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- Day 51–58
- July 24, 2024 - July 31, 2024
- 7 nights
- ⛅ 22 °C
- Altitude: 3 m
EcuadorPlaya Dorada0°54’2” S 89°36’39” W
San Cristóbal Erkundungstour

Hola aus San Cristóbal,
Da das Wetter morgens sehr nieselig und windig war, machten wir keine großen Ausflüge und unsere Tage bis Sonntag hin waren mehr oder weniger gleich: morgens Workouts, einen kurzen Snack und dann ab zur Familie.
Homeschooling mit den Kids, eine halbe Stunde austoben und dann langsam aber sicher mal schauen, was wir denn so alles fürs Abendessen vorbereiten müssen. Seither haben wir es geschafft sehr unterschiedlich und vielseitig zu kochen & backen. Von Fisch&Garnelen über Spagetti Bolo bis hin zu einem (gut, eher missglücktem) Butter Chicken war alles dabei.
Merke: Salsa de Tomate ist hier keine Tomatensoße sondern Ketchup. Und für unser Butter Chicken brauchten wir 2 Cups Tomatensoße - was dann in unserem Fall halt 2 Cups Ketchup wurde 😂 Ups, passiert halt 😉
Am Samstag mussten wir auch wieder erst später anfangen zu arbeiten und wollten den Vormittag/ Mittag nutzen um Schnorcheln zu gehen. Tatsächlich hatten wir auf dem Weg dorthin Glück und haben unseren ersten Blue-footed Booby ganz aus der Nähe gesichtet: aber seht selbst in den Bildern/ Videos.
Am Schnorchelspot angekommen war auch schon einiges an Betrieb. Viele Menschen und dazwischen natürlich unsere Robbenfreunde. Wir suchten uns noch ein kleines Plätzchen um unsere Handtücher auszubreiten und dann waren wir auch schon motiviert ins Wasser zu gehen. Naja - wir dachten nicht, dass das Wasser sooooooo kalt sei 😅
Nach einer kurzen Aklimatisierungsphase waren wir dann also im Wasser. Wir schnorchelten an den Felsen der Bucht entlang und sahen direkt mehrere Schildkröten die gemütlich am Boden in aller Ruhe gegrast haben. Zwischendurch kamen auch ab und an Robben verbeigepfiffen und schauten neugierig was wir da so treiben 🥰
Auf Hinweis einer anderen Schnorchlerin sahen wir dann noch einen kleineren Rochen, der halb unter Sand bedeckt schlief.
Dann war es allerdings auch schon wieder genug, sodass wir aus dem Wasser gingen und uns erst einmal in die Sonne legen mussten.
Für eine zweite Schnorchelsession war es uns dann tatsächlich zu kalt 🥶
Sonntag kam der nächste komplett freie Tag. Das Wetter schien gut zu sein um einen kleinen Ausflug nach Puerto Chino zu machen. Klein ist in diesem Fall möglicherweise der falsche Begriff:
25 Kilometer und 700 Höhenmeter einfach. Mit dem Fahrrad. Gut, wir hatten den Tag nur das geplant also stiegen wir auf die Sattel und traten in die Pedale. Kurze Anmerkung, wir fragten Tim&Chrys ob das schonmal jemand vor uns tat. Die Antwort war: Seitdem wir hier wohnen, hat das ein Volunteerpaar vor euch gemacht. Aber es ist wahnsinnig hart, denn es geht NUR bergauf und ihr müsst ein seeeeeehr gutes Fitnesslevel haben.
Wir also: Challenge accepted.
Was Chrys gesagt hatte schlug schnell in die Wahrheit um. Es ging wirklich nur stumpf den Berg hinauf - irgendwie logisch auf einer Vulkaninsel 🤯
Die Strecke zog sich und zog sich. Nach e45 Minuten erreichten wir dann El Progresso, das erste kleine Dorf auf unserer Etappe. Aus dem Dorfkern kam ein lautes Geschrei und es schien, als dass dort irgendetwas los sei. Da wir eh durch das Dörfchen fahren mussten kamen wir zwangsläufig an dem Event vorbei.
Ein Fußballstadion, dass mit Leuten auf der Tribüne und Stadionsprecher die beiden duellierenden Teams anfeuerte. Es schien uns, als sei dies DAS Event am Sonntag auf der ganzen Insel! Wir blieben kurz und schauten uns um und fuhren dann weiter. Das Dorf verlassen, ging es auch schon wieder steil bergauf.
Ganz cool war, dass wir auf dem Weg noch frische Maracujas fanden die wir kurzerhand aufgepickt hatten und direkt gegessen - meeega lecker 😍
Nach diesem klitzekleinen Snack ging alles noch vielleicht 20 Minuten weiterhin gut. Bis dann Manu irgendwann zu Lisa meinte: irgendwie fühlt sich mein Fahrrad schwammig an?!
