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Holland und Frankreich 2026

A 39-day adventure by Jürgen & Petra Read more
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    🇫🇷 Névez, Frankreich

    Raguénez

    Yesterday in France ⋅ ☀️ 21 °C

    Die Nachr war mit 9* relativ kühl, aber dafür war morgens schon strahlend blauer Himmel. Trotzdem entschlossen wir uns weiterzufahren. Um 10:30 Uhr waren wir abfahrbereit. Ziel Concarneau. Petra hat einen gut bewerteten Campingplatz unweit der Altstadt rausgesucht. Um 12:30 Uhr standen wir an der Rezeption....leider alles belegt, was nun? Das Wetter lud mehr zum Baden als zum Sightseeing ein und so steuerten wir einen anderen Campingplatz 18 km weiter an. Das Gelände sehr groß und 300m von der feinsandigen Badebucht Plage de Raguenes entfernt. Schnell unseren Platz eingerichtet und dann mit Decke und Badezeug zum Strand. Das Wasser war schon fast aufgelaufen und war wieder perfekt für uns zum Baden. Hier hielten wir es bis 18 Uhr aus. Mit Crevetten und Cidre läuteten wir den Abend ein. Anschließend ging es mit dem Fahrrad in den Nachbarort in eine urige Crêperie mit Garten. Wieder ein schöner Tag und quasi Halbzeit unserer Reise.
    Kilometerstand: 1825891 - 183023 / 132 km
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  • Keremma

    September 11 in France ⋅ ☁️ 19 °C

    Weiter geht's....das Baguette kam heute aus dem Automaten, der um 9 Uhr frisch bestückt wurde.
    Anschließend war die Überlegung, das restliche Finestère auszulassen und schon Richtung Süden abzukürzen. Aber einige schöne Strände an der Nordküste kennen wir noch nicht und so haben wir die Region Keremma angesteuert; ein langgezogener Dünengürtel mit herrlich weißen kilometerlangen Sandstrand und großflächigen Salzwiesen, sofern das Wasser nicht da ist. Der Campingplatz Odé Vras liegt mit großzügigen Parzellen direkt hinter den Salzwiesen. Wir kamen um 13 Uhr hier an und konnten uns einen freien Platz aussuchen. Auswahl war genug, da der Platz am 15. September schon schließt. Wir machten einen schönen Strandspaziergang bei auflaufenden Wasser und konnten noch die Flächen ablaufen, die 4 Stunden später großflächig unter Wasser stehen.
    Zum Abendessen stand mal wieder gebratener Fisch auf der Speisekarte. Zum Glück hatten wir unterwegs einen Einkaufsstopp gemacht. Vorher ging es aber noch schnell zum Baden.
    Kilometerstand: 1825823 - 1825891 / 68 km
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  • Locquirec

    September 10 in France ⋅ ☁️ 19 °C

    Unser heutiges Ziel, ist der Camping municipal du Fond de la Baie. Ein Campingplatz in dieser einmaligen Lage, da wollten wir hin. Die Fahrt ein gute Stunde für 90 km. Wir bekamen sogar einen Platz in erster Lage. Das Wetter war zwar noch bedeckt, aber schon etwas wärmer als gestern. Wir machten die Fahrräder startklar, um in den Ort zu fahren. Dieser war aber nur mit Überwindung einiger Anstiege zu erreichen. Wir freuten uns nach der Rückkehr auf die Abkühlung im Wasser, das mittlerweile den Höchststand fast erreicht hat. Die Wassertemperatur war aber deutlich kühler, als wir es von La Guimorais her kannten. Trotzdem war es wieder einfach herrlich. Anschließend beschäftigte ich mich mit dem 6 Austern, die wir vom Markt mitgebracht haben. Und das Bistro am Strand lud dann noch mit Fish and Chips und leckeren Salat ein.
    So neigte sich ein sehr schöner Tag dem Ende.
    Kilometerstand: 1825736- 1825823 / 87 km
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  • Binic, Markt

    September 10 in France ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir waren entgegen einiger Kritiker, mit dem Womoplatz sehr zufrieden. Und für den Wochenmarkt haben wir quasi Poolposition 😉
    Wir waren hier nachdem Frühstück noch für 1 1/2 Std unterwegs und haben sowohl den eigentlichen Marktplatz wie auch die Stände in den Gassen auf uns wirken lassen. Um halb zwölf sind wir dann weitergefahrenRead more

