• Oase Huacachina, Nasca-Linien

    Sep 15–18 in Peru ☀️ 28 °C

    Froh darüber, endlich Lima verlassen zu können, - alle Todos sind erledigt - brechen wir weiter nach Süden auf. Die erste Station ist Ica, genauer die nahe gelegene Oase Laguna de Huacachina, die ringsum von bis zu 200 Meter hohen Sanddünen umgeben ist und an der der kleine Ort Huacachina liegt, ein wahrer Tourismusmagnet. Wirklich sehr viele Menschen stapfen in den Dünen herum und auf sie hinauf, um mit Snow- bzw. Sandboards wieder runterzurutschen oder mit dem Gleitschirm drüberzufliegen oder mit Buggys oder Offroadmotorrädern (mit großem Lärm) durch die Dünen zu düsen. Irgendwie überhaupt nicht unser Ding (sind wir etwa zu alt 🫣??), deshalb: übernachten und schnell verduften.

    Weiter geht's nach Nasca zu den weltberühmten Nasca-Linien. Diese Linien durchziehen ein Gebiet von ca. 700 Quadratkilometern und sind 1000 Jahre alte Geoglyphen, riesige Scharrbilder im Wüstenboden, deren Formen (kilometerlange schnurgerade, sich trapezförmig kreuzende Linien, tier- und menschenähnliche Figuren wie auch Ornamente) sich erst aus der Luft richtig gut erkennen lassen, die beiden Aussichtspunkte, die wir besteigen, sind nicht so wirklich der Hit 🫤. Da wir aber keinen Rundflug machen möchten - vor kurzem sei so ein kleines Ding vollbesetzt mit Touristen vom Himmel gefallen - besuchen wir stattdessen das Maria Reiche Museum. Die deutsche Archäologin hat sich den Erhalt und die Entschlüsselung der Linien zur Lebensaufgabe gemacht ... auf uns wirkt sie ehrlich gesagt ein kleines bisschen schräg, anfangs wurde sie wohl als "die Verrückte, die die Wüste fegt" belächelt, mittlerweile gibt es den Roman "Die Wüstenfegerin" und wurde sie für ihre wissenschaftliche Leistung vielfach geehrt und ausgezeichnet ... auf jeden Fall eine Persönlichkeit, die sich mit großer Hingabe, Leidenschaft und vielfachem Verzicht einer Sache gewidmet hat und damit zum Erhalt, Schutz und zur Bekanntheit dieser überlieferten Phänomene ganz wesentlich beigetragen hat.

    Wie erwähnt waren die Linien von den Aussichtspunkten aus nicht sooo spektakulär, also rein ins Auto und weiter Richtung Anden, Cusco entgegen mit weiteren Übernachtungsplätzen in Puquio und Yaca am Rio Pachachaca, s. nächster Footprint.
    Read more