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Costa Rica & Südamerika

Zuerst alleine, nach zwei Monaten gemeinsam unterwegs in Costa Rica und Südamerika.
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  • Day107

    Ushuaia - Fin del mundo

    February 20 in Argentina ⋅ ☁️ 11 °C

    Unsere erste lange Busreise führt uns von Punta Arenas über die Insel Feuerland direkt an den untersten Zipfel Argentiniens, nämlich nach Ushuaia. Die selbsternannte (aber nicht ganz unumstrittenste) südlichste Stadt der Welt und somit als Ende der Welt bezeichnet erwartet uns dunkel. Denn unser Bus kommt, dank stürmischer See und somit eingestellten Fährenfahrten, mit 6.5 Stunden Verspätung um 2:30 in der Nacht an. Dementsprechend müde starten wir in unseren einzigen Tag in Ushuaia. Wir entscheiden uns spontan gegen den südlichsten Zug der Welt, der dem Gastgeber nach eine ziemlich überteuerte und überbewertete Angelegenheit sein soll (wie so ziemlich vieles in dieser Stadt). Da wir am nächsten Tag wieder eine lange Busfahrt vor uns haben, sehnen wir uns nach Bewegung und nehmem uns eine Wanderung im Nationalpark "Tierra del Fuego" vor. Vorbei am südlichsten Postamt der Welt durch knorrige Südbuchenwälder mitsamt Magellanspehten und glasklar schimmerndes Meerwasser in zahlreichen kleinen Buchten führt der Weg uns 8 km an der Küste des Beagle-Kanals vorbei. Abends gönnten wir uns, zur Abwechslung zum Supermarkt/Busfood, einen leckeren (Veggie-) Burger im Hardrock Café 🤩 so gut haben wir bisher (leider) selten gegessen.Read more

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  • Day105

    8'750km später - Ankunft in Punta Arenas

    February 18 in Chile ⋅ 🌧 10 °C

    Zurück auf dem Festland - nach der längeren Autofähren-Variante von Porvenir direkt nach Punta Arenas - beginnen langsam aber sicher die letzten Tage im Mietwagen. Nach kurzem Aufenthalt in der Stadt für die letzten Besorgungen zieht es uns noch ein letztes Mal in die einsame Wildnis. Ziel ist das südlichste kontinentale Strassenende rund eineinhalb Stunden unterhalb von Punta Arenas.
    Völlig unerwartet treffen wir mitten in der Fahrt auf das einem Kreisel auf ein Denkmal - wir befinden uns anscheinend am geografischen Mittelpunkt Chiles. Auch wenn wir das nicht fassen können, da Chile doch seeeehr lang ist und wir doch seeeehr weit unten sind. Allerdings reicht die Landesgrenze jedoch offiziell bis zum Südpol, was unsere Verwirrung schlussendlich löst...😉
    Die Landschaft hier unten erweist sich einmal mehr als wunderschön - wir sind froh, sie bei der rund 5km langen Wanderung zum südlichsten grossen Leuchtturm erkunden zu dürfen, auch wenn die Wanderung auf dem Kies und Sand des Strandes noch einmal in unsere alten Knochen geht...😉
    Der grösste Genuss war aber der Schlafplatz, den wir gleich für 2 Nächte beanspruchten - direkt an der Magellanstrasse mit freiem Blick auf das gegenüberliegende Feuerland😍 Zum Abschied grüssen am Abend sogar nochmals Delfine und etwas weiter entfernt Wale!😍 Wir sind aus dem Häuschen und vergessen die Strapazen von Wind und Wetter und Zelt für einen Moment...😉
    Dann kam der grosse Abschied von unserem 4x4 - nach (auch für die Vermieterin) unglaublichen gefahrenen 8'750km!
    Nach Einzug im rustikalen, eher kalten Hostel und dem lauten (schnarchenden) 6er-Zimmer erkunden wir noch 2 Tage lang die Stadt - vom Plaza de Armas über den Friedhof und entlang der Küstenstrasse bis hin zum Nao Victoria Muesum mit Nachbauten der berühmten Entdeckerschiffen im Originalmassstab - und deren Restaurants. Müde und vom Winde verweht sind wir trotz der Umstände froh um Dusche und richtigem Bett - jetzt kann der nächste Teil unserer Reise starten!😊
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  • Day102

