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  • Day8

    Langjökull-Gletscher

    January 3 in Iceland ⋅ ⛅ -12 °C

    Ein letztes Highlight auf unserer Reise war eine Schneemobiltour zu einer Eishöhle auf dem Langjökull-Gletscher. Mit einer Fläche von etwa 953 km^2 ist dieser der zweitgrößte Gletscher Islands (und Europas).
    Im Sonnenuntergang begann die wilde Fahrt auf den Schneemobilen, welche wie kleine Panzern mit Skiern aussehen. Im Licht der untergehenden Sonne glitten bzw. holperten wir über die Eisfläche des Gletschers. Dabei mussten wir immer wieder durch dichte Schneewolken fahren. Insbesondere der (-20 Grad kalte) Wind sorgte dafür, dass unsere Hände und Füße schon nach kurzer Zeit kurz vorm Abfallen waren. Deshalb waren wir froh als wir schließlich vom Schneemobil steigen konnten. Ein kurzer Fußmarsch führte uns zu einer großen Eishöhle, in deren Inneren es nicht nur windstill (und dadurch deutlich wärmer) war, sondern es auch überall funkelte und glitzerte. Wirklich faszinierend diese Höhle aus Eis!
    In Dunkelheit fuhren wir schließlich zurück zum Basislager und konnten auf dem Weg tatsächlich noch ein letztes Mal die Nordlichter bestaunen😍.
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  • Day7

    Nordlichter in Fossatún

    January 2 in Iceland ⋅ 🌙 -7 °C

    Nachdem wir sie beim letzten Mal nur durch die Kamera sehen konnten, hatten wir nun mehr Glück und die Nordlichter doch noch mit unseren eigenen Augen sehen können 😍
    Mit einer Blendenöffnung von f 3,5, einem ISO von 800 und einer Belichtungszeit zwischen 10 s und 20 s sind die folgenden Bilder entstanden 📸:Read more

    Martin Wichmann

    Selten so tolle Fotos von Nordlichtern gesehen.

    1/3/22Reply
     
  • Day7

    Hraunafossar & Barnafoss

    January 2 in Iceland ⋅ ⛅ -8 °C

    Damit unser Tag nicht nur aus Autofahren bestand, haben wir am Ende der Fahrt noch die Wasserfälle Barnafoss und Hraunafossar angepeilt.
    Die Hraunafossar sind mehrere Wasserfälle, die auf einer Länge von 900m aus dem Lavafeld Hallmundarhraun in den Fluss Hvítá strömen. Dabei kann man tatsächlich beobachten, wie das Wasser anstatt aus einem anderen Fluss aus der Erde fließt. Geht man den Fluss weiter hinauf, so trifft man außerdem auf den Wasserfall Barnafoss, welcher ebenso einen schönen Anblick bietet. Wie wir es bereits beim Gullfoss gesehen haben, sind auch diese Wasserfälle im Moment zum Teil eingefroren, was den Anblick aber eigentlich nur noch spektakulärer macht.Read more

  • Day7

    Rückweg in den Süden

    January 2 in Iceland ⋅ ⛅ -11 °C

    Da die 1 am Morgen wieder geöffnet wurde, konnten wir unsere Reise wie geplant fortsetzen. Dementsprechend begannen wir die lange Fahrt von Akureyri zurück in den Süden (bzw. eigentlich Westen) sobald es hell wurde (also ca. Um 11 Uhr morgens). Die vierstündige Autofahrt führte uns mal wieder durch atemberaubende Landschaft, die wie immer von orangem Sonnenlicht angeleuchtet wurde. Kein Wunder also, dass wir mehrere Fotopausen einlegen mussten 📸.Read more

