• Tag 5 Teil 2

    August 6 in South Africa ⋅ ☀️ 30 °C

    Eigentlich wollten wir jetzt über die Panoramaroute ein bissel Natur gucken. Eigentlich. Weil Julian will dann doch irgendwie noch ein wenig schaukeln. Der wird auch nicht erwachsen. Aber alleine Schaukeln traut er sich nicht. Also muss Agnes, die auch gerne schaukelt, trotz ihrer fast 40 Jahren mit schaukeln. Da sie Afrikaner aber aus allem Geld machen, kostet hier mal eben vl 2 Minuten schaukeln fast 40 Euro. Aber wenn man schon mal in Afrika schaukeln kann, dann soll man es machen. Also gehen Bela Mariella und ich auf n Spielplatz und Bela klettert mutig einen riesengroßen Kletterturm hoch, ich trage nen ultraschweren rucksack und mariella die schwere last der großen Schwester während agnes und Julian nur um ein wenig zu schaukeln erstmal gemütlich über ne Hängebrücke latschen nur um sich irgendwelche Sicherheitsgurte anlegen zu lassen. Weil wohl viele große kinder hier sind ist die schaukel ein wenig ausgelastet und es dauert 30 minuten bis agnes endlich schaukeln darf, kurz danach ist Julian dran. Also lassen sie sich mal eben rückwärts von 70 Metern von ner Klippe fallen und schaukeln dann mit 140 kmh quer durch den canyon, während ich arme sau bela erklären muss, dass er 1. Die Steine im pissbecken nicht anfassen darf weil es eben keine Edelsteine sind und er wirklich hart von einem meter vom Gerüst in den Sand fällt. So gut wie die will ichs auch mal haben. Und dann schreit die auch noch panisch, dass 100 km weiter die affen vom Baum fallen. Und Julian will noch n Rückzieher machen unglaublich. Nachdem wir 3 dann noch 15 Minuten oben in der hitze warten durften, nachdem sich die beiden gemütlich ein wenig Luftzug gegönnt haben, machen wir uns schnell zum auto und fahren los. Die Zeit ist was knapp, also halten wir leider nur an nem Wasserfall gucken uns so beim vorbei fahren was den Caynon an und ärgern uns über langsame lkws. Langsam wird es dunkel und die Straßen sehr kurvig und Madame " ichschaukeleinwenig" sind meine kurven zu schnell der weg nach unten zu steil das Licht zu wenig und überhaupt wird ihr schlecht. Nee ist klar. Und mariella auch, die muss auch noch pullern. Überraschend . Irgendwann sind wir nur noch 10 km vor der Unterkunft. Es wurde angekündigt, dass die letzten Kilometer unbefestigte Straße ist, die aber auch mit einem normalen PKW befahrbar wäre. Das mag die ersten 4 Kilometer stimmen. Danach die 6, waren ein Feldweg, wo jeder Stoßdämpfer geflucht hätte nicht als Kissen geboren worden zu sein. Die kinder titschen durchs Auto. Bela feiert es. Mariella betet ihre schliesmuskel an. Agnes meinte ich solle nicht mit 50 kmh durch den Wald brettern, aber mariella muss halt pullern, und ich will endlich ankommen. Dann kommt zu allem überfluss noch eine alte steinbrücke über den Canyon und den fluß. Jetzt soll ich auf einmal schnell fahren und bloß nicht stehen bleiben, dahinter soll ich aber blos langsam fahren. Es ist zum heulen. Der weg wird immer abenteuerlicher und darf eigentlixh nicht mehr weg heißen. Eigentlich wachsen da einfach zufällig keine Pflanzen und man kann irgendwie mitm auto fahren. Irgendwann kommen wir an, checken ein, werden zu unserer hüte gebracht, bekommen eine Einweisung und essen was. Den Rest gibt's morgen.Read more