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  • Day51

    Majestätischer Kondor im Colca-Canyon🦅

    Yesterday in Peru ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach unserer Woche in Cusco traten wir die Rückreise nach Puno am Titicacasee an und checkten zum dritten Mal im selben Hotel ein - es fühlt sich gut an, wenn man zwischendurch wiedermal auf Altbekanntes trifft. Und so gingen wir (aka Chantal mit Zuschauer Thomas) zur Feier des Tages auch gleich nochmal Sushi essen.😉
    Statt von hier einfach mit dem Bus an unser Nächstes Ziel - Arequipa, die weisse Stadt - zu reisen, entscheiden wir uns für eine zweitägige Tour zum Colca-Canyon mit integriertem Transfer. Am Morgen früh ging es los. Wir waren positiv überrascht vom bequemen, grossen Bus und fuhren los in die Hochebene (Hochebene ist hier wörtlich gemeint, unser höchster Punkt war auf 4910 M.ü.M.) Perus, das Altiplano - eine Region, die sich nicht nur über Peru, sonder vor allem über Bolivien und auch Teile Chiles und Argentiniens zieht. Vor 3 Jahren haben wir bereits das Altiplano in Chile und Bolivien besucht - und so kam uns auch hier in Peru die Landschaft vertraut vor. Wir genossen die Fahrt durch die (momentan sehr trockene) bergige Graslandschaft und hielten an einigen schönen Aussichtspunkten (wo wir leider in einen deutlich kleineren Bus, dafür mit mehr Leuten umsteigen müssen) bis wir nach Chivay kamen, der grössten Stadt im Colca-Tal. Hier entspannten wir etwas, assen eine (grüslige) Pizza und schliefen früh um fit zu sein für das eigentliche Hauptziel der Tour.
    Früh ging es los durch das schöne Tal und einige der kleinen Dörfchen, immer wieder mit dem Blick auf den Fluss hinunter, bis wir schliesslich beim heutigen Ziel ankamen. Der Colca Canyon zählt zu den tiefsten Canyons der Welt. Bekannt ist das Tal vor allem auch für seine Andenkondore - mit einer Spannweite von fast 3m imposante Vögel, die die Thermik des Canyons nutzen um aufzusteigen. Nach einer kurzen Wanderung mit spannenden und schön blühenden Katussen (ist das die richtige Mehrzahl?😆) ist es dann tatsächlich so weit und wir sehen mehrere Kondore vor unseren Augen aus der Schlucht emporsteigen, eindrücklich!🤩
    Auf dem Weg zurück dürfen wir in einem der Dörfer die bekannte Sancayo-Frucht probieren. Die stachelige Frucht stammt von dem typischen Katus der Region und sieht innen aus wie Kiwi, ist aber deutlich saurer. Typscherweise wird sie als Drink (Colca Sour) serviert - und wenn es die Tradtition erfordert müssen wir wohl oder übel schon morgens um 10 Uhr zum Alkohol greifen...😉 Prost - wir sehen uns in Arequpia😊
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  • Day48

