Tag 5 Blyde River Canyon
August 6 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C
Heute geht's in Richtung Krüger Park. Wir wollen über Graskop die Panoramaroute lang zu unserer Unterkunft im Blyde River Caynon.
Wir fahren schon um 7.15 los, weil wir echt einiges Vorhaben. Bela ist schlecht gelaunt. Ella ist schlecht gelaunt. Julian ist erstaunlich gut gelaunt. Ich bin hundemüde, weil Bela nachts mein Bett besetzt hat und er beim versuch ihn wieder in seins zu legen, schneller wieder in meinem lag als ich. Es geht vorbei an Johannesburg richtung Osten. Die Fahrt verläuft erst ohne besondere Vorkommnisse. Pullern halt, Scheibenwischer maltretieren. Die großen pennen. Bela ist wie immer hypnotisiert vom tablett. Irgendwann wechselt die Landschaft und es wird hügelig bis bergig. Wir fahren an riesigen Rinderherden vorbei, durch endlose Landschaften mit einem grandiosen Ausblick. Irgendwann findet es Google Maps lustig uns von der Autobahn runter zu schicken jnd wir fahren ab Belfast über Land. Landschaftlich noch schöner, aber man hat gefühlt an jedem Hügel einen LKW vor sich, der sich hochquält wie die Eisenbahn bei Dumbo. Und man kann nicht überholen. Wir könnten regelmäßig ins Lenkrad beißen. Autobahn wäre vermutlich schneller gewesen. Es gibt ein paar wirklich schöne Orte auf der Strecke. Und lkws die den Berg nicht hoch kommen. Was man so gar nicht realisiert ist, dass man die meiste Zeit auf einer Höhe zwischen 1500 und 2000 Metern fährt. Irgendwann kommen auch die berüchtigten Potholes . Potholes sind Schlaglöcher in der Straße, aber Schlaglöcher so tief und so groß, dass gerüchteweise schon Autos drin verschwunden sind. Man fährt dann also entspannt Slalom mit 100 kmh und hofft dass der Gegenverkehr nicht gleichzeitig ausweicht. Oder halt 10, weil mal wieder so ein verkackter Lkw nicht den Berg hoch kommt. Irgendwann kommen wir nach Pilgrimms Rest. Eigentlich durch Zufall. Ein Ort der um 1900 stehen geblieben und erhalten geblieben ist. Alles wirkt hier wie in der Vergangenheit. Die Häuser, die Läden haben noch ihre originalschilder. Selbst das feuerwehrauto ist 100 Jahre alt. Wie ein Museumsdorf, was keins ist. Hier ist ganz normales Dorfleben.
Wir sehen paar Affen unterwegs auch leider einen der vom Auto erwischt wurde. Wäre mal besser ein LKW da langgekrochen. Bela hat mittlerweile schlechte Laune. Er darf kein Tablett mehr. Jetzt will er einfach nur ins neue Haus. Warum kann er uns nicht sagen. Bis zum neuen Haus dauert es aber noch was. Nach einer noch etwas kurven Berg und Tal fahrt kommen wir in Graskop an in eine relativ neue Attraktion. Den Graskoplift. Hier hat man einen Aufzug an eine Felswand gedübelt und man kann ca 90 Meter runter in den Caynon. Unten gibts nen Holzwanderweg. Oben drüber Ziplines, eine Hängebrücke, eine Cliffwalk- man hat einfach paar Bretter und hängenbrücken an die Felswand gedübelt , weil irgendein irrer es ja lustig finden könnte da 60 Meter über dem nichts lang zu laufen. Außerdem gibt's ein Riesenschaukel. Wir gehen rein und ich hab fertig für den Tag, als ich auf der Plattform über dem Canyon stehe. Hätte irgendwer gewollt, dass der Mensch komplexfrei auf nem Holzgestell am Rand eines Canyons steht, hätte er doch irgendeine Drüse die kontinuierlich Beruhigungsmittel in den Körper injiziert. Achja, es haben sich dann 4 irre gefunden, die diesen Cliffwalk machen wollen. Quasi alle außer ich. Klar. Einer muss auf den Rucksack aufpassen und kalte Getränke reichen wenn der Rest ankommt. Also wage ich mich todesmutig auf diese scheiß Plattform und fahre aufopferungsvoll den Aufzug hinterher während die anderen 4 gemütlich am Felsen gesichert nen popeligen Holzpfad langlaufen und zum Abschluss entspannt mit ner Zipline bei mir ankommen wo ich in brühender Hitze mit getränken auf sie warte. Auch bela ist ganz allein zipline gefahren. Danach gehen wir unten durch den Canyon, fahren hoch und wollen weiter zu lodge. Eigentlich. Weiter Teil 2Read more













