Gut, es war nichts zu sehen als wir abstiegen und das Rad betrachteten, also fuhr Lisa voraus.
Ja… nach ein paar mal treten hatte Manu dann sein linkes Pedal verloren 😂 Das war der Grund, wieso es sich so schwammig anfühlte.
Wir versuchten irgendwie diese Schraube wieder zu fixieren, vergebens. Mittlerweile hatte auch eine Taxifahrerin angehalten und hatte uns angeboten die offizielle Tour mit ihr abzufahren. 4 Stunden und 80$ - Danke, aber nein Danke 🙂↔️
Nun, da wir selbstverständlich keinerlei Werkzeug dabei hatten (und die Räder eine Woche davor noch gewartet wurden?!) bleib uns also nichts anderes übrig, als den Weg zurück und bergab zu fahren… Ausflug gescheitert?!
Nach einem kurzen Stück kamen wir an einem Haus vorbei. Dort stand ein Motorrad vor dem offenen Gartentor - also versuchte Manu mal sein Glück. Im Garten selber war ein Mann, der gerade damit beschäftigt war seinen überreifen Orangen vom Baum zu schlagen - diese bot er uns auch direkt zum mitnehmen an 🥰
Nachdem Manu dem Mann das Pedal gezeigt hatte und versucht mit Händen und Füßen sich zu verständigen, schaute der Mann nach seinem Werkzeugkanister. Naja, erkläre mal jemandem auf Spanisch dass du einen 6-Kant Schlüssel brauchst um dein abgefallenes Pedal wieder zu montieren 😂
Natürlich hatte er kein passendes Werkzeug zuhause, dennoch aber versuchten wir mit Zange und Schraubendreher die lose Schraube irgendwie zu fixieren. Das klappte so semioptimal, dennoch teste Manu kurz, ob das Pedal hält. Aber dieses verabschiedete sich direkt wieder aus der Halterung..
Von dem Haus bis nach El Progresso waren es keine 5 Minuten mehr und wir fuhren also notgedrungen weiter bergabwärts.
Gott sei Dank war dieses Fußballturnier dort und gefühlt die halbe Insel dort vertreten! Das war unser nächster Plan. Vor Ort fragten und zeigten wir den Einheimischen unser Problem und in der Tat hatte jemand ein Imbussset im Auto - Halleluja!
Also fixten wir das gebrochene Pedal und es hielt. Über eine Stunde (und 2 km Bergfahrt) hatte uns das nun gekostet und es war bereits Mittag. Aber wir wollten auch nicht abbrechen und wieder zurückfahren, also gab es eine Planänderung: nach El Junco. Das ist quasi der höchste Punkt bis nach Puerto Chino und von dort aus geht es dann nochmal ca. 9 Kilometer weiter bergab.
Leute es war ein Kraftakt. Gegen 13:30 Uhr erreichten wir den Vulkan, der in seinem Krater einen Süßwassersee hat. Wir gingen eine Runde um den See und dann zurück zu unseren Bikes.
Da der Tag durch diesen kleinen Zwischenfall schon etwas fortgeschrittener war, beschlossen wir wieder heimzufahren und an einem anderen freien Tag die Tour zu wiederholen - hoffentlich dann ohne Verluste 🙏
Die Abfahrt war natürlich easy und dauerte nur 40 min. Google Maps hatte gemeint, die Abfahrt dauert 1:30?!
Also hatten wir noch ein wenig Zeit um uns an den Strand zu legen und den Abend ausklingen zu lassen.
Die nächsten zwei Tage waren wieder Arbeitstage und Mittwoch war der nächste freie Tag. Wir starteten den Tag entspannt mit einem Workout und holten uns dann eine leckere heiße Schoki und süße Stücke und machten uns damit ganz gemütlich auf den Weg zu unserem Hausstrand Playa Mann. Tageserfolg: Lisa hat ein komplettes Buch an dem Tag gelesen 🤣
Für den kommenden Sonntag haben wir unseren Tauchgang zum Kickers Rock gebucht, worauf wir sehr hinfiebern 😍
// English version:
Hola from San Cristóbal,
As the weather was very drizzly and windy in the morning, we didn't go on any big excursions and our days until Sunday were more or less the same: workouts in the morning, a quick snack and then off to the family.
Homeschooling with the kids, letting off steam for half an hour and then slowly but surely seeing what we needed to prepare for dinner. Since then, we have managed to cook and bake very differently and in many different ways. From fish & prawns to spaghetti bolo to a (well, rather unsuccessful) butter chicken, everything was included.
Note: Salsa de Tomate is not tomato sauce here, but ketchup. And for our butter chicken we needed 2 cups of tomato sauce - which in our case turned out to be 2 cups of ketchup 😂 Oops, it happens 😉
On Saturday we had to start work later again and wanted to use the morning/lunch to go snorkeling. We were actually lucky on the way there and spotted our first blue-footed booby up close: but see for yourself in the pictures/videos.
