Chantal Burri

Joined October 2019
  • Day72

    Rund um Pucón

    January 16 in Chile ⋅ ☀️ 16 °C

    Spoiler Alarm: Es war ein gigantischer Tag!
    Gestärkt vom Vorabend mit einer riesigen Pizza in Pucón machten wir uns, nach einer Nacht im Wald vom Nationalpark Villarica, auf eine Wanderung durch besagten Park. Über alte Lavafelder und dichte Wälder liefen wir am Fusse des Vulkans Villarica entlang zu einer Aussichtsplattform. Mit einem herrlichen Panorama wurden wir belohnt: Seen, Wälder, Hügel, schneebedeckte Vulkane und Lavafelder! Und da die Chilenen keine Freunde von Rundwegen sind, durften wir wieder zurück laufen. Nach einer kurzen Fahrt und einem steilen Abstieg (zum Glück waren wir ja schon eingewärmt vom Morgen) dann der nächste Höhepunkt: Ein 90 Meter hoher Wasserfall inmitten eines Waldes. Ein Paradies mitten im Nirgendwo. Nur ein paar andere Leute, tosendes Wasser und kalter Nieselregen, der in unsere Gesichter klatschte. Eine willkommene Abkühlung, denn auch heute brennt die Sonne wieder gnadenlos nieder. Da es im Schatten aber wiederum sehr kühl ist kommen wir nicht aus den langen Hosen raus. Am Abend behoben wir dann ein Problem, das Wildcampern bekannt sein dürfte (Nein, das Z'nacht, bestehend aus Käse mit Tomate und (zu wenig) Polenta auf einem Parkplatz gekocht meine ich nicht). Es besteht die Möglichkeit, dass wir seit Montagmorgen nicht mehr geduscht haben... (Anm. d. Red.: Wahrheitsgehalt der Geschichte wird weder bestätigt noch dementiert) Wir entschieden uns gegen eine Dusche an der Tankstelle, sondern für eine der schönsten Thermen Südamerikas. Zwischen steilen Felswänden und Bäumen erstreckten sich über 1.2 km rot-gebeizte Südbuchen-Stege, gesäumt von naturnah gestalteten Pools, welche gespeist werden von einem Gemisch aus kaltem Bachwasser und heissen Quellen direkt aus den Felsen. Leichter Schwefelgeruch im Preis inbegriffen. Zwischen 6° und 35-41° heiss waren die Pools, und dank dem dampfenden Wasser und der natürlichen Architektur und Bauweise entstand eine authentische und magische Stimmung. Erst recht als es dunkel wurde und die Kerzen aufgestellt wurden. Die daurauffolgende mitternächtliche Suche nach einem Schlafplatz war dann nicht mehr ganz so romantisch, aber schlussendlich ergatterten wir doch noch ein Plätzchen direkt am See.Read more

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  • Day70

    Parque Nacional Conguillio

    January 14 in Chile ⋅ ⛅ 14 °C

    Auch der zweite Übernachtungsplatz hatte es in sich. Gegen Abend reisten wir an, vorbei an einem Vulkan, durch alte Lavafelder von 2009 (er bricht etwa alle 10 Jahre aus... Judihui 😅), und zum Schluss noch durch schwarze Dünen. Begleitet von fantastischer Aussicht und schönstem Wetter. Direkt an der "Laguna Verde" bauten wir unser Lager auf, assen Polenta mit Tomaten (Camperfood halt) und zum Dessert Erdbeeren (gekauft auf dem Pannenstreifen der Autobahn). Die Aussicht am nächsten Morgen direkt auf den See lässt fast wünschen, permanent in einem Camper zu leben (aber auch nur fast). Die Morgenspaziergänge führten uns zu einem wahnsinnig, fast surrealen blauen See (Laguna Arcoiris), einer weiteren Lagune (Conguillio) und zu einem ebenso blauen Fluss (Rio Truful Truful) im Canyon. So kann es weitergehen!😍Read more