  • Binic

    September 9 in France ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach Binic hatten wir vor 2 Jahren ebenfalls schon einen Abstecher gemacht. Damals kamen wir dort an, als der Markt schon zu Ende ging und die Stände leergeräumt waren. Das soll uns morgen nicht passieren. Nach einer knappen Stunde Fahzeit hatten wir den Stellplatz, nur 500m vom Ortskern entfernt, erreicht. Wir bummelten den Hafen entlang und verweilten in einem netten Bistro bei Austern und einem Glas Wein. Anschließend wollten wir noch ein Gallette essen gehen.
    Wir hatten ein kleines Lokal gefunden, das wohl ziemlich angesagt ist. Wir bekamen gerade noch einen Tisch im Lokal und mussten auch ziemlich lange warten….aber es hat sich gelohnt. Die Gallettes waren hervorragend und hinter teilten wir uns noch einen Crepe. Und morgen freuen wir uns auf den Markt.
    Kilometerstand: 1825686- 1825736 / 50 km
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  • Cap d'Erquy

    September 9 in France ⋅ ☁️ 17 °C

    Es hat die Nacht über viel geregnet und morgens sah es auch nicht besser aus. Aber wir wollten heute die Kap Wanderung fortführen, die wir vor 2 Jahren begonnen haben. Um 11:30 Uhr waren wir abreisebereit und fuhren 2 km weiter bis zum Wanderparkplatz Plage du Guen. Der Regen hatte aufgehört, aber trotzdem gehörten die Regenjacken in den Rucksack. Als wir nach 500m die Küstenlinie erreichten, fühlte es sich an, als wäre esgestern gewesen, dass wir hier waren. Wir liefen den GR34, der rund um die Bretagne führt und hier wieder großartige Ausblicke für uns bereit hält. Aber ein starker Regenschauern erwische uns dann doch noch. Nach 2 Stunden und 4,5 km hatten wir das Kap erreicht. Jetzt wurde es auch sonniger und wir liefen bis auf eine kleine abkürzung die gleiche Strecke zurück. Nach einer Erholungspause wollten wir noch 50 km weiter bis nach Binic auf den Womostellplatz fahren. Morgen soll dort Markt sein und da wollen wir dabei seinRead more

  • Erquy

    September 8 in France ⋅ 🌧 19 °C

    Heute ist Regen und Sturm angesagt; das perfekte Wetter um weiterzufahren. Gestern hatten wir die Fahrräder schon regenfest verpackt und nach dem Frühstück noch die restlichen Arbeiten, bevor es dann pünktlich mit Einsetzen des Regens losging.
    Die Fahrt ging bis Erquy, das wir im letzten Jahr schon kennengelernt haben. Petra hat Camping Du Val für uns ausgesucht. Relativ stadtnah gelegen. Für unglaubliche 14 € all inklusive und sogar mit Schwimmbad. Wir hatten bis zum Hafen 2km zu laufen. Das Wetter wurde sonniger, aber der Sturm ließ nicht nach. Ein Bummel entlang der Bucht und noch einige Sachen für heute Abend eingekauft. Wir sprangen noch in den Pool und Petra zauberte ein schmackhaftes Hähnchengericht.
    Evtl. werden wir morgen noch hier bleiben und die Kapwanderung machen.
    Kilometerstand: 1825631- 1825686 / 56 km
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  • La Guimorais 3. Tag

    September 7 in France ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute doch noch für einen Nacht den Stellplatz verlängern. Das Wetter lud wieder zum Baden ein. Um 19 Uhr haben wir einen Tisch im Le Château de sable reserviert und es sollte ein Volltreffer werden. Vorweg Miesmuscheln für Petra lieu noir für mich Dorade und hinterher ein leckeres Dessert. Für die 3 schönen Tage; die wir hier verleben durften, war es des richtige Abschluss.Read more