    Tierra del Fuego

    February 15 in Chile ⋅ 🌧 9 °C

    Es war soweit - schon sind wir in unserer letzten Woche Patagonien auf den eigenen, resp. gemieteten, 4 Rädern angelangt. Nach dem touristischen Höhepunkt entschliessen wir uns, die letzten Tage nochmals in der einsamen Wildnis zu verbringen - Feuerland, wir kommen!😍
    Vorher nutzen wir die ankommende Schlechtwetter-Phase jedoch für einen Kulinarik-Tag (was bei uns soviel bedeutet wie 6 Stunden in 3 verschiedenen Restaurants mit WLAN Mittagessen, Zwischen-Dessert und Zvieri-Znacht-Pizza einzunehmen😉) in Puerto Natales und unsere Camper-Pflichten mit Einkauf und Tanken in Punta Arenas.
    Auf dem Weg zur Fähre lichtet sich der Himmel kurzzeitig, was wir promt für einen Abstecher in den Pali Aike Nationalpark nutzen. Tolle frühere Vulkanlandschaft mit unzähligen Tierbegegnungen - und als Highlight die Plattform mitten im einem historischen, 10'000 Jahre alten Vulkankrater.
    Dann ist es soweit und wir überqueren die Magellan-Strasse per Autofähre und setzen über auf die Isla Grande de Tierra del Fuego, benannt nach den vielen Feuern, die die ersten Entdecker auf der Insel sahen bei ihrer Ankunft.
    Das Wetter ist durchzogen und so verbringen wir viel Zeit in unserem Auto - neben Netflix, Kartenspiel-Kriegen und Lese-Sessions natürlich vor allem auch beim Erkunden dieser faszinierenden Insel. Die Landschaft ist enorm abwechslungsreich und wir treffen von rauhen Küsten, endloser Steppe, über schroffe Felsen und dichten Wäldern bis zu tiefblauen Seen alles an!😍 Beim Halt in Caleta Maria haben wir das Gefühl am südlichen Ende der Welt angekommen sein, und auch wenn dies nicht der Wahrheit entspricht so ist es doch wenigstens das südliche Strassenende von Chile...😉
    Der Höhepunkt folgt wieder zurück etwas weiter nördlich. An der Bahia Inutil ("Nutzlose Bucht"😉) hat sich vor wenigen Jahrzehnten eine Kolonie von ca. 70-120 Königspinguinen angesiedelt, die ansonsten nur noch weiter südlich auf den subantarktischen Inseln vorkommen. Durch einen neu geschaffenen Nationalpark werden die Tiere geschützt - und wir erhielten so die Möglichkeit, den kleinen (bis ca. 1.20m grossen) Bruder des bekannten Kaiserpinguins von Nahem in ihrer freien Wildbahn zu sehen. Ein unvergessliches Erlebnis!😍
    Abrunden wollten wir unseren Feuerland-Aufenthalt (und ein wenig unser Patagonien-Abenteuer allgemein) nach dem Vollerfolg an Chantals Geburtstag mit einer weiteren, abschliessenden Nacht in einer wunderbaren Estancia. Optisch gelang das zwar auf jeden Fall, jedoch waren der kalte Empfang und das noch kältere Zimmer, so wie der (notabene nach der vereinbarten/reservierten Startzeit noch abgesagte) Ausritt leider eine herbe Enttäuschung.
    Nichtsdestotrotz genossen wir die erholsamen Tage und schlossen die Insel trotz der Kälte und des Windes in unsere Herzen😊
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  • Day95

