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Patagon 2019

Unser zweites Jahr mit der Patagon führt uns durch Griechenland Les mer
  • Der einsame Hafen

    11. september 2019, Tyrkia ⋅ ☀️ 30 °C

    Bei wenig Wind ging es um die Datça-Halbinsel in den Golf von Bodrum (eigtl. Gökova Körfezi). Dort legten wir in einer nagelneuen Marina mit allem Komfort an. Diese lag irgendwo im nirgendwo, so daß wir mit dem Hafenpersonal ziemlich alleine waren. Vor den Sanitäranlagen trafen wir allerdings überraschend ein Seglerpaar aus Ulm. Klein ist die Welt!Les mer

  • International

    12. september 2019, Tyrkia ⋅ ☀️ 30 °C

    Der TÜRKISCHE Weltumsegler Sabun Boro ließ eine Kopie der DÄNISCHEN Meerjungfrau zur Mahnung und zum Schutz des Meeres hier im ENGLISH Harbour errichten.
    Eigentlich wollten wir gar nicht so weit segeln, aber kräftiger Westwind, dessen Wellen den geplanten Ankerplatz ungemütlich hätte werden lassen, ließ uns quer durch den Golf “fliegen“ und in Michaels Lieblingsbucht am Restaurantsteg anlegen.
    Gute Entscheidung, denn diese traumhafte Bucht wird wohl leider wegen der Nähe zur Sommerresidenz der Regierung irgendwann aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt. Wir blieben gleich zwei Tage, denn es waren Gewitter angesagt.
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  • Wo sind wir?

    14. september 2019, Tyrkia ⋅ ☀️ 32 °C

    Kaum aus English Harbour raus, fiel die GPS-Position aus. Steckkontakte und GPS-Empfangsgerät prüfen: sehen gut aus. Elektriker in Bodrum anrufen und der empfahl, die Kontakte am t-connector zu prüfen. Aha! Erstmal ging es ohne gewohnte Moving-Map zu Captain Ibrahim, wo wir an zwei Murings festmachten, da sein Steg vor drei Jahren der Bürokratie zum Opfer fiel.
    An der Elektrik schrauben brachte Klarheit. Wir wissen jetzt, was ein t-connector ist und Sabine entdeckte ein durchgescheuertes Kabel. Ist das die Ursache? Der Termin mit dem Elektriker am Montag wird hoffentlich Aufschluss geben.
    Vorher erstmal zum Kaffeeklatsch zu den Ulmern aus Kairos Marina, die wir hier zufällig wieder trafen.
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  • Das türkische Nizza

    15. september 2019, Tyrkia ⋅ ☀️ 31 °C

    Auch in Bodrum thront eine Burg über der Stadt und jeder Türke, der es sich leisten kann, hat hier seinen Zweitwohnsitz. Die Touristen strömen in Massen durch das Basarviertel und der Hafen ist der teuerste der hiesigen Küste.
    Wir waren gleich zwei Tage hier. Zum einen für unser GPS-Problem: Die Elektriker hatten die Ursache schnell gefunden. Michael hatte wohl beim Verstauen der Fender das Kabel vom GPS-Empfänger abgerissen. Dieses wurde wieder angelötet und geklebt und wir wissen wieder, wo wir sind. Zum zweiten kam hier unser nächster Gast an Bord. Zudem hieß es wieder Vorräte auffüllen, putzen und die klimatisierten Duschen genießen.
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  • Ruinen suchen

    17. september 2019, Tyrkia ⋅ ☀️ 25 °C

    In der geschützten Bucht von Gümüslük sollte es noch Ruinen vom antiken Myndos geben. Für diese brauchte es allerdings sehr viel Fantasie. Dafür gefielen die vielen Strandrestaurants und der tolle Ausblick von der vorgelagerten Halbinsel über die Bucht.
    Zudem begeisterte uns der Besuch einer Wasserschildkröte, die am Eingang der Bucht unseren Kurs kreuzte.
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  • Ruinen gefunden

    18. september 2019, Tyrkia ⋅ ☀️ 28 °C

    Iassos hatten wir von unserem letzten Aufenthalt vor über 10 Jahren in guter Erinnerung. Und tatsächlich scheint sich hier seither nichts verändert zu haben. Ein Stück “ursprüngliche“ Türkei mit einem Hafen, in dem wir die einzigen Gäste waren. Dazu gab es noch Ruinen aus vier Jahrtausenden zu erkunden. Kein Eintritt, keine Hafengebühren, dafür war der Fisch zum Abendessen frisch und günstig.Les mer