    Magischer Machu Picchu

    November 28 in Peru ⋅ ☁️ 14 °C

    Endlich war es soweit - das Highlight unserer Tour durch den Dschungel stand bevor: Die verborgenene Inkastadt Machu Picchu!🤩 Da die Eintrittszeiten auf dem berühmten Berg begrenzt sind (wobei dies schlussendlich doch niemand so genau kontrolliert), hat uns Bruno schon in den Tagen zuvor viel über die Inkas, Quechua und das Eindringen der Spanier in Südamerika erzählt. Wir wussten auch schon, dass sich das Reich der Inka von Cusco aus in den Süden nach Patagonien und in den Norden bis zum heutigen Ecuador erstreckt hat. Dementsprechend hoch fielen unsere Schätzungen aus, wie viele Inkas es damals gab. Sogar ein Pisco sour als Wetteinsatz liess uns nicht schlauer werden. Aber als Bruno uns dann die Zahl verraten hat, waren wir doch baff: 12 Stück. Was wir tatsächlich nicht gewusst haben ist, dass nur die Könige Inkas genannt wurden, und das restliche Volk die Quechua waren. Dies ist übrigens auch der Name der - nach dem Spanisch - am weit verbreitesten Sprache in Peru. Wir erfuhren viel über die Lebensweise, die Relevanz der Zahl 3 und das enorme Wissen über die Natur, Astronomie, Landwirtschaft und Baukunst dieses Volkes. Und natürlich auch über die auch tragische Kolonialisierung durch die Spanischen Eroberer. Aber diesen Berg haben sie nicht entdeckt, nicht bezwungen. Den Machu Picchu, der heute - völlig zurecht - zu den modernen 7 Weltwundern gehört.
    Heute ist es also endlich soweit. Von Aguas Calientes aus macht sich Thomas in aller Herrgottsfrüh auf, um die rund 1600 Stufen zu Fuss zu erklimmen.💪 Chantals Knie sind durch die letzten Wanderungen schon etwas lädiert, deshalb geht es für sie und Bruno eine Stunde später bequem mit dem Bus hinauf. Und erneut sind wir dankbar, dass wir so eine tolle Agentur verwütscht haben. Als zweite Gruppe morgens um 7 Uhr dürfen wir schon eintreten und den besten Rundweg nutzen.🤩 Je nach Billettpreis gehts nähmlich nicht einmal zum Aussichtspunkt...
    Wir hatten im Vorhinein unsere Erwartungen runtergeschraubt, um nicht enttäuscht zu werden - Thomas hatte gemischte Gefühle von seinem letzten Besuch, wir hatten Berichte gelesen von völlig übrlaufenen und überschätzten Ruinen und es regnete oft die letzten Nächte und so hätte oben gut auch nur dichter Nebel herrschem können. Als wir aber nun die letzten Stufen erklimmen, aus den Bäumen hervortreten und zum ersten Mal den "perfekten" Blick auf die Stadt auf dem Berg werfen, bleibt uns der Atem stehen. Im Rücken die Sonnenstrahlen der frühen Morgensonne, um uns herum grüne Berge die aus dem Nichts hervorzuschiessen scheinen, und vor uns die Ruinen einer einst belebten Stadt mit dem Berg Huayana Picchu im Hintergrund. Wir sind überwältigt. Und verdrücken vielleicht sogar ein paar Tränchen.🥹 Aber nun genug geschrieben, geniesst die Bilder und taucht ab, in die magische Welt des Machu Picchu! ✨❤️
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    Wow, so schön😍…scho nur durch euri bilder isch me ‚gfläsht‘😵‍💫🤩😃

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    🥰🙏🏼

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    Meeega🤩

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  • Day46

    Inka Jungle Trek

    November 26 in Peru ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach dem gezwungenermassen gemütlichen Geburtstag ging am nächsten Morgen um 5.30 Uhr (für peruanische Verhältnisse also relativ spät) unsere viertägige Inka-Jungle-Tour Richtung Machu Picchu los. Nach dem detaillierten Briefing am Vorabend wussten wir genau was uns erwartete: Eine Fahrt durch die Anden mit anschliessender Abfahrt in den Dschungel per Mountainbike, zwei Wandertage (inklusive Zip-Lining) bis nach Aguas Calientes und dann am vierten Tag der Aufstieg zum weltbekannten Machu Picchu. Entsprechend gross war die Vorfreude - vor allem auch, da wir dank low-season eine Privattour hatten und uns mit unserem Guide Bruno super verstanden!🤩
    So stiegen wir nach einer gemütlichen Fahrt durch die Anden, vorbei an einem imposanten Gletscher (genannt 'Veronika', da den echten Namen in der Sprache der Quechua niemand aussprechen kann😄) kurz nach der Passhöhe aus und sattelten in Vollmontur auf unsere Mountainbikes um. Im Auto begleitet wurden wir sogar von Lorenzo, dem Chef der Reiseagentur persönlich. Und da Chantal es nicht lassen konnte und ihm erzählte, dass Thomas dieselbe Tour mit derselben Agentur vor 11 Jahren schon gemacht hatte war er plötzlich völlig aus dem Häuschen und Thomas musste zum Handyvideo-Interview antraben.🤓 Nach diesem Intermezzo fuhren wir rund 3 Stunden durch die wunderschöne Berglandschaft, die uns fast ein wenig ans Engadin erinnerte ubd entsprechend leichte Heimwehgefühle auslöste.😉 Schliesslich kamen wir unten mitten im Regenwald an und bezogen ein wunderschönes Bungalow mitten im Wald.
    Beim Nachtessen erfuhren wir viel über die hiesige Landwirtschaft mit all ihren frischen Produkten - allen voran die Mangos, die momentan zu tausenden an den umliegenden Bäumen reifen. Als krönender Abschluss durften wir bei einer kleinen Kaffee-Show dabei sein und unseren eigenen Dschungel-Kaffe brauen - von der Bohne bis zum fertigen Kaffee! Etwas viel Tanz für unseren Geschmack (Erinnerungen an den Pringelsdosen-Dance wurden wach), aaaber eindrücklich!
    Am nächsten Tag stand dann der strengste Tag bevor. Wir wanderten los durch etwas, das sich für uns wie dichter, steiler Regenwald anfühlte, in Wahrheit aber zu einem grossen Teil landwirtschaftliche Fläche der lokalen Bauern war. Da Dünger zu teuer ist und die Flächen für maschinelle Landwirtschaft viel zu steil, wird hier noch in Mischpflanzungen gearbeitet, sodass Kaffeestauden neben Avocados, Mangos, Mandarinen, Zitronen, Papayas etc. wachsen. Nur die Coca-Pflanzen dürfen nur in klar definierten Feldern gezogen, damit überprüft werden kann, dass die Bauern wenig bis gar nichts an die örtlichen Drogenkartelle verkaufen...
    Es war eine wunderbare Wanderung, auf der wir immer wieder frische Früchte probieren konnten, an einem wunderschönen Wasserfall vorbeikamen und bei Bauern mitten im Dschungel essen durften. Nach einem Abschnitt über der Baumgrenze durch trockene, aber eindrückliche Wiesen-/Steppenlandschaft kamen wir zurück im Wald zu heissen Quellen, die mitten im Nirgendwo zu einem wunderbaren Thermalbad einluden und willkommene Entspannung boten!
    Am dritten Tag wurden wir am Morgen zum Zip-Lining gebracht - 4 Drahtseile, die über das ganze Tal gespannt waren, durften wir in unterschiedlichen Posen von Kopfüber bis Superman passieren - ein tolles Erlebnis, bevor es wieder ans Wandern ging. Den Zuggleisen entlang liefen wir durch die imposante Berg- und Dschungelwelt des Machu Picchu Nationalparks, erhaschten erste Blicke (von unten) auf die berühmte Inka-Stadt und kamen schliesslich erschöpft, aber glücklich in Aguas Calientes an. Da die Stadt nur per Zug erreichbar ist fahren hier keine Autos, was zu einer sehr entspannten Stimmung führt. Wir genossen das lokale Nachtessen, deckten uns mit Snacks ein und gingen früh ins Bett, um für den grossen Tag bereit zu sein!🤩
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    Da kann ich mitreden.

