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  • Day 187 Kinabatangan

    10 lipca, Malezja ⋅ 🌧 31 °C

    Auch heute begann unser Tag wieder sehr früh. Die Stimmung am Morgen war einmal mehr etwas ganz Besonderes. Es war still, nur die Geräusche des Dschungels begleiteten uns, während wir langsam den Fluss entlangfuhren. Hoch oben in den Bäumen konnten wir verschiedene Vogelarten beobachten, die nach und nach erwachten.

    Heute führte uns unser Guide in einen ruhigen Seitenarm des Flusses, einen sogenannten Altarm. Dort war es nochmals stiller als auf dem Hauptfluss. Das Wasser lag fast spiegelglatt vor uns, und die üppige Vegetation machte den Ort fast ein wenig geheimnisvoll. Besonders spannend fanden wir die riesigen Seerosen, die ursprünglich aus dem Amazonas stammen und hier angesiedelt wurden. Mit ihren gewaltigen Blättern wirkten sie fast wie kleine schwimmende Inseln. Besonders eindrücklich war es, dort auch ein grosses Salzwasserkrokodil aus sicherer Entfernung beobachten zu können.

    Zurück in der Lodge wartete beim Frühstück dann das wohl lustigste Erlebnis des Tages auf uns. Die australischen Kinder, die französischen Kinder und unsere Jungs beschlossen, gemeinsam an einem Tisch zu frühstücken. Plötzlich sprangen wie aus dem Nichts zwei Affen auf den Tisch und bedienten sich kurzerhand am Frühstück. Der jüngste Junge sprang erschrocken auf und rannte davon. Lo schnappte sich blitzschnell seinen Teller und flüchtete zu uns, während Le und die anderen Kinder ebenfalls das Weite suchten. Wir mussten alle herzlich lachen. Leider ging alles so schnell, dass niemand ein Foto machen konnte.

    Nachdem die Affen verschwunden waren und alle Kinder ein neues Frühstück bekommen hatten, war der Schreck schnell vergessen. Mit vollem Bauch machten sich die Kinder sogar noch gemeinsam auf die Suche nach den beiden frechen Frühstücksdieben. Anschliessend spielten sie mit ihren neuen Freunden aus Australien noch eine Runde Dutch, ein Spiel, das sie während der letzten Tage kennengelernt hatten.

    Kurz vor dem Mittag hiess es dann Abschied nehmen. Mit dem Boot ging es zurück zum Anleger und von dort mit dem Auto nach Sandakan. Am Abend genossen wir noch die Aussicht auf einer Rooftop-Terrasse und machten einen kleinen Spaziergang durch die Stadt, bevor wir müde, aber mit vielen schönen Erinnerungen an die vergangenen Tage ins Bett fielen.
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  • Day 186 Kinabatangan

    9 lipca, Malezja ⋅ ☁️ 33 °C

    Nach einer erholsamen Nacht klingelte bereits um 6 Uhr der Wecker. Noch vor dem Frühstück machten wir uns auf unsere nächste Bootssafari. Die Stimmung am frühen Morgen war ganz besonders. Über dem Fluss lag leichter Nebel, und im Vergleich zum Abend wirkte die Tierwelt viel ruhiger, fast so, als würden auch die Tiere langsam erst erwachen.

    Schon bald wartete das erste Highlight auf uns: Wir konnten gleich drei verschiedene Arten von Nashornvögeln beobachten. Diese eindrücklichen Vögel gehören zu den bekanntesten Tieren Borneos. Leider sind einige Arten bedroht, unter anderem durch den Verlust ihres Lebensraums und teilweise auch durch Wilderei, da ihre Schnäbel und Federn in manchen Regionen als Schmuck oder Dekoration verwendet werden. Es war unglaublich, diese majestätischen Tiere in freier Wildbahn zu sehen.