  • Day69

    Parque Nacional Radal Siete Tazas

    January 13 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute startet eines der grössten Highlights unserer Südamerika-Reise: wir holen unseren Mietwagen (SUV mit Dachzelt) ab, um damit 5 Wochen lang durch Patagonien zu fahren 😍 genauer gesagt von Santiago bis nach Punta Arenas. Direkt wären das ca. 3'200 km, wir werden wahrscheinlich den einen oder anderen Kilometer zusätzlich zurücklegen. Nach der Übergabe und einem Grosseinkauf sind wir bereit und fahren ca. 4 Stunden in den Süden. Wir folgen einem Insidertipp eines ehemaligen Reiseführers und fahren durch den Parque Nacional Radal Siete Tazas (bestaunen unterwegs noch einen Wasserfall von weitem) bis ans Ende der Strasse. Noch über einen Fluss und schob haben wir unseren Nachtplatz auf 1'000 müM gefunden, umgeben von Bergen und einem Fluss, der leicht an die Maggia im Tessin erinnert. Ein wunderbarer Start in unser Abenteuer.
    Am nächsten Morgen machten wir (ziemlich erfroren) uns auf die Suche nach den sieben Tassen (nach denen der Park schliesslich benannt wurde). Vorbei an einem ziemlich lauten Specht in einem einsamen Wald (zugegeben, so früh sind wahrscheinlich auch kaum Touristen unterwegs, eine lange Nacht wars ja nicht wirklich) zum Fluss, welcher einige vom Fluss geformte "Bassins" hatte, die irgendwie schon an Tassen erinnern. Wir geniessen die Ruhe und Abgeschiedenheit sehr, die wir wahrscheinlich nicht mehr lange haben werden (in Patagonien ist schliesslich Hochsaison).
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  • Day68

    Bye bye Santiago

    January 12 in Chile ⋅ ☀️ 26 °C

    Zum Abschluss unseres Santiago-Aufenthalts stand eine Mischung aus Touri-Sightseeing und Vorbereitung auf unser Patagonien-Abenteuer auf dem Programm. Zum Abschluss gab es am Samstagmorgen einen ausgedehnten Spaziergang zu den Hotspots von Santiago - von den Markthallen, verschiedenen Pärken über die Innenstadt bis zum Palast war alles dabei. Ein toller Morgen, auch wenn man vielen Sehenswürdigkeiten (ausser dem komplett gesicherten Palast) und vor allem den Parks die Spuren der vergangenen (und laufenden) Proteste doch sehr, sehr deutlich ansieht. Krönender Abschluss bildete ein Besuch in angeblich einer der 25 besten Gelaterias der Welt (Insider-Tipp: Wer italienische Gelaterias gewohnt ist wird nicht wirklich ein Aha-Erlebnis haben😉).
    Am Sonntagnachmittag dann der zweite Spaziergang in der Stadt (diesmal gestärkt nach Leberkäse, Spätzli und Rotkohl im deutschen Restaurant😎) durch Downtown sowie den (mit Abstand) schönsten und gepflegtesten Park, den Parque Bicentenario. Ein toller letzter Abend in der City.
    Zwischen dem Sightseeing lagen mehrere Recherche-Stunden, Waschgänge und (schlussendlich erfolgreiche) Packversuche. Patagonien, wir kommen!
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  • Day66

    Valparaiso und Viña del Mar

    January 10 in Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Ein Tagesausflug zu den zwei bekanntesten Küstenstädten nahe Santiago - das war das Ziel des heutigen Tages. Und das nicht mit einer geführten Tour, sondern für das volle Einheimischen-Gefühlspaket auf eigene Faust.😎
    Das klappte auch wunderbar, bis wir nach einer kurzen Metro-Fahrt und knappen zwei Stunden im klimatisierten Doppelstöckerbus in Valparaiso ankamen - respektive an dessen Busterminal etwas ausserhalb der Stadt. Anstatt gemütlich das Taxi ins Zentrum zu nehmen entschieden wir uns für den Fussmarsch. Sagen wir mal so - viele Touristen sind wahrscheinlich noch nicht durch diese armen, vollen, lauten und stinkenden Viertel gelaufen. Aber wir kamen an und uns erwartete voller Vorfreude das Stadtzentrum - das sich auf den ersten Blick aber leider nicht wirklich vom vorhergehenden Stadtteil abhob. Als wir uns dann aber in die steilen Hügel vorwagten entdeckten wir doch spannende enge und vor allem farbige Gassen, steile Funiculars und (im engsten Wortsinn) malerische Häuser, sodass wir wie alle Touristen auch noch zu unseren Streetart-Graffiti-Hipster-Instagram-Schnappschüssen kamen.
    Nun stand der Transfer ins zweite Städtchen an. Taxis liessen wir wieder links liegen - die Strassenbahn war das Ziel. Sehr spontan entschieden wir uns aber um und bestiegen mutig einen alten, lokalen, uns anhupenden Mini-Trolleybus. Äusserst rasant diese Fahrt, grösstenteils mit offenen Türen und bei rollendem Bus ein- und aussteigenden Passagieren und Händlern, sowie keinem erkennbaren Haltestellen-Konzept - ein wahres Erlebnis, aber wir kamen (ungefähr) am Ziel an. Allerdings hatten wir beim Vorbeifahren unsere geplanten Sehenswürdigkeiten bereits (kurz) bestaunt, sodass wir nach einem Besuch der Strandpromenade den Rückweg etwas früher antraten und für das Nachtessen nach Santiago in das gewohnte Umfeld zurückkehrten.
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  • Day65