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    definitiv, do weisch du besser bscheid 😄🍌

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    🙃😬

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    😂

     
  • Day44

    Eine Zugfahrt, die ist schön...🤩

    November 24 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Und wie schön! Da wir uns einig waren, dass wir in Südamerika zumindest einmal eine Zugfahrt unternehmen wollen, fiel unsere Wahl schnell auf die berühmte Strecke Puno - Cusco. Nicht gerade günstig, aber immerhin mit Essen und Panoramawagen inklusive, haben wir uns also zu Thomas' anstehendem Geburtstag diese Zugfahrt gegönnt. Wir haben uns in unsere besten und saubersten Klamotten geworfen (was immerhin Jeans, Pullover und Turnschuhe waren😉) und sassen aufgrund der grossen Vorfreude (und eventuell auch, weil Thomas das Ticket nicht richtig gelesen hat) eine geschlagene Stunde zu früh alleine am Bahnhof in der eleganten Wartehalle. Und dann haben wir sie doch noch gefunden: die anderen (vor allem älteren) Zug-Touristen. Mit Trainerhosen, Flip-Flops und Schlabberpulli bewaffnet - wir kamen uns nur ein bisschen over-dressed vor.😄 Als wir dann einsteigen durften, hat sich das aber erledigt: Wir fühlten uns in der Zeit zurückversetzt!😍 Weisse Tischtücher, riesige, bequeme Sessel, elegante und nostalgische Einrichtung aus Holz und Teppich, zuhinterst eine Bar und am Zugenede ein offener Panoramawagen. Wow! Das erste Mal freuen wir uns darüber, dass eine Reise so lange dauern wird. Wobei dies eher der Fahrtgeschwindigkeit als der langen Strecke geschuldet ist... Aber wir sind im Geniesser-Modus. Das Essen (u.a. ein Risotto aus Quinoa und Spargelsuppe) war mega lecker, das Unterhaltungsprogramm aus Volksmusik und -tanz war dann nicht ganz so unser Geschmack, aber was macht man nicht alles für einen Pisco Sour 😉 Und so verging unsere Anreise wie im Flug und wir kamen überglücklich in Cusco an.
    Wir haben ja für uns schon am Rande notiert, dass in Peru alles ein bisschen teurer wird als in Bolivien, aber als uns dann der Taxifahrer nach einer kurzen Fahrt in die Nähe unseres Hostels gebracht hat, hat es uns dann doch fast aus den Socken gelüpft. Naja, auch wir lernen noch...
    Unser Zimmer war zwar schön eingerichtet und ziemlich eng, aber sauber. Da es ungelogen nur 3 Schritte von der Rezeption, Bar und dem Restaurant entfernt lag, und die Tür bzw. Holzwand alles andere als dicht waren, wurden wir kurzzeitig zu Passiv-Grasrauchenden, spürten den Bass im Bett liegend und um 5 Uhr früh riss uns das Gejohle der fussballschauenden ArgentinierInnen schon wieder aus dem Schlaf. Zum ersten Mal entscheiden wir uns vorzeitig das Hostel zu wechseln, denn 4 Nächte wollen wir so nicht verbringen. Wir werden aber schnell fündig und erhalten ein riesiges, ruhiges Zimmer mitten im Zentrum. Viiiiiel besser!
    Jetzt geht die Erkundung richtig los. Das Städtchen Cusco ist wunderschön, mit vielen alten Gebäuden, Kirchen, Gässchen und immer wieder einem neuen Platz, der entdeckt werden will. Verschiedene Mauern aus der Inka- und der späteren Kolonialzeit ziehen sich durch die ganze Stadt und liessen unseren Gärtner nicht mehr aus dem Staunen heraus kommen...😉 Dazu gibt es sehr viele Vegi & Bio Restaurants, und so haben wir eine riesige Auswahl an feinem Essen. Eigentlich hätten wir 3 Tage hier gehabt, und an zwei davon wollten wir Tagesausflüge unternehmen, unter anderem die Wanderung zum Rainbow Mountain, auf die wir uns schon lange freuen. Tja, wie es halt hier so ist, wird einmal mehr gestreikt. Und zwar gerade so, dass es nicht reicht den Ausflug zu verschieben. Schade war's...
    Stattdessen nehmen wir an einem Stadtrundgang teil und bekommen so spannende Infos und Fakten zu dieser geschichtsträchtigen und schönen Stadt der Inkas. Cusco - der Nabel der Welt, aus Sicht der Inkas sogar das Zentrum des Universums. Ehemals war Cusco die glorreiche Hauptstadt des riesigen Inkareichs. Von hier führten die berühmten Inka-Wege in alle Provinzen des Reiches, vom heutigen Ecuador bis hinunter ins heutige Chile.
    Aufgrund des Streiks verbringen wir den heutigen Geburtstag daher gemütlich, schlemmend und schlendernd in der Innenstadt und bereiten uns schon mental auf die nächsten Tage vor. Daumen drücken, dass der Streik heute Nacht wirklich beendet wird und wir unsere Wanderung zum Machu Picchu antreten können!
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    Sooo toll gschribe🤩es isch fascht, als wär me derbi 🥰😀👌Hoffentlig klappts mit dr Wanderig🍀

