• Botlierskop Private Game Reserve

    October 7 in South Africa ☀️ 18 °C

    Heute ging es für uns noch einmal sehr zeitig los. Das Frühstück fiel daher ausgesprochen schmal aus und dann ging es auch schon los. Von Wilderness aus fuhren wir eine gute dreiviertel Stunde bis zum Botlierskop Private Game Reserve. Hier wurde zunächst das Auto desinfiziert und dann ging es zum Camp. Nach einer kurzen Anmeldung trennten sich dann unsere Wege. Ich ging zum Stall und nahm an einer weiteren Reitsafari teil, Philipp wählte erneut die motorisierte Variante.
    Kurz nachdem wir unsere Safari begonnen hatten liefen uns die ersten Giraffen buchstäblich über den Weg. Eine kam so nah, ich hätte nur meine Hand ausstrecken müssen.. Kurze Zeit später fanden wir drei Nashörner. Einem solchen Koloss so nah sein zu können war einfach atemberaubenden.
    Unser Guide hielt stetig Funkkontakt mit einem Beobachter und allen anderen Guides, um eine Löwenbegegnung zu vermeiden.
    Wir galoppierten durch das Reserve, vorbei an Gnus, Wasserböcken und lebten für einen Moment den Traum so manches kleinen Mädchens.
    Eine unsere Galoppaden wurde unerwartet durch den Ruf "Kobra" unterbrochen. Noch bevor wir realisierten was da war, war sie auch schon weg.
    Nach einer ganzen Weile fanden wir tief im Busch eine kleine Herde Elefanten beim Frühstück. Vom Pferd aus waren die dann doch irgendwie nochmal etwas größer als vom Safarijeep aus betrachtet.
    Auf dem Rückweg kreuzte noch eine Schildkröte unseren Weg und zum Abschied trafen wir noch einmal auf ein paar Giraffen.
    Philipp erhielt während seiner Safari die Gelegenheit einen Geparden zu sehen - der fehlt mir nun noch immer. Auch er konnte die Nashörner deutlich besser und näher beobachten als in Eswatini.

    Nach etwas mehr als drei Stunden trafen wir uns im Camp wieder, gönnten uns noch ein köstliches Mittagessen und dann ging es zurück nach Wilderness. Dort hielten wir noch kurz an einem Aussichtspunkt der den Namen "Map of Africa" trägt. Hier blickt man auf den Fluss Kaaiman. Durch eine Flussschleife sieht das Gestein mit der üppigen Landschaft aus der Vogelperspektive betrachtet aus wie der Kontinent Afrika.

    Nach Einbruch der Dunkelheit versuchte ich den Sternhimmel zu fotografieren, dabei entdeckte ich plötzlich das blaue Leuchten im Bereich des Wassers auf meiner Kamera. Und so konnten wir das erste Mal das Meeresleuchten mit eigenen Augen betrachten.
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