    Endlich vereint ♥️ in Chile

    January 9 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach langen zwei Monaten im wunderschönen Costa Rica (respektive Baselland...😉) war es nun endlich soweit! Zusammengezählte 25 - teils ungewohnt laute und anstrengende - Flugstunden durch die Nacht von Dienstag auf Mittwoch trennten uns noch, bevor wir uns um 15.27 Ortszeit mitten im Getümmel des Flughafens von Santiago de Chile endlich wieder in die Arme schliessen und schon bald darauf unser kleines Zimmer im herzigen Eco-Hostel Tambo Verde mitten in der Stadt beziehen konnten - was für ein wunderbarer Auagangspunkt für unser grosses gemeinsames Abenteuer!
    Nach einer kurzen Ruhepause erkundeten wir zum ersten Mal Santiago - allerdings nur die (äusserst kurze) Strecke bis zum ersten Restaurant, wo wir einen feinen Falafel-Burger genossen - bevor uns nach einem weiteren Abstecher in eine tolle Innenhof-Bar eine trotz komplett entgegesetztem Jetlag eine erstaunlich erholsame Nacht erwartete.
    Neuer Tag, neues Glück: Heute bestaunten wir Santiago von oben! Eine kurze Fahrt mit dem (ur)alten Funicular und schon waren wir oben auf dem Hausberg Cerro de San Cristóbal mit seiner wunderbaren, wenn auch etwas smog-, resp. rauchverhangenen (anscheinend tatsächlich von den australischen Buschbränden) Aussicht angelangt. Von nun an betätigten wir uns aber doch noch sportlich und wanderten die nächsten paar Stunden durch den riesigen Park - von der heiligen 14m-Maria-Statue mit Freiluft-Kirche über den (für unser fachkundiges Auge) doch recht ausgedörrten und spärlichen Jardin Mapulemu bis hin zum kleinen aber feinen japanischen Garten.
    Wieder in der Stadt angekommen liefen wir durch zahlreiche städtische Grünflächen (zwischen Hauptstrasse und ausgetrocknetem Flussbett) und liessen den Tag nach einem üppigen Sandwich & Hummus gemütlich ausklingen.
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  • Day60

    Ein bisschen Action

    January 4 in Costa Rica ⋅ ⛅ 23 °C

    Kurzfassung des heutigen Ausflugs: 16 Ziplines, 2 Superman (auf dem Bauch, Kopf voran) und einen Tarzan-Schwung (fühlt sich an wie ein kurzer Bungy-Sprung 🤩). Das Ganze begleitet von einer ordentlichen Dosis Adrenalin und einer wunderschönen Aussicht auf den Regenwald und die umliegenden Hügel.

  • Day59

    Nebelwald in Monteverde

    January 3 in Costa Rica ⋅ ⛅ 23 °C

    Die letzten Tage waren geprägt von holprigen Rollerfahrten durch das Hinterland von Guanacaste inklusive Flussüberquerung, wunderschönem Strand (Playa Flamingo), exzellentem Tauchen am Silvestertag mit vielen Haien, einem unspektakulären Silvesterabend am Strand und von einer 3 stündigen Autofahrt auf Schotterpisten (zum Glück im 4x4) über die Hügel Costa Ricas von Coco nah Monteverde.
    Heute, mit meinen zwei neuen Bekanntschaften aus England, besuchten wir die Nebelwälder von Monteverde. Über 8 Hängebrücken und zuletzt tatsächlich noch im Nebel, der übrigens kommt und geht wie aus der Nebelmaschine, führte uns der Pfad. Teilweise genossen wir kilometerweite Sicht über den Regenwald und viele schöne Pflanzen. Zum Schluss gabs dann noch einen Abstecher in den Hummingbirdgarden (Kolibrigarten). Zwar sind die Tiere frei, aber durch den Zuckersaft haben sie trotzdem einen Grund zum kommen. Und es ist natürlich nicht ganz dasselbe wie wenn man sie urplötzlich mitten im Wald antrifft, aber wunderschöne Bilder sind trotzdem entstanden. Ich weiss nicht, ob mehr Glück oder Können im Spiel war, jedoch wurde ich nicht von einem der hunderten Kolibris aufgespiesst 😅
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  • Day53