    Nach der Bootsfahrt stärkten wir uns beim Frühstück und gönnten uns noch etwas Ruhe. Die Jungs verbrachten die Zeit mit den Kindern aus Australien. Später reiste eine weitere Familie aus Frankreich mit drei Kindern an. Obwohl die Kinder kaum dieselbe Sprache sprachen, spielten sie gemeinsam Volleyball und Karten. Es war schön zu beobachten, wie problemlos Kinder miteinander Freundschaften schliessen können, auch ohne viele gemeinsame Worte.

    Am Nachmittag stand ein Jungle Trek auf dem Programm. Unser Guide zeigte uns frische Elefantenspuren, verschiedene Käfer und viele kleine und grosse Insekten. Lo war besonders begeistert und nahm jeden Käfer, den der Guide als ungefährlich einstufte, vorsichtig in die Hand. Le war besonders beeindruckt davon, wie der Guide Tierstimmen nachahmte. Damit versuchte er, Tiere auf sich aufmerksam zu machen oder ihre Antworten zu hören. Mit einem Stock klopfte er zudem immer wieder vorsichtig an Baumstämme, in denen sich manchmal Schlangen verstecken. So konnte er zuerst prüfen, ob sich dort ein Tier befand, bevor wir näher herangingen.

    Am späteren Nachmittag ging es erneut mit dem Boot auf den Kinabatangan. Diesmal wartete ein ganz besonderer Moment auf uns. Wieder entdeckten wir die Herde der Borneo-Zwergelefanten und durften beobachten, wie mehrere Tiere den Fluss schwimmend überquerten. Im Licht des Sonnenuntergangs war das ein unvergesslicher Anblick. Ausserdem sahen wir ein junges Salzwasserkrokodil sowie viele Affen. Besonders häufig begegneten uns Langschwanzmakaken und Schweinsmakaken. Es war spannend zu beobachten, wie sie miteinander spielten, sich gegenseitig pflegten und auch hin und wieder stritten. Das erinnerte uns tatsächlich ein wenig an unsere eigenen Kinder.

    Nach dem Abendessen gingen Lo und Fi bereits schlafen, während Na und Le noch an einer Nachtsafari teilnahmen. Dort zeigte sich der Dschungel noch einmal von einer ganz anderen Seite. Besonders beeindruckend war, wie geübt die Guides darin waren, selbst im Dunkeln Tiere zu entdecken. Sie entdeckten unter anderem Warane, Eulen, Krokodile, deren Augen im Scheinwerferlicht grün leuchteten, und viele weitere nachtaktive Tiere. Gegen Ende der Tour zog ein tropischer Regenschauer auf. Innerhalb weniger Minuten waren alle klatschnass. Als das Boot im Dunkeln über einen grossen Baumstamm glitt, sorgte das nochmals für einen kleinen Adrenalinschub. Müde, aber voller neuer Eindrücke kamen die beiden zurück zur Lodge. Le war von diesem besonderen Abenteuer kaum mehr zu bremsen.
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  • Day 185 Sandakan/ Kinabatangan

    8 lipca, Malezja ⋅ ☁️ 33 °C

    Heute wurden wir früh bei unserem Hotel in Sandakan abgeholt und machten uns auf den Weg zum Kinabatangan-Fluss. Die Fahrt dauerte rund zwei Stunden. Unterwegs fiel uns auf, wie viele Palmölplantagen es hier gibt und wie viel Regenwald dafür gerodet wurde. Das machte uns schon nachdenklich.

    Kurz bevor wir mit dem Boot zu unserer Lodge übersetzten, entdeckten wir ein grosses «Beware of Crocodiles»-Schild. Der Kinabatangan ist bekannt für seine Salzwasserkrokodile, weshalb wir schon mit viel Respekt ins Boot stiegen. Nach einer etwa zehnminütigen Fahrt erreichten wir unsere Dschungellodge.

    Dort lernten wir auch gleich unsere kleine Gruppe für die nächsten Tage kennen: eine Familie aus Australien und ein Paar aus Salzburg. Darüber freuten wir uns besonders. Es war schön, nach längerer Zeit wieder österreichischen Dialekt zu hören. Die Kinder verstanden sich sofort und spielten gemeinsam Volleyball, während Nathaniel und ich unsere Zimmer bezogen.