  • La Guimorais 2. Tag

    September 6 in France ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute soll es 30* warm werden. Davon ist morgens noch nichts zu merken. Ganz im Gegenteil; bedeckter Himmel, zwischendurch paar Tropfen Regen...Das ideale Wanderwetter. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg, die beiden Kaps, welche die Badebucht begrenzen, zu bewandern. Es sollte sich lohnen, die Pfade teilweise eng und steil , aber die Aussichten grandios. Wir empfanden Parallelen zu Robberg in Südafrika. Mit Beenden der Runde wurde es dann auch merklich wärmer.
    Eincremen, Badesachen packen und runter zum Strand. Gegenüber gestern war der Strand gerammelt voll. Es ist Sonntag und die Franzosen lieben auch Ihren Strand. Wir schwammen wieder ausgiebig und beendeten diesen herrlichen Tag mit Bratwurst vom Skotti. Dazu noch Tomatensalat und eine paar Gläschen Cidre.
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  • La Guimorais

    September 5 in France ⋅ ☁️ 18 °C

    Ganze 10 km haben wir uns heute weiterbewegt. Vor 2 Jahren hatten wir am Camping des Chevrets schon mal gehalten, sind dann aber doch weitergefahren. Da wir morgen bis zu 30 *Grad erwarten, suchten wir einen Platz mit Bademöglichkeit, den wir dann gestern online gebucht haben.Unterwegs haben wir noch einen Stopp am Supermarkt gemacht, bevor wir dann um 11 Uhr in der Rezeption standen. Wir hatten die Chance auf einen Platz mit Meerblick. Der Blick ist fantastisch. Wir blicken zwischen Zypressen hinunter auf die große Sandbucht mit türkisfarbenen Wasser. Nachdem wir uns eingerichtet haben, sind wir runter zum Strand. Die Tide war günstig; um 13:30 Uhr sollte Hochwasser sein. Das Wasser war herrlich und wir schwammen ausgiebig. Der Tidenhub beträgt zwischen 9 und 12 Metern. Trotzdem ist das Schwimmen auch 2 Stunden vor Niedrigwasser noch gut möglich. Abend gab es wieder Crevetten aus dem Supermarkt und anschließend Pizza vom Skotti. Ein Volltreffer ist dieser Campingplatz. Gut das wir 2 Tage gebucht haben...Verlängerung nicht ausgeschlossen 😉
    Kilometerstand: 1825621- 1825632 / 10 km
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  • Cancale

    September 4 in France ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute morgen wollten wir die Normandie verlassen und unsere Reise in der Bretagne fortsetzen. Mont-Saint-Michel liegt genau auf der Grenze. Diesmal fuhren wir den Womostellplatz direkt in Cancale an. Noch war genügend Platz frei als wir um 11:45 Uhr durch die Schranke fuhren. Das sollte sich später aber ändern. Fußläufig waren es 15 min bis zum Hafen. Wir wollten den Zöllnerweg ums Kap wandern. Als wir dann an den Austerständen ankamen, musste dieses Vorhaben erst einmal zurück gestellt werden. Ein dutzend gemischte Austern und dazu ein Gläschen Wein, traditionsgemäß vom Citroën unterm Leuchtturm. Sitzen, am Hafenbecken, den Teller Austern und das Leben genießen...dafür steht Cancale.
    Anschließend ging es dann bei mittlerweile hochsommerlichen Temperaturen auf unsere Kapwanderung. Es war verdammt anstrengend. Nach 6 km waren wir wieder am Wohnmobil. Bisschen relaxen und dann noch mal mit dem Fahrrad in den Ort. Abend gab es es dann die Makrelen Filets, die wir an der Fischtheke gekauft hatten. Dazu gedünstetes Tomatengemüse mit Schafskäse und Baguette, echt lecker.
    Kilometerstand: 182544- 1825621 / 77 km
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  • Saint-Jean-le-Thomas

    September 3 in France ⋅ ☁️ 24 °C

    Wir entschlossen uns, wie schon im letzten Jahr, die Normandie abzukürzen. Das Wetter war heute bedeckt und so fuhren wir gute 180 km südwestlich zum anderen Küstenstreifen der Normandie. Zwischendurch noch einen Tankstopp am Supermarkt für 2,19 €/Liter. Petra stockte währenddessen unsere Vorräte auf. Endlich wieder Crevetten und ein Cidre war auch dabei. Gegen 14:30 Uhr erreichten wir Saint-Jean-le-Thomas. Wir fuhren nicht auf den städtischen Campingplatz, sondern steuerten den Womostellplatz oberhalb davon an. Der Platz war uns im letzten Jahr nicht aufgefallen. Toll gelegen mit abgetrennten Parzellen und direktem Blick auf Mont-Saint-Michel. Es war bedeckt, aber sehr warm. Wir hofften, gleich schwimmen gehen zu können, aber das Wasser war schon zu weit abgelaufen. Dafür schnappten wir uns den Cidre und die Crevetten und fuhren mit dem Fahrrad zum Picknickplatz direkt am Wasser mit Blick auf Mont-Saint-Michel....Hier ist es wieder, das Leben wie Gott in Frankreich 😀
    Kilometerstand: 182361- 182544 / 183 km
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  • Honfleur

