• Über Dambulla nach Sirigiya

    March 11, 2018 in Sri Lanka 🌧 27 °C

    Auf der Fahrt in das sog. Kulturdreieck (Fahrzeit ca. 4,5 Std). lernen wir den Straßenverkehr in Sri Lanka kennen. Jeder verlässt sich auf den anderen; ausscheren, überholen, der Gegenverkehr wird schon ausweichen. Das hat heute immer gut geklappt.
    Die ganze Strecke gibt es praktisch nie das Gefühl, auf einer Landstraße zu sein. Es gibt praktisch keinen Straßenabschnitt, der nicht bebaut ist, an dem keine Händler rechts und links auf Kundschaft warten. Dafür sind die Straßen als ökonomische Adern viel zu wertvoll. Ortschaften erkennt man nur daran, dass der Verkehr etwas dichter wird und dass sich die Händler einem Thema widmen. So gibt es Orte, in denen praktisch nur Ananas, in anderen nur Rattan-Möbel, dann wieder nur Cashew-Kerne, Fliesen, Autoersatzteile oder Terracotta angeboten werden. Das erscheint ganz praktisch, wenn man etwas Bestimmtes einkaufen möchte; eine breite Auswahl ist gewährleistet.
    Unterwegs besichtigen wir den auf einem Felsen gelegenen Höhlentempel von Dambulla. In-insgesamt fünf Höhlen befinden sich 153 menschengroße Buddha-Statuen, drei Königsstatuen und vier Statuen der hinduistischen Götter Ganesha und Vishnu. Der Anstieg wird mit einer einmaligen Aussicht auf umliegende Seen und Wälder belohnt - grün und hügelig zeigt sich die Landschaft rund um Dambulla.
    Weiter geht es zum Hotel Water Garden in Sigiriya, welches sich in einem üppigen Garten mit Wasserkanälen befindet. Architektonisch handelt es sich eigentlich gar nicht um ein Hotel; einzelne Bungalows sind so ausgerichtet, dass sich von der (offenen) Rezeption eine Sichtachse zum Siha Giri, dem Löwenfelsen, ergibt. Beeindruckend!
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