• The story of our life
  • Reisezeit
Jul – Aug 2021

Vanlife in Norwegen

A 25-day adventure by The story of our life & Reisezeit Read more
  • Trip start
    July 29, 2021

    Willkommen Ernie 🚐

    July 29, 2021 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Bei unserer Deutschlandreise letztes Jahr haben wir immer wieder die umgebauten Vans bewundert, die uns auf den Campingplätzen begegnet sind. Und langsam aber sicher hat sich dabei unser Traum entwickelt selbst einen Van umzubauen. Kaum zurück aus dem Urlaub hat Max sich auf die Suche nach einem geeigneten Kastenwagen gemacht, der sich für unser Vorhaben eignen könnte. Und schließlich, Anfang September, ist er auf IHN gestoßen: ein Citroën Jumper, Baujahr 2005, 91.299 km runter, Erdgas- und Benzintank, 5 m Länge (2,70 m Ladefläche), 2,04 m Breite, Preis: 3400€.
    Wir haben nicht lange gezögert und direkt zugeschlagen. Der Jumper wurde zuvor von den Stadtwerken gefahren und regelmäßig vom TÜV geprüft. Im Innenraum waren schwere Metallregale befestigt, welche unsere erste Herausforderung darstellen sollten. Denn die im
    Boden versenkten Schrauben waren ordentlich verrostet und kaum zu lösen (eine haben wir sogar beim Drehen zwiegespalten). Nachdem die Schränke endlich draußen waren, mussten die Rundumleuchten vom Dach, sowie die Bodenplatten, die Wandverkleidung und die Trennwand zum Fahrerraum entfernt werden. Komplett leer haben wir mehrere Tage benötigt um den Innenraum zu reinigen und den Boden bestmöglich von Rost zu befreien.
    Nach dem Sommer ging Deutschland erneut in den Lockdown. Von nun an haben die meisten ihre Wochenende voll Langeweile verbracht. Wir hingegen haben mit dem Umbau des Vans keine Zeit für Langeweile gehabt. Zunächst haben wir ein Loch in die Decke des Vans geschnitten, um ein Dachfenster einzusetzen. Anschließend mussten die Wände des Vans mit Alubutyl versehen werden, um ein Scheppern entgegenzuwirken, bevor wir den gesamten Innenraum mit Armaflex isoliert haben. Fertig isoliert, konnten wir auch unsere neuen Bodenplatten zuschneiden und einsetzen.
    Damit wir in Zukunft autark sein konnten, mussten wir Solarzellen auf dem Dach montieren und irgendwie versuchen die Kabel durch die Holme zu unserer zukünftigen Batterie zu ziehen. Bevor wir die weitere Elektrik (Lampen, Kühlbox, Wasserpumpe, Ladestation) installiert haben, haben wir die Trennwand gefilzt und wieder eingesetzt.
    Nun konnten wir mit der Wandverkleidung weitermachen. Das bedeutete Nud-und-Feder-Bretter kaufen, zuschneiden, lasieren, lackieren und anbringen. Beinahe jeden Abend hat Max mit dieser mühseligen Arbeit im Keller verbracht. Und als es schließlich mit dem Möbelbau weiterging, hörte das Lackieren noch immer nicht auf. Nachdem das Grundgerüst des Bettes stand, haben wir die Schubladen hinten angefertigt, den Schrank hinten konstruiert und schließlich das kleine Podest mit der Schublade gebaut, auf dem dann der Tisch montiert werden sollte. Mit jeder Tür wurden wir besser in dem was wir taten. Die leicht gerundeten Fächer über der Fahrerkabine (unsere Kleiderschränke), stellten uns schließlich nochmal vor ganz neue Probleme. Nach zahlreichen Versuchen schafften wir es aber schließlich doch die Türen symmetrisch zu befestigen.
    Zur Vollendung unseres Werkes mussten wir schließlich nur noch die Küche bauen. Und da wir mittlerweile Profis waren, ging dies sogar recht schnell. Das einzige Problem, war das Waschbecken, auf das wir ewig warteten bis wir es schließlich stornierten und uns ein anderes bestellten.
    Endlich fertig mit dem Umbau fehlten nur noch die Feinheiten wie Einrichtung und Dekoration. Aber bevor wir uns im April darum kümmerten, hatten wir Ende März den TÜV-Termin, der uns offiziell zum Wohnmobil machte! 🎉
    Und als richtiges Wohnmobil ging es von da an jedes freie Wochenende auf Achse. Und mit jedem weiteren Wochenende wünschten wir uns nichts mehr als endlich länger unterwegs zu sein.
    Diesen Wunsch wollen wir uns nun mit unserer Norwegenreise erfüllen! 🚐💭😍
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  • Landvergnügen auf dem Milchhof🐮

