• Plettenberg Bay

    October 5 in South Africa 🌬 17 °C

    Die neue Woche haben wir heute mit einer weiteren einmaligen Erfahrung gestartet - Schnorcheln mit Robben.
    Also ging es nach dem Frühstück runter zum Strand. Hier wurden wir umfangreich eingewiesen und mit allem ausgestattet was nötig ist - inklusive Beißschutz für die Beine und Arme. Wie sich später herausstellen sollte, waren diese wirklich Gold wert.
    Nachdem wir auf dem Boot Platz nahmen wurden wir mit ordentlich Schwung vom Strand geschoben - mitten rein in die 2-3m hohen Wellen. Ordentlich durchgeschaukelt ging es zur Spitze des Robberg. Hier leben ca. 7000 Kap-Pelzrobben. Nach einer weiteren Einweisung ging es dann auch schon ins kühle Nass und mitten rein die Gruppe spielender Pelzrobben. Bei dem unerwartet kühlen Wasser brauchten wir einen Moment, um uns zu akklimatisieren bevor wir den Moment durch und durch genießen konnten. Immer wieder schwammen die wendigen Robben bis kurz vor unser Gesicht und wendeten sich plötzlich ab. Philipp wurde von einer Robbe mit Blasen angeblubbert, während eine der Robben mir spielerisch ihr offenes Maul präsentierte. Bis dahin war das alles auch noch wirklich witzig.
    Anfangs wurden wir aufgeklärt, dass die Robben im spielerischen Verhalten gerne an den Flossen knabbern und es sich anfühlt als würde man mit einem Welpen spielen.
    Mit welcher Rasse es zu vergleichen wäre, wurde allerdings nicht erwähnt. Eine der Robben verfehlte unsere Flossen und zwackte Philipp und mir ins Schienbein und in den Oberschenkel. Es tat deutlich mehr weh als wir erwartet hatten. Kurz danach war das Abenteuer auch schon beendet.
    Auf dem Rückweg begleitete unser Boot eine Delfinschule für einigr Minuten.
    Zurück am Strand inspizierten wir unsere Beine und ein gute Stunde später fanden wir uns beim Arzt des Vertrauens wieder und erhielten eine Boosterimpfung gegen Tollwut. Da wir beide geimpft sind reicht es glücklicherweise, wenn wir uns in drei Tagen eine zweite Dosis selbst verabreichen.
    Verarztet ging es nun dennoch zum Robberg für eine kleine Wanderung. Aufgrund des ungeplanten zeitlichen Verzugs reichte es jedoch nur noch für die mittlere Länge von 5km. Dennoch konnten wir die Robben erneut beobachten - dieses Mal aus sicherer Entfernung und von oben. Auf dem Weg zum Auto erspähte ich dann auch die ersten Wale in Küstennähe.
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