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Peru 2026

Auf den Spuren der Inkas Read more
  • Trip start
    June 5, 2026

    Lima

    June 5 in Peru ⋅ ☀️ 26 °C

    Am 5. Juni 2026 startete unsere Reise von Zürich über Madrid nach Lima – ein langer Flug, der uns schließlich an die Pazifikküste brachte und den Beginn unseres Peru‑Abenteuers markierte.

    Heute am 6. Juni 2026 haben wir das historische Zentrum von Lima erkundet – mit kolonialer Architektur und lebendiger Atmosphäre rund um den Plaza Mayor. Ein besonderes Highlight war die Basilika San Francisco mit ihren Katakomben, in denen die Gebeine von rund 25.000 Menschen ruhen – ein stiller, aber faszinierender Ort voller Geschichte, die uns tief in die Geschichte der Stadt eintauchen ließ.

    Am Nachmittag ging es weiter ins Künstlerviertel Barranco, wo bunte Häuser, Streetart und die kreative Stimmung beeindruckten. Den Abschluss bildete ein entspannter Spaziergang durch Miraflores, entlang der Küste mit Blick auf den Pazifik. Tanja hat sich gleich mal Ceviche gegönnt, ein frisches, fruchtiges und säuerliches Fischgericht aus rohem Fisch, der ohne Hitze in Limettensaft mariniert und dadurch "gegart" wird.
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  • Lima nach Paracas

    June 7 in Peru ⋅ ☁️ 20 °C

    Über die legendäre Panamericana ging es mit dem Bus entlang der Küste bis in die Wüstenregion von Paracas. Dort haben wir in einem wunderschönen Hotel eingecheckt und die Ruhe genossen.

    Hier stand eine Bootsexkursion zu den Islas Ballestas auf dem Programm: zwischen Felsen und Höhlen begegneten wir Pinguinen, einer Vielzahl von Seevögeln und ganzen Kolonien von Seelöwen – ein eindrucksvolles Naturerlebnis direkt am Pazifik.
    Hier haben wir das erste Mal auch einen Pisco Sour, das Nationalgetränk in Peru, genießen dürfen.
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  • Pacacas Wüste

    June 8 in Peru ⋅ ☀️ 27 °C

    Paracas Wüste – Sand, Stille und Pisco

    Mitten in der endlosen Paracas Wüste standen wir zwischen Dünen und Felsen, die wie aus einem Bilderbuch für Fotografen wirkten. Unzählige Motive – mal dramatisch, mal friedlich – und das Beste: wir hatten sie fast ganz für uns allein.

    Zwischendurch haben wir einfach die Wellen des Pazifiks beobachtet, die unermüdlich gegen die Küste donnerten, und dabei den Ausblick genossen, der so groß war, dass selbst die Kamera kurz überfordert wirkte.

    Zum krönenden Abschluss ging es dann in eine Pisco Destillerie. Dort haben wir uns durch die Sorten probiert – von „oh, das ist mild“ bis „hui, das brennt wie Wüstensonne“. Am Ende waren wir uns einig: Pisco ist nicht nur ein Getränk, sondern ein Abenteuer im Glas.
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  • Huacachina Vibes

    June 9 in Peru ⋅ ⛅ 27 °C

    Gestern noch Backpackers-Feeling pur genossen – tagsüber entspannt an der Oase gechillt, abends den Sonnenuntergang von der Boss Düne genossen 🌅. Heute Di 9.6.2026 ging’s mit Vollgas in die Wüste: Buggy-Tour mit ordentlich Action und einer Sandboarding-Session, die das Abenteuer perfekt abgerundet hat.Read more

  • Arequipa

    June 10 in Peru ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach einer langen 13‑stündigen Fahrt mit dem Nachtbus sind wir heute um 6 Uhr in Arequipa auf 2235m (schon deutlich kälter als an der Küste) angekommen und haben die „Weiße Stadt“ gleich mit einer ersten Stadtbesichtigung erkundet.

    Ein besonderes Highlight war das Kloster Santa Catalina, dessen leuchtende Farben und verwinkelte Gassen uns sofort faszinierten. Ebenso beeindruckend zeigte sich die Kirche San Ignacio, deren prachtvoller Innenraum ein echtes Meisterwerk ist.

    Beim Bummel über den Markt tauchten wir in das lebendige Treiben ein und spürten die Energie der Stadt. Natürlich durfte auch der Besuch des Hauptplatzes nicht fehlen, wo die koloniale Architektur und die Atmosphäre die Schönheit Arequipas perfekt widerspiegeln.