    July 29, 2021 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Endlich ist es soweit - endlich haben wir Urlaub und endlich können wir mit unserem Van die erste große Route starten! 😍
    Aber bevor wir morgen mit der Fähre von Dänemark nach Norwegen fahren, sind wir heute schon in den Norden Deutschlands gefahren. Und auf dem Weg dorthin sind natürlich auch schon die ersten Probleme aufgetreten. Denn direkt an der ersten Tankstelle, die wir angepeilt haben um unseren Erdgastank wieder aufzufüllen, ging der Tankdeckel des Erdgastanks nicht mehr aufzuschrauben. Das Metallseil, welches dafür sorgen soll, dass der Tankdeckel beim Tanken nicht vergessen oder verloren wird, hatte sich verklemmt und damit das Gewinde blockiert. Eine halbe Stunde Wackeln und Hin- und Herdrehen konnte uns leider auch nicht zum Erfolg bringen. Also sind wir erstmal mit dem Benzintank weitergefahren. Den Tag haben wir dann in der unglaublich schönen Saunalandschaft der Holsten Therme verbracht, wobei wir es geschafft haben in den Urlaubsmodus überzugehen. Dabei hatte Max auch genug Zeit, um über den Tankdeckel zu grübeln und tatsächlich konnte uns seine neue Technik nach dem Thermenbesuch zum Erfolg bringen! 🎉
    Erholt sind wir dann noch etwas weiter in Richtung Norden gefahren, wo wir erstmal unseren Erdgastank gefüllt und uns dann eine Schlafgelegenheit gesucht haben. Fündig geworden sind wir über „Landvergnügen“ bei dem Milchbauernhof Koberg in Bergenhusen. Hier konnten wir nicht nur umsonst Schlafen, sondern zugleich einen Einblick in das Leben auf einem Milchhof gewinnen 😊 Weil es geregnet hat, haben wir es uns am Abend drinnen gemütlich gemacht und unseren ersten Urlaubstag ausklingen lassen🚐.
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  • Vejle - der ungeplante Zwischenstopp

    August 1, 2021 in Denmark ⋅ ⛅ 17 °C

    Eigentlich wollten wir in der dänischen Kleinstadt Vejle nur kurz unseren Erdgastank auffüllen. Geblieben sind wir zum Schluss ganze drei Tage - und das nicht ganz freiwillig, denn als wir den Motor nach dem Tanken wieder starten wollten, tat sich nichts. Nach mehrmaligem Probieren riefen wir den ADAC an und baten um Hilfe. Die Hilfe kam 2 Stunden später, stellte jedoch nur fest, dass unsere Batterie nicht mehr lädt und wir so unmöglich weiterfahren können. Entsprechend brachte uns die Pannenhilfe in eine nahegelegene Werkstatt. Diese konnte uns jedoch nicht mehr helfen, da die Dänen so wie in Deutschland auch am Freitag um 14 Uhr ins Wochenende gehen. Nach einem kurzen Nervenzusammenbruch realisierten wir, dass wir keine Wahl hatten als über das Wochenende ins Hotel zu gehen und auf die Hilfe der Werkstatt am Montag zu hoffen. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir überhaupt noch nicht wo wir gestrandet waren 🏝.
    Zum Glück ist Vejle ein wirklich schöne Stadt, die einiges zu bieten hat. So konnten wir noch am Freitag durch die schöne Innenstadt schlendern. Am Samstag haben wir dann die naheliegende Stadt Jelling besucht, in der der Vikingerkönig Harald einst gelebt hat. Im dortigen Vikingermuseum haben wir uns in die Welt der Vikinger entführen lassen. Und auch die umliegende Natur mit den vielen Wäldern, Wiesen und Bächen konnten wir bei der 16,6 km langen Wanderung „Grejsdalstien“ am Sonntag genießen.
    Nachdem wir das Wochenende über gezittert und schon mit dem Schlimmsten gerechnet hatten, hat sich die Werkstatt heute direkt um unseren „Ernie“ gekümmert, sodass wir nun back on the Road sind und hoffentlich noch heute Abend in Norwegen ankommen werden! ✊🏻😊🚐
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  • Erster Morgen in Norwegen