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    🥰

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    😬😂

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  • Day40

    Bienvenidos a Perú!

    November 20 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Am Titicacasee sind wir immernoch - doch das Land haben wir gewechselt. Willkommen in Peru! Nachdem wir bis jetzt alle Grenzen zu Fuss überquerten (Bus bis an die Grenze und Bus ab der anderen Seite weiter) reisten wir dieses Mal im Bus von Bolivien nach Peru. Trotz der Horrorgeschichten, die man so hört und liest (Busse, die an der Grenze nicht auf die Passagiere warten und mit dem Gepäck weiterfahren, Zöllner die Fantasiebussen erfinden und einkassieren etc.) lief alles reibungslos - wobei es sicher auch hilft, dass nicht Hauptsaison ist und der Verkehr an der Grenze entsprechend gering. Puno, die peruanische Stadt am Titicacasee, selbst gibt nicht sehr viel her und so nutzten wir die Zeit eher für Entspannung und Reiseplanung.
    Da Chantal ZUFÄLLIG das Hotel direkt neben einem Super-Sushi-Schuppen gebucht hatte ist am Freitagabend eingetroffen, was Thomas über siebeneinhalb Jahre erfolgreich verhindert hatte: Der erste gemeinsame Besuch eines Sushirestaurants...😂 Statt üblich Lachs und Thunfisch gab es hier allerdings frische Forelle aus dem Titicacasee. Chantal war hell begeistert, Thomas war nach dem anschliessend Besuch einer Pizzeria auch satt.👍🏻
    Das Highlight unseres Aufenthalts folgte aber dann von Samstag auf Sonntag. Wir wurden im Hotel abgeholt und an den kleinen Hafen und von dort per Schiff zu unserem Zuhause für diese Nacht gebracht: Eine Lodge auf einer schwimmenden Schilf-Insel mitten im Titicacasee - traumhaft😍 Die Lodge wird von einer indigienen Familie aus dem Volk der Uros geführt. Die Uros leben seit über 7000 Jahren auf dem Titicacasee, auf dem sie aus frisch geschnittenem Schilf, das hier natürlicherweise wächst, zahlreiche Inseln für jeweils 1-10 Familien mit einfachen Schilfhütten. Jede Woche muss neues Schilf geschnitten und auf die Insel geschichtet werden, da es sich langsam zersetzt. Es gibt 3 Grundschulen, einen Kindergarten und einen Arzt. Zur Schule wird gerudert oder auch Mal geschwommen. Bei durchschnittlich 9° allwäh eher nicht so lässig. Wir durften am Nachmittag eine dieser Insel auf einer kleinen Ausfahrt besuchen und erhielten so einen kleinen Einblick in das Leben der Uros.
    Vor der Tour gab es aber den nächsten Essens-Schock für Thomas. Kam er beim Sushi dank ein paar vegetarischen Rollen noch um den Fisch herum wurde nun das Forellenfilet serviert. Die Überwindungsvideos zum Probieren des Fisches sind leider zu lang für FindPenguins, aber alle die ihn kennen können sich das Drama vorstellen.😂 Beim Nachtessen bestanden wir dann auf ein vegetarisches Gericht.😉 In Südamerika zählt zu Vegi meist nur Verzicht auf Fleisch - Poulet und Fisch müssen wir immer extra erwähnen. Anschliessend verabschiedeten wir uns in unser Hüttli, das ganz leicht schwankte und dabei ächzte und krächzte. Aber wir schliefen im leichten Wiegen der Wellen wunderbar und das Aufwachen mit Blick auf den See war wunderschön.😊 Zum Abschluss durften wir am Morgen per Kanu (was bei uns regelmässig eine kleine Beziehungsprobe darstellt😂) noch ein wenig das Schilflabyrinth erkunden, bevor wir dann zurück nach Puno gingen und doch noch ein wenig durch das Städtchen spazierten, bevor es dann morgen auf eine ganz spezielle Reise nach Cusco in die Anden geht.
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    Thomas. Dein leibgericht. Fisch.