    Schon auf dem Gelände der Lodge merkten wir, wie weit wir von der Zivilisation entfernt waren. Überall gab es Tiere zu entdecken. Riesige Schmetterlinge flogen zwischen den Bäumen hindurch, Warane spazierten über das Gelände und sogar schwarze Eichhörnchen konnten wir beobachten – eine Art, die wir bisher noch nie gesehen hatten.

    Um 16 Uhr startete dann unsere erste Bootssafari auf dem Kinabatangan. Unser Guide erklärte uns, dass viele Besucher hier auf die bekanntesten Tiere Borneos hoffen: den Borneo-Zwergelefanten, den Orang-Utan, den Nasenaffen, das Salzwasserkrokodil und den Nashornvogel. Wir hatten gleich am ersten Nachmittag grosses Glück. Schon bald entdeckten wir eine Gruppe der seltenen Borneo-Zwergelefanten. Kurz darauf konnten wir auch Nasenaffen beobachten, die hoch oben in den Bäumen sassen, sowie viele verschiedene exotische Vogelarten.

    Mit vielen schönen Eindrücken kehrten wir am Abend zur Lodge zurück. Dort genossen wir ein leckeres malaiisches Abendessen und liessen den Tag gemütlich ausklingen, bevor wir müde, aber voller Vorfreude auf die nächsten Erlebnisse früh ins Bett gingen.
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  • Day 184 Kota Kinabalu / Sandakan

    7 lipca, Malezja ⋅ ☁️ 30 °C
  • Day 182 Kota Kinabalu

    5 lipca, Malezja ⋅ ⛅ 31 °C

    Die Jungs und Nathaniel verbrachten wieder einen gemütlichen Tag in unserer Unterkunft. Es wurde viel Lego gespielt, im Pool gebadet und der Tag ganz entspannt genossen.

    Ich selbst musste mich leider mit einer Magenverstimmung in mein kühles Kämmerchen zurückziehen und den Tag ruhig angehen lassen. Umso schöner war es zu sehen, dass die anderen ihn trotzdem geniessen konnten.

    Ab 18 Uhr kam dann noch eine kleine Überraschung dazu, denn plötzlich hatten wir kein Wasser mehr. Der Manager der Anlage kam vorbei und erklärte uns, dass der Wassertank für einige der Einheiten leer sei und es im Moment schwierig sei, neues Wasser vom Staat zu bekommen. Für Dusche und Toilette durften wir deshalb in eine benachbarte Villa ausweichen.

    Das war zwar etwas umständlich, aber irgendwie auch ein kleines Abenteuer. Vor allem für die Jungs, die in der Nacht noch ganz neue Tiere entdeckten und sogar eine Fledermaus sehen konnten.
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  • Day 180 Kota Kinabalu

    3 lipca, Malezja ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute fuhren wir in die Stadt, um das Sabah State Museum zu besuchen. Dort wollten wir mehr über die Geschichte von Sabah und Borneo erfahren und uns im Heritage Village auch die traditionellen Häuser anschauen.

    Schon der Weg dorthin war spannend. Rund um die Anlage liefen wir ein Stück durch viel Grün, fast wie durch einen kleinen Regenwald, und entdeckten dabei einige interessante Tiere und Vögel. Besonders aufgefallen sind uns zwei Libellen: eine wirkte fast wie eine Mischung aus Schmetterling und Libelle, die andere war auffallend rötlich.

    Als wir ankamen, erfuhren wir, dass der Innenbereich des Museums schon länger geschlossen ist und vorerst auch geschlossen bleibt. Die Aussenanlage war jedoch offen, und so schauten wir uns das Heritage Village und die traditionellen Stelzenhäuser an. Das war trotzdem interessant, weil man einen kleinen Eindruck davon bekam, wie die Menschen hier früher gelebt haben könnten. Spannend fanden wir auch, dass dort ein chinesisches Farmhaus gezeigt wird. Daran sieht man, dass die chinesische Gemeinschaft schon seit langer Zeit zu Sabah gehört und die Region mitgeprägt hat.

