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  • Day95

    Alles Gold was glänzt

    December 6, 2018 in Myanmar ⋅ ☀️ 32 °C

    Der Tag startet eher verhalten: Als wir um 09.02 auf dem Dach ankommen, wir uns mitgeteilt das es Frühstück nur bis 9 Uhr gibt und daher für uns nichts mehr da ist. Als Annatina danach duschen gehen will, sind diese erneut besetzt bzw. überflutet. Der Unmut schaukelt sich hoch und zu guter letzt nehmen wir uns eine Pause. Stephan geht spazieren, Annatina bleibt vorerst im Hostel. Leider gehts hier weiter mit dem Abstieg - Stromausfall. Damit ist auch der Vorteil des kühlen Zimmers bald dahin und Annatina schliesst sich Stephan an.

    Gemeinsam gehen wir in einen der Parks von Yangon. Park ist vielleicht etwas irreführend, es hat hier einen Rundweg der mit dem Taxi befahrbar ist, einen Aussichtsturm, einen künstlich See und ein riesiges Schiff mit extrem viel Goldverzierrung, jedoch kaum reine Fusswege, Wiesen oder Sitzgelegenheiten.
    Wir finden dann doch noch eine Bank und schaffen auf dieser den besch*** Morgen zwischen uns aus der Welt.

    Nach dem Ärger kommt der Hunger und so suchen wir uns ein Cafe für ein spätes Mittagessen. Im Cafe entspannen wir uns und planen die nächsten Tage der Reise, können allerdings noch keinen Bus buchen, da die gewünschte Verbindung Online nicht verfügbar ist. Also zurück ins Hostel und mit Hilfe unserer jungen Rezeptionistin gelingt es uns telefonisch eine Bestätigung zu erhalten (das könnte morgen noch spannend werden).

    Da es inzwisch bereits 16.00 Uhr ist nehmen wir unsere langen Hosen und Tücher und fahren zur Shwedagon Pagode. Die Pagode ist die grösste ihrer Art in Myanmar und komplett mit Blattgold überzogen. Leider sehen wir davon wenig, da sie gerade in Restauration ist und zur Hälfte mit Tücher abgedeckt bzw mit Bambusgerüsten verstellt ist. Aber die gesamte Anlage ist dennoch ihre 10'000 Kyat (6.50 CHF) Eintritt wert. Auf dem Hügel im Zentrum von Yagon sind dutzende Temple versammelt und die Menge an Blattgold verschlägt uns fast die Sprache. Wir streifen durch die Anlage und warten auf den Sonnenuntergang, den die Pagode wird in der Nacht beleuchtet und da hier die Sonne innert 20min komplett verschwindet, haben wir die Chance das Bauwerk auch im Dunkeln zu sehen.

    Wir beenden unseren Streifzug in einem nahen Restaurant. Zum Dessert haben wir gemeinsam Spass mit einer Schale Sato (oder so): Gedämpfte Banane, Tapioka und Yum (Gelatineperlen und -würmli [die machen den meisten Spass]) in Kokosmilch - voll lecker.

    Nun nur noch kurz Snacks für morgen auffüllen und dann zurück ins Hostel und ins Bett.
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