• Cordillera Blanca - auf in die Berge

    Aug 31–Sep 7 in Peru ⋅ ☁️ 25 °C

    Noch ein Stückchen an der wüsten Küste entlang biegen wir bei Casma ins Landesinnere ab. Nach einer sehr netten Übernachtung auf einer Mango- und Maracuja-Farm geht's auf in die Höhe, wir überqueren unseren ersten Pass über 4.000, von hier aus eröffnet sich auch der erste Blick auf das Panorama der Cordillera Blanca 🤩.

    Die Cordillera Blanca in den nördlichen Anden Perus ist mit einer Länge von 180 km und über 50 Bergen über 5.700 m die höchste Gebirgskette des amerikanischen Kontinents und zugleich die höchste in den Tropen. Der Hauptort am südwestlichen Rand der Cordillera Blanca, Huaraz, gilt als das Bergsteigerzentrum der Gegend, gefällt uns beim Durchfahren allerdings nicht so wirklich, laut, voll und voll mit Baustellen. Nix für uns - nix wie weiter nach Caraz ♥️.
    Ein angenehmes kleines Städtchen, viel näher an den Bergen, ein Ort zum Wohlfühlen mit einem ausgesprochen hilfsbereiten Gastgeber, (dank dessen Empfehlung Micha endlich zum Frisör geht👍😏.)

    In Caraz ist in erster Linie die Backpacker-Szene unterwegs, die Südamerika per Bus, Trampen oder ab und zu Fliegen bereist, viele von ihnen starten hier zum Beispiel den mehrtägigen Santa Cruz Trek - Zelt und Verpflegung muss mitgenommen werden, es geht bis auf 4.700 m hoch!

    Wir machen lieber abwechslungsreiche Tagestouren, eine zur Laguna Parón (4.200 m), eine Richtung Laguna 513 (4.431 m, wir wandern bis auf ca. 4.100) und fahren zur Punta Olímpika (5.015 m) durch einen der höchsten Straßentunnel der Welt (4.736 m). Wunderschöne Bergwelten mit eisbedeckten Gipfeln, Gletschern und leuchtend blauen Bergseen 🤩, wir sind echt begeistert von diesem Teil der Peruanischen Anden.
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