    Parque Nacional Torres del Paine

    February 8 in Chile ⋅ ☀️ 3 °C

    Nach dem letzten Mietwagen-Grenzübertritt unserer Patagonien-Reise trafen wir im wohl bekanntesten Nationalpark Patagoniens ein. Und schon bei der Fahrt durch den Park wurde uns klar, woher er seine Beliebtheit hat - die Bergkette mit ihren ganz speziellen Formen und Farben ist ein atemberaubender Hintergrund zur Seenlandschaft des Parks, auf die man immer wieder neue Ein- und Ausblicke gewinnt.😍
    Nach einem Abstecher zur ruhigen Laguna Azul melden wir uns im Park an und übernachten (halblegal) auf dem Parkplatz des Besucherzentrums, denn von da wollen wir am nächsten Tag loswandern.
    Und so stehen wir einmal mehr früh auf und kämpfen uns in die Kälte. Dank dem steilen Aufstieg ist diese aber bald vergessen und wir kommen ordentlich ins Schwitzen auf dem Weg durch das Valle Ascenio - aber immerhin hält sich dank dem frühen Start der Besucheraufmarsch noch in Grenzen. Nach 4 Stunden, 10km und rund 1'000 Höhenmetern ist es vollbracht und wir stehen vor dem wohl beliebtesten Fotomotiv Patagoniens - dem milchblauen Lago Torres mit den 3 unverkennbaren Zinnen ("Torres") im Hintergrund. Ein unvergesslicher, majestätischer Anblick!😍
    Unvergesslich ist auch der Abstieg (den selben Weg zurück) ein paar Stunden später. Denn mittlerweile ist gefühlt ganz Patagonien auf dem Weg zum Gipfel (oder mit uns auf dem Abstieg), sodass es zu einer wahren Bolognese mit längeren Wartepausen wegen dem Gegenverkehr auf den schmalen Wanderweglein kommt. 😉
    Die 20km blieben in unseren alten Knochen nicht unbemerkt, und so gingen wir den nächsten Tag eher ruhig an - Fahrt durch den Park, kurze Spaziergänge zum Salto Grande und entlang des Lago Grey Beach Trails (auch hier mit 20-minütiger Wartezeit, da sich der Besucherstrom an der Hängebrücke dermassen staut) und ein abschliessendes feines Nachtessen. Nun freuen wir uns auf eine paar einsamere Tage im chilenischen Feuerland...😊
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  • Day92

    Eindrücklicher Perito-Moreno-Gletscher

    February 5 in Argentina ⋅ ☀️ 8 °C

    Nachdem wir gestern aus El Chaltén abgereist sind, trafen wir nach der Weiterfahrt durch die Pampa in der nächsten Stadt, El Calafate, ein. Die Stadt liessen wir aber links liegen und machten direkt einen Abstecher zur Laguna Nimez am Stadtrand - eine wahre, vogelreiche Farbexplosion am Lago Argentina!
    Übernachtungsziel war der ruhige, unbekanntere östliche Teil im populären Los Glaciares Nationalpark, wo wir uns nach der Einstimmung im modernen Gletschermuseum (mit Einzelführung💪) auf den Höhepunkt der Region vorbereiteten!
    Denn heute war es soweit! Früh morgens fuhren wir los und standen eine Stunde später als allererste Besucher des Tages vor ihm: dem weltberühmten Perito-Moreno-Gletscher😍 Die zahlreichen Besucherplattformen führten eindrücklich nahe an den Gletscher, den man in seiner vollen Grösse nur schlecht fassen kann. Auf 5km breitet sich die 40-70m hohe Eiswand vor uns aus und wirft immer wieder mit lautem Getöse und Geknorze riesige Eisschollen ins Wasser. Das zeugt aber nicht von seinem Rückgang - der Gletscher ist nämlich einer der wenigen weltweit, die nicht zurückgehen, sondern ihre Ausdehnung halten können und zwischenzeitlich sogar noch wachsen.
    Wir können uns kaum satt sehen und gehen erst weiter, als sich die ganz grossen Besuchermassen Stunden später auf den Plattformen versammeln. Zum Abschluss gönnen wir uns noch eine Schiffahrt zum Gletscher, um auch diese Peespektive noch zu erleben - auch wenn sich dies vor allem als eng und touristisch entpuppt und das viele Geld nicht wirklich wert war.😉
    Nichtsdestotrotz wird uns dieser Tag und dieser eindrückliche Eisriese noch lange in allerbester Erinnerung bleiben 😍
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  • Day91