  • Endlich ankern

    19. september 2019, Tyrkia ⋅ ⛅ 24 °C

    Der Wunsch nach Ankern und Schwimmen wurde immer größer. Der Golf von Güllük ist ziemlich zugebaut und hat nicht viele geschützte und einsame Buchten. Wir fanden nach einem schönen Segeltag aber dann doch eine tolle Ankerbucht im Südwesten des Golfes, die wir abends fast für uns alleine hatten. Mitten im Golf begegnete uns noch eine Meeresschildkröte, die sich von unserer Anwesenheit nicht stören ließ und abends wurde lecker gekocht. Ein gelungener Segeltag.Les mer

  • Abschied von Asien

    20. september 2019, Tyrkia ⋅ ☀️ 25 °C

    Turgitreis war unsere letzte Station in der Türkei. Da Wind angesagt war, blieben wir gleich zwei Tage. Ein letztes mal Fäkalientank auspumpen, für 1,1 €/l tanken, Wasser bunkern, die letzten Türkischen Lira im Supermarkt und auf dem Basar ausgeben, und dann Sonntag morgen zum Ausklarieren an den Zollpier.Les mer

  • Entdeckungstour

    21. september 2019, Tyrkia ⋅ ☀️ 26 °C

    Den Hafentag nutzten wir, um nochmals in die Antike zu reisen. Die Ausgrabungsstätte in Euromos begeisterte mit einem der besterhaltenen Tempel aus jener Zeit. Umgeben von Olivenbäumen findet man dort noch Reste einer Stadtmauer, Gräber und türkische Archäologen legen gerade ein Theater frei.
    Das Mausoleum in Milas enttäuscht, wird doch drumherum gerade ein hässlicher Betonbau errichtet. Dafür gab es in Milas nochmal Kebab und eine Hochzeitsfeier in einem Parkhaus (?!).
    Nachdem wir Dagmar zum Flughafen gebracht hatten, genossen wir noch den Ausblick vom antiken Theater in Bodrum über Festung und Hafen.
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  • Wieder in Europa

    22. september 2019, Hellas ⋅ ☀️ 25 °C

    5 Bft. schoben uns nur unter Vorsegel das kurze Stück von Asien nach Europa. Im alten Hafen von Kos bekamen wir sofort einen Platz. Schwieriger war es den Zoll zum einklarieren zu finden. Dieser musste nach dem Erdbeben vor drei Jahren sein bisheriges Gebäude räumen und befindet sich nun am anderen Hafenende.
    Nach dem ungeplanten Spaziergang gab es noch ein bisschen Papierkram, Organisatorisches, etwas aufräumen und einkaufen und dann konnten wir abends unsere nächsten Gäste in Empfang nehmen.
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  • Dieses mal an die Mole

    23. september 2019, Hellas ⋅ ☀️ 23 °C

    Kefalos wurde von vielen wegen seiner tollen Restaurants gelobt. Letztes Mal mit Marius und Markus an Bord versperrte ein Frachter mit seinen Leinen die Mole und vom Ankerplatz konnten wir wegen dem kaputten Paddel des Beiboots nicht an Land (Tag 127).
    Auch dieses Mal lag ein Frachter an der Mole, aber für uns gab es daneben noch genug Platz. Der Ort selbst hatte zwar viele Restaurants an dem Ufer entlang, konnte uns allerdings nicht so recht begeistern.
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  • Zum Schmetterling geflogen

    24. september 2019, Hellas ⋅ ⛅ 24 °C

    Astipàlaia hatte Sabine auf dem Hinweg verpasst. Nach einem schönen Segeltag passte es also, nochmal im Hafen unter der venezianischen Festung und den acht Windmühlen anzulegen. Auch die Damen waren begeistert von dem Ort, der sich wie ein Amphitheater um den Hafen schmiegt.Les mer

  • Ab in den Süden

    26. september 2019, Hellas ⋅ ☀️ 26 °C

    Unser südlichster Punkt des Törns stand auf der Agenda. Um nach Iraklion zu kommen, legten wir über Nacht bei angenehmen Wind und fantastischer Sicht (immer Land gesehen!) knapp 100 sm zurück.
    Auf Nachfrage beim Hafenmeister bekamen wir einen tollen Platz im venezianischen Hafen. Allerdings war uns die fünftgrößte Stadt Griechenlands zu laut und modern. So ging es nach einem Frühstück und dem Besuch einer El-Greco-Ausstellung noch am selben Tag weiter.
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  • Baden in Balì

