgrund Wind und Gewittergefahr nicht stattfinden.
    Auf gekürzter Route machten wir uns auf den Weg zu den Seen. Ein Murmeltier stieß beim Anblick unserer Gruppe einen Warnruf an seine Familie aus. Zu Gesicht bekamen wir es leider nicht. Dafür begegneten wir einem freilaufenden Bullen und einer Herde Pferde mit Glocken um den Hals.
    Die Vegetation war schon anders, fleischfressende Pflanzen, Flechten, Moose, harte Gräser.
    Ein Hubschrauber transportierte Forellen zum Angeln in die Gletscherseen. Für uns eigenartig, aber die Andorraner angeln gerne. Die Gletscherseen enthalten kaum Nährstoffe, weshalb dort normalerweise kaum Fische enthalten sind. Die Forellen fressen natürlich vorkommende Lebewesen dort weg.
    Imnerhin konnten wir einige Exemplare der diesjährigen Froschgeneration entdecken. Lauter ca. 1cm große Frösche hüpften aus diversen Tümpelchen rund um die Seen.
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  • Bergkessel von Pessons

    July 17 in Andorra ⋅ ☀️ 20 °C

    An unserem letzten Wandertag besuchten wir den Bergkessel von Pessons. Dort gibt es ab 2100m Höhe 17 Gletscherseen in Granitlandschaft zu bestaunen. Auch Murmeltiere hörten wir wieder ohne sie zu sehen. Wir stiegen rund 400m hoch bis zu unserem höchsten Punkt auf einen Pass auf 2500m Höhe. Die Seen befinden sich auf verschiedenen Höhenstufen. Oft mussten wir über Granitfelsen klettern. Wo das harte Gestein noch in größeren Platten vorhanden ist, weist es an vielen Stellen Schleifspuren der Gletscher auf. In den vielen Seen gab es Jungfische und Kaulquappen.Read more

    Trip end
    July 18, 2026