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Around the World

Une aventure de 1171 jours par gUte En savoir plus
  • Saint Helens Beach

    10 août 2025, Australie ⋅ 🌙 19 °C

    Weiter geht es. In Sarina, einem kleinen Ort, stoppen wir und während die Jungs sporteln, gehe ich zum Waschsalon.
    Die Jungs kommen nach ihrem Training zu mir und erzählen von Flughunden, die massenhaft in den Bäumen am Park hängen.
    Das muss ich mir unbedingt anschauen, denn ich bin ein Fan von Fledermäusen.
    Verrückt wie sie da so in ihre Flughäute gehüllt an den Bäumen hängen. Und voll in der Sonne...

    Heute übernachten wir am Strand und mittlerweile wissen wir, dass man in Queensland bei Gewässern immer aufpassen muss, ob es nicht Krokodile gibt. Bis auf die Salzwasserkroks, sind die aber wohl eher schüchtern. Der Campingplatz am Strand ist aber gut gefüllt und wir fühlen uns safe hier.
    Heute gibt es selbstgemachte Burger 🍔
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  • Airlie Beach

    11 août 2025, Australie ⋅ 🌬 21 °C

    Langsam, aber sicher, nähern wir uns Cairns. Auf dem Weg sieht man schon wie das Wasser in strahlendem Türkis erscheint. Das Great Barrier Reef liegt da irgendwo draußen. In Airlie Beach machen wir einen Stop und machen eine kleine Wanderung zum Korallenstrand. Hier liegen anstelle von Sand die Skelette von Korallen am Ufer. Die Lookouts bescheren eine tollen Blick aufs Meer und die umgebenden Inseln (Whitsundays).En savoir plus

  • Kuranda

    13 août 2025, Australie ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir haben kurz in Cairns vorbei geschaut und sind gleich weiter in den Nachbarort Kuranda gefahren, weil wir dort in der Nähe einen Campingplatz for free hatten.
    Kuranda ist ein Ort der Aborigines und hat einen schönen Markt. Allerdings ist alles andere für Touristen angelegt, denn die können mit einer Gondel von Cairns hier hoch. Um 15h fährt die letzte Gondel zurück und dann werden die Bürgersteige hochgeklappt.
    Auf dem Campingplatz bleiben wir 2 Nächte und erholen uns etwas von der langen Fahrt.
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  • über Port Douglas nach Cairns

    15 août 2025, Australie ⋅ ☁️ 24 °C

    Port Douglas ist der nördlichste Punkt, den wir auf dieser Reise erreichen. Leider ist der Daintree Forest für uns nicht mehr zu schaffen und um dahin zu kommen müsste man mit der Fähre fahren, die 80$ pro Fahrt kostet. Wir beschließen, dass wir das Geld nicht ausgeben wollen, denn das Hostel in Cairns wird schon teuer genug. Was wir uns aber gönnen wollen ist eine Bootstour zum Great Barrier Reef.

    In Port Douglas machen die Jungs wieder Sport und ich schaue mich ein wenig um. Der Strand ist toll, aber ins Wasser gehen zu gefährlich. Es gibt Salzwasserkrokodile und die sind eine der wenigen Tiere, die aktiv Menschen jagen. Außerdem ist hier Quallenalarm und überall am Strand gibt es Essigstationen, für den Fall, dass man mit diesen in Kontakt kommt. Nee, dann doch lieber nicht ins Meer, auch wenn es endlich wieder Temperaturen um 29°C gibt.

    Cairns ist eine überschaubare Stadt und wir bleiben 3 Tage. Die Strandpromenade ist sehr nett und eine künstliche Lagune bietet ein gratis Schwimmvergnügen. Wie cool ist das denn? Wir alle finden Cairns ganz gut.
    Unser Hostel war das günstigste und liegt über einer Bar. Das hat wohl schon bessere Tage gesehen, aber hat eine schöne Veranda und liegt sehr zentral. Für 41$ pro Nacht könnte es zwar sauberer sein, aber es ist schön mal wieder in einem richtigen Bett zu schlafen.