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    😂

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    😀

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  • Day37

    Copacabana und Isla del Sol

    November 17 in Bolivia ⋅ ⛅ 12 °C

    Vom höchstgelegenen Regierungssitz der Welt ging es weiter zum höchstgelegenen kommerziell beschiffbaren See der Welt - dem Titicacasee. Die Anreise war abwechslungsreich - mitten drin mussten wir aus dem bequemen Bus aussteigen und per Boot über den schmalsten Teil des Sees, da es hier keinen Landweg gibt. Auch der Bus wurde per Holzfähre auf die andere Seite verfrachtet, was sehr amüsant zum Zuschauen war.
    Angekommen in Copacabana (ein kleines bolivianisches Städtchen am Titicacasee nahe der peruanischen Grenze, scheinbar Namensgeber für den berühmten Strand in Rio de Janeiro) assen wir etwas kleines z'Mittag (Thomas darf sich seiner Gattin heute noch nur bis auf einen Meter nähern, da es sein Knoblauchbrot mächtig in sich hatte😂). Den Nachmittag verbrachten wir dann in unserem mässig chicen und mässig sauberen Hobbit-Zimmer und litten an einer Mischung aus Höhenkrankheit (immerhin sind wir auf knapp 4000m) und Darmverstimmungen. Auch an diesem schwierigem Nachmittag zeigte sich aber, wie gut wir uns ergänzen: Einer hat Durchfall, die andere Verstopfung - WC-technisch also top organisiert.😉 Am Abend konnten wir uns doch noch überwinden und besuchten das Städtchen mit seiner schönen Kathedrale und den lebendigen Markständen. Wie überall in Bolivien sind auch hier an den Märkten vor allem die typischen Cholas - die bolivianischen Frauen, mit bis zu 10 übereinandergestapelten Röcken (damit das Becken auf die Männerwelt möglichst breit und gebärfreudig wirkt😉), den farbigen Kleidern und dem typischen Melonen-Hut. Die langen, dunklen Haare werden immer zu Zöpfen geflochten und noch mit einer Kordel zusammengebunden, da sonst die Energie daraus entweichen würde, haben wir gehört.
    Am nächsten Tag steuerten wir die Sonneninsel an. Der Legende nach sollen hier die ersten Inkas zur Welt gekommen sein, von wo aus sie nach Cusco zogen und ihr riesiges Reich gründeten. Die Insel liegt etwa eine 2-stündige Bootsfahrt von Copacabana entfernt (aber auch nur weil die Boote so ultra langsam fahren). Es waren erstaunlich wenig Touristen vor Ort und so wanderten wir fast alleine auf der Insel umher und genossen die wunderbaren Ausblicke auf den dunkelblau glitzernden See, das Festland und die Andenkette!🤩 Teilen mussten wir uns den Wanderweg nur mit Schafen und Eseln. Nach unserer Rückkehr am späten Nachmittag begaben wir uns in ein Restaurant mit Dachterrasse und genossen den Sonnenuntergang über dem See, der über 15-mal (!) so gross ist wie der Bodensee. Einfach magisch.
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    und vo innä?