    Danach wollten wir noch weiter ins Wissenschaftsmuseum. Leider war dieses über Mittag geschlossen, weshalb wir in ein kühles Einkaufszentrum fuhren und uns dort ein leckeres Mittagessen gönnten.

    Später war es wieder Zeit für die Art Class. Leroy hatte heute eine digitale Figur gezeichnet und sie anschliessend mit dem 3D-Drucker ausgedruckt. Louis stellte seinen Comic fertig. Beide kamen mit viel neuem Wissen aus dem Kurs zurück.

    Am Abend konnten wir in unserer Unterkunft wieder einen fantastischen Sonnenuntergang geniessen. Das war ein schöner Abschluss für diesen Tag.
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  • Day 179 Kota Kinabalu

    2 lipca, Malezja ⋅ ☁️ 31 °C

    Heute ging es für uns wieder in die Stadt, damit die Jungs ihren Art Workshop besuchen konnten. Dieses Mal wollten wir bewusst etwas früher los, um die Gegend rund um die Schule noch ein wenig zu erkunden. Ich hatte mich richtig darauf gefreut, ein bisschen mehr von der Umgebung zu sehen und vielleicht kleine, unerwartete Ecken zu entdecken. Viel wurde daraus allerdings nicht. Schon nach wenigen Minuten zu Fuss merkten wir wieder, wie drückend heiss und feucht es hier ist, und ich spürte, wie mir die Energie regelrecht aus dem Körper wich. Es war fast überwältigend, wie schnell die Hitze uns einholte, sodass wir kurzerhand ein Grab zurück zur Schule bestellten, um im klimatisierten Raum zu warten.

    Dabei fiel uns einmal mehr auf, wie selbstverständlich Klimaanlagen hier zum Alltag gehören. Überall sahen wir grosse Werbeplakate dafür, und man merkt schnell, dass sie hier fast überall dazugehören, ob in Häusern, Klassenzimmern oder Geschäften. Es fühlte sich fast surreal an, wie sehr sich das Leben hier um diese kleinen Oasen der Kühle dreht, und ich musste schmunzeln, weil ich mir kaum vorstellen kann, wie man ohne sie hier zurechtkommen würde.
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  • Day 177 Kota Kinabalu

    30 czerwca, Malezja ⋅ 🌧 31 °C

    Nach einigen ruhigen Tagen in unserer Unterkunft zog es uns heute wieder einmal hinaus. Am Mittag machten wir uns auf den Weg ins Aquarium, wo wir viele heimische Meeresbewohner entdeckten. Besonders spannend fanden wir den Horseshoe Crab, den Pfeilschwanzkrebs. Seine Vorfahren lebten schon lange vor den Dinosauriern, was ihn zu einem echten kleinen Urzeitwesen macht.

    Eigentlich wollten wir danach noch über den Campus spazieren und die pinke Moschee anschauen. Wegen der grossen Hitze entschieden wir uns aber, sie nur von aussen zu sehen und direkt weiter ins Einkaufszentrum zu fahren, um Lebensmittel für die nächste Woche einzukaufen.

    Dort waren wir vor allem eines: froh über die Klimaanlage. Während ich mir eine Massage gönnte, gingen die Jungs bowlen. Danach wollten wir alle nur noch zurück in unsere Unterkunft, wo wir den Abend ganz entspannt mit einer Partie MRG ausklingen liessen.
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  • Day 176 Kota Kinabalu

    29 czerwca, Malezja ⋅ ☀️ 31 °C

    Den heutigen Tag verbrachten wir ganz bewusst in unserer Unterkunft. Wegen der grossen Wärme und der hohen Luftfeuchtigkeit blieben wir lange in unserem Häuschen und genossen die Ruhe. Erst ab etwa 16 Uhr wurde es draussen richtig angenehm, und so zog es uns später noch in den Pool und an den Strand. Die Jungs bauten Sandburgen, während ich natürlich immer wieder Ausschau nach Krokodilen hielt. Es gab zum Glück keine.

