• Winfried Kühne
  • Winfried Kühne

WinneVan on Tour 2023

An open-ended adventure by Winfried Read more
  • Trip start
    April 20, 2023
  • Hannoversch Münden

    April 21, 2023 in Germany ⋅ ☀️ 15 °C

    Hannoversch Münden, auch HannMünden genannt, liegt direkt am Zusammenfluss von Fulda und Werra, wo sie am Weserstein auf der Flussinsel Tanzwerder zur Weser werden.
    "Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihre Namen büßen müssen. "
    3 Nächte blieben wir in dem reizvollen Ort.
    Read more

  • Mittenwald

    May 1, 2023 in Germany ⋅ 🌧 9 °C

    Der Besuch des Walchensees war begleitet von Dauerregen,. teilweise so stark, dass nur nebelartige Sicht bestand. Von den umgebenden Bergen nur teilweise zu sehen, der See bleierne. Ich beschloss weiterzufahren, gegebenenfalls bis über die Alpen.
    Da in Südtirol auch Regenwetter herrschte, machte ich in Mittenwald Station auf einem neuen Stellplatz in Bahnhofsnähe. Entgegen den veröffentlichen Ausstattungen war davon nichts vorhanden.
    Nun hoffe ich, dass sich das Wetter bessert, so dass die Überquerung der Alpen zumindest bei guter Sicht stattfinden wird.
    Read more

  • Sterzing

    May 2, 2023 in Italy ⋅ ☁️ 10 °C

    Vor 60 Jahren wurde die Europabrücke als wichtiger Schritt für die Brennerautobahn fertiggestellt. Die habe ich damals als zukunftweisendes Bauwerk bewundern können, in der Bauphase deren mächtigen Brückenpfeiler bis zu 150 Meter in die Höhe ragten. Heute ist sie eine von mehreren Bauwerken der Autobahn, die es mir erlaubte, zügig das heutige Ziel Sterzing zu erreichen, dem Einstieg nach Südtirol, mit dem der Besuch in Italien beginnt.Read more

  • Meran

    May 3, 2023 in Italy ⋅ ☀️ 20 °C

    Ein ereignisreicher Tag, der in Sterzing begann. Renate und Jürgen erwarteten mich dort zu einem Besuch. Statt die Schnellstraße nach Meran zu nehmen, entschloss ich mich zu einer Fahrt über Land. Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass der Tag mir ein beeindruckendes Naturerlebnis bescherte. Die Fahrt ging über den Jaufenpass, der zu dieser Zeit nur zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet ist, in zahlreichen Serpentinen auf über 2000 Meter Höhe und eröffnete einen wunderbaren Blick auf die Dolomiten, die in den Höhenlagen immer noch schneebedeckt sind. An den bei zunehmender Höhe am Straßenrand beidseitig angebrachten braun und schwarz markierten dünnen Stangen in einer Länge von 2 bis 3,5 Metern konnte man erahnen, wie hoch der Schnee zur Winterzeit die Straßen bedeckt, so dass deren Spitzen noch aus dem Schnee ragen. Besonders in den höheren Lagen wurde die Straße teilweise enger und erforderte Konzentration bei der Begegnung mit anderen Fahrzeugen.
    Vereinzelt waren auch Fahrradfahrer unterwegs, deren Leistung sehr bewundernswert war.
    Bedingt auch durch zahlreiche Stopps nahm die Fahrt der relativ kurzen Strecke von 37 Kilometern für die Passstraße doch einige Zeit in Anspruch.
    In Meran wurde ich von Renate und Jürgen erwartet.
    Read more

  • Meran

    May 4, 2023 in Italy ⋅ ⛅ 20 °C

    Ich habe mich entschlossen in Meran einen weiteren Tag zu verbringen. Ich durfte eine Nacht auf den Parkplatz von Hapimag, wo Renate und Jürgen zwei Wochen verbringen, übernachten. Gerade ein Standplatz war noch frei. So erwanderten Renate und ich die Innenstadt von Meran, eine geschichtsträchtige Stadt, die sich in der Vergangenheit bis heute einen Namen als Kur- und Erhölungsort gemacht und sichtbaren Wohlstand erlangt hat.
    Die Bausubstanz von vor über 100 Jahren ist offenbar von Krieg und Zerstörung verschont geblieben. Die Stadt beruft sich bis bis heute auf eine treue Besucherin vor langer Zeit, Kaiserin Elisabeth (Sissi), die in dem milden Klima und der traumhaften Landschaft regelmäßig Erholung und Gesundheit suchte.
    Meran, eine Reise wert, nicht nur für die ganz Reichen.
    Wo Renate und Jürgen erst morgen abreisen, überlege ich, noch einen weiteren Tag zu bleiben.
    Read more