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    🤠

     
  • Day35

    Vom Hexenmarkt in das Tal des Mondes

    November 15 in Bolivia ⋅ ☀️ 17 °C

    Vom Regenwald ging es zurück in den Grossstadt-Dschungel von La Paz. Wir hatten unser Hotel direkt am berühmten Hexenmarkt, an dem es auch heute noch - obwohl heute sehr touristisch mit vielen Alpaka-Kleider-Läden (Augen sagen Ja, Budget und Gepäckgrösse sagen Nein) - verschiedenste Kräuter, Salben, Pulver und Tinkturen und allerlei Esoterik-, Wunder- und Zauber-Krams vom Räucherstäbliset über kleine Statuen zum Anbeten bis zur kompletten Opfergabe für unterschiedliche heilige Rituale gibt. Am bekanntesten sind dabei wohl die zahlreich herumhägenden, getrockneten Lama-Föten und Baby-Lamas - eine Nahaufnahme ersparen wir euch, wer will kann googeln.😉 Die Lamaföten werden bei jedem Neubau während eines Opfer-Rituals ins Fundament gelegt, um Pachamama (Mutter Erde) gutmütig zu stimmen. Man munkelt, dass bei grösseren Bauten ein Lama natürlich nicht reicht - da wird gerne auch mal ein Schamane losgeschickt, um einen Obdachlosen ohne Freunde und Familie zu finden, diesen dann zum Nachtessen mit so viel Alkohol eingeladen wird, dass er irgendwann ohnmächtig wird und in einem grossen Ritual im Hausfundament lebendig begraben und so geopfert wird. Soll angeblich 'good vibes' ins neue Haus bringen (aber natürlich nur, wenn er mit dem Gesicht nach unten stirbt, sonst geht die Seele in den Himmel hinauf, ist ja logisch) - also in Bolivien besser keine fremden Getränke und z'Nacht-Einladungen annehmen...😉
    Am Dienstag machten wir dann einen Ausflug in eines der angrenzenden Täler. Rund um La Paz sind überall viele Berge und spannende Felsformationen zu sehen. Wir entschieden uns für das Valle de Luna, das tatsächlich an eine Mondlandschaft erinnert. So reisten wir mit den Gondeln, unserem Lieblingstransportmittel hier, in den Süden der Stadt. Hier sehen wir zum ersten Mal ein etwas teureres Viertel von La Paz, mit grossen Villen und weit weniger chaotischen Strassen. Auf Anhieb finden wir auch hier ein herziges Kaffee, das zu einem feinen Mittagessen einlädt (Empanadas, wie kann es auch anders sein😋). Das faszinierende Tal an sich war relativ klein, aber mit einem schön angelegtem Wanderweg gut zu erkunden - alles in allem ein toller Ausflug, den wir abends in einem Restaurant zurück am Hexenmarkt ausklingen liessen.
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    hoffe doch, es hat trotzdem geschmeckt? ??

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    bizli zu süess aber suscht fein, jo😁

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    Do wirds eim grad e chli schwindlig 😅😂

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    😵‍💫😁

     
  • Day33

    Rasend in die Ruhe 🌿

    November 13 in Bolivia ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach den Abenteuern im Dschungel und der Pampas Boliviens gönnten wir uns noch eine kurze Auszeit in einer wunderschönen Lodge oben in den Bergen mitten im Regenwald. Allerdings stellte sich bald heraus, dass das grösste Abenteuer unerwarteterweise noch bevorstand. Zurück aus der Pampas wurden wir in Rurrenabaque von einer jungen Frau als Vertreterin der Lodge herzlich begrüsst. Bald darauf fuhr auch schon der grosse, neue Jeep vor, der uns in die Berge bringen sollte. Als der Fahrer dann ausstieg, sich ein älteres Mutti ans Steuer setzte und detailliert in alle Funktionen des Autos eingewiesen wurde, schauten wir uns verdutzt an. Tatsächlich verabschiedeten sich der Fahrer und die junge Frau und wir wurden mit dem Mutti alleine zurückgelassen. Mit einigen ruckartigen Anfahrern ging es dann auch schon los. Nach einer längeren Pause an der Tankstelle (der Knopf für das Öffnen des Tankdeckels ging bei der Instruktion wohl vergessen) und einigen unsicheren Manövern ging es im gestreckten Galopp auf die holprigen Schotterpisten - die fehlenden Fahr(zeug)kenntnisse wurden ohne zu zögern durch die PS des Jeeps kompensiert, und so setzten wir spätestens bei einer Bremsschwellen vor der Grundschule zu einem regelrechten Flug an und rasten schliesslich die letzten Meter zur Lodge hinauf über die steilen Kiesstrassen. Weshalb sie auch irgendwann von uns ihren Spitznamen erhielt: Raab (rasende abuela). 😂
    Doch das Ganze hatte sich gelohnt - unser Bungalow und die Aussicht von der Terrasse waren atemberaubend!😍 Und so genossen wir die Tage bei feinem Essen, guten Büchern, einem erfolgreichem (für die eine, zerstörerisch für den anderen) Spielnachmittag und viel Schlaf.🤗
    Für die Rückfahrt am Montagmorgen waren wir ja schon darauf gefasst, was uns erwarten würde - auch wenn wir nicht damit gerechnet hätten, dass wir noch eine 84-jährige und ihre Tochter aufladen würden, damit erstere zum Arzt kommt. Aber es war dann doch noch eine angenehme Fahrt (dieses Mal hielt sich die Raab ein bisschen mehr zurück mit dem Gaspedal, die 84-jährige hätte es sonst allwäh gekostet) mit netten Gesprächen, bevor wir dann den Rückweg nach La Paz antraten.
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  • Day31