    Tagesausflug nach Nicaragua

    December 28, 2019 in Nicaragua ⋅ ☀️ 31 °C

    Tagesausflug ist hier fast wörtlich gemeint: wir waren von 5 bis 23:30 Uhr unterwegs. Aber es hat sich so was von gelohnt.
    An der Grenze der erste Schock: die Schlange zur Ausreise aus Costa Rica war gut und gerne 2 km lang! Dank Guide und dem nötigen Kleingeld konnten wir natürlich schneller durch (im Lateinamerika-style). Der erste Stop fürs z'morgen war direkt an der Küste des Lago Cocibaldi mit fantastischer Aussicht auf zwei Vulkane; Concepción und Maderas. Weiter gings nach Catarina, wo dutzende Souvenirstände und eine gigantische Aussicht auf die Laguna de Apoyo auf uns wartete.
    Und da es nicht schon genug heiss ist suchen wir nun noch Mal eine Steigerung: direkt auf dem Rande des Kraters eines aktiven Vulkans; Masaya. Wenn der Wind richtig weht kann man sogar die Lava glühen sehen. Ich blicke also direkt in den Schlund einer tickenden Zeitbombe. Gruselig, wortwörtlich atemberaubend aber auch faszinierend anzusehen!
    Nach dem Mittagessen (wie schon zum z'morgen, und wie könnte es auch anders sein, Reis mit Bohnen) gings noch auf eine kurze Bootstour, die aber wegen der Fütterung von wilden Tieren nicht zu meinen Highlights gehört.
    Granada, eine Kolonialstadt am Rande des Lago Cocibaldi hingegen, war definitiv ein Highlight! Wunderschöne Gebäude in allen Farben soweit das Auge reicht. Touristen sowie Einheimische tummeln sich in den Gassen und im Park vor der gelben Kathedrale, von welcher man einen herrlichen Ausblick und den Sonnenuntergang geniessen kann. Ein anstrengender, aber ereignisreicher und wunderschöner Tag geht zu Ende. Die Stempel in meinem Pass häufen sich langsam aber sicher.
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  • Day51

    Warme Weihnachten

    December 26, 2019 in Costa Rica ⋅ ☀️ 31 °C

    Fröhliche was? Weihnachten? Aber... Es ist doch Sommer...!?
    So etwa sah es die letzten Tage in meinem Kopf aus. Trotz üppig geschmückter Plastikweihnachtsbäume und -dekoration kamen bei mir überhaupt keine weihnachtlichen Gefühle auf. Vielleicht war das auch ganz gut so. Nun, was habe ich gemacht wenn nicht Weihnachten gefeiert? Am 24. wurde mein eigentlicher Ausflug abgesagt und so entschied ich mich spontan für das tubing. Wie rafting, aber jede Person in ihrem einzelnen Reifen. Und in etwa genau so schmerzvoll (besonders wenn man nach einer Steinschwelle den Ring verliert und man die weiteren zwei Schwellen mit seinem Körper als Ring durchleben muss). Die Atmosphäre mitten im Regenwald war natürlich der Hammer. Soweit, so gut. Vielleicht noch wichtiger an diesem Tag war mein Festtagsessen: Sushi!! 🤩 Ich habs vermisst. Nach 6 Wochen Reis mit Bohnen und Rührei sowieso.
    Am 25. gings dann ziemlich unspektakulär mit den ÖV's weiter an die Pazifikküste, genauer gesagt Playa del Coco. Kaum hört der Regenwald auf, lichtet sich die dunkelgraue Wolkendecke und strahlend blauer Himmel und die pralle Sonne begrüssten mich; jetzt spüre ich zum ersten Mal die Trockenzeit. Herrlich! Und wenigstens schimmeln meine Kleider hier nicht mehr 🙏 Im Hotel angekommen, gings auch direkt zum Pool, da die Sonne doch ziemlich heftig brennt (nein, ich beschwere mich keineswegs!).
    Am 26. machte ich mich auf zu meinem zweiten Tauchgang. Und endlich: noch mehr Haie 😍 Dieses Mal Weissspitzen-Riffhaie, ca. 10 Stück. Des Weiteren gabs Muränen, Kugelfische, Rochen, grosse Fischschwärme, ein Seepferd und den Ruf eines Wales!!! Den Abend liessen wir (zwei neue Franzosen und ein Ami) beim Lagerfeuer am Strand und wundervollem Sonnenuntergang ausklingen. Feliz Navidad 🌴
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