    Besonders spannend war heute aber wieder einmal die Tierwelt rund um uns. Unsere Echse, die wir hier immer wieder sehen, konnten wir inzwischen genauer bestimmen. Sie heisst Blutsaugeragame. Als wir den Namen zum ersten Mal hörten, waren wir erst etwas irritiert. Schnell fanden wir aber heraus, dass es sich dabei nur um einen alten Volksnamen handelt. Früher glaubte man, diese Echsen würden Menschen Blut absaugen, was natürlich nicht stimmt. Tatsächlich färben sich die Männchen rötlich, um auf sich aufmerksam zu machen und Weibchen anzulocken.

    Auch der Himmel zeigte sich heute wieder einmal von seiner schönsten Seite. Besonders der Sonnenuntergang war spektakulär. Am Abend liegt hier immer eine ganz besondere Stimmung.
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  • Day 175 Kota Kinabalu

    28 czerwca, Malezja ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute war wieder ein ruhiger Tag im Apartment. Trotzdem gab es auch heute genug zu beobachten. Verschiedene Vögel schauten vorbei, und natürlich liess sich auch unser Gecko wieder blicken, der inzwischen fast schon zu unserem kleinen Mitbewohner geworden ist. Meist sitzt er an derselben Wand, mal ganz oben, mal wieder etwas weiter unten.

    Später wurde natürlich wieder Magic: The Gathering gespielt. Wir haben unser neues Set gedraftet und danach gegeneinander gespielt. Das neue MTG Marvel gefällt uns im Moment sogar noch besser als das Avatar-Set, das uns auf unserer Reise auch schon oft begleitet hat.
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  • Day 174 Kota Kinabalu

    27 czerwca, Malezja ⋅ ☁️ 31 °C

    Heute fuhren die Jungs und ich wieder nach Kota Kinabalu, damit sie ihren Workshop besuchen konnten. Louis machte erneut digitales Zeichnen, Leroy besuchte wieder die Robotics-Klasse. Während die beiden im Unterricht waren, konnte ich selbst ein paar Eindrücke der Stadt sammeln.

    Was mir dabei besonders auffiel, war, wie ruhig und gelassen hier vieles wirkt. An manchen Orten scheinen auffallend viele Mitarbeitende da zu sein, obwohl kaum Kundschaft zu sehen ist. Das fühlt sich ganz anders an als in Europa.

    Spannend fand ich auch, dass Malaysia zwar klar muslimisch geprägt ist und es hier viele grosse und auffällige Moscheen gibt, Sabah aber gleichzeitig auch einen grossen christlichen Bevölkerungsanteil hat. Das zeigt wieder, wie vielfältig diese Region eigentlich ist.

    Am Abend stand bei den Jungs dann noch Homeschooling auf dem Programm. Louis wollte heute draussen auf der Liege arbeiten.
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  • Day 173 Kota Kinabalu

    26 czerwca, Malezja ⋅ ☀️ 31 °C

    Für uns ging es heute mit dem Grab-Taxi nach Kota Kinabalu, wo Lo und Le an der Art School einen ganz besonderen Nachmittag verbrachten. Lo entschied sich für einen Kurs im digitalen Zeichnen, Le für eine Robotics-Klasse. Beide hatten zwei Stunden Privatunterricht, und ich war ehrlich beeindruckt, wie gut die Lehrpersonen Englisch sprachen und wie professionell alles vorbereitet war. Auch die Ausstattung war erstaunlich gut. Lo arbeitete mit tollen Programmen und Computern, und Le durfte sogar einen eigenen Affen bauen.