    Kaimanreiche Tage in der Pampas

    November 11 in Bolivia ⋅ ⛅ 34 °C

    Nach den anstrengenden Tagen im dichten Dschungel soll uns nun in der Pampas etwas ganz anderes erwarten - offene Landschaften und viel Bootfahren. Und auch "nur" noch 25-30 Grad, und nicht mehr 40 Grad wie im Dschungel. Der Weg dahin muss aber zuerst verdient werden: Knapp 3 Stunden holprige Schotterpiste in der alten Toyota-Familienkutsche liegen vor uns... Auf Schlaglöcher wird wenig Rücksicht genommen, auf Verkehrsschilder und Tempobegrenzungen gar keine. Wo möglich wird auf den erhöhten, neu gebauten Strassenabschnitten gefahren, dann wieder auf der untenliegenden, alten Schotterstrasse. Der Wechsel dazwischen findet ohne gross abzubremsen über die steilen Strassenböschungen statt... Immerhin halten wir mehrmals an und entdecken tatsächlich zwei Faultiere, die es sich in den Bäumen am Strassenrand gemütlich gemacht haben! Thomas' Premiere 🥰
    Am Strassende geht es dann noch rund ein Viertelstunde mit dem Boot bis zur Eco-Lodge. Es erwartet uns ein ähnlich schönes Häuschen wie im Dschungel (leider auch mit denselben Fledermaus- und Ungeziefer-Problemen) in der wunderbaren Anlage über dem Fluss. Schon bei der Ankunft in unserem Bungalow ganz hinten entdecken wir in den Palmen rundherum muntere Kapuzineräffchen - so herzig🤩 Nach dem feinen Mittagessen dann schon das nächsten Highlight: Im Fluss vor der Lodge entdecken wir einen rosa Flussdelfin!😍 Luis erklärt uns, dass die Delfine im Moment in der Trockenzeit schwer zu finden seien - in der Regenzeit sammeln sie sich an bestimmten Orten, sodass man dann sogar mit ihnen schwimmen könne! Allerdings sind sie dann schwarz und nicht mehr rosa, also immerhin ein kleiner Trost😉 (Den Delfin sollten wir noch ein paar Mal sehen, er besuchte die Lodge immer wieder. Leider ist er ziemlich kamerascheu, weshalb wir uns mit einem Foto der halben Schwanzflosse begnügen müssen...😉)
    Was man in der Regenzeit dafür nicht beobachten kann hier sind Kaimane. Ganz anders jetzt zu Ende der Trockenzeit. Auf unserer Bootstour fangen wir in den letzten zwei Stunden an zu zählen: Nach über 600 Kaimanen haben wir es aufgegeben😂 Es war eindrücklich! Neben den "normalen" Kaimanen, die wir auch im Pantanal gesehen haten, fanden wir hier auch vereinzelte Schwarze Kaimane, die mit ihrer Grösse schon eher an richtige Krokodile erinnerten. Als sich einer dieser grossen Brocken dann umdrehte und Richtung Boot abtauchte nahmen wir dann doch mit einem mulmigen Gefühl das ausgestreckte Bein vom Bootsrand ins Bootsinnere...😉
    Weitere Highlights waren die vielen verschiedenen Vögel, die Koatis (Nasenbären), ein Gürteltier und Brüllaffen (zum Anschauen tagsüber sehr herzig, zum Anhören morgens um 5 neben unserem Häuschen eher weniger. Denn wie wir noch von Chantals Aufenthalt in Costa Rica wissen, wurde das Brüllen dieser Affen als Synchronstimme für die Dinosaurier in Jurassic Parc genommen, ihr könnt euch also die Lautstärke ungefähr vorstellen...🫣) auf Spaziergängen umd Bootsfahrten durch die Pampas, die zahlreichen Capybaras🥹 und Chantals nächtliche Entdeckung in der Palme direkt vor unserer Haustüre: ein Stachelschwein🤩!
    So genossen wir die Tage in der Pampas sehr (an das stinken und permanente Schwitzen haben wir uns schon gewöhnt) und freuen uns nun noch auf ein wenig Entspannung in einer Lodge oben in den Bergen, bevor es dann zurück nach La Paz geht.
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    So cool😍🤩😀