  • Day6

    Silvester in Akureyri

    January 1 in Iceland ⋅ ⛅ -11 °C

    Weil wir letztes Jahr Silvester schon auf Feuerwerk verzichten mussten, haben wir uns dazu entschieden den Jahreswechsel in Akureyri zu erleben. Akureyri liegt im Norden Islands und ist mit ca. 12.000 Einwohnern die größte Stadt außerhalb der Region um Reykjavik.
    Gegen Abend sind wir in der mit schneebedeckten Kleinstadt eingetroffen. Die anschließende Suche nach einem Restaurant führte uns schließlich zu einem Chinesen - dem einzigen Restaurant, in dem man ohne Reservierung am Silvesterabend etwas zu Essen bekam.
    Im Internet hatten wir gelesen, dass um 21 Uhr ein großes Feuerwerk am Stadtrand stattfinden sollte. Daher unternahmen wir eine kurze Wanderung durch die Winterstadt. Auf dem Weg konnten wir den isländischen Familien durch ihre Fenster das Jahresende feiern sehen (einige trugen sogar Partyhüte 🥳). Endlich am Ziel angekommen, erwartete uns vollkommene Einsamkeit. Der Ort, an dem das Feuerwerk laut Internet stattfinden sollte, war dunkel und menschenleer. Enttäuscht machten wir uns also wieder auf den Rückweg.
    Nach einigen Metern fuhr jedoch ein LKW an uns vorbei, dessen Ladefläche voll mit Pyrothechnik war. Da die Hoffnung zuletzt stirbt, dreht wir also wieder um und gingen weiter in die Richtung, in die der LKW gefahren war. Und schließlich stießen wir tatsächlich auf den mit Pyrotechnik gefüllten Kontainer, den wir zuvor noch auf dem LKW gesehen hatten. Er stand auf einem großen Platz, auf dem außer uns und vielen Männern in irren Anzügen noch kein Publikum war. Als sich jedoch ein Mann mit Stativ und Kamera eilig neben uns stellte und seine Kamera ausrichtete, wussten wir, dass wir doch richtig waren. In den folgenden Minuten trafen dann auch zahlreiche Autos ein, die sich zum Feuerwerk ausrichteten und Punkt 21 Uhr bot sich uns an diesem Platz eine grandiose Feuerwerkshow! 🎆
    Aber auch neben diesem großen Feuerwerk konnten wir an diesem Abend viele bunte Raketen am Himmel sehen, denn wer es noch nicht wusste: DIE ISLÄNDER SIND FEUERWERKSVERRÜCKT!
    Anders als wir es aus Deutschland kennen, packten sie ihr Premiumfeuerwerk schon um 19 Uhr aus und hielten den Himmel beinahe konstant bis um 1 Uhr in bunten Farben. Von einem höher gelegenen Punkt aus hatten wir um 0 Uhr eine grandiose Sicht über die Stadt und somit einen gelungenen Start in 2022! 🎇

    Am nächsten Tag erwartete uns jedoch schon die erste Hürde des Jahres 😅. Nachdem es die ganze Nacht durchgeschneit hatte, waren die Straßen schneebedeckt und kaum noch befahrbar. Eigentlich hatten wir einen Ausflug zum See Myvatn und dem Wasserfall Godafoss geplant. Allerdings mussten wir die Fahrt dorthin abbrechen, weil die Straße zu rutschig und die Sicht wegen des Schneesturms zu gering war. Stattdessen irrten wir durch das schneebedeckte Akureyri und entschieden uns schließlich noch eine weitere Nacht in der Stadt zu bleiben, bis die Straßen wieder besser aussehen. Weil die 1, die einzige Straße in den Norden, gesperrt war, sahen unsere Aussichten am Folgetag wieder in den Süden zu gelangen lange nicht sehr vielversprechend aus. Letztendlich wurde die Straße am 2.1. aber doch wieder geöffnet, sodass wir unsere Reise nach Plan fortsetzen konnten 🚙🥳.
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  • Day5

    Hvitserkur

    December 31, 2021 in Iceland ⋅ ⛅ -6 °C

    Im Nordosten der Landzunge befindet sich ein 15m hoher Monolith, in dem einige Menschen eine Mischung aus Troll und Dinosaurier erkennen. Eine Aussichtsplattform bietet einen guten Blick auf den im Wasser stehenden Felsen. Viel sehenswürdiger als den Fels fanden wir jedoch die umliegende Landschaft. Vor dem noch immer in Rosatönen gefärbten Horizont sahen Meer, Berge und Küste einfach nur traumhaft aus, sodass wir uns kaum sattsehen konnten. Da es nicht allzu windig war, konnten wir auch unsere Drohne endlich mal wieder steigen lassen.Read more