    Zurück in unserer Unterkunft wartete gleich der nächste Kontrast auf uns. Plötzlich war am Strand und auch in den umliegenden Unterkünften viel mehr los als an den Tagen zuvor. Vermutlich lag das am nahenden Wochenende oder am Freitag. Besonders spannend war für uns dabei die Badekultur, die sich deutlich von dem unterscheidet, was wir aus Europa kennen. Viele Frauen gingen sehr bedeckt oder mit Burkini ins Wasser, und auch viele Männer badeten mit T-Shirt. Für uns war das interessant zu beobachten, gleichzeitig schien normale Badebekleidung für Touristen hier aber völlig in Ordnung zu sein.
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  • Day 172 Kota Kinabalu

    25 czerwca, Malezja ⋅ ☀️ 31 °C

    Für uns ging es heute nach Kota Kinabalu, um einen grossen Einkauf für die nächsten Tage zu machen. Louis und Leroy konnten dabei noch an einem Workshop in der Shoppingmall teilnehmen, der ihnen so gut gefiel, dass wir gleich vier weitere Termine für diese Woche vereinbarten.

    Trotzdem zog es uns erstaunlich schnell wieder zurück in unsere Unterkunft. Schon die Rückfahrt war spannend, denn unser Taxifahrer erzählte uns viel über Kota Kinabalu und machte uns auf etwas aufmerksam, womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten: dass es hier sogar an den Stränden Salzwasserkrokodile gibt.

    Auch später wurden wir von Einheimischen nochmals darauf hingewiesen, nur an einem bestimmten Strandabschnitt baden zu gehen und im Wasser vorsichtig zu sein. Das hat uns schon überrascht und auch nachdenklich gemacht. Gleichzeitig beeindruckt uns hier immer wieder, wie gastfreundlich die Menschen sind und wie gut viele Englisch sprechen.

    Am Abend wurden wir dann noch mit einem fantastischen Sonnenuntergang belohnt. Ein schöner Abschluss für einen Tag, der ganz anders war, als wir ihn am Morgen erwartet hatten.
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  • Day 171 Kota Kinabalu

    24 czerwca, Malezja ⋅ ☁️ 31 °C

    Den heutigen Tag verbrachten wir ganz in unserer Unterkunft. Leroy bereitete uns das Frühstück vor, und Nathaniel kochte später ein leckeres Mittagessen und auch das Abendessen für uns. So konnten wir den Tag ganz entspannt angehen und einfach die Ruhe geniessen.

    Zwischendurch nutzten wir den Pool und hörten dem Rauschen des Meeres zu. Da wir hier ziemlich abgeschottet von der Aussenwelt sind, machten wir nur einen Spaziergang am Strand. Die Jungs veranstalteten dort sogar noch ein kleines Fussballturnier am und im Wasser, was natürlich für viel Spass sorgte.

    Besonders auffallend ist hier auch, dass es viele Echsen gibt. In den kommenden Tagen wollen wir noch herausfinden, wie sie genau heissen. Bei unserem Haus gibt es in der Mitte einen kleinen Innenhof, fast wie ein Atrium, und genau dort sitzt oft eine dieser Echsen.
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  • Day 169 Bandar Seri Begawan

    22 czerwca, Brunei ⋅ 🌧 31 °C

    Als erstes besuchten wir heute das Royal Regalia Museum in Bandar Seri Begawan. Dort ging es vor allem um den Sultan und die Entstehung von Brunei. Das Museum ist sehr gross und gleichzeitig erstaunlich ruhig, denn es hatte nur wenige Besucher. Besonders spannend fanden wir, dass wir vor dem Besuch unsere Schuhe ausziehen mussten. So hatten wir das in einem Museum bisher noch nie erlebt.

    Im Museum erfährt man viel über die Monarchie in Brunei und über die Bedeutung des Sultans für das Land. Ausgestellt sind unter anderem königliche Insignien, Geschenke aus aller Welt und Erinnerungsstücke zu den grossen Jubiläen des heutigen Sultans. Louis fand vor allem die Säbel sehr spannend, die dort präsentiert wurden. Leroy war besonders beeindruckt von den verschiedenen Sultanen und machte sich dazu einige Gedanken.

    Danach gingen wir noch zur Omar Ali Saifuddien Mosque, einer der bekanntesten Moscheen des Landes. Wir konnten uns die Eingangshalle anschauen und bekamen so auch dort noch einen kleinen Eindruck von der besonderen Atmosphäre dieses Ortes.