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    😱😅😂

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    😍👌

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  • Day28

    Die Regenwaldtinktur

    November 8 in Bolivia ⋅ ⛅ 35 °C

    Für Regenwald-Junkies wie uns war klar: eine Reise nach Südamerika ohne den Klassiker wäre nicht möglich. Und da sich der Amazonas über 9 Länder verteilt, haben wir Auswahl genug. Wir entscheiden uns für den bolivianischen Teil des Amazonas: Preiswert(er als z.B. in Brasilien) und nicht von Touristen überfüllt soll es hier sein. Vor allem nicht in der Nebensaison. Klingt perfekt.
    Wir lesen von zu vielen Horrorstories mit tagelangen Pannen mitten im Regenwald und quasi Schleudertraumata wegen den schlechten Strassen, weshalb wir uns diesmal nicht überwinden können, den Bus zu nehmen. Und so steigen wir in ein Kleinflugzeug, starten schon - gefühlt - auf Reiseflughöhe und ziehen auf Augenhöhe an den Riesen der Anden vorbei über den sattgrünen Regenwald, wo wir auch schon mittendrin landen.
    Ab diesem Moment verlässt sie uns nicht mehr so schnell: die Regenwaldtinktur. Man nehme eine gute Portion Schweiss, eine nicht minder dicke Schicht Antibrumm, ein Hauch von Sonnencreme darf natürlich auch nicht fehlen und als Sahnehäubchen gibt's Schlammspritzer oder gerne auch mal ein paar Zecken. Das ganze kann (und wird) bei Bedarf beliebig oft wiederholt werden. 😂
    Wir landen in Rurrenabaque, das Tor zum Madidi Nationalpark, welcher unser erster Stop sein wird mit Mashaquipe, einer Ökotourismus-Agentur, die von 3 Brüdern aus der Region gegründet wurde und mittlerweile rund 40 Arbeitsplätze für die lokale und indigene Bevölkerung schafft. Dank erwähnter Nebensaison haben wir tatsächlich 3 Tage lang einen privaten Guide - was nicht immer einfach ist, denn auch beim romantischen Candlelight-Dinner mit Regenwald-Geräuschkulisse sitzt immer ein schmatzender, älterer Herr nahmens Luis quasi in unserem Schoss 🙈 Aber ja, wir haben ihn dann doch noch lieb gewonnen.
    Zuerst noch hingerissen von unserer Unterkunft entpuppt sie sich schnell als kleine Challenge: Strom gibts abends 2 Stunden, das fliessende Wasser ist leider auch gerade irgendwie nicht zugänglich (von warmem Wasser sprechen wir gar nicht) und da alles irgendwie halb offen ist, sausen nachts die Fledermäuse über uns hinweg und der Weg zum Bad wird neben den unzähligen Fledermaus -💩 auch noch von fetten Kakerlaken präpariert. (Und dank ausgelaufenem Desinfektionsmittel in unserem Neccessaire sind auch unsere Zahnbürsten steril wie noch nie). Willkommen im Dschungel😍
    Und dabei folgte der unluxuriöse Teil erst noch: Für die zweite Nacht gehts zu Fuss noch tiefer in den Regenwald. Wir schlafen auf einer Pfahlkonstruktion mit Blachendach mitten im Nirgendwo. Abends kraxeln wir "kurz" zum Viewpoint, um die atemberaubende Aussicht und den Sonnenuntergang zu geniessen. Unermüdlich laufen wir durch den Wald und über Flüsse, um die gut versteckten Tiere zu suchen. Tatsächlich lassen sich 3 verschiedene Affenarten blicken, viele rote Aras und einiges an Schmetterlingen, Fröschen und was sonst noch so kreucht und fleucht. Und natürlich wieder viele Vögel. Der Tapir hinterlässt zwar frische, gut sichtbare Spuren, jedoch lässt das grüne Dickicht kaum ein paar Meter Sicht zu, sodass es schwieriger als erwartet war, wirklich viele Tiere gut beobachten zu können. Die Tage sind aber gut gefüllt mit einem Besuch in der Kommune des Guides, wo wir selbst frischen Zuckerrohrsaft pressen, dann wird natürlich weiter fleissig gewandert und zum Schluss bauen wir selbst ein traditionelles Floss und schippern den Fluss hinunter. Tolle, (geruchs-)intensive Tage im Amazonas liegen hinter uns! Da wir eine Kombi-Tour gebucht haben gehts für die nächsten Tage in die Pampas, quasi das bolivianische Pendant zum Pantanal. Tiere soll es zwar effektiv weniger geben, jedoch viel einfacher zu sehen. Wir sind gespannt!🤩
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    🥰

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    Dr Thomas widr am schaffe😃

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    öbber muess das jo fotografisch feschthalte 😎

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