  • Day5

    Langzunge Vatnsnes

    December 31, 2021 in Iceland ⋅ ⛅ -8 °C

    Auf dem Weg nach Akureyri, wo wir ins neue Jahr starten wollten, haben wir einen Abstecher auf die Landzunge Vatnsnes gemacht. Eine Rundstraße hat uns einmal um die Landzunge geführt und uns dabei einzigartige Aussichten geboten. Die drei Sätze „Wie auf den Kalendern meiner Eltern“, „Es ist einfach nur soooo schön“ und „Halt, wir müssen kurz anhalten und ein Foto machen“ sind uns dabei immer wieder über die Lippen gekommen. Und weil wir tatsächlich immer wieder anhalten mussten, um Fotos zu knipsen, damit Leonie ihren Drang nach Fotografie stillen konnte, dauerte unser kleine Abstecher zum Schluss doch ein paar Stunden. Und das auf Max kosten, denn das Fahren über die mit Schlaglöchern versehene Straße war wohl nicht besonders spaßig.
    Es war aber auch einfach zu schön in Vatnsnes. Die mit schneebedeckten Berge, das rosa Sonnenlicht, die vielen Islandpferde, die Leuchttürme und das teilweise mit Eis und Schnee bedeckte Wasser sahen wirklich aus wie gemalt und hätten ebenso gut aus einem Bilderkalender stammen können. Genauso haben wir uns Island vorgestellt.
    Ein besonders schöner Moment war der, als Leonie einen Leuchtturm fotografieren wollte und plötzlich eine Herde Islandpferde davor entlang gelaufen kam. 🐎
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  • Day4

    Mulakot Cabin 🌄

    December 30, 2021 in Iceland ⋅ 🌙 -8 °C

    Zeit zu zweit. Nordlichter. Goldene Stunde. Kamin. Sauna. Ruhe. Entspannung. Cozy time. Auszeit.

    Auf dieses Ferienhaus, in der Nähe von Borganes, haben wir uns besonders gefreut. Mit den zahlreichen Fenstern hatten wir bei Tag eine traumhafte Aussicht auf die umliegenden Berge, die beinahe durchgängig von einem rosa Schleier umschlungen waren. Bei Nacht bot uns das abgelegene Ferienhaus die Möglichkeit einen klaren Sternenhimmel zu bestaunen sowie Nordlichter zu entdecken. Mit einer geomagnetischen Aktivität von 3 sahen die Nordlichter für unsere Augen nur wie graue Schleier aus. Durch die Kamera erschienen sie jedoch in Grün- und Rosatönen. Den Moment, in dem wir sie das erste Mal auf dem Kameradisplay angezeigt bekamen, werden wir mit Sicherheit nie vergessen, so magisch war er. 🥰
    Zum Ferienhaus gehörte auch eine Sauna, die wir in vollen Zügen nutzen. Auch der Kamin kam mehrfach zum Einsatz, auch wenn wir uns dafür auf Feuerholzsuche begeben mussten.

    Das waren wirklich zwei unvergessliche Tage🇮🇸🥰
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  • Day3

    Nationalpark Pingvellir

    December 29, 2021 in Iceland ⋅ ⛅ -4 °C

    Der Nationalpark Pingvellir wurde 2004 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen und ist die dritte Hauptattraktion des goldenen Rings. Von einer Aussichtsplattform aus hat man eine gute Sicht auf die Landschaft, welche durch die Naturgewalten Islands geformt wurde. Durch die Verschiebungen der eurasischen und amerikanischen Kontinentalplatten sind im Gebiet zahlreiche Gräben und Risse entstanden, die von der Aussichtsplattform gut zu erkennen sind. Außerdem bietet der See Pingvallavatn vor den mit schneebedeckten Bergen einen fantastischen Anblick. 🏔Read more

  • Day3

    Haukadalur - Strokkur

    December 29, 2021 in Iceland ⋅ 🌬 -4 °C

    Die schwebenden Schwefeldämpfe und den faulen Eiergeruch kennen wir mittlerweile schon gut. Das Gebiet Haukadalur erschien uns daher zunächst nur wenig spektakulär. Auf einem ausgewiesenen Weg kämpften wir uns gegen den starken Wind entlang von Fumarolen und kleinen Bächen. Stets begleitet von dem Schwefelgeruch und austretendem Dampf. Nach wenigen Metern stießen wir dann auf die Hauptattraktion, den Geysir Strokkur, welcher uns mit einer hohen Wasserfontäne, begleitetet von dem „ohhhhh“ der anderen Besucher, willkommen hieß. Das erste Bild zeigt die Springquelle, die sich langsam auf einen Ausbruch vorbereitet. Alle 5-10 Minuten bricht der Geysir aus. Den entscheidenden Moment konnten wir allerdings nicht filmen, da unsere Handys vor Kälte gesponnen haben (Akku leer und einfach nicht abgespeichert). Das zweite Foto zeigt zumindest den Geysir kurz nach dem Ausbruch, wobei gut zu sehen ist wie der starke Wind die große Dampfwolke wegbläst.Read more

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