    Arequipa hat uns schon am ersten Tag mit ihrer Vielfalt und ihrem Charme begeistert – eine Stadt voller Farben, Kultur und Lebensfreude.
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  • Laguna de Salinas

    June 11 in Peru ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute ging es für uns hoch hinaus. Die Salzsalinen lagen auf rund 4.400 m Höhe, und schon beim Aussteigen aus dem Bus hat uns die dünne Luft den Atem genommen. Und ja, die unvermeidbaren Kopfschmerzen haben sich auch gemeldet. Aber ganz ehrlich: Es war jede Mühe wert.

    Die Abholung um sechs? Naja, Peru hat entschieden, dass 6:40 Uhr auch ein guter Zeitpunkt ist. Man gewöhnt sich an die Anden‑Gelassenheit schneller, als man denkt.

    Der Weg hinauf war nicht ohne. Immer wieder kamen uns Lastwagen voller Silizium‑Material entgegen – Rohstoffe, die später in Batterien für E‑Autos und Smartphones landen. Ein Großteil davon geht nach China, das in Peru seit Jahren massiv in den Bergbau investiert. Viele Experten kritisieren, dass das Land dabei ökologisch und wirtschaftlich stark unter Druck gerät, während der Großteil der Gewinne ins Ausland fließt. Ein Thema, das man hier oben plötzlich viel deutlicher spürt.

    Auf dem Weg nach oben begegneten uns immer wieder Lamas und ihre beiden nahen Verwandten, Alpacas und Vicuñas. Diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, war ein Highlight für sich.

    Oben angekommen, haben wir an den Salzbecken fantastische Fotos gemacht. Das Licht, die Farben, die Weite – es war einer dieser Momente, in denen man einfach nur staunt und versucht, alles in sich aufzusaugen.
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  • Colcha Canyon

    June 12 in Peru ⋅ ☀️ 7 °C

    Die Nacht war noch tiefschwarz, als wir um 3:00 Uhr bei frostigen Minusgraden Richtung Colca Canyon aufgebrochen sind. Der Colca Canyon erreicht je nach Messpunkt über 3.000 m Tiefe und ist damit tiefer als der Grand Canyon.

    Bevor es hinunterging, hatten wir einen dieser magischen Momente:
    Am Cruz del Cóndor schwebte der Andenkondor direkt vor uns über die Felswände – mit bis zu 3 m Flügelspannweite der größte flugfähige Vogel.

    Dann begann der Abstieg. Die Sonne knallte schon früh gegen die steilen Felswände und tauchte den Canyon in ein fast goldenes Licht. Unterwegs erzählte uns unser Guide viel über die Flora und Fauna im Canyon.

    Nach Stunden auf staubigen Pfaden, brennenden Waden und immer neuen Ausblicken waren wir mehr als erleichtert, als wir gegen 17:00 Uhr die Oase Sangalle erreichten. Palmen, Hängematten – und vor allem ein eiskalter Pool, der sich nach diesem Tag wie der Himmel auf Erden angefühlt hat.
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  • Colcha Canyon nach Puno

    June 13 in Peru ⋅ ⛅ 5 °C

    Der Aufstieg um 4:15 Uhr aus dem Colca‑Canyon war einer dieser Momente, in denen man sich fragt, warum man das eigentlich freiwillig macht – bis man oben steht und weiß, warum. Die Höhenmeter haben uns ordentlich gefordert, jeder Schritt ein kleiner Kampf gegen die dünne Luft. Nur Noah war wieder in seiner eigenen Liga: Er hat mit einer Leichtigkeit sämtliche Gruppen überholt, die vor uns gestartet waren.

    Nach einem wohlverdienten Frühstück in Cabanaconde ging es weiter: Mit dem Minibus zu den Hot Pools wo wir unsere Muskeln entspannen konnten und dann über die weite Andenhochebene, vorbei an Lamas, windgepeitschten Feldern und dieser endlosen, stillen Landschaft, die einen gleichzeitig beruhigt und ehrfürchtig macht. Stunden später tauchte er dann auf – der Titicacasee, tiefblau und riesig, wie ein Meer auf 3.800 m

    Unsere Unterkunft, die Casitas del Titicaca, war ein kleines Highlight für sich: einfache, charmante Häuschen direkt am Wasser, mit Blick auf einen Sonnenuntergang, der den ganzen See in Gold getaucht hat. Das Ambiente ist ruhig, fast magisch – man hört nur das Plätschern der Wellen und ab und zu ein Boot in der Ferne.