    September 2 in France ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute ging es wieder ohne Frühstück weiter. Der nächste Bäcker sollte unser sein. Wir hatten erst einmal vor, die Seine in Le Havre zu überqueren. Dazu hangelten wir uns entlang der Küste Richtung Le Havre. Es ging dann für 7,50 € über die spektakuläre mautpflichtige Pont de Normandie. Wir steuerten einen Campingplatz außerhalb von Honfleur an. Der Akku musste mal wieder Strom tanken und eine Dusche war für heute gesetzt. Da wir noch immer kein Brot gekauft hatten, konnten wir glücklicherweise an der Rezeption noch ein Baguette kaufen. Wir bezogen unseren Platz und frühstückten dann erst einmal ausgiebig. Sogar ein Schwimmbad war auf dem Campingplatz. Das testete Petra erst einmal. Ansonsten war relaxen und waschen angesagt. Am späten Nachmittag ging es mit dem Fahrrad dann 7km bis nach Honfleur. Eine sehr geschichtsträchtige, gemütliche Hafenstadt mit vielen Künstler Ateliers, Bars und Restaurants. Wir saßen in erster Reihe bei einem Glas Cidre und beobachteten das bunte Treiben. Anschließend noch Bummeln und abschließend in einem Restaurant direkt am Hafen den Hunger stillen. Alles bei sehr angenehmen Temperaturen.
    Kilometerstand: 182307- 182361 / 54 km
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  • Étretat

    September 1 in France ⋅ ☁️ 18 °C

    Ein Highlight dieser Reise sollte Étretat werden und es wurde eins. Das schlechte Wetter haben wir hinter uns gelassen. Bei Sonnenschein sind wir nach dem Frühstück losgefahren. Wir wollten als erstes einen Bauernhof 4km vor Étretat anfahren. Hier kann man gegen einen selbstgewählten Obolus auf dem Hof stehen. Wir hatten Glück und erwischten um 11:45 Uhr noch einen Platz. Eigentlich wollten wir mit den Rädern in den Ort, entschieden uns dann aber für eine Wanderung entlang der Klippen. Es wurde eine Wanderung von 11 Kilometern, die sich gelohnt hat. Die Küstenlinie vor Étretat hatte schon spektakuläre Ausblicke zu bieten. Und kurz vor Étretat kam dann das berühmte Tor oben zum Vorschein. Eine atemberaubene Kulisse. Wir steigen zum Ort hinab und konnten ins herrliche Wasser springen, da gerade Hochwasser war. Ein Rundgang durch den Ort und dann den gleichen Weg zurück. Um 16:30 nach 3 Stunden reiner Wanderung wieder am Wohnmobil. Abends kam den Skotti zum Pizza backen zum Einsatz. Ein großartiger Urlaubstag rundeten wir bei leckerer Pizza und eins, zwei , drei Gläschen Primitivo ab.
    Kilometerstand: 182258- 182307 / 49 km
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  • Saint-Valery-en-Caux