    Verregnetes El Chaltén

    February 4 in Argentina ⋅ ☁️ 8 °C

    Nach der langen Fahrt durch die Pampa erreichten wir das Outdoor-Mekka Patagoniens: El Chaltén. Leider verbrachten wir die 3 Tage vorwiegend indoor - die imposante Bergwelt versteckte sich in dichten Wolken und es regnete praktisch ohne Unterbruch... So blieb uns Zeit, allerlei sonstiges wiedermal zu erledigen - Wäsche waschen, Auto räumen, Tagebuch führen etc. Für Aufmunterung sorgte vor allem unser Entscheid die Schlechtwetterphase für eine temporäre Ernährungsumstellung zu nutzen - anstelle des immer in etwa ähnlichen Camperfoods genehmigten wir uns ein paar warme Mahlzeiten in den warmen und vor allem trockenen Restaurants dieses Bergsteigerdörfchens😉
    Am Abreisetag zwangen wir uns in der Hoffnung auf Wetterbesserung um 5 Uhr früh aus dem Zelt und machten uns bereit für eine der bekannten grossen Wanderungen. Die erhoffte Besserung blieb aber aus und die Berge hüllten sich - nachdem sie sich zum Sonnenaufgang kurz von ihrer schönsten Seite zeigten - wieder in Wolken, sodass wor uns schlussendlich doch für die Weiterfahrt Richtung Süden entschieden, wo das nächste grosse Highlight auf uns wartet.
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  • Day89

    Tierreiche Ruta 40

    February 2 in Argentina ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach der wunderschönen und sehr abwechslungsreichen Carretera Austral wussten wir, dass das argentinische Pendant, die Ruta 40, eher eintönig werden würde. Die karge, mit tiefen Büschen, Gräsern und viel Gestein übersähte, braune Landschaft begann aber schon mit dem Parque Nacional Patagonia, kurz vor dem Grenzübertritt nach Argentinien. Zwar wussten wir auch, dass uns bestimmt das eine oder andere Guanaco über den Weg laufen wird, aber was uns dann tiertechnisch wirklich begegnete, hat uns dann doch ziemlich überwältigt. Die Guanacos (oder unsere eigens entwickelte Mehrzahl: Guanacaner) haben wir irgendwann aufgehört zu zählen, denn diese haben wir teilweise alle paar Meter und in grossen Herden herumstolzieren sehen. Leider sind die meisten ziemlich kamerascheu, von weitem posieren sie aber dann doch ganz gerne. Die Ñandús (straussenartige Zeitgenossen) waren dann schon seltener und auch sehr speziell auf ihre eigene Weise. Das Gürteltier entdeckten wir mit Glück bei einem Fotostop mitten auf der Schotterpiste, und wir haben uns sofort verliebt. 😍 Sowohl die Strasse als auch der Zaun kostete, wie wir am Strassenrand leider immer wieder bezeugen konnten, einige Guanaco-Leben - nichtsdestotrotz bescherte uns aber genau dies auch eine sehr nahe Begegnung mit einem Fuchs und seinem Baby. Je südlicher, desto surrealer wurde auch die Landschaft: zwischen den kahlen, braunen Steppen tauchen plötzlich knallblaue Lagunen auf, und im Hintergrund bilden die schneebedeckten Anden die Grenze zum blauweissen Himmel. In einer dieser Lagunen trafen wir auf einen einzelnen Flamingo, der zusammen mit schwarz-weissen Schwänen ein Bad nahm. Auch die Kondore bekamen wir mehrmals zu Gesicht. Wir sind happy!