    26. september 2019, Hellas ⋅ ☀️ 25 °C

    Nachmittags ging es noch in die gut geschützte Bucht von Balì. Ein Einheimischer zeigte, uns wo und wie wir an der einfachen Mole festmachen konnten und so kamen wir noch zu unserem ersten Abendessen auf Kreta in dem kleinen aber netten Touristenort.
    Am nächsten Morgen gab es am Sandstrand endlich das erste Bad für unsere Gäste. Wir sahen derweil, wie ein Angler eine kleine Krake direkt bei uns vor dem Boot fing. Als uns dann noch eine Schildkröte besuchte, machte die Bucht ihrer Namensvetterin im Indischen Ozean alle Ehre.
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  • Eisdielen ohne Ende

    27. september 2019, Hellas ⋅ ⛅ 24 °C

    Rethimno ist die drittgrößte Stadt auf Kreta und bietet von allem etwas: Festung, Moscheen, Fußgängerzone, venezianischer Hafen und unzählige Eisdielen. Tatsächlich gibt es hier auch noch viele (vor allem deutschsprachige) Touristen. In diesem Ambiente hatten auch wir einen schönen und abwechslungsreichen Touristen-Nachmittag.Les mer

  • Gelungener Gästeabschied

    28. september 2019, Hellas ⋅ 🌙 22 °C

    Da unsere Gäste von Chania aus abflogen, war dies das Ziel. Wir waren uns einig: Chania mit seinem venezianischen Hafen umgeben von zahlreichen Tavernen, mit seinen vielen lebendigen Gassen, Moscheen als Ausstellungsorten und den Werfthallen der Venezianer hat ein ganz besonderes Flair. Ein gelungener Abschluss für unsere Gäste. Wir blieben gleich zwei Tage.Les mer

  • Im Schatten der Festung

    30. september 2019, Hellas ⋅ ⛅ 26 °C

    Nisos Gramvousa, die Insel an der Nordwestspitze Kretas, wird überragt von einer Festung, in dessen Schatten wir auf türkisem Wasser ankerten. Neben einem Aufstieg zur imposanten venezianischen Festung gab es noch einen Frachter zu erkunden, der hier auf Grund lief und heute noch aus dem Wasser ragt. Ladung (Zementsäcke?), Motorblock, Ladebaum und vieles andere liegt noch in drei Metern Tiefe.Les mer

  • Seiner Zeit weit voraus

    1. oktober 2019, Hellas ⋅ ⛅ 27 °C

    Vor der Insel Andikíthera entdeckten Schwammtaucher Anfang des letzten Jahrhunderts ein Schiff, welches 67 v. Chr. hier gesunken ist. Neben wertvollen Statuen barg man auch einen seltsamen Kasten. 80 Jahre brauchten die Wissenschaftler, um das Rätsel von 82 Teilen, Zahnrädern, Zeigern und Achsen - gefertigt aus hauchdünner Bronze - zu lösen. Der Mechanismus, eine Art astrologische Uhr, berechnete den Stand der Gestirne, Sonnenfinsternis und auch die Termine von Olympiaden der Antike.
    Unglaublich, dass die Menschheit die Fertigkeit und das Wissen zur Herstellung eines solchen Rechners erst wieder Ende des Mittelalters erlangte.
    Für uns ein spannender Zwischenstopp auf einer vergessenen Insel.
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  • Blinder Passagier

    2. oktober 2019, Hellas ⋅ ⛅ 26 °C

    Morgens beim Ablegen haben wir sie gesehen: eine Kakerlake, die wohl nachts an Bord gekommen war, hatte sich unter einem Festmacher versteckt. Als sie uns sah, floh sie in den Ankerkasten.
    Für uns erstmal herrliches Segeln nach Kíthera rüber. Eigentlich wollten wir in die Hauptstadt, doch das hätte gegen Wind und Strom ankämpfen bedeutet. Also legten wir bei 4 - 5 Bft. in Dhiakofti, dem Fährhafen der Insel, an.
    Dann wurde die Schabe gejagt. Es gab kein Entkommen im Ankerkasten nachdem wir den Anker samt Kette im Hafenbecken fallen ließen.
    Eigentlich wollten wir unseren Jagderfolg feiern, aber eine griechische Auswandererfamilie, die gerade von Australien auf Heimaturlaub war, erklärte uns, dass die einzige Taverne schon geschlossen hat: Saisonende. Dafür erfuhren wir, dass aufgrund der vielen Auswanderer die drittgrößte “griechische“ Stadt Melbourne ist.
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  • Griechenlands Gibraltar