    August 31 in France ⋅ 🌬 20 °C

    Wir wurden um halb sieben von Starkregen, der auf unser Dach prasselte, geweckt. Da wir kein Brot hatten, wollten wir unterwegs frisches Baguette kaufen. Die nächste schwarze Wand rauschte heran; schnell noch entsorgt und dann los. Zum Kassieren kam auch keiner, also eine kostenlose Nacht verbracht. Es kam auf dem Weg aber dann noch so heftig, dass sie Scheibenwischer kaum gegenan kamen. Am Supermarkt warteten wir ein viertel Stunde, bis der Regen ein Aussteigen zuließ. Erst hinter Le Tréport wurde es besser und wir fuhren auf einen Rastplatz zum Frühstücken. Wir fuhren den ersten Campingplatz an, der schön gelegen, aber voll belegt war. Es ging noch 18 Kilometer weiter bis zum Womo Stellplatz Saint-Valery-en-Caux. Wir waren bei der Fahrt durch den Ort schon angetan und als wir dann auch einen Stellplatz bekamen, war der Ärger über das Wetter vom Mogen verflogen.
    Wir genossen einen tollen Nachmittag bei überwältigender Kulisse, die von der 150m hohen und endlos lang scheinenden geraden Kreidewand bestimmt wird. Den ersten Gang machten wir bei Hochwasser, das bei der starken Brandung über die Promenade schlug. Ein Schwimmer musste dann noch spektakulär aus dem offenen Wasser gerettet werden. Ein Spaziergang durch das Fischerviertel mit schönen renovierten Häusern rundetenden Tag ab, bevor wir es uns im Womo gemütlich machten. Tomatensalat und Spaghetti Bolognese und das Anzapfen unseres 5l Rotweinkanisters bestimmten den Abend.
    Kilometerstand: 182124- 182258 / 134 km
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  • Berck-sur-Mer

    August 30 in France ⋅ 🌬 19 °C

    Nach dem Frühstück und bei weniger starkem Wind als gestern, sind wir noch ein Stück die Steilküste entlang gelaufen. Wunderschön und touristisch kaum erschlossen. Aber wir wollen wieder ein Stück weiterkommen. Es sollte wieder möglichst entlang der Küste gehen. Den ersten Stopp machten wir in Stella Plage. Das krasse Gegenteil. Der relativ große Ort war voll von Urlaubern und entsprechend vielen Geschäften, Bars und Restaurants. Wir fuhren bis zum Dünen Campingplatz. Kurze Beratschlagung, ob wir bleiben sollen, aber dann fuhren wir doch noch den nächsten Ort an. Hier in Berck gibt es einen großen Parkplatz für Wohnmobile. Der sagt uns mehr zu, obwohl das Parken doch sehr eng ist. Es sollte sich lohnen. Wir gingen um 13:30 Uhr zum Wasser, dass fast den höchsten Stand erreicht hat. Die Wingsurfer waren fleißig unterwegs. 4 Stunden später kam der weitläufige Strand zum Vorschein und das Wasser strömte durch die verbliebenen Priele. Eine große Herde Seehunde lag bereits auf einer großen Sandbank und es kamen ständig neue hinzu, die sich einen Spaß daraus machten, mit der reißenden Strömung durch den Priel zu schießen. Für dieses Spektakel hat sich der Aufenthalt schon gelohnt. Eine schwarze Wolkenwand und einsetzenden Regen beendete dann das Spektakel. Dafür gab es zum Abendessen großartigen Rotbarsch auf der Haut gebraten, den wir auch gestern noch in Holland in dem tollen Fischladen gekauft haben.
    Kilometerstand: 182079- 182124 / 45 km
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  • Equihen Plage (Boulogne-sur-Mer)

    August 29 in France ⋅ 🌧 20 °C

    Um 9:45 Uhr sollte es weitergehen. Als erstes steuerten wir ein Fischgeschäft an, das sich gleich hinter der Querung der Westerschelde durch den 6,5 km langen Tunnel in Terneuzen befindet. Es war mal wieder Qual der Wahl. Es wurde Lachs, Tuna Sashimi und Rotbarschfilets auf der Haut. Etwas holländischer Käse musste auch noch mit.
    Dann dauerte es auch nicht mehr lange und wir erreichten kurz vor Knokke die belgische Grenze. Der Dieselpreis von 2,18 € kam mir günstig vor und nach genau 400 km seit dem letzten Tankstopp war der Tank halb voll. Dann zeigten sich in Belgien aber Dieselpreise von 2,04 €. Egal, weiter durch die ganzen belgischen Küstenortend. Es war doch sehr zeitaufwendig und richtig angemacht hat uns die ganze belgische Küste auch nicht. Hinzu kam dann noch, dass wir wieder in schlechtes Wetter mit teils heftigen Regenschauern reinfuhren. Wir machten einen Stop in De Haan, entschlossen uns aber doch noch weiter zu fahren. Letztendlich wurde es ein toller Stellplatz hoch oben in Equihen Plage. Wir blickten vom Wohnmobil direkt übers Meer, so wie wir es lieben und genossen Unser Sashimi. Das war aber nicht von langer Dauer; es wurde zunehmend stürmisch in Orkanstärke und wir suchten uns einen geschützteren Platz. Runter zum Strand wollten wir trotz des Wetters und belohnt wurde alles mit einer spontanen Einkehr in ein Restaurant. Moule frites und eine Fischsuppe. Dazu einen guten Rosé.
    Wir hoffen auf Wetterbesserung.
    Kilometerstand: 181819 - 182079 / 260 km
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  • 3. Tag Minicamping Hoekvliet