  • Malcesine

    May 6, 2023 in Italy ⋅ ⛅ 25 °C

    Die Fahrt nach Bozen habe ich ja nach einigen Versuchen in starkem Verkehr einen Zugang in die Stadt zu finden abgebrochen. Mir war zwischenzeitlich auch klar geworden, dass eine Großstadt mehrere Tage in Anspruch nehmen würde. In Meran war ich ja mehrere Tage und in dieser Phase meiner Reise wollte ich mich mehr der Landschaft Südtirols zuwenden. Mein Ziel stattdessen Gardasee. Ich erreichte den Gardasee überwiegend auf Landstraßen in Riva del Garda, wo ich die Entscheidung treffen musste, ob ich über die Ost- oder die Westseite des Sees gen Süden fahren wollte. Ich entschied mich für die Ostseite, wo ich schon vor vielen Jahren in Malcesine einige Tage verbracht hatte.
    Mittlerweile ist die Küstenstraße vollständig touristisch erschlossen, was allerdings nicht bedeutet, dass nach spanischem Muster Bettenburgen die Straßen säumen. Nichts dergleichen. Dagegen eine Vielzahl von Campingplätzen und kleinere Ferienanlagen.
    Höhere Gebäude waren zumeist Kirchtürme oder vereinzelte Burgen der früheren Adels-und Herrscherfamilie Della Scala, auch Scaliger genannt, aus dem 14. /15. Jahrhundert am Gardasee und in großem Umfang um Verona.
    In Malcesine herrscht schon um diese Jahreszeit ein großes Treiben an Touristen, vielleicht auch wegen des Wochenendes.
    Auch viele Motorrad- und Fahrradfahrer unterwegs, Fahrradwege fast nirgendwo vorhanden.
    Malcesine war schnell durchwandert.
    Morgen geht es weiter zum Süden des Gardasees
    Read more

  • Peschiera del Garda

    May 7, 2023 in Italy ⋅ ☁️ 22 °C

    Wenige Kilometer an der Ostküste des Gardasees entlang veränderte sich die Landschaft beiderseits deutlich. Die nördliche Hälfte des Sees ist mit 2-3 Kilometern schmal, die gegenüberliegenden Seiten bei normaler Sicht gut zu erkennen. Auf der Westseite reichen die Dolomiten dicht an den See heran. Nur wenige kleine Orte, wie Limone sul Garda gegenüber Malcesine, sind zu sehen. Die Ostküste ist südlich Malcesine wie nördlich locker bebaut, mit Hinweisen auf Campingplätze und andere touristische Anlagen. Beiderseits des Sees flacht das Gebirge ab, der See wird weiter.
    Mein Ziel war Peschiera del Garda, ein kleiner Ort mit einer ansprechenden Altstadt. Mit Frida machte ich einen längeren Spaziergang Seeufer entlang, der von einer beeindruckenden kilometerlangen Allee von massiven Nadelbäumen (ich vermute Pinien, Mama hätte es gewusst) mit üppigen Kronen gesäumt ist. Die Stämme haben einen Durchmesser von mindestens 50cm.
    Ein neuer, großer Stellplatz ausschließlich für Wohnmobile, direkt im Ort, wenige Meter von der Strandpromenade,
    lud ein, und ich beschloss, mindestens 2 Nächte dort zu bleiben.
    In der Nacht zog mit unglaublicher Wucht ein Gewitter mit Blitz, Donner und Sturzbächen über uns her.
    Frida verkroch sich unter dem Tisch und zitterte und suchte meine Nähe.
    Zum Glück war der Spuk nach einer halben Stunde vorbei.
    Immerhin wurde der Großteil des auf der Karosserie angesammelten Schmutzes abgewaschen.
    Read more