    August 3, 2021 in Norway ⋅ ⛅ 11 °C

    Kaum zu glauben, aber wir haben es tatsächlich gestern noch bis nach Norwegen geschafft! Als wir im Dunkeln Oslo passiert hatten, haben wir uns für die Nacht einen Stellplatz gesucht. Heute Morgen wurden wir dann von einem Glockenläuten geweckt, als drei Kühe neben unserem Van entlangliefen. Später haben wir die Kühe dann am See wiedergefunden, wo sie mit ihrer Herde grasten. 🐮
    Nachdem wir die Ruhe am See genossen hatten ging für uns die Fahrt weiter Richtung Trondheim. Auf dem Weg haben wir gefrühstückt und dabei kam sogar unser neues Piepei endlich mal zum Einsatz! 🥚
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  • Trondheim

    August 4, 2021 in Norway ⋅ ⛅ 16 °C

    Nun kann unser Norwegenurlaub richtig beginnen! Mit Trondheim haben wir heute das erste Ziel unserer „Hot-Spots-in-Norway“-Liste erreicht.
    Trondheim ist nach Oslo und Bergen die drittgrößte Kommune Norwegens. Mit den bunten Holzhäusern am Flussufer, der alten Steinkirche „Nidarosdom“ und der bunten Fußgängerzone konnte Trondheim einen positiven Eindruck bei uns hinterlassen.
    Außerdem haben wir gestern Abend zum ersten Mal direkt an einem Fjord gestanden und geschlafen. Schon jetzt hat sich der weite Weg und die Strapazen der letzten Tage gelohnt😊
    Geweckt wurden wir heute auch nicht von Kühen. Den Weckdienst haben stattdessen kleinen Vögeln übernommen, die unser Dach mit einem Trampolin verwechselten 😅
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  • Svartisen

    August 5, 2021 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Weiter im Norden angekommen haben wir heute im Saltfjellet Nationalpark eine 20 Kilometer lange Wanderung gemacht.
    Unser Ziel: eine Gletscherzunge des zweitgrößten Gletschers Norwegens, dem Svartisen ❄️.
    Normalerweise fährt man mit einem Boot über den nahegelegenen See, bestaunt am anderen Ufer einen riesigen Wasserfall und nimmt dann eine 2,5 km lange Wanderung auf sich um die Gletscherzunge zu bestaunen. Da das Boot im Moment jedoch nicht fährt, mussten wir einen weit abenteuerlicheren Weg auf uns nehmen um ans Ziel zu kommen. Ein offensichtlich nicht häufig genutzter Trampelpfad (wenn man diesen überhaupt so bezeichnen kann) führte uns mehrere Kilometer durch Gestrüpp, Matsch und Baumwurzeln am See entlang, bis wir endlich am Wasserfall ankamen. Dessen Anblick machte die anstrengende Walddurchquerung jedoch sofort wieder gut. Die nächsten 2,5 km führten uns über eine verrückte Felslandschaft, in der hin und wieder ein bisschen Moos oder ein kleiner Baum zu sehen war. Und schließlich erreichten wir die gigantische Gletscherzunge, die kurz vor einem großen Bergsee mündete. Der Svartisen ist 370 Quadratkilometer groß, erstreckt sich über mehrere Gemeinden und ist mit seiner Höhenlage der tiefstgelegene Gletscher Europas. Natürlich konnten wir nur einen kleinen Teil des Gletschers sehen, aber schon dieser war äußerst beeindruckend.
    Mit gestillter Abendteuerlust machten wir uns schließlich auf den Rückweg (den die 10 Kilometer mussten wir ja leider auch wieder zurückgehen). 🕵🏽
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  • Bredekrunden - Saltfjellet Nationalpark

    August 6, 2021 in Norway ⋅ ⛅ 18 °C

    Ein neuer Tag, eine neue Wanderung. Weil uns die 20 Kilometer gestern noch nicht genug waren, haben wir heute eine weitere Wanderung im Saltfjellet Nationalpark auf uns genommen. Auf dem 9 Kilometer langen „Bredekrunden“ (Bredek Rundgang) wanderten wir durch den von Farnen und anderen sattgrünen Pflanzen bewachsenen Nationalpark. Mehrere Hängebrücken führten uns immer wieder über das glasklare und leuchtend blaue Wasser verschiedener Flüsse. Nach etwa halber Strecke trafen wir auf den Bredekfossen, einen beeindruckenden Wasserfall. Anschließend erreichten wir das historische Dorf „Bredek“, dessen Holzhäuschen grün bewachsen sind. Wohnen tut in diesen Hütten jedoch niemand mehr, außer einer Damen, die vom dortigen Museum für 5 Tage pro Woche eingestellt wurde, um allen Menschen „Hallo“ zu sagen. 🤗
    Nach dem Dorf führte uns ein schmaler Trampelpfad zu einer weiteren schönen Hängebrücke, hinter der jedoch unser Endgegner lauerte. 👹 Denn um zurück zum Parkplatz zu gelangen musste wir zunächst noch einen Berg erklimmen. Darum steckten wir all unsere Kräfte in den Weg bergauf und waren fix und fertig als wir endlich zurück am Van waren.
    Heute Abend gibt es Nudelauflauf aus unserem Campingbackofen und dann fallen wir mit Sicherheit todmüde, aber glücklich und zufrieden, ins Bett. 🥱
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  • Reine & Reinebringen