    August 28 in the Netherlands ⋅ ⛅ 27 °C

    Das Regengebiet hat uns auch heute noch im Griff. Trotzdem wagten wir eine Radtour nach Middelburg. Eine ausgesprochen quirlige schöne alte Stadt mit tollen Gebäuden, vielen Lokalitäten und Geschäften. Wir haben uns gefreut, bei trockenem Wetter hier bummeln zu können. Gegen 13 Uhr wurden die Wolken doch dunkler und die Tropfen mehr. Wir hatten 8 km zurück und schafften es so gerade. Dann kam es doch sturzbachähnlich von oben. Um 16 Uhr war der Spuk vorbei und wir schwangen uns noch einmal aufs Rad. Nach dem leckeren Matjes, sollte es heute Paella werden. Also fuhren wir 7 km bis nach Vrouwenpolder zu dem 20m langen Fischstand. Auf dem Rückweg fuhren wir noch einmal nach Veere rein. Eine schöne Strickjacke musste noch kurz vor Ladenschluss anprobiert und letztendlich auch gekauft werden.
    Wir genossen unsere Paella und schmiedeten die Reiseroute für morgen. Geplant ist diesmal, Belgiens Küste ab Knokke abzufahren.
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  • Veere

    August 27 in the Netherlands ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute ließen wir es gemächlich angehen. Der gestrige Abend war nach der langen Fahrt war doch anstrengend gewesen. Die Brötchen sind mit 2,75€ für 3 Brötchen und ein Croissant erstaunlich günstig.
    Morgens gab es auch noch den einen oder anderen kleinen Regenschauer, so dass wir uns erst gegen Mittag mit dem Fahrrad aufmachten, um zum kleinen netten Ort Veere zu fahren. Hier sind wir das erste Mal vor 2 Jahren gewesen. Wir bummelten durch den Ort und entlang des Wassers, aßen Eis und genossen einen hochsommerrlichen Tag bei 28°.
    Den Nachmittag verbrachten wir im Schatten am Wohnmobil. Es gab noch eigenen Zwetschgenkuchen zum Tee.
    Petra fuhr dann nochmal los, um Matjes und Brathering für das Abendessen zu besorgen. Mit leckeren Bratkartoffeln und einem Salat aus unserem Garten vorweg,
    hatten wir wieder ein richtig leckeres Essen.
    Die angekündigten Gewitter schoben sich immer weiter nach hinten, aber sie kamen. Gegen 21:30 Uhr kam das Gebiet von Nordfrankreich mit viel Regen, Blitz und Donner.
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  • Der Start ist gelungen

    August 26 in the Netherlands ⋅ ⛅ 26 °C

    Um 7:45 Uhr war alles gepackt und wir konnten dir erste Etappe nach Zeeland starten.
    Nach 150 km legten wir noch einen Tankstopp vor der holländischen Grnze ein. Diesel 2,24 €...nicht gerade ein Schnäppchen, aber in Holland gehen die Preise bis 2,65 € rauf. Wir nutzten den Stopp für ein ausgiebiges Frühstück und fuhren dann gestärkt über die Grenze. Den nächsten Stopp machten wir dann in Ouddorp beim Passieren des Oosterschelde Damms. Hier war es möglich entlang des Dünengürtels zu fahren und zu parken und den Tag am Strand zu verbringen. Nun waren es nur noch 20 km bis zum Minicamping Hoekvliet.
    Um 16 Uhr hatten wir nach 452 km Fahrt unsere erste Etappe erreicht. Um 19 Uhr trafen wir und mit Kirsten aus Südafrika und Ihrer Freundin und hatten einen schönen Abend bei einer reichhaltigen Fischplatte Wein und schönen Gesprächen in Ihrem Haus in Seerooskerke.
    Kilometerstand: 181367 - 181819 / 452 km
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    Trip start
    August 26, 2026