  • Peschiera del Garda

    May 8, 2023 in Italy ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach dem Unwetter der vergangenen Nacht begann der Tag für Frida und mich etwas später. Frida genoss es noch in ihrer Schlafstatt zu bleiben, als ich schon meinen ersten Bialetti-Kaffee trank. Der erste Ausflug begann mit der Suche nach einem Campinggeschäft, um Klebeband zur Reparatur eines USB-Kabels zu kaufen. Nicht so einfach, wenn es da eine Sprachbarriere gibt. Der Wächter am Stellplatz, der nur italienisch konnte, fragte nach meiner Sprache und wählte eine Übersetzungs App an. Ich sprach in sein Handy, er las die italienische Übersetzung, sprach die Antwort in italienisch und ich las es in Deutsch.
    Langsam, aber es funktionierte.
    An einem Campingplatz an der Strandpromenade wieder ein Italiener, der auch kaum Englisch konnte.
    Auf dem Campingplatz, wo auch der Laden war, Hundeverbot, ich kam nicht rein, der Typ verstand mich nicht auf Englisch. Ein Campinggast besorgte für mich das Klebeband.
    Ansonsten 'dolce far niente', Kaffeetrinken, Banksìtzen, Spazieren gehen, drei Beutelchen füllen, was essen.
    Übrigens, der Ort meines Aufenthalts wird nach meiner Einschätzung pess-ki-e-ra ausgesprochen.
    Morgen geht's dann weiter.
    Read more

  • Mantua

    May 9, 2023 in Italy ⋅ ⛅ 19 °C

    Mantua, eine Kleinstadt mit knapp 50.000 Einwohnern habe ich heute als Tagesziel gewählt, etwa 30 Km vom vorherigen besuchten Ort Peschiera del Garda entfernt, ein weiterer Höhepunkt meiner Reise. Mir ist es nicht möglich, mit Frida übliche Besuchsprogramme in Städten zu absolvieren, mit Museen, Kirchen, Burgen oder Schlössern.
    Es sind dagegen Naturgegebenheiten und die Ansichten von Baudenkmälern weltlichen und religiösen Hintergrundes.
    In Italien insbesonders das, was im Mittelalter in verschiedenen Epochen von den damals Herrschenden geplant und umgesetzt worden ist.
    Gegenüber unserem Land besteht in Italien der Eindruck, dass die kriegsbedingten Zerstörungen des 20. Jahrhunderts hier nicht oder nicht erkennbar stattgefunden haben.
    Mir fiel bei der Anreise zum gewählten Stellplatz auf, dass Mantua durch viel Wasser, 4 Seen weiträumig umgeben ist. Diese sind im frühen Mittelalter künstlich angelegt worden, wie zu lesen ist, und zwar zur Abwehr von Angriffen!
    Erstaunlich für mich war, dass kein Wassermangel an den Seen zu sehen ist, wo ein paar Kilometer südlich der Fluss Po fast auszutrocknen drohte, wie kürzlich zu lesen war.
    Der Fußmarsch vom Stellplatz über eine der Brücken auf die Altstadt zu bot schon einen außergewöhnlichen Eindruck.
    Dieser Eindruck bestätigte sich auch nach Erreichen der Altstadt. Ein architektonischer, geschichtlicher und kultureller Schatz, der jeden Besuch lohnt.
    Die Stadt wurde 2016 Kulturhauptstadt Italiens. Da gibt es einiges nachzulesen.
    Ich werde mehr als eine Nacht hier bleiben.
    Read more

  • Mantua

    May 10, 2023 in Italy ⋅ 🌧 16 °C

    Ich wollte mich an diesem Tag noch einmal in Mantua umsehen und die gewonnenen
    Eindrücke vertiefen. Da es ununterbrochen regnete, hielten sich die Aktivitäten außerhalb des Wohnmobils allerdings in Grenzen. Spaziergänge mit Frida und der Weg über die Brücke in die Altstadt mit Restaurantbesuch mussten reichen. Wir hofften auf besseres Wetter in Parma am nächsten Tag.Read more

  • Parma

    May 11, 2023 in Italy ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute liegt Parma auf meiner Reiseroute.
    Jeder, zumindest jeder Carnivore unter den Menschen denkt im ersten Moment an Schinken, wenn von Parma die Rede ist.
    Parma darauf zu reduzieren, ist aber unfair, denn Parma hat sehr viel mehr zu bieten.
    Man kommt bei der Reise durch Italien nicht umhin, sich ein wenig mit der Historie des Landes zu beschäftigen. Parma hatte über Jahrhunderte bis zu der napoleonischen Herrschaft als Herzogtum Bestand.
    Der Korse hat sich Teile Italiens bis einschließlich Parma in sein Kaiserreich einverleibt. Das ging dann schnell zuende.
    Parma wirkt großstädtisch in seinen Bauten, die 'Altstadt' findet sich in den Nebengassen der Durchgangsstraßen.
    Nach einem weiteren Tag, den ich, vor allem aber Frida jedesmal hin und zurück mit einem langen Fußmarsch erarbeiten müssen, geht es übermorgen weiter Richtung Pisa.
    Read more

