Uelzen
29.–31. maj, Tyskland ⋅ ☁️ 26 °C
Jetzt auf dem Elbe-Seiten-Kanal. Der wurde nach Kriegsende angelegt, einerseits weil die Elbe wegen der Teilung schwerer zugänglich war, anderseits sollte er auch als Bollwerk gegen Osten dienen. Daher verläuft er meist höher als das umliegende Land. Dort, wo das Land sich dann erhebt, liegen die Anlegestellen, so muss man also nicht zu diesen herunterschleusen. Weil der Kanal so hoch liegt kreuzt er Landstraßen oder kleine Flüsse mit einer Kanalbrücke.
Der Kanal ist dicht befahren, immer wieder Fahrzeuge von Vorn oder im Rücken, jedesmal die Entscheidung Aufstoppen oder Beschleunigen, damit man sich nicht zu dritt kreuzt. Wär dann schon sehr eng.
Ja, das Land hier ist flach und flach so weit das Auge reicht, und das reicht weit, weil die Ufer nicht mit Alleen bepflanzt sind. Weite Felder, keine Kühe, scheinbar nur Ackerbau und die Wälder sind nicht mehr Laub- sondern mehrheitlich Nadelwälder (leider mit vielen verendeten kahlen Fichten und Föhren).
Gestern haben wir in Wittingen angelegt. Entschuldigung, dass wir nicht berichtet haben, denn wir hatten einfach kein Netz. Fast unglaublich, da ich eigentlich meine, dass sich Funkwellen in ebenem Gelände leichter ausbreiten, als in hügeligem. Hier haben wir uns im späten Nachmittag mit den Rädle ins 5 km weit entfernte Dorf aufgemacht. Eine leichte Radtour, da hier alles flach und schnurgerade läuft. Neben dem Edeka-Einkauf, hat sich Uli im idyllischen Waldbad ihrer Schwimmlust hingegeben, der Ueli dem Radler sauer, was hier BMW heisst, eben Bier mit Wasser. Dabei haben wir auch ein Kleinod, das Frauenkloster Isenhagen entdeckt. Wunderbare Backsteinarchitektur und natürlich die Werbung für allerlei Pillen und Wässerli, die die Gesundheit erhalten sollen.
Heute nun noch durch die Schleuse von Uelzen, wieder ein beängstigendes Betonloch von 25 Meter Höhe. Hat eine lange Wartezeit an der brennenden Sonne gekostet, da die Schleuse gerade am Runterschleusen war, was wir ja auch wollten, aber eben zu spät gekommen sind.
Dunkle Gewitterwolken ließen uns auf eine etwas nasse Weiterfahrt warten. Aber das Barometer wollte und wollte nicht fallen, so dass die Wolken ohne Loslassen weitergezogen sind. Ob die Wolken wohl aufs Barometer schauen?
So wurde dann noch ein abendliches Boulespiel möglich, und wer sagt´s, natürlich hat Uli mit 13 zu 12 auf dem schwierigen Kiesweg gewonnen (ähnlich wie beim Skip-Bo-Spiel, nur hat’s da kein Kies).Læs mere















RejsendeWäre die Schweiz ebenso flach wie es bei euch zur Zeit ist, dann wäre unser Land grösser als Deutschland😇😅
Uli Schlör Ueli Hafner😂
Uli Schlör Ueli HafnerJa die Eidgenossen haben eben ihre Eroberungen angehäufelt