• Tag 11

    August 12 in South Africa ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute steht ein strammen Tag an.
    Wir starten um 5 Uhr morgens in Richtung Johannesburg. Ich, Ella und Julian pennen. Agnes fährt, Bela ist natürlich wieder hell wach und wir wissen jetzt schon dass das dann sehr spannend wird je länger der Tag dauert. Mit 2 pippi Pausen und tanken kommen wir um kurz nach 10 in Johannesburg an, geben unseren vor Dreck stehenden Mietwagen ab, danach unser Gepäck und gehen durch die Sicherheitskontrolle. Wir schmeißen gewohnheitsgemäß alle unsere Flüssigkeiten vorher weg, um dann festzustellen , dass es keine sau interessiert ob man 10 Liter flüssigsprengsstoff mit rein nimmt. Egal. Kaufen wir uns drinnen halt neuen. Wir essen was und warten aufs Boarding. Wir fliegen mit airlink und einer embraer. Bin ich noch nie. Ich bin positiv überrascht, sehr bequeme sitze. Beinfreiheit wie lange nicht mehr in einem Flugzeug und das für 180euro. Trinken umsonst und essen gab's auch. Könnten sich nicht nur heimische billigairlines ne scheibe abschneiden. Also kurz das Flugzeug bewundern und einpennen. Mariella auch. Rest wach. Wach werde ich von panischen lauten 2 Reihen hinter mir. Wir landen parallel zum Meer. Also Seitenwind und für Agnes, die Landungen eh schon mies findet, eine ganz neue schauklige Erfahrung. Unten angekommen zittern ihre Hände immer noch so, dass ich kurz überlege sie als cocktailshaker zu vermarkten. Jetzt heisst es Koffer holen. Alle bis auf einen kommen auch recht schnell. Nur der letzte nicht. Augenscheinlich. Es ist zwar einer aufm band der genau so aussieht wie unserer. Agnes guckt auch noch rein um dann sehr sicher zu behaupten, ist nicht unserer. Also macht der Koffer alleine einen auf Grönemayer [ ich dreh hier schon seit stunden] auf dem Fliesband, wir sind panisch dass wirn koffer zu wenig haben um dann doch fest zu stellen, dass es doch unserer ist. Wir holen den Mietwagen und machen uns auf dem Weg zum addo park und verfahren uns. Der park hat 2 Eingänge oben, dann muss man einmal am park vorbei fahren, weil wir von unten kommen, oder man fährt unten rein durch den park und checked dann oben ein. Wir wollen eigentlich unten rein, verpassen aber die Einfahrt und fahren dann 30 Kilometer eine Kraterlandschaft lang durch bananenplantagen um dann doch oben einzuchecken. Dafür sieht das Auto jetzt schon aus wie das letzte , das wir abgegeben haben. Wir beziehen unsere Wohnungen. Ist ne Doppelhaushälfte. Julian und Ella haben also ihre eigene. Wir haben einen top ausblick. Um 19 Uhr steht dann ne Nachtsafari an. Es ist natürlich sau kalt. Wir sehen Elefanten, schakale, ne Hyänen, Eulen und noch bissel Kleinvieh. Bela pennt irgendwann mitten im Satz ein. Julian auch. Um 9 sind wir dann zurück. Bela wird zurück getragen und dann gehts ab ins bettchen.Read more