    Anschliessend ging es für uns noch einkaufen. In einem etwas grösseren Einkaufszentrum fiel uns etwas auf, das wir so noch nie gesehen hatten: Hinter der Theke, wo man sonst eher Alkohol oder Zigaretten vermuten würde, waren hier Nutella und Marmite in einer abgeschlossenen Vitrine aufbewahrt.
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  • Day 167 Bandar Seri Begawan

    20 czerwca, Brunei ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute war wieder ein etwas ruhigerer Tag nach dem intensiven Tag Gestern.
    Nach einem gemütlichen Morgen sind wir am Nachmittag ins Lokal Games & Lattes gefahren, wo es, wie man es am Namen erkennen kann, Spiele und Kaffee gab.
    Während Fiona gemütlich ihre Iced Coffee Latte genoss, haben Nathaniel und die Jungs Siedler von Catan & King of Tokyo gespielt. Ein kleines Highlight der Zeit vor Ort war, als eine Lieferung ankam und das Personal begann die Erstlieferung von Magic the Gathering: Marvel Super Heroes auspackte.
    Schnell sicherten wir uns ein paar Päckchen sodass wir nach ausgiebiger Recherche und Vorbereitung, dann in Kota Kinabalu auch etwas zu spielen haben.
    Auf das Abendessen his sind wir zum bekannten Night Market gefahren und haben uns leicht durch das Angebot probiert. Highlight der Spiesekarte (Zumindest für Nathaniel) war das Papa Roti, ein Sandwich gefüllt mit vielem und leicht scharf, genau was er mag.
    Danach noch ein Eis bei DQ und zurück zur Unterkunft um uns zu weiter zu erholen.
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  • Day 166 Bandar Seri Begawan

    19 czerwca, Brunei ⋅ ☁️ 31 °C

    Früh am Morgen machten wir uns auf den Weg in den Ulu Temburong Nationalpark, und schon dort war spürbar, dass uns ein ganz besonderer Tag erwartete. Was uns am meisten beeindruckte, war die Ruhe und der Dschungel an sich. Alles wirkte unglaublich ursprünglich, grün und lebendig. Schon unterwegs entdeckten wir riesige Ameisen, deutlich grösser als jene, die wir aus Europa kennen, was uns sofort staunen liess.
    Im Nationalpark machten wir eine Wanderung, die uns über mehrere Hängebrücken und schliesslich hinauf zur bekannten Canopy Walkway führte. Ganz oben auf dem Gerüst wurde es für uns kurz etwas mulmig. Je höher wir stiegen, desto mehr spürten wir den Wind, und das Gefühl, auf einer hohen Stahlkonstruktion mitten im Dschungel zu stehen, war schon speziell. Umso schöner war dann die Aussicht von oben. Rundherum sah man nichts als Natur, Wald und Weite. Genau dieser Blick machte den Aufstieg mehr als lohnenswert.
    Sehr spannend fanden wir auch, wie konsequent Brunei seine Natur schützt. Obwohl es auf Borneo in vielen Regionen Ölpalmenplantagen gibt, ist in Brunei ein grosser Teil des Regenwaldes erhalten geblieben und steht unter Schutz. Gerade das machte diesen Ausflug für uns noch eindrücklicher, weil man spürte, dass der Natur hier wirklich viel Raum gelassen wird.
    Ein grosser Glücksfall war auch unser Guide, der uns nicht nur den Dschungel näherbrachte, sondern uns auch viel über Brunei erzählte. Besonders spannend war für uns zu hören, dass hier fast jeder Einwohner ein eigenes Auto besitzt. Das hängt auch mit den sehr tiefen Treibstoffpreisen zusammen. Ein Liter kostet hier nur 0,53 Brunei-Dollar, also ungefähr 36 Cent in Euro. Solche Zahlen machen nochmals deutlich, wie stark Öl und Gas das Land geprägt haben.Als Belohnung für die Wanderung konnten wir uns am Ende noch beim Wasserfall abkühlen. Nach der Wärme und dem Aufstieg war das genau das Richtige.
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  • Day 165 Bandar Seri Begawan

