• Langballigau

    Jul 1–4 in Germany ☁️ 20 °C

    Wir haben Flensburg verlassen, ohne nach Punkten zu fragen oder welche dazulassen. Na ja auf unserer Radtour durch die Stadt, konnten wir ja auch keine Verkehrsregeln brechen.
    Bei ungünstigem Wind war erst mal Motorkraft angesagt. Wir konnten dann doch die Segel setzten und sind im gemütlichen Tempo hierher gesegelt. Und wir waren echt froh, hier Station zu machen, denn, wie vorausgesagt, setzten heftige Winde und Regengüsse ein. Andern erging es ebenso, denn bald füllte sich der Hafen und überall wurde sturmsicher festgemacht. Kühler wurd´s und so hat uns das, immer wieder auf die Warteliste gesetzte (aufgrund der warmen Temperaturen), vorrätige, westfälische Zwiebelfleisch mit Härdöpfelstock (Uli: Kartoffelbrei) köstlich geschmeckt.
    Aufgrund der angekündigten weiteren starken Winde, Böen und Gewitter mit Spitzen von 80 km/h und mehr, dem prognostizierten Wellengang von 3 - 4 Meter, mussten wir uns entschließen, hier liegen zu bleiben. Wir sitzen also kurz gesagt fest. Uli hat dennoch einen Schwumm am schönen Strand gewagt, aber mehrheitlich war Faulenzen, Lesen, diverse Rätsel raten/lösen, Kaffeetrinken, und immer wieder Wetterprognosen schauen, angesagt. Unterbrochen durch das Kontrollieren der Festmacherleinen. Ach wenn man den Sturmwind , der einen durchdringt, doch einfach abstellen könnte. Das ewige Schwellen und Heulen geht doch auf den Nerv. Auf der andern Seite erfreut man sich am Naturschauspiel der schäumenden See aus der sicheren Sicht von der Mole aus. Sagt doch der Nachsichtige, Zuversicht ist der Übersicht wert und tugendhaft.
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