    Und noch ein weiterer treuer Begleiter in Patagonien: ein heftiger Wind, dem sogar ein eigenes Strassenschild gewidmet ist.
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  • Day86

    Gletscher-Trekking Glaciar Exploradores

    January 30 in Chile ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute stand eine ganz besondere Aktivität auf dem Programm - ein Trekking zu und auf dem Gletscher! Trotz sehr frühem Weckerklingeln war die Vorfreude bei uns riesig. So trafen wir uns mit dem Rest der Gruppe und unseren Guides, fassten die Ausrüstung und fuhren mit dem Bus zum Nationalpark.
    Nach einer 1.5-stündigen Wanderung durch Wald und über die Moräne war es dann soweit. Endlich montierten wir unsere Spikes - die Wanderung auf dem ewigen Eis!😍 Ganz so ewig ist dieses Eis leider nicht, wie uns die Guides erklärten. Der Exploradores-Gletscher liegt in einem Tal, in dem es kaum noch schneit. Das hat den Vorteil, dass man im blanken Eis alle Risiken und Gefahren sehen und somit auch Laien wie uns hierher bringen kann. Andererseits ist der Gletscher zum Verschwinden verurteilt und geht im Schnitt alle 8-10 Tage um einen Meter zurück...
    Umso froher waren wir, dass wir dieses Naturschauspiel noch geniessen konnten. Nach ein paar Übungseinheiten im Laufen mit der Ausrüstung ging es los und wir erkundeten das Eisfeld. Dabei fühlten wir uns wie zwei Polarforscher und entdeckten zahlreiche Spalten, Löcher, Wasserläufe und als Höhepunkt mehrere faszinierende Höhlen und Tunnels die wir erforschen durften😍
    Alles in allem eine sehr coole, wenn auch herausfordernde Erfahrung auf diesem mächtigen, sich bewegenden Eis zu sein!
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  • Day85

    Capillas de Marmol

    January 29 in Chile ⋅ ⛅ 11 °C

    In Puerto Rio Tranquilo erwartete uns ein nasses und kaltes Ziel: die Marmorhöhlen auf dem riesigen Lago Gral Carrera. Der See selbst schimmert in den schönsten türkis- und hellblautönen und sieht fast aus wie gemalt. Von Weitem. Wenn man drauf schippert spürt man vor allem den kräftigen Wind und die eisigen Temperaturen. Die Marmorhöhlen selbst waren zwar nicht so gross wie wir sie erwartet haben, aber trotzdem mal irgendwie was anderes: Die weissen, ganz speziell geformten Felsen in Kombination mit dem hellblauen Wasser waren dann doch wunderschön anzuschauen.😍 Nichtsdestotrotz waren wir nicht böse als der 2.5-stündige Ausflug fertig war; zwei Eiszäpfen machten sich wiedet zurück auf den Weg zum Camping und endlich wieder einer warmen Dusche.Read more

  • Day82

    Entlang der Carretera Austral

    January 26 in Chile ⋅ ⛅ 14 °C

    Patagonien wir kommen!😍 Nach dem lohnenswerten Abstecher auf die Chiloé-Insel geht es nun auf einer der bekanntesten Strassen Südamerikas Richtung Süden. Bald merken wir auch, wieso die Carretera Austral so beliebt ist: Die Landschaft am Strassenrand ist enorm abwechslungsreich und hat von Fjorden mit steilen Küsten, dichten Wäldern, versteckten Seen, geschwungenen Flussläufen, weiten Ebenen über schroffe Berglandschaften alles zu bieten! So geniessen wir die vielen Fahrkilometer trotz dem mässigen Ausbaustandard der holprigen Schotterpisten und zahlreichen Schlaglöchern sowie einer 20-stündigen Wartepause auf die nächste Autofähre, die mit einer etwas besseren Vorbereitung unsererseits vorgesehen hätte werden können...😉
    Abseits der Strasse fanden wir wunderschöne Wildcamp-Schlafplätze, auf denen wir mal wunderbar ruhige, mal stürmische oder ungeziefer-/bremsengeplagte Nächte verbringen durften.
    Höhepunkt war der Abstecher abseits von der Carretera Austral nach Futaluefú - bekannt für seinen wunderschönen reissenden Fluss. Dort unternahmen wir einen actionreichen River-Rafting-Ausflug mit coolen Stromschnellen und einer (fast noch spannenderen) Rettungsaktion, da ein Boot aus unserer Gruppe kenterte...😄
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