    18 czerwca, Brunei ⋅ 🌧 31 °C

    Früh am Morgen stiegen wir direkt vor unserem Hotel ins Boot und fuhren auf den Fluss hinaus. Von dort aus sahen wir Kampong Ayer, die berühmte Wassersiedlung von Brunei. Dieser Ort hat uns sehr beeindruckt. Die Häuser stehen auf Stelzen über dem Wasser, und obwohl Kampong Ayer oft als die grösste Wassersiedlung der Welt bezeichnet wird, wirkt alles erstaunlich ruhig und entspannt. Es ist kaum vorstellbar, dass hier seit Jahrhunderten Menschen leben und dass dieser Ort bis heute ein ganz normaler Wohnort mit Schulen, Moscheen und Geschäften ist.

    Während der Fahrt auf dem Fluss konnten wir auch Nasenaffen beobachten. Diese Tiere waren sehr eindrücklich zu sehen, vor allem mit ihren auffälligen Gesichtern und ihrer ruhigen Art. Krokodile haben wir heute leider keine entdeckt, was vermutlich auch daran lag, dass das Wasser eher hoch war.

    Am Nachmittag besuchten wir noch das Brunei Energy Hub. Dort erfuhren wir sehr viel über die Geschichte des Öls und darüber, wie stark dieses Brunei geprägt hat. Besonders eindrücklich war für uns zu sehen, wie sehr der Wohlstand des Landes mit den Erdöl- und Erdgasvorkommen zusammenhängt. Genau dadurch ist Brunei zu seinem Reichtum gekommen, und vieles im Land wurde dadurch überhaupt erst möglich.

    Was uns hier ebenfalls sehr beeindruckt, ist die Freundlichkeit der Menschen. Obwohl es fast keine Touristen hat, werden wir immer wieder auf der Strasse angesprochen, und oft ergibt sich ein kleiner, freundlicher Smalltalk. Auch Taxifahrer teilen sehr gerne ihre Erfahrungen und Tipps mit uns. Wir fühlen uns hier sehr wohl und gleichzeitig auch sehr sicher.
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  • Day 164 Seoul / Bandar Seri Begawan

    17 czerwca, Brunei ⋅ ☀️ 32 °C

    Unser heutiger Reisetag führte uns von Seoul nach Bandar Seri Begawan. Schon vor der Ankunft waren wir gespannt, was uns in Brunei erwarten würde. Im Voraus hatten wir gelesen, dass Brunei ein vom Sultan geführter Staat mit wenig Einwohnern und stark muslimischer Prägung ist. Das machte uns einerseits etwas nachdenklich, andererseits aber auch neugierig darauf, selbst einen Eindruck von diesem für uns eher unbekannten Land zu bekommen.

    Bereits im Flugzeug wurden wir vom Bordpersonal sehr freundlich empfangen, und auch bei der Ankunft in Brunei setzte sich dieser erste Eindruck sofort fort. Die Menschen waren herzlich, hilfsbereit und begegneten uns mit einer Offenheit, die uns gleich positiv auffiel.

    Auch unser Hotel gefiel uns gut, und am Abend machten wir noch einen kleinen Spaziergang. Dabei fiel uns sofort auf, dass entlang des Flusses überall Schilder stehen, die vor Krokodilen warnen. Da man hier dem Wasser so nah ist, scheint es tatsächlich möglich zu sein, dass sich Krokodile bis in die Nähe der Wege bewegen. Das war schon ein spezieller Gedanke und machte unseren ersten Spaziergang gleich noch ein bisschen aufregender.

    Überhaupt waren kaum Leute zu Fuss unterwegs, was die Stimmung noch einmal ganz anders machte als in den Städten, die wir zuletzt besucht hatten. Den Abend liessen wir danach gemütlich im Zimmer ausklingen und nahmen unsere ersten Eindrücke von Brunei mit einem sehr guten Gefühl mit. Besonders in Erinnerung bleiben wird uns von diesem ersten Tag vor allem, wie freundlich wir hier empfangen wurden.
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