    Aber: KALT Richtig KALT. Juni ist hier Winter, und sobald die Sonne weg ist, fällt die Temperatur rapide in den Minusbeteich😰Dicke Decken, warme Socken, alles Pflichtprogramm.
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  • Titicacasee

    June 14 in Peru ⋅ ☀️ 10 °C

    Die Uros sind ein uraltes Seevolk, das seit Jahrtausenden auf schwimmenden Totora‑Inseln lebt. Ihr Alltag ist eng mit dem Schilf, dem See und dem Fischen verbunden – und wir durften heute ein kleines Stück davon miterleben. Dazu gab’s richtig gute, frische Küche direkt aus dem Titicacasee.

    Mit Chef Eder rauszufahren war ein echtes Highlight. Er zeigte uns, wie die Uros fischen, wie sie das Schilf nutzen und erzählte mit viel Humor von ihrem Alltag. Die Ruhe auf dem See, das sanfte Schaukeln und die Weite der Landschaft haben uns komplett runtergeholt.

    Nach einem chilligen Nachmittag in der Hängematte haben wir dann noch den Sonnenuntergang genossen.
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  • Cusco

    June 16 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach einer sechsstündigen Nachtbusfahrt erreichten wir Cusco früh am Morgen. Kaum angekommen, wurden wir Zeugen eines besonderen Ereignisses: die große Parade der Studenten der UNSAAC. In farbenprächtigen Kostümen zogen die Gruppen über die Plaza de Armas und präsentierten Tänze aus allen Regionen der Anden – begleitet von Trommeln, Panflöten und jubelnden Zuschauern.
    Später wanderten wir hinauf zur Christusstatue, von wo aus wir einen atemberaubenden Blick über die Stadt genießen konnten. Den Abend ließen wir schließlich in der Limbus Restobar ausklingen, bei köstlichem Essen und einem perfekt gemixten Pisco Sour – ein unvergesslicher Tag in Cusco.
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  • Cusco und Umgebung

    June 17 in Peru ⋅ ⛅ 9 °C

    Die vier Inka‑Stätten rund um Cusco – Tambomachay, Puka Pukara, Qenqo und Sacsayhuamán – zeigen eindrucksvoll die Vielfalt der Inka‑Architektur: von Wasserheiligtümern über militärische Kontrollpunkte und zeremonielle Kultstätten bis hin zu monumentalen Festungsanlagen, die gemeinsam ein faszinierendes Bild der spirituellen und strategischen Welt der Inka ergeben.

    Nach der Besichtigung der Ruinen ging es wieder ins Zentrum von Cusco. Dort fand heute eine farbenfrohe Parade der Schulklassen statt – mit Musik, Kostümen und stolzen Schülergruppen, die durch die Straßen zogen. Die Atmosphäre war ausgelassen und voller Energie.

    Ein absolutes Highlight war die Kathedrale von Cusco am Plaza de Armas. Außen wirkt sie majestätisch im Kolonialstil, im Inneren beeindruckt sie mit reich verzierten Altären und Gemälden. Besonders eindrucksvoll ist das geschnitzte Chorgestühl und das berühmte Gemälde des „Letzten Abendmahls“, auf dem regionale Speisen wie Meerschweinchen dargestellt sind – ein faszinierendes Beispiel kultureller Verschmelzung.

    Zum Abschluss haben wir noch vom Mirador de San Christobal die Aussicht über Cusco genossen und auf dem Weg dahin sind wir noch an einer schönen mit Blumenkübeln verzierten Straße vorbeigekommen.
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  • Sacred Valley

    June 18 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Im Heiligen Tal der Inka haben wir heute gleich mehrere Highlights erlebt. In Pisac standen wir über riesigen Terrassen, die wie grüne Wellen ins Tal fallen. In Ollantaytambo liefen wir durch echte Inka‑Gassen und kletterten die monumentalen Terrassen hinauf. Chinchero zeigte uns traditionelle Textilkunst – Wolle färben, spinnen, weben, alles per Hand. Und in Moray sahen wir die kreisrunden Terrassen, das alte „Forschungslabor“ der Inka. Zum Abschluss leuchteten die Salzterrassen von Maras wie ein weißes Mosaik in der Abendsonne.Read more

  • Inka Trail

    June 19 in Peru ⋅ ☀️ 14 °C

    Seit ich vor über 25 Jahren in México von einem Peruaner das erste Mal was vom Inka Trail gehört hatte, war ich total angefixt einmal diesen Wanderweg in den Anden zu zu gehen. Für mich sind die Anden eines der schönsten Gebirge der Welt – wild, dramatisch, mystisch.