  • Pisa

    May 12, 2023 in Italy ⋅ ☁️ 18 °C

    Die Toskana hatten wir schon einmal bereist, um die Hapimagresidenz in Pentolina zu besuchen. Pentolina liegt etwa 20 Km südwestlich von Siena. Ich weiß das Jahr nicht mehr, gehe aber davon aus, dass wir damals zu viert unterwegs waren. Das werde ich später zu Hause nachtragen. Die Landschaft der Toskana hat uns damals sehr beeindruckt, sowohl im Binnenland als auch die Küstenregion, die wir von Pentolina aus besuchten.
    Stippvistiten nach Siena und Florenz gehörten damals auch dazu. Bis Pisa kamen wir nicht, so dass ich das jetzt nachholen wollte.
    Pisa war also mein nächstes Ziel nach Parma.
    Da ich zeitlich nicht eingegrenzt bin, beschloss ich, nicht über die Autobahn von Parma aus zu fahren, wie ich es schon früher auf der relativ kurzen Strecke von Sterzing nach Meran gemacht hatte.
    Ich gab dem Navi die Anweisung, die Autobahnen zu meiden. Das machte insgesamt Freude, kostete viel Zeit und wird mir lange in nachhaltiger Erinnerung bleiben.
    Ich folgte zunächst der Strada Statale 62 (SS62) , die mich durch einen Ausläufer des Appeningebirges über den Passo de la Cisa führte, zwar nur etwas über 1000m hoch, aber eine landschaftlich sehr beeindruckende Strecke war.
    Kurz vor der Passhöhe sah ich,auf dem Navi, dass ich zweimal die Autostrada A1 kreuzen würde, die schnurgerade in Nord-/Südrichtung verlief???
    Sehr schnell war klar, dass die zweidimensionale Sicht auf das Display der Realität einen Streich spielte.
    Die gerade Strecke der Autostrada war nur möglich, da sie nicht auf der Oberfläche verlief, sondern weit unter mir durch eine von Menschenhand geschaffene Röhre, oder genau gesagt , zwei Röhren, geführt werden. In dem Moment habe ich die Menschen nicht beneidet, die unter mir nicht ahnen konten, wie schön es oben über ihnen auf den Serpentinen aussieht.
    Die Außentemperatur war auf Passhöhe um mehr als 12° auf etwa 10° gesunken.
    Wie ich später las, wird die Strecke zwischen Parma und Massa Carrara als eine der 5 schönsten Straßen für Motorradfahrer gepriesen. Kein Wunder, dass mir viele Motorräder begegneten, mich manche überholten.
    Die in die Bergwände geschnittenen Straßen ließen wenig Raum für Parkbuchten, so dass ich wenig von der Landschaft auf Bildern festhalten konnte. Ich hoffe, dass ich da noch etwas im Netz finden werde.
    Bei Erreichen von Massa Carrara und der SS1 erinnerte ich mich an die Bedeutung von Carrara für die Gewinnung des besonderen weißen Marmors. Ein Blick auf die Berge konnten den Eindruck erwecken, dass an manchen Hängen Schnee zu erkennen war. Ich bin sicher, dass es sich um Marmor handelte.
    Nach einem kurzen Schlenker an die Marina di Pisa wollte ich einen kurzen Eindruck vom Mittelmeer gewinnen. Eine Enttäuschung, es sah bei Regen wie Schietwetter an der Nordsee aus. Also zur Entschädigung unmittelbar weiter nach Pisa zum Dom von Pisa, wo der Schiefe Turm aus dem richtigen Blickwinkel um die Ecke lugte.
    Trotz triefenden Regens ein besonderer Lichtblick des Tages. Hier werde ich ein paar Tage bleiben in der Hoffnung, auch die Sonnenseite von Pisa kennenzulernen.
    Der Stellplatz nur etwa 1000m vom Stadtzentrum entfernt gibt mir die Möglichkeit ab und zu dorthin zu wandern.
    Read more