    August 7, 2021 in Norway ⋅ ⛅ 16 °C

    Die Lofoten - eine Inselgruppe aus etwa 80 Inseln und das Highlight unseres Sommerurlaubs.
    Vor einer Woche wäre unser Traum, diesen Sommer die Lofoten mit unserm Van zu erkunden, beinahe geplatzt. Darum sind wir umso glücklicher heute mit der Fähre in Moskenes angekommen zu sein. 😍
    Unseren ersten Halt haben wir in dem Ort Reine gemacht. Mit den roten Fischerhäuschen am Fjord und den umliegenden Bergen sieht Reine genau so aus, wie wir uns Norwegen immer vorgestellt haben - idyllisch, natürlich und einfach wunderschön.
    Direkt neben Reine ragt der Reinebringen in die Luft. Wer ihn erklimmt, wird mit einer grandiosen Aussicht über die Lofoten belohnt. Allerdings besteht der Aufstieg aus 1577 Treppenstufen, sowie einem kurzen anschließenden Streckenabschnitt über Steine. Weil wir von unserer Wanderung durch Bredek noch sehr kaputt auf den Beinen waren, machten wir einen Tag Pause, haben uns nach der Wanderung zum Kvalvika Beach jedoch dazu entschlossen die vielen Treppenstufen auf uns zu nehmen. Obwohl unsere Beine brannten und die Höhenangst (bzw. Fallangst wie Max sie nennt) einsetzte, haben wir es schließlich bis nach ganz oben geschafft und waren direkt überwältigt. Die Aussicht dort oben ist wirklich einzigartig und absolut fotoreif! 😍😊
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  • Kvalvika Beach - North of the Sun

    August 8, 2021 in Norway ⋅ ☀️ 17 °C

    Vor etwa zwei Jahren haben wir den Film „North of the sun“ auf einer DVD der European Outdoor Filmtour gesehen. Darin geht es um zwei junge Norweger, die beschlossen haben den dunklen und kalten Winter an einem einsamen norwegischen Strand zu verbringen. Mitgebracht haben sie nicht viel, eigentlich nur ihre Surfbretter. In den ersten Wochen, in denen sie noch relativ viel Sonnenlicht hatten, haben sie sich aus dem angeschwemmten Müll eine Hütte gebaut. In diese haben sie sogar einen Ofen integriert, der ihnen in dem eisigen Winter, in dem kaum noch Sonne zu sehen war, Wärme spendete. Tagsüber machten sie nicht viel außer zu surfen und angeschwemmten Müll zu sammeln. Um sich mit Nahrung zu versorgen haben sie alle paar Wochen die 2 km lange Wanderung vom Strand über einen Berg bis zum Auto auf sich genommen, mit dem sie dann in den nächsten Supermarkt fahren konnten.
    Auch wir haben heute diesen Weg auf uns genommen, um an den Strand zu gelangen an dem diese beiden Männer vor einigen Jahren gelebt haben. Zum Teil überbrückten Holzplanken den matschigen Weg, zum Großteil mussten wir jedoch über eine Steinwiese wandern/klettern. Gelohnt hat sich die Wanderung aber in jedem Fall, denn sie bot viele tolle Ausblicke und führte uns zum Schluss sogar in die Hütte der beiden Surfer. Da wir die Geschichte dahinter wie gesagt schon kannten, war es für uns eine ganz besondere Ehre einzutreten. Die Hütte sah noch immer sehr bewohnt aus und die vielen Kritzeleien, Fotos und Briefe an der Wand verrieten uns, dass auch nach den beiden Surfern noch einige junge Menschen die Hütte als Unterschlupf genutzt haben (ein Paar sogar für ihre Hochzeitsnacht, was wir etwas sonderbar fanden). 😊
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  • Ytrestrand - Camping & Sonnenuntergang

    August 8, 2021 in Norway ⋅ ☁️ 16 °C

    Die Lofoten können nicht nur mit ihrer einzigartigen Landschaft bei uns punkten, sondern auch die Sonnenuntergänge sind einfach nur atemberaubend. 🌄Man kann es kaum glauben, aber diese Bilder sind nicht bearbeitet, der Himmel sieht hier wirklich so aus!
    Die Sonne geht hier übrigens erst um 22:30 Uhr unter und schon um 4 Uhr wieder auf. Richtig dunkel ist es aber irgendwie nie, zumindest haben wir seit wir in Norwegen sind noch nicht einmal dunklen Himmel sehen können. 😄🙄
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  • Haukland Beach & Unstad Beach