    Wir waren drei Tage mit unserem Guide Ricardo unterwegs, der die Berge kannte wie andere ihre Hosentasche. Mit dabei:
    Margit und Claudia aus Wien, zwei herzliche, humorvolle Energiebündel – und
    Peter und Natalie aus Dortmund mit ihrer Ruhe und Gelassenheit. Nicht zu vergessen die ganzen Porter und 2 Köche, ,welche und über die Tage bestens versorgt haben.

    Tag 1 – Der Start am Km 82 fühlt sich an wie ein Tor in eine andere Welt. Der Urubamba rauscht, die Luft riecht nach Eukalyptus, und die ersten Inka‑Stufen tauchen auf wie ein Vorgeschmack auf das, was kommt.. Wir wandern vorbei an den Terrassen von Llactapata, die wie ein grünes Amphitheater im Hang liegen. Die Sonne brennt, aber die Stimmung in der Truppe ist bereits sehr gut – wir sind frisch, neugierig, voller Vorfreude.

    Am Nachmittag erreichen wir Huayllabamba (ca. 3.000 m). Unser erstes Camp.
    Ricardo zeigt uns, wie die Köche aus einer kleinen Outdoor‑Küche ein Drei‑Gänge‑Menü zaubern.

    Tag 2 – Der zweite Tag ist der Tag der Wahrheit. 1200Höhenmeter bergauf, unzählige Stufen, die sich wie eine steinerne Leiter in den Himmel ziehen. Der Weg führt durch Nebelwald, vorbei an Moos, Orchideen und winzigen Kolibris.
    Dann wird es steiler. Viel steiler.
    Die letzten 300 Höhenmeter zum Warmiwañusca / Dead Woman’s Pass (4.215 m) sind ein Kampf gegen die Höhe, gegen die eigenen Beine – und gleichzeitig ein Triumph.

    Oben stehen wir im Wind, schweigend, stolz. Die Anden öffnen sich wie ein Ozean aus Bergen. Der Abstieg nach Pacaymayo ist hart – steile, unregelmäßige Stufen, die Knie melden sich. Aber das Camp liegt wie eine Oase im Tal, und der Sternenhimmel dort ist einer der klarsten, die ich je gesehen habe.

    Tag 3 – Der schönste Tag, denn der Weg wird abwechslungsreich, mystisch, fast meditativ Wir steigen zum Runkurakay‑Pass auf, besuchen die kreisrunden Ruinen, die wie ein Wachturm über dem Tal stehen.
    Dann folgt einer der schönsten Abschnitte des gesamten Trails:
    Phuyupatamarca – die „Stadt über den Wolken“. Terrassen, Nebel, Stille. Ein magischer Ort.

    Der lange Abstieg nach Wiñay Wayna fordert noch einmal die Knie – hunderte Stufen, die sich durch den Bergwald winden.
    Aber die Belohnung ist groß: Die Ruinen von Wiñay Wayna gehören zu den schönsten des ganzen Trails.

    Tag 4 – Sonnenaufgang über Machu Picchu. Der letzte Abschnitt führt über die berühmten „Monkey Steps“ – steile, fast vertikale Inka‑Stufen. Dann öffnet sich der Blick:. Inti Punku – das Sonnentor.
    Und dahinter: Machu Picchu, im ersten Licht des Tages. Ein Moment, der unter die Haut geht.

    Wir stehen dort als Gruppe, schweigend, dankbar. Drei Tage Wildnis, Zelt, Höhenmeter, Schweiß – und jetzt dieses Panorama.
    Ein Finale, das man nie vergisst.

    Hier ein paar Fakten zum Inka Trail

    Gesamtlänge:
    ca. 42 km

    Höchster Punkt :
    Dead Woman’s Pass – 4.215 m

    Gesamt-Höhenmeter:
    ca. 3.000 m rauf & runter

    Stufen:
    gefühlt unendlich viele

    Dauer:
    4 Tage / 3 Nächte

    Schwierigkeitsgrad:
    anspruchsvoll aber machbar.
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  • Machu Pichu

    June 22 in Peru ⋅ ☀️ 15 °C

    Der Augenblick am Sonnentor. Wir standen dort – verschwitzt, erschöpft, aber unfassbar glücklich und mega stolz. Jahre lang war dieser Ort ein Traum, ein Bild im Kopf, ein Ziel auf der Bucket List. Und jetzt war er real.

    Machu Picchu liegt auf etwa 2.430 Metern Höhe auf einem schmalen Bergrücken zwischen Huayna Picchu und dem Berg Machu Picchu selbst. Die Stadt wurde im 15. Jahrhundert unter dem Inka-Herrscher Pachacútec erbaut und umfasst über 200 Gebäude, Terrassen, Tempel und Wasserkanäle.