  • Pisa -

    May 13, 2023 in Italy ⋅ ☁️ 18 °C

    Was soll man vom 13. erwarten?
    Der Urlaubstag wird am Urlaubsende nachgeholt.
    Den 14. und 15. blieb ich noch in Pisa und kombinierte Spaziergänge mit Frida nach, durch Pisa und zurück.
    Ab Sonntagmittag ohne Dusche von oben.Read more

  • Marina di Pisa

    May 16, 2023 in Italy ⋅ 🌧 17 °C

    Am Spätnachmittag habe ich die Stadt Pisa hinter mir gelassen, um nach 15 Km Fahrt am Mittelmeer wieder die Meeresluft zu schnuppern, wo der Eindruck 2 Tage zuvor bei einer Stippvisite von Pisa aus im trüben Grau untergegangen war.
    Jetzt hatte ich die Hoffnung, unter günstigeren Bedingungen 2 Tage dort verbringen zu können.
    Für die Italiener, wohl mit Hauptwohnsitz in Pisa, ein Ort, wo sie dem Segel-, Motorboot- und Wassersport nachgehen können oder einfach zu Baden kommen können. Die meisten Boote lagen noch auf dem Trockenen, mobile Kräne deuteten darauf hin, dass die Boote demnächst ins Wasser kommen werden.
    Insgesamt ein eher kleiner Hafen, der Port di Pisa, nicht größer als der Seglerhafen in Cuxhaven. Von den Segelbooten stachen mir zwei große Segelschiffe ins Auge, die mit riesigem Mast alle anderen weit überragten, richtige Hingucker.
    Der Stellplatz war gleich um die Ecke.
    Ich blieb dort 2 Nächte.
    Read more

  • Marina di Bibbona

    May 18, 2023 in Italy ⋅ ☁️ 17 °C

    Über Cecina zur Marina Bibbona gefahren.
    Dort unweit der Mittelmeerküste einen Standplatz zur Übernachtung gesucht und gefunden.
    Für die Weiterfahrt in Richtung Binnenland war es zu spät.
    Ich wollte mir für diese Fahrt Zeit nehmen, da ich mich auf eine Strecke begeben wollte, die ich mit Mama auch schon bereist hatte.Read more

  • Monteriggioni

    May 19, 2023 in Italy ⋅ ☁️ 17 °C

    Monteriggioni ist eine von vielen Orten in der Toskana, die im Mittelalter auf Hügeln gebaut wurden, die die Umgebung überragten. Sie waren zumeist mit Mauern umgeben, die bis heute überdauerten. Sie boten damit einen wirksamen Schutz für die Herschenden wie auch die übrigen Bewohner der Gemeinden.
    Nähert man sich solchen Orten, beieindruckt schon von Weitem die Ansicht den Betrachter.
    Allein auf der Strecke zwischen Cecina und Monteriggioni erwähne ich die bedeutendsten Orte Volterra, Colle di Val d'Elsa und San Gimignano mit zehn- bis zwanzigtausend Einwohnern.
    In besonderer Erinnerung hatte ich an an San Gimgnano, das wir mit Mama besucht hatten, mit seinen 15 Geschlechtertürmen, die von den damaligen Familien (Geschlechtern), erbaut worden waren. 72 gab es ursprünglich.
    Der Name Monteriggioni hat seine Herleitung aus Mons,-tis Berg und rex,-gis König, also Königsberg.
    So einfach leiteten die Menschen Namen her, wie Colle Val d'Elsa, Hügel am Tal der Elsa.
    Schon vor Erreichen von Monteriggioni wurde ich auf den neuen Stellplatz am Fuß eines Hügels aufmerksam, mit einen wunderschönen Blick in die typische toskanische Landschaft.
    Für den nächsten Vormittag nahm ich mir die Besichtigung des historischen Ortskerns auf dem Monte Ala vor, der von einer runden Mauer umgeben ist, in die 15 Türme integriert sind. Wenige Häuser umrahmen einen kleinen, fast quadratischen Platz in der Mitte.
    Bereits zwischen 1213 und 1219 wurde dieser Ortskern als Festung erbaut und gehörte zu den ersten dieser Art in der Toskana. Nur etwa 50 Einwohner leben jetzt noch dort.
    Monteriggioni befindet sich praktisch auf der Zielgeraden in Richtung Siena, auf die ich mich nach der Besichtigung begab.
    Read more

  • Siena

    May 20, 2023 in Italy ⋅ ☁️ 18 °C

    Als wir damals mit Mama die Hapimaganlage im Pentolina besucht hatten, waren Siena und Florenz die beiden großen Städte in der Toskana, die wir auf Ausflügen von Pentolina aufgesucht hatten und uns jeweils einen Tag Zeit genommen hatten.
    An einem Tag waren wir übrigens auch an der Mittelmeerküste der Toskana, Richtung Massa Marittima und Grosseto.
    Siena liegt auf dem Weg von Monteriggioni zum Trasimenischen See.
    Ich entschloss mich kurzfristig zu einem zweitägigen Aufenthalt in Siena.
    Ich wollte die auf unserer Reise nach Palinuro gewonnenen Eindrücke bei der Sippvisite in Siena wieder in die Erinnerung zurückholen, auffrischen und gegebenenfalls erweitern., auch in dem Bewusstsein, dass ich an einen Ort kam, den wir mit Mama damals gemeinsam besucht haben und den Aufenthalt genossen hatten.
    Ich hatte bei der Annäherung an Siena die Stadt mit ihren etwa 50000 Einwohnern schon von Ferne gesehen, wie sie sich mit ihren Kirchen, Türmen und der Stadtmauer auf einer Anhöhe über das Umland erhob und meine Erwartung steigerte.
    Meinen Stellplatz fand ich im Bereich eines großen Busparkplatzes, etwa 600 Meter vor der mittelalterlichen Altstadt, die, wie Monteriggioni, im 13. Jahrhundert entstand.
    Am Busparkpkatz stellen die Busfahrer die aus vielen Ländern stammenden Fahrzeuge ab, nachdem sie die Touristen in der Altstadt abgesetzt haben.
    Ein Teil der Touristen verließen die Busse am Parkplatz, um von da zu Fuß zur Altstadt zu gehen, wie auch Frida und ich.
    Der Altstadtbereich ist weitgehend eine 'Zona Traffico Limitado' (ZTL), die nur mit Ausnahmegenehmigung befahren werden darf.
    Als ich die Zone erreichte, wurde ich auf Hinweisschilder mit einer Rolltreppe aufmerksam. Über acht oder neun lange Rolltreppen erreichen Fuß-/ Herzkranke oder Bequeme einen einfachen Weg nach oben in die Altstadt.
    Sehr schnell kamen wir zu dem touristischen Herz von Siena, auf die Piazza del Campo.
    Siena wird als eine der schönsten Städte der Toskana und ganz Italiens genannt.
    Man kann sich nicht sattsehen.
    An zwei Tagen durchstreifte ich die Gassen und Plätze der Stadt.
    Read more

  • Tuoro sul Lago Trasimeno

    May 22, 2023 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach zwei Tagen in Siena bin ich nun am Lago Trasimeno, an der Grenze zwischen der Toskana und Umbrien, angekommen.
    Ich habe das Gefühl, dass es für mich wichtig ist, Entspannung zu finden, die ich mir in der letzten Woche Woche an der Mittelmeerküste in der Nähe von Pisa erhofft hatte.
    Das will ich jetzt nachholen.
    Der Trasimenische See ist mir noch aus der Schulzeit in Erinnerung, da der nubische Feldherr Hannibal im zweiten Punischen Krieg hier eine Schlacht mit den Römern ausgefochten hatte, nachdem er mit einem großen Heer über die Alpen gezogen war, auch unter Zuhilfenahme von Kriegselefanten, von denen allerdings nur einer das Ziel erreichte.
    Der See, ein ziemlich flaches Gewässer mit maximal 7 Metern der viertgrößte Italiens, der größte auf der Appeninenhalbinsel. Er liegt umgeben von Bergen, wie sie in der Toskana üblich sind, nicht sehr hoch, bewaldet, mit kleineren Ortschaften, bis zu den Gipfeln bebaut. Der See schmiegt sich harmonisch in die Landschaft ein.
    Er hat keinen natürlichen Abfluss. Um Hochwasserstände durch Niederschläge zu regulieren, wurden Abwasserkanäle gebaut.
    Am Rand des Ortes Touro kam ich auf einem Campingplatz unter, das erste Mal auf der Reise, der mir einen anderen Eindruck als bisher die Wohnmobilstellplätze bietet.
    Hier sind sie Bewohner eher auf das Wohnen ausgerichtet, während die Wöhnmobilplätze mehr aufs Übernachten und das Ver- und Entsorgen des Fahrzeugs ausgestattet sind.
    Read more