    August 9, 2021 in Norway ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach der Wanderung gestern auf den Reinebringen fühlen sich unsere Waden heute wie Steine an und schmerzen bei jedem Schritt. Deshalb wollten wir heute einen Strandtag einlegen, das Wetter spielte jedoch nicht ganz mit. Trotzdem haben wir die beiden Strände Haukland und Unstad besucht. Beide haben türkisfarbenes Wasser und weißen Sandstrand und wären bestimmt traumhaft zum Baden, wäre das Wasser nicht eiskalt und würde sich die Sonne nicht hinter den Wolken verstecken. Während der Haukland Beach bei gutem Wetter auch von den Einheimischen zum Baden besucht wird, zieht es die Surfer zum Unstad Beach. Trotz der vielen Wolken ging heute jedoch kein Wind, also gab es hier auch keine Wellen und entsprechend keine Surfer zu sehen. Pech gehabt - für uns ging es deshalb weiter nach Henningsvaer. 🚐Read more

  • Henningsvaer

    August 9, 2021 in Norway ⋅ ☁️ 17 °C

    Das Fischerdorf Henningsvaer ist auch bekannt als „Venedig des Nordens“. Wer schonmal in Venedig war kann dies vermutlich nicht ganz bestätigen. Zwar reihen sich die bunten Holzhäuser um einen langgezogenen Fjord, der auch von vielen Booten genutzt wird, allerdings gibt es davon nur wenige Abzweigungen und insgesamt gibt es in Henningsvaer nur wenige verwinkelte Gassen. Trotzdem hat Henningsvaer seinen ganz eigenen Charme und bietet für Touristen auch ein paar kleine Läden und Restaurants, wie es auf den Lofoten sonst nur selten der Fall ist.
    Darum haben wir uns hier auch endlich mal ein Restaurantbesuch genehmigt und dabei ganze 55€ für zwei Hamburger mit Pommes, eine kleine Cola und eine kleine Sprite ausgegeben 😅 Aber man gönnt sich ja sonst nichts 😋
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  • Stø - Whale Watching 🐳

    August 10, 2021 in Norway ⋅ 🌧 13 °C

    Schon oft haben wir darüber nachgedacht eine Whale Watching Tour zu machen, doch leider waren wir bisher immer zur falschen Zeit am falschen Ort. Darum haben wir nicht lange gezögert und die Gelegenheit ergriffen, als wir auf dem Campingplatz ein Plakat gesehen haben, welches das Whale Watching in Stø anpries.
    An diesem Tag war es sehr nebelig und es hat auch etwas geregnet. Voller Vorfreude sind wir dennoch aufs Boot gestiegen und haben nach Walen Ausschau gehalten. Orcas, Schweinswale, Zwergwale, Pottwale und andere Wale konnte man hier in der Gegend beobachten. Jedoch ist das Walgucken auch immer mit Glück verbunden, da Orcas beispielsweise bis zu 200 km am Tag zurücklegen können und nur weil sie gestern gesichtet wurden, heute schon nicht mehr hier sein müssen. Unser Boot steuerte auf eine Region zu, in der einige Fischerboote unterwegs waren und deshalb auch mit Pottwalen zu rechnen ist. Auf dem Weg schauten wir aufmerksam aufs Meer und rechneten damit jeden Moment einen Wal zu entdecken. 👀Hin und wieder konnten wir am Horizont Zwergwale entdecken, welche jedoch zu schnell und zu weit weg waren, um sie zu fotografieren. Begleitet wurde unser Boot die meiste Zeit von verschiedenen Vögeln (Möwen, Puffins und andere). An einer Insel konnten wir auch Seeadler entdecken.
    Und dann kamen wir endlich zu den Fischerbooten. Hier warteten wir eine ganze Weile und dann, als die Fischer ihre Netze hoch und den Fisch an Land holten, tauchte der erste Pottwal auf. Ein gigantisches Tier, vermutlich länger als das kleine Fischerboot selbst. Immer wieder konnten wir die kleine Fontäne sehen, die der Wal beim Atmen in die Luft sprühte. 🌬Schließlich tauchte er wieder ab und streckte dabei seine riesige Schwanzflosse in die Luft. 🐳Anschließend konnten wir diesen Ablauf noch bei 4 weiteren Pottwalen beobachten, die Nahe bei den Fischerbooten zum Atmen nach oben kamen. Glücklich und zufrieden steuerte das Boot anschließend den Rückweg an. Weitere Wale kamen uns leider nicht mehr zu Gesicht - auf die Orcas müssen wir dann wohl bei unserer nächsten Whale Watching Tour hoffen 🐳😄
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  • Der Trollstigen