When we arrived at the snorkeling spot, it was already quite busy. Lots of people and, of course, our seal friends in between. We looked for a little spot to spread out our towels and then we were already motivated to go into the water. Well - we didn't think the water was sooooooo cold 😅
After a short acclimatization phase, we were in the water.We snorkeled along the rocks of the bay and saw several turtles grazing peacefully on the bottom. From time to time, seals came whistling by and looked curiously at what we were doing 🥰
Following a tip from another snorkeler, we saw a smaller ray sleeping half-covered under the sand.
By then, however, it was already enough, so we got out of the water and had to lie down in the sun.
It was actually too cold for a second snorkeling session 🥶
Sunday was the next completely free day. The weather seemed to be good for a short trip to Puerto Chino. Small is probably the wrong term in this case:
25 kilometers and 700 vertical meters easy. By bike. Well, that's all we had planned for the day, so we got on our bikes and started pedaling. Quick note, we asked Tim&Chrys if anyone had done this before us. The answer was: Since we've lived here, a couple of volunteers have done it before you. But it's incredibly tough, because it's ONLY uphill and you have to have a very good fitness level.
So we accepted the challenge.
What Chrys had said quickly turned into the truth. It was really just a blunt climb up the mountain - somehow logical on a volcanic island 🤯
The route dragged on and on. After 45 minutes, we reached El Progresso, the first small village on our stage. From the center of the village and it seemed as if something was going on there. As we had to cycle through the village anyway, we inevitably passed the event.
A soccer stadium with people in the stands and a stadium announcer cheering on the two dueling teams. It seemed to us that this was THE Sunday event on the whole island! We stayed for a while to look around and then drove on. Once we left the village, the road climbed steeply again.
It was really cool that we found some fresh passion fruit on the way, which we quickly picked up and ate straight away - mega delicious 😍
After this tiny snack, everything went well for another 20 minutes or so. Until Manu said to Lisa at some point: somehow my bike feels spongy?
Well, there was nothing to see when we got off and looked at the bike, so Lisa rode ahead.
Yes... after pedaling a few times, Manu had lost his left pedal 😂 That was the reason why it felt so spongy.
We tried somehow to fix this screw again, but in vain. In the meantime, a cab driver had stopped and offered to take us on the official tour with her. 4 hours and 80$ - thanks, but no thanks 🙂↔️
Well, as we obviously didn't have any tools with us (and the bikes had been serviced the week before?!) so we had no choice but to ride back the way we came and downhill... trip a failure?!
After a short distance we passed a house. There was a motorcycle parked in front of the open garden gate - so Manu tried his luck. In the garden itself was a man who was busy knocking his overripe oranges off the tree - he offered them to us to take away 🥰
After Manu had shown the man the pedal and tried to communicate with his hands and feet, the man looked for his tool canister. Well, explain to someone in Spanish that you need a hex key to put your pedal back on if it has fallen off 😂
Of course, he didn't have a suitable tool at home, but we tried to fix the loose screw somehow with pliers and a screwdriver. It worked semi-optimally, but Manu still briefly tested whether the pedal would hold. But it came right out of the bracket again.
It was less than 5 minutes from the house to El Progresso, so we were forced to continue downhill.
Thank goodness the soccer tournament was there and it felt like half the island was there! That was our next plan. On the spot, we asked the locals and showed them our problem and indeed, someone had a set of Allen keys in the car - hallelujah!
So we fixed the broken pedal and it held. It had now cost us over an hour (and 2 km uphill) and it was already lunchtime. But we didn't want to break off and ride back, so we changed our plans: to El Junco. This is basically the highest point up to Puerto Chino and from there it's another 9 kilometers downhill.
Guys, it was a feat of strength. We reached the volcano, which has a freshwater lake in its crater, at around 13:30. We went for a walk around the lake and then back to our bikes.
As the day was already a little more advanced due to this little incident, we decided to return home and repeat the tour on another day off - hopefully without any losses 🙏
The descent was of course easy and only took 40 minutes. Google Maps had said that the descent would take 1:30?
So we still had a little time to lie on the beach and let the evening fade away.
The next two days were working days again and Wednesday was the next day off. We started the day with a relaxed workout and then grabbed a delicious hot chocolate and some sweets and made our way to our local beach, Playa Mann. Success of the day: Lisa read an entire book that day 🤣
We have booked our dive to Kickers Rock for the coming Sunday, which we are really looking forward to 😍Read more
Traveler
Richtig beeindruckend, obwohl das Blau fast schon wie gemalt aussieht :)
TravelerJa absolut. Hab auch gesagt, dass es aussieht als sei er in nen Farbeimer getreten 😂