    Abends gehen wir mal in einen Club, um uns das Nachtleben anzuschauen. Am Eingang werden Pässe gescannt und Taschen durchsucht. Ein wenig drüber, aber scheint hier normal zu sein.
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  • Schnorcheln am Great Barrier Reef

    18 août 2025, Australie ⋅ ☁️ 22 °C

    Am letzten Tag in Cairns machen wir eine Bootstour zum Schnorcheln am Außenriff mit aboriginal Mitarbeitern, die einem das Riff aus ihrer Sicht erklären. Sehr interessant.
    Z.B. erstreckt sich das Great Barrier Reef über Hunderte von km entlang der Küste vor Queensland, ist ähnlich groß wie Japan oder Italien und ist nicht 1 Riff, sondern besteht aus etwa 3.000 Riffen und 300 Riffinseln.

    Es geht also aufs Wasser. Es dauert ca. 1,5h bis zum Riff und in dieser Zeit bekommen wir unsere Ausrüstung: Neoprenanzug, Taucherbrille und Schnorchel. Wir halten an 2 Riffs und haben viel Zeit die Unterwasserwelt schnorchelnd zu bestaunen:
    Geschäftige bunte Fische - manche riesengroß (fast 2m) und andere klitzeklein - furzende Riesenseegurken, Muscheln so groß wie eine Hundehütte und seltsame Kreaturen sind überall. Es gibt verschiedene Korallentypen und hier ist die Hauptfarbe braun. Man könnte denken, dass sie nicht gesund sind, aber nicht jede Koralle ist grell bunt - es sieht hier doch recht lebendig aus...
    Auf dem Weg zum 2. Riff gibt es ganz nettes Lunch Buffet, denn man ist ca. 8h unterwegs. Da braucht man mal eine Stärkung zwischendurch.
    Vom Boot aus sieht man, wie die Farbe des Wassers sich ändert - von dunkelblau zu strahlend türkis, wenn man am Riff ist, aber es sieht erst richtig spektakulär aus, wenn man im Wasser ist und durch die Brille eine gute Sicht auf die Welt zwischen den Felsen hat.

    Uns wird gesagt, dass nur ca. 1% des Riffs von den Touristen besucht wird und dass deren Besuche dazu beiträgt diesen Naturschatz zu erhalten.
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  • Tod eines Wallabies

    18 août 2025, Australie ⋅ ⛅ 20 °C

    Mir wurde bereits erzählt, dass vermutlich jeder Australier, der Auto fährt, mindestens einmal im Leben mit einem Tier zusammen stößt. Vorzugsweise bei Dämmerung. Das kann mit einem Känguru, einem Wallaby oder einem Wombat passieren, und die zahlreichen Tierkadaver am Straßenrand scheinen das zu bestätigen. Öfter wabert ein prägnanter Aasgeruch durch die Luft, der auch Zeugnis trägt von den vielen Tierleichen.
    Und heute - auf dem Weg von Cairns zum Campsite - passiert es.
    Ich fahre mit 100km/h den Bruce Highway entlang, es dämmert bereits und es dauert nur noch 10Min bis zum Ziel, da rumst es ordentlich. Ich habe keine Ahnung warum, denn ich habe nichts gesehen, bis Liam sagt: das war ein Wallaby.
    Ich fahre nach dem Rums direkt links ran und wir checken ob das Tier noch lebt. Leider nein bzw. vielleicht auch besser so: wenigstens muss es nicht leiden. Ich ziehe es an den Straßenrand, damit es nicht nochmal überfahren wird und dann sammeln wir ein paar Teile ein, die sich vom Auto gelöst haben und testen, ob der Wagen noch fährt. Scheint soweit in Ordnung.
    Wir fahren zum Campingplatz und erholen uns von dem Schreck. Viel tun können wir jetzt eh nicht mehr, denn mittlerweile ist es dunkel.
    Jetzt verstehen wir aber, warum so viele Autos Vorne mehr als nur eine Stoßstange haben und in Zukunft werden wir versuchen vor der Dämmerung ans Ziel zu kommen.
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  • Richtung Süden