    3. oktober 2019, Hellas ⋅ ⛅ 26 °C

    Ein ambitionierter Segeltag mit wechselnden Windrichtungen und 2 bis 7 Bft. brachte uns nach Monemvasia. Die Fahrt hat sich gelohnt. Der Name Monemvasia (=einziger Zugang) sagt es schon. Zu dem Felsen direkt vor der Küste führt nur eine Brücke. Eine Festungsstadt am Südufer und eine fast uneinnehmbar Festung auf dem Felsen mit nur einem Zugang.
    Wir hatten genug Zeit, die schmucke Unter- und die Ruinen der Oberstadt sowie die neue “Stadt“ Yéfira (=Brücke) am Festland zu besichtigen. Viel Wind, Welle und Regen hielten uns an diesem beeindruckenden Felsen gleich drei Tage.
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  • Tierische Begegnungen

    6. oktober 2019, Hellas ⋅ ⛅ 26 °C

    Das Wetter ist gerade unstet. Vier verschiedene Wetter-Apps, fünf Vorhersagen. Also früh los und zur Insel Elafónisos, die auf drei Seiten geschützte Ankerbuchten hat. Auch wenn wohl die Südbucht einen der schönsten Strände des Peloponnes hat, ging es für uns nach Órmos Lefki im Osten. Auf Nisos Elafónisos gibt es zwar keinen Elefanten, dafür gab es einen Hahn zu hören (und sonst nichts außer Wind und Meeresrauschen). Beim Segeln hatten wir zuvor Delfinbesuch und vor dem Hafen von Monemvasia die erste griechische Schildkröte.Les mer

  • Motor stockt

    7. oktober 2019, Hellas ⋅ 🌧 22 °C

    Auf dem Weg nach Pórto Káyio hörte es Sabine schon. Das Geräusch der Schraube, die beim Segeln im Leerlauf mit dreht, hörte abrupt auf. Als wir dann bei nachlassendem Wind den Motor starteten, merkten wir schon, dass er nicht auf Touren kam. Ein Tauchgang auf offener See löst das Problem: wir hatten Plastikmüll in der Schraube.
    In der gut geschützten Bucht von Pórto Káyio angekommen, hatten wir wegen starker Böen und durchziehender Schauer wenig Lust mit den Dinghi an Land zu paddeln. Also wieder ein gemütlicher Nachmittag an Bord.
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  • Wenn es kommt, dann richtig dick

    8. oktober 2019, Hellas ⋅ ⛅ 18 °C

    Schon den dritten Tag segeln wir vor dem Wind weg. Aber dieses Mal hält er sich nicht an die Vorhersage. Böen mit 43 kn (9 Bft.) fallen über uns und die Patagon her. Die geplante Bucht ist damit nicht haltbar. Also weiter gen Norden aus dem Windfenster raus in den sicheren Hafen von Kalamata (57 Sm).
    Mit Motor sollten wir es noch vor Einbruch der Dunkelheit schaffen. Aber dieser hatte plötzlich einen Leistungsabfall. Keinen Motor und Flaute - so ein Sch... Ein bißchen Wind (natürlich aus der falschen Richtung) kam dann doch noch, so dass wir nach Kalamata kreuzen konnten. Unter Segeln ging es dann bei Dunkelheit in die uns unbekannte Marina von Kalamata. Zumindest das klappte.
    Trotzdem hatten wir erst einmal genug und es heißt Wunden lecken: Mechaniker für den Motor (verstopfter Dieselfilter), Segelmacher für die Segel (neuer UV-Schutz für das Vor und Ausbesserung am Groß), Navigationslampe reparieren (die fiel während der Nachtfahrt aus). Diesel, Gas und Wasser bunkern, Boot putzen und auch mal wieder duschen und Wäsche waschen.
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  • Das byzantinische Machtzentrum

    11. oktober 2019, Hellas ⋅ ⛅ 26 °C

    Mystra war zu byzantinischer Zeit mit 40.000 Einwohnern das (kulturelle) Machtzentrum des Peloponnes. Ruinen kleben steil am Berg und werden von einer Festungsruine überragt. Während der Herrscherpalast gerade renoviert wird, beeindrucken die zahlreichen gut erhaltenen Kirchen durch Wandmalereien.
    Auch die Rückfahrt mit dem Leihwagen durch das Taýgetos-Gebirge war spektakulär.
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  • Kalamatas zwei Gesichter

    12. oktober 2019, Hellas ⋅ ☀️ 23 °C

    Während uns die Gegend um den Hafen so gar nicht gefallen wollte, entpuppte sich die Altstadt von Kalamata mit Wochenmarkt, Kastro, verwinkelten Gassen, moderner Fußgängerzone und Eisenbahnpark als sehr authentisch.Les mer