    Die UNESCO führt Machu Picchu als gemischte Welterbestätte – Kultur und Natur – weil hier Landschaft, Architektur und Spiritualität zu einem einzigen, harmonischen Ganzen verschmelzen. Warum ist dieser Moment so besonders für uns:

    • Weil wir den Inka Trail gegangen sind – den historischen Weg, den einst Priester, Boten und Pilger nutzten.
    • Weil wir Intipunku erreicht haben – den Punkt, an dem die Inka bewusst den ersten Blick auf die Stadt inszenierten.
    • Weil wir uns durch Höhenmeter, Stufen, Kälte, Hitze und Erschöpfung gekämpft haben.
    • Weil wir jetzt Teil dieser Geschichte sind.
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  • Palcoyo Rainbow Mountains

    June 23 in Peru ⋅ ⛅ 6 °C

    Der Tag bei den Palcoyo Rainbow Mountains war kurz gesagt: holprige Anfahrt, himmlische Aussicht. Die rund 3‑stündige Fahrt von Cusco über die abgelegenen Andenpisten war wirklich ein Abenteuer – teils Schotter, teils Fels, oft so schmal, dass man froh war, keinen Gegenverkehr zu haben. Aber genau dieses Gefühl von „weit draußen“ macht Palcoyo so besonders.

    Oben angekommen öffnet sich eine Landschaft, die wirkt, als hätte jemand die Berge bemalt: rote, gelbe, grüne und violette Sedimentschichten. Die Region liegt im Vilcanota‑Gebirge, einem Seitenarm der Anden, und erreicht eine Höhe von 5.000 m – also echtes Hochgebirge was wir tatsächlich zum ersten Mal erleben konnten.
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  • Inti Raymi (Sonnenfest) Cusco

    June 24 in Peru ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute Morgen standen wir pünktlich um 9:00 Uhr im Qorikancha, als der Sapa Inka mit seinem Gefolge die Sonne begrüßte und das Inti Raymi Fest (Quasi Hoametfeschd von Cusco😉) eröffnete. Zwischen Trommeln, farbenprächtigen Gewändern und hunderten Zuschauern fühlte es sich an, als würde Cusco für einen Moment in die Zeit des Tahuantinsuyo zurückgleiten. Dieses Fest – einst das wichtigste Ritual des Inka‑Reiches – wird heute mit beeindruckender Hingabe nachgestellt und gehört zu den eindrucksvollsten kulturellen Erlebnissen unserer Reise.
    Danach sind wir noch etwas durch Cusco geschlendert und haben noch paar Eindrücke bildlich aufgefangen.
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  • Fazit

    June 25 in Peru ⋅ ☁️ 13 °C

    Peru hat uns in drei Wochen alles abverlangt – und gleichzeitig alles gegeben. Die Höhe war unser ständiger Begleiter, manchmal wie ein unsichtbarer Rucksack, der jeden Schritt schwerer machte. Dazu kamen die vielen Tage, an denen wir schon um vier Uhr morgens unterwegs waren. Trotzdem: Jede Müdigkeit war vergessen, sobald sich wieder ein neues Tal, ein Gipfel oder ein Dorf vor uns öffnete.

    Was uns am meisten beeindruckt hat, war die unglaubliche Vielfalt der Landschaften – von tiefen Canyons über endlose Andenhochebenen bis hin zu den stillen Weiten am Titicacasee. Dazu die Gastfreundschaft der Menschen, die uns überall mit einem Lächeln, warmem Tee und ehrlicher Herzlichkeit begegnet sind. Und das Essen: abwechslungsreich, frisch, überraschend, von Ceviche bis Alpaca‑Steak, von Quinoa‑Suppe bis zu den besten Kartoffeln unseres Lebens. Deshalb zum Schluss noch paar kulinarische Eindrücke die wir bildlich eingefangen haben.

    Sicher gefühlt haben wir uns eigentlich immer – mit einer kleinen Ausnahme: den Fahrten in die Berge, bei denen der Minibus an steilen Abhängen entlangschrammte, oft ohne Leitplanken. Wenn man aus dem Fenster schaute und der Blick hunderte Meter in die Tiefe fiel, wurde einem schon anders. Aber genau diese Momente gehören zu Peru: intensiv, rau, echt.

    Am Ende bleibt das Gefühl, ein Land erlebt zu haben, das uns gefordert aber auch begeistert hat.
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    Trip end
    June 25, 2026