• Rüdesheim

    May 3–5 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Die Weiterfahrt nach Rüdesheim, völlig problemlos, einfach dem Fahrwasser folgend und gehörig Ausguck halten auf diejenigen die entgegenkamen oder uns überholten. Auch die Hafeneinfahrt konnten wir dem Polizeiboot folgend, zufällig auch da stationiert, fast traumwandlerisch meistern.
    Auf Grund der frühen Ankunft, haben wir uns zum Waschtag entschlossen. Ja unser Boot ist bunter geworden, quasi von Bekleidung umweht. Das was zu bügeln war unter die Matratze gelegt und morgens mit genauesten Bügelfalten hervorgezogen.
    Da lagen sie nun, die Rheinkreuzfahrtschiffe und das war dann in der Drosselgasse, wo man sich Ärschle an Ärschle vorbeidrücken musste, spürbar. Ja Touris (wir gehören ja auch dazu), dabei gibts zahlreiche eben so schöne Gässchen! Da haben wir mit großer Lust einen Rüdesheimer Kaffee geschlemmt. So eine Art Irishcoffee, halt eben mit einem Asbach Uralt (hiesige Produktionstätte).
    Heute mit dem Tourischiff nach St. Goar (unsere nächstes Station), eine Rekognoszierungsfahrt zur Besänftigung unserer Bedenken, diese engsten und felsigsten Kurven zu meistern. Dabei auch erfahren, dass die Burgendichte nirgends größer sei als hier (Zollburg folgt auf Jagdburg und Herrschaftsburgen). Von Assmanshausen führt ein Seilbähnli (Baujahr 1953) hinauf auf die Höhen des Niederwalds (ein echt deutscher Wald mit Eichen- und Buchenkolossen („Wer hat dich du schöner Wald……“). Eine rund einstündige Höhenwanderung zum Niederwald Denkmal, die pompöse Germania, mit weitblickender Rundumsicht auf den sich windenden Rhein. Da dann runter mit wieder einem mittelalterlichen Seilbähnli nach Rüdesheim. Müde und zufrieden, dass wir regenfrei in die Gemütlichkeit unseres Zuhauses zurückgekehrt sind. Planvoll wie die Fahrt morgen zu meistern ist.
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