• Lübeck

    Jun 4–6 in Germany ⋅ 🌧 18 °C

    Fahrt:
    Heftige Windböen haben uns das Ablegen in Mölln ziemlich schwer gemacht. Rückwärts Ausfahren und der Wind hatte uns, um eine herausragende Badeleiter rum gezirkelt und dann ins Wellige des Sees, rüber zum ruhigen Kanalwasser. Das war eine kleine Morgenübung, die uns wiedermal gezeigt hat, was wir können :-). Kurz danach begann das Schleusen. Über eine Stunde warten bis zur ersten Schleuseneinfahrt, dabei hat uns der Schleusenwärter zugesagt, dass wir bei den nun folgenden 4 Schleusen schon angemeldet seien, und dann sofort einfahren können. So wars dann auch, vor allem weil wir von hier aus mit einem andern Sportboot unterwegs waren. Über fünf Schleusen fuhren wir der Meereshöhe entgegen, einmal mit Hub von 2,9 Meter, meist aber nur noch zwischen 1,5 - bis 2 Metern (sehr kleine Schleusenstufen, eigentlich eine Treppe). Bemerkenswert: Bis kurz vor Lübeck sind wir durch eine etwas leicht hügelige Landschaft mit grossen Ackerflächen und entsprechend grossen Bauernhöfe gefahren. Wir haben den Elbe-Lübeck-Kanal verlassen und sind in die Trave eingefahren, ein kleines Flüsschen, das nicht schiffbar ist, hier aber kurz vor Lübeck zum breiten Kanal ausgebaut wurde. Heißt dann auch Kanaltrave, die nach Travemünde führt. Erst in der letzten Kurve lag nun Lübeck vor uns, sichtbar am hohen Turm des Doms. Nervenaufreibend war dann das Suchen des Anlegeplatzes, denn der Revierführer und die Informationen, die wir vor allem in Mölln erhalten haben, waren so gar nicht kongruent. Hier half wiedermal das „gehörig Ausguck halten“, wir haben angelegt und sind uns um den Hals gefallen, dass wir auch dies geschafft haben.Read more