    August 12, 2021 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Zurück vom Norden Norwegens führte uns unsere Route auf dem Weg nach Geiranger am Trollstigen vorbei. Dabei handelt es sich um die bekannteste Passstraße Norwegens, die in elf Haarnadeln eine Höhendifferenz von 405 m überwindet (dementsprechend musste unser Ernie auch hart arbeiten, was man leider auch deutlich riechen konnte🚐). Etwa auf halber Strecke überquert die Straße zudem einen reißenden Wasserfall, den Stigfossen. Im Tal vor dem Trollstigen ragen rechts und links der Straße große Berge in die Höhe, welche immer wieder mit kleinen Wasserfällen versehen sind. Oben angekommen kann man von mehreren Aussichtsplattformen die tolle Aussicht genießen, anschließend führt einen die Straße durch eine ruhige und verlassene Landschaft mit vielen kleinen Bächen und Seen, aber auch Hügeln, Wiesen und Schafen. Hier haben wir auch unseren bislang schönsten Parkplatz gefunden. ☺️Read more

  • Geirangerfjord

    August 13, 2021 in Norway ⋅ 🌧 15 °C

    Als einer der bekanntesten Fjorde Norwegens erstreckt sich der Geirangerfjord über eine Länge von 15 km zwischen den Bergen entlang⛰. An seinem Ende befindet sich der Ort Geiranger, in dem wir uns für zwei Tage niedergelassen haben. Der Aufstieg einer langen Treppe neben einem wilden Wasserfall ermöglichte uns an seinem Ende den Blick über diesen Wasserfall und den Ort hinweg auf den Fjord. Dies ist aber keineswegs der einzige Wasserfall im Fjord. Von unserem Stellplatz aus lassen sich mindestens 6 zählen. Bei einer Fahrt auf dem RIP-Boot 🚤(ein Speedboat, das eine Sightseeingtour durch den Fjord macht) konnten wir weitere Wasserfälle aus nächster Nähe betrachten. Darunter auch die „sieben Schwestern“, welche an einigen Tagen als 7 nebeneinanderliegende Wasserfälle zu erkennen sind. Bei uns waren es jedoch nur 3 1/2 Wasserfälle 😄. Auf der Bootstour haben wir weiterhin Geschichten über die historischen Farmen gehört, die auf den Abhängen in Höhen von bis zu 400m über dem Wasser geführt wurden. Keine Ahnung was die Menschen sich damals dabei gedacht haben dort ihre Farmen zu bauen, wenn sie dazu zunächst mit einem Boot über den Fjord fahren und anschließend noch den Berg besteigen mussten. Heute sind die Farmen jedoch alle unbewohnt. 🏚
    Trotz des schlechten Wetters, das wir hier in Geiranger hatten, haben wir uns entschlossen einer typisch norwegischen Aktivität nachzugehen - dem Angeln🎣. Dazu haben wir uns Angelequipment ausgeliehen und unser Glück vom Steg aus probiert. Der Profi Max hatte auch nach etwas zwanzig Minuten tatsächlich eine Makrele am Harken. Wegen der Überforderung Leonies konnte sich dieser jedoch wieder befreien bevor wir sie ins Netz holen konnte. Zu unser Erleichterung mussten wir also doch keinen Fisch töten, ausnehmen und essen. 🐟
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  • Rheinheimen Nationalpark

    August 15, 2021 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Nachdem wir unsere Beine nun schon einige Tage geschont haben, war es mal wieder Zeit für eine Wanderung. ⛰
    Dazu sind wir nach Billingen in den Rheinheimen Nationalpark gefahren. Schon auf der Fahrt passierten wir die unberührte Natur Norwegens mit den vielen Seen, Bächen, grün bewachsenen Flächen, sowie steinigen und bemoosten Bergen, Wasserfällen und Gletschern, die nicht auf Fotos festzuhalten ist.
    In Billingen führte uns ein Rundweg zunächst durch einen Kiefernwald bergauf. Oben angekommen wurden wir mit dem Ausblick auf einen riesigen Wasserfall belohnt 😍 Anschließend führte uns der Wanderweg noch ein kurzes Stück entlang des Wasserfalls bergauf, bis eine Steinbrücke die Überquerung des Wasserfalls forderte. Wir hatten nun den höchsten Punkt der Wanderung erreicht und konnten über den Nationalpark hinweg bis zu den Gletschern auf den Bergen in der Ferne blicken. Der restliche Weg führte uns entlang des wilden Wasserfalls und über Brücken bis wir wieder zurück an unserem Van waren. 🚐
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  • Bergen