    19 août 2025, Australie ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute machen wir einige Kilometer und einen kurzer Stop am Strand von Cardwell. Der Highway kommt hier direkt am Meer vorbei und es ist ein sehr schöner Strand.
    Nachdem wir aufgetankt haben geht es weiter und wir schlafen heute auf einem Campingplatz nur für Zelte am Meer ca. 1,5h weiter südlich. Die Schilder sagen, dass in der Gegend Krokodile leben und die Gemeinde keine Haftung übernimmt, sollte jemand zu Schaden kommen. Außer unserem gibt es nur noch ein weiteres Zelt, das viel näher am Wasser steht.
    Wir sind optimistisch, dass es wohl kaum einen Zeltplatz hier gibt, wenn Krokodile sich hier Leute schnappen. Und etwas egoistisch denken wir: Wenn, dann wird das andere Zelt wohl zuerst gefressen 😜
    Aber alles gut. Wir überleben alle diese Nacht.
    Zum Sonnenaufgang stehe ich kurz auf und genieße den Anblick.
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  • Townsville und Schreck am Fluss

    20 août 2025, Australie ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute fahren wir durch Townsville - der Stadt mit der höchsten Krebsrate in Queensland - das Ozonloch lässt grüßen. Australien hat nicht nur die giftigsten Tiere der Welt. Man merkt wie die Sonne anders auf der Haut brennt. Da heißt es, Hut auf, möglichst lange Kleidung und Sonnencreme 50+.
    Während die Jungs Klimmzüge und Liegestütze machen schaue ich mir den schönen Strand an.
    Townsville gefällt mir.

    Wir hatten Kontakt mir Oskar, der nur noch einen Tag entfernt ist und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen. Aber vorher müssen wir nochmal übernachten und finden einen Campingort an einem Fluss. Der hat zwar Krokodile, liegt aber tief in seinem Flussbett. Weiter oben schlagen wir das Zelt auf und kochen was, doch als wir gegen 22h ins Bett wollen stellt Liam leicht panisch fest, dass das Wasser im Fluss gestiegen ist. Er ist wohl mit dem Meer verbunden und der Tidenhub ist hier offensichtlich gewaltig und das Wasser plötzlich nur noch 10m entfernt. Wir wissen, dass es hier Krokodile gibt, aber hatten nicht erwartet, dass das Wasser so krass steigt.
    Wir bauen alles in Windeseile ab und verlassen diesen Platz so schnell es geht. Gegen 23h haben wir das Zelt an einem sicheren Zeltplatz wieder aufgebaut. Puh! Gut, dass wir das noch rechtzeitig gemerkt haben und nicht zu Krokodilfutter wurden. War schon etwas unheimlich.
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  • Cape Hillsborough + ein Wiedersehen

    21 août 2025, Australie ⋅ ☀️ 23 °C

    Am Morgen machen wir eine kleine Wanderung zum nahen Cape Hillsborough, das durch sein türkises Wasser besticht. Über den Strand zum Outlook über das Meer, in dem Wale vorbei ziehen.

    Und dann geht es Richtung Oskar, der auf einem Zeltplatz im Yeppoon National Park auf uns wartet.
    Google Maps schickt uns quer durch die Pampa und da es da wirklich nichts außer Kühe gibt, bekommt Liam seine erste Fahrstunde im Auto. Das macht er richtig gut. Beinahe hätte er dabei zwar eine Schlange überfahren, aber als wir nachsehen, ist die noch lebendig und verkriecht sich im Gestrüpp.
    Bald müssen wir feststellen, dass der Weg im Nichts endet und wir einen langen Umweg fahren müssen, um doch noch zu Oskar zu gelangen. Das gibt Liam die Möglichkeit wenden auf engstem Feldweg zu üben und zu verinnerlichen wie Kühe reagieren, wenn er dicht und super langsam an den Kälbchen vorbei fährt. Er freut sich wie Otto und ist stolz wie Oskar, dass er fahren darf und kann 😉
    Als es wieder auf eine asphaltierte Straße geht, übernehme ich wieder das Steuer und bringe uns im Dunkeln endlich zum Zeltplatz, auf dem Oskar wartet. Und das, obwohl wir uns doch vorgenommen hatten vor der Dämmerung ans Ziel zu kommen, damit wir nicht wieder ein Tier überfahren. Aber alles gut. Wir kommen ohne erneutes Roadkill an und als wir Oskar finden, ist das Hallo groß 🙂
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  • Yeppoon National Forest

    22 août 2025, Australie ⋅ ☁️ 24 °C

    Hier gibt es wieder einen Fluss, aber diesmal ohne Kroks. Wir gehen schwimmen und verbringen den ganzen Tag mit Oskar und berichten, was wir erlebt und gesehen haben, seit wir uns getrennt haben.
    Das war schön, vor allem für die Jungs.
    Während die sich zusammen einen schönen Wandertag machen, fahre ich nach Yeppoon-Stadt und versuche einen Mechaniker zum Autoschaden zu befragen (scheint nur die Stoßstange beschädigt zu sein und nicht ein großes Ding), für alle Lebensmittel einzukaufen und Wäsche zu waschen.

    Später zurück am Campingplatz chille ich, bis die Jungs wieder da sind.
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  • Durchs Inland zu den Bunya Mountains

    23 août 2025, Australie ⋅ ☀️ 26 °C

    Da wir in verschiedenen Richtungen unterwegs sind (wir Richtung Brisbane, Oskar Richtung Cairns) heißt es nach 2 Übernachtungen auf dem Campingplatz schon wieder Abschied nehmen.
    Wir wollen mal etwas durchs Inland fahren, denn Küste hatten wir ja schon reichlich. Kaum ist man nicht mal 100km weit weg von der Küste, stellt man einen großen Unterschied fest: Hier ist nix los. Kaum ein Auto fährt an uns vorbei und die Straßen wechseln von asphaltiert zu Feldweg, zu Sandpiste, zu Schotterweg und dann wieder zu Asphalt. Fühlt sich total random an, aber bietet Liam wieder die Möglichkeit nochmal Auto fahren. Ein echtes Naturtalent und ein eifriger Lerner. Wir müssen sogar durch einen kleinen Fluss fahren, was er ausgezeichnet meistert. Auch für mich mal schön nicht fahren zu müssen.
    Simon und er wollen nach unserem Trip Motorradführerscheine machen. Das werden die bestimmt gut hinbekommen.

    Ziel ist heute der Bunyan State Forest, unsere quasi letzten Station, bevor wir wieder in Brisbane sind. Dort gibt es 3 Campingplätze, von denen wir uns einen aussuchen. Da es schon dunkel wird als wir ankommen, verschieben wir eine Wanderung auf morgen.
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  • Bunya Wald - letzte gemeinsame Wanderung

    24 août 2025, Australie ⋅ ☀️ 20 °C

    Der Wald mit hauptsächlich Bunya-Pinien ist toll. Anders als ein Regenwald, mit schön feucht-erdigem Geruch und mehr europäischem Feel to it. Allerdings soll es hier wohl Dingos geben - die Wildhunde Australiens - und es wird dringend empfohlen nur in Gruppen zu wandern. Gut dass wir eine sind 😅.
    Will man auf einen Wanderweg muss man erst mit den Schuhen durch eine Art Schleuse mit Schuhbürste und Desinfektionstritt.
    Hier in Australien sind die sehr vorsichtig mit dem Verschleppen von Samen oder Erde. Es besteht die Gefahr, dass Bäume mit für sie tödlichen Keimen verseucht werden.

    Früchte stehen quasi auch unter Überwachung. Angeblich, damit es keine Fruchtfliegen gibt. Schon etwas schwer verständlich, wo in Europa diese kleinen, lästigen Fliegen zum Alltag gehören - aber da sind sie hier ganz genau. Und tatsächlich habe ich hier noch keine Fruchtfliegen gesehen...

    Während die Jungs mal wieder ihre Muskeln stählen, beschließe ich einen ca. 2km langen Loop alleine zu machen. Trotz der Dingo Warnung. Ich habe darüber mit meinem Zeltnachbarn gesprochen, der erzählt, dass früh am Morgen ein Dingo durchs Camp gestreift ist. Zur Sicherheit leiht er mir einen seiner Golfschläger, so dass ich mich verteidigen könnte, sollte ich einem Dingo begegnen. Er sagt auch, dass die Wildhunde selten Erwachsene angreifen. Eher sind Kinder gefährdet.
    Und so begegne ich auch keinem Dingo und zurück am Camp machen die Jungs und ich nochmal gemeinsam eine längere Wanderung.

    Ein schöner Abschluss unserer gemeinsamen Reise.
    Wir zelten noch einmal kurz vor Brisbane und dann werden sich unsere Wege bald trennen...😥
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  • Ende des Roadtrips in Brisbane

    25 août 2025, Australie ⋅ ☁️ 24 °C

    In Brisbane kümmern wir uns erst einmal ums Auto. Aufhübschen, waschen, saugen. Wir wollen das Auto ja wieder verkaufen. Allerdings wird das wohl etwas schwierig, denn es gibt zum einen noch den Schaden durch den Zusammenstoß mit dem Wallaby und nur wenig Zeit, denn in 4 Tagen sind meine 3 Monate in Australien um. Dann muss ich das Land verlassen. Wir haben das Auto auch schon seit einer Woche auf Marketplace inseriert und auf diversen Gruppen gepostet, aber es gibt scheinbar 0 Interessenten. Nun ja. Optimistisch bleiben. Ich kann das Auto bei Bekannten parken, die ein Auge darauf haben werden, bis ich wieder da bin (im November).
    Eine Werkstatt wird sich während ich weg bin um den Schaden kümmern...

    Ich fahre die Jungs in ihr ausgewähltes Hostel, wir umarmen uns und verabschieden uns voneinander.
    Ach Jungs, et war schön mit euch.
    Jetzt bin ich wieder solo unterwegs.

    Will jemand mein Auto kaufen? 😜
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  • Brisbane - ein Spaziergang

    28 août 2025, Australie ⋅ ☀️ 25 °C

    Bis zu meiner Abreise - es geht morgen nach Neuseeland - schaue ich mir nochmal Brisbane an. Was hier ganz fantastisch ist, ist dass Bus und Bahnfahrten und Fähren nur 50Cent kosten.
    Ich gehe in die Galerie für modern Art. Die Ausstellung"Wonderstruck" ist wirklich wunderbar. Danach kreuze ich den botanischen Garten, wo am.Himmel riesige Flughunde oder Fledermäuse ihre Häute flappen und fahre mit der Fähre über den Fluss wieder Richtung Unterkunft ...Tolle Stadt.
    Australien kann Stadt echt gut.
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  • Ankunft in Neuseeland

    30 août 2025, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 16 °C

    Auf Wiedersehen Australien! Im November bin ich wieder da.
    Hallo Neuseeland!
    Hier werde ich erst einmal 2 Wochen Workaway in Whangarei machen. Praktischerweise habe ich direkt eine Mitfahrgelegenheit, denn Nic, wo ich bleibe, hat gerade ihren Vater in Auckland besucht und holt mich an der Busstation ab, zu der ich um 6Uhr morgens vom Flughafen aus hinfahre.
    Man bezahlt mit dem Handy indem man es beim Einsteigen an einen Sensor im Bus hält = Tap in, und beim Aussteigen auch wieder = Tap out.
    Die Fahrt von Flughafen dauert fast 2h - erst ein Bus, dann ein Zug / S-Bahn und nochmal ein Bus, bis ich an der Albany Busstation bin.

    Hier holt mich Nic(ola) ab.
    Wir mögen uns auf Anhieb und so wird die Ankunft eine geschmeidige Sache 😅
    Ich bin total müde, denn der Flug ging gegen Mitternacht los und landete 3