• Seetag 63

    March 20, Atlantischer Ozean ⋅ ☁️ 14 °C

    Unsere Weltreise
    In den vergangenen Monaten sind wir mit der AIDA einmal um die Welt gefahren – von Hamburg hinaus in die große weite Welt und schließlich über den Atlantik wieder zurück nach Europa. Wir haben Nord- und Südamerika, den Pazifik, Hawaii, Japan, Vietnam, Teile Afrikas und viele kleinere, oft unscheinbare Häfen erlebt, die sich gerade durch ihre Ruhe, Natur und besondere Stimmung tief eingeprägt haben.

    Die Seetage wurden zu unserem vertrauten Rhythmus: Hermanns Laufrunden an Deck, meine Zeit mit Fotos, Blog und Notizen, gemeinsame Kaffeepausen, Serienabende und Gespräche mit Blick auf Meer und Horizont. Zwischen all den großen Namen der Route waren es immer wieder die kleinen Momente – ein Vogel, ein Stück Streetart, ein zufälliger Blick aufs Meer – die diese Reise so persönlich gemacht haben.

    Je näher das Ende kam, desto bewusster wurde uns, wie sehr dieses Schiff für eine Zeit zu unserem schwimmenden Zuhause geworden ist. Die Einfahrt in Lissabon im Regen, der letzte Stadtbummel und der Blick auf unser Schiff am Kai fühlten sich an wie ein leiser Abschied von einem ganzen Lebenskapitel.

    Die letzten drei Tage gehören den Koffern und kleinen Erledigungen. Und doch hält uns das Schiff weiter fest: Tanzkurse, Bingo, Chor, Shuffleboard und vieles mehr füllen die Stunden – fast so, als wolle es uns nicht so leicht gehen lassen.

    Selbst die Biskaya zeigt sich ruhig und lässt uns unbehelligt weiterfahren.
    Hamburg rückt näher – und mit jeder Seemeile wird deutlicher, dass das Schwerste nicht das Packen ist, sondern das Loslassen. Was bleibt, passt in keinen Koffer.

    Ahoichen 🚢
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