    August 16, 2021 in Norway ⋅ ⛅ 20 °C

    Als absoluter Tourihotspot stand auch die Stadt Bergen auf unserer Reiseliste. Bekannt ist Bergen vor allem für die vielen bunten Holzhäuser im Stadtteil Brygge. 🏠 Auch wir fanden diese durchaus ganz niedlich. Allerdings fanden wir, dass die im Wasser stehenden Häusschen in Trondheim deutlich mehr Charme hatten. Zudem ist Bergen von Touristen belagert, was in Trondheim weniger der Fall war. Die schweinemäßig teuren (18€) Fish and Chips waren trotzdem köstlich und auch der Spaziergang durch die kleinen Gässchen und der Ausblick über die Stadt von einer Kirche in Brygge hat uns gut gefallen.Read more

  • Preikestolen

    August 17, 2021 in Norway ⋅ ⛅ 14 °C

    Nun rückt das Ende unserer Reise immer näher. Ein letzter Punkt stand noch auf unserer „Hot-Spots-in-Norway“-Liste: der Preikestolen. 🏔
    Dabei handelt es sich um eine natürliche Felsplattform, die einem nach einer 4 km langen Wanderung einen atemberaubenden Blick auf den Lysefjord erlaubt.
    Natürlich handelt es sich dabei um kein Geheimnis, sodass der Weg dorthin voll mit Menschen verschiedenster Nationen war (obwohl wir extra erst am Nachmittag losgegangen sind, um den Menschenmassen aus dem Weg zu gehen). Dennoch konnte uns nicht nur die Aussicht vom Preikestolen, sondern auch die Aussicht und die Natur auf dem Weg dorthin begeistern ☺️.
    Am Abend haben wir es uns an einem kleinen Hafen direkt am Wasser, mit Blick auf das Meer (oder ein Fjord?), gemütlich gemacht 🌊☀️🚐
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  • Åpta - Oftefjorden

    August 19, 2021 in Norway ⋅ 🌙 14 °C

    Nun sind wir schon 22 Tage unterwegs und so langsam nähert sich unsere Reise dem Ende. Mittlerweile sind wir in Kristiansand angekommen. Dem Ort, von dem wir Morgen mit der Fähre nach Dänemark fahren werden.
    Gestern haben wir ein letztes Mal unseren Wassertank gefüllt, das Abwasser entleert und eine lange Dusche genommen. 🚿Auf dem Campingplatz in Åpta, den wir dazu ansteuerten, gab es außerdem ein riesiges Schachfeld, auf dem wir uns direkt erstmal eine Partie gaben. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, wusste Max scheinbar schon vorher, dass er gewinnen würde 😅 ♟
    Den Abend haben wir dann draußen am Fjord verbracht bis wir irgendwann die Sterne sehen konnten (was uns bisher in Norwegen noch nicht gelungen ist). Diese Gelegenheit hat Leonie genutzt, um zum ersten Mal ein Foto mit Langzeitbelichtung so zu schießen, wie sie es in ihrem Fotokurs gelernt hat. Wir finden die ersten Versuche sind ganz gut gelungen, wenn man bedenkt, dass wir kein Stativ zur Verfügung hatten. 🌌🚐
    Am Morgen haben wir uns dann ein Kanu gemietet, um damit den Fjord zu erkunden. Dabei haben wir allerdings nicht mit dem Gegenwind geplant. 💨Nachdem wir uns gemütlich hinaustreiben lassen haben, war es gar nicht so leicht wieder zurück zum Ufer zu gelangen. Doch als Max uns eigentlich schon verloren glaubte, haben wir doch noch einmal all unsere Kräfte vereint und schließlich das Ufer erreicht.
    Anschließend sind wir nach Kristiansand aufgebrochen, wo wir den restlichen Tag am Strand verbracht haben und heute unsere letzte Nacht in Norwegen verbringen werden.
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  • Ha det Norge 👋🏻

    August 22, 2021 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach 25 Tagen voller Freiheit, Freude und Abenteuer sind wir heute wieder heile zuhause angekommen - wer hätte das nach dem holprigen Urlaubsstart und der Panne in Dänemark gedacht?!
    In den vergangenen Wochen haben wir einige Kilometer gerissen, wodurch wir aber in die unterschiedlichsten Ecken Norwegens gelangt sind und die Vielfältigkeit des Landes kennen lernen konnten. Obwohl wir teilweise ganze Tage durchgefahren sind, sehen wir diese Tage nicht als vergeudet an, da sie uns durch bemerkenswerte Landschaft führten. Dabei wechselte das Landschaftsbild stetig. Ist man gerade noch durch die Berge gefahren, so kann man schon im nächsten Moment durch eine Steinwiese, einen Wald, an Kuhwiesen entlang oder durch goldene Strohfelder fahren. Immer wieder tauchen dabei vereinzelte Holzhäuser (meist rot) auf. Besonders faszinierend ist dabei jedoch, dass egal wo man sich gerade befindet, immer Wasser zu sehen ist. Sei es in Form eines Baches, eines Fjords, eines Wasserfalls, eines Sees oder eines Flusses, eines davon befindet sich immer im Blickwinkel. Und wir glauben genau das ist das Besondere an Norwegen. Die Gesamtheit der Landschaft übersteigt die Vorstellungskraft, wenn man es nicht selbst gesehen hat und lässt sich auch nicht auf einem Foto festhalten. Und trotzdem versuchen nahezu alle Norwegenurlauber genau diese einzufangen. In keinem anderen Land haben wir bisher so viele Menschen mit Kameras herumlaufen sehen wir in Norwegen. Und auch Fotokurse werden an jeder Ecke angeboten. Auch wir haben unser Bestes gegeben, um unsere Erinnerungen festzuhalten. Sicherlich sind dabei tolle Bilder entstanden. Aber keines davon kann das wiedergeben, was wir in den letzten 25 Tagen erlebt haben.
    Wie traumhaft sich diese Beschreibungen sich auch anhören, eines sollte man bedenken, wenn man gedenkt in Norwegen Urlaub zu machen: Auch im Sommer ist es hier nicht besonders warm. Kurze Kleider kann man direkt zuhause lassen und eine kurze Hose dürfte ausreichend sein. In der gesamten Zeit hatten wir nur drei Tage an denen es etwa 20 Grad warm war. Alle anderen Tage waren eher kühl, sodass wir lieber zu langer Hose und Jacke oder Pullover gegriffen haben. Dafür ist es nur wenige Stunden am Tag dunkel, was sehr angenehm ist, da man seinen Tag locker angehen kann und nicht von Tageszeiten gestresst wird.
    Vor unserer Reise haben wir oft gehört wie teuer Norwegen sei. Und natürlich ist das nicht gelogen. Die Lebensmittel, insbesondere Alkohol, sind in Supermärkten deutlich teurer als bei uns. Wir haben uns aber zum Glück in Deutschland so gut mit Lebensmitteln und Getränken ausgestattet, dass wir sogar einiges wieder mit zurückgebracht haben und nur wenig kaufen mussten. Ein besonderer Luxus ist das Essengehen. Ein Bier kostet schon 10€, eine kleine Cola 5€. Aber dieses Problem erübrigt sich eigentlich von selbst, da es in Norwegen kaum Restaurants gibt. Auch Aktivitäten wie Bootsfahrten sind oft mit höheren Preisen verbunden, was jedoch auch in anderen Touristenregionen typisch ist. Dafür gibt es zahlreiche Aktivitäten (z. B. Wandern, Angeln, Mountainbiken), die mit gar keinen Kosten verbunden sind. Da wir so viele Kilometer gefahren sind, waren für uns die Spritpreise von besonderer Relevanz (dafür haben wir wohl den Großteil unseres Geldes gelassen). Hingegen unserer Erwartungen konnten wir den Benzin jedoch zu für Deutschland übliche Preise tanken. Allerdings schwanken die Spritpreise in Norwegen ziemlich stark (1,55€ - 1,96€) sodass man am besten jede günstige Tankstelle mitnimmt. Was Norwegen kostentechnisch jedoch sehr attraktiv macht, ist das kostenfreie Campen. Denn obwohl das freie Übernachten in Auto oder Wohnmobil in Norwegen offiziell nicht gestattet ist, wird es toleriert und sowohl von Einheimischen als auch von Touristen ausgiebig genutzt. Demnach haben wir bloß 4 Campingplätze aufgesucht (um das Wasser zu wechseln und zu duschen) und ansonsten kostenfrei stehen können. Somit war Norwegen wohl das perfekte Land, um unseren „Ernie“ auf die Probe zu stellen und in vollem Umfang zu nutzen. Dabei haben wir mal wieder feststellen können, wie gut wir den Umbau durchdacht haben und wie schön es sich anfühlt in diesem mobilen Heim unterwegs zu sein. 😊🚐
    Vielleicht sind wir deshalb immer wieder ins Träumen geraten und haben Pläne für unsere zukünftigen Reisen geschmiedet. Mal schauen wo die Nächste hingehen wird… 💭
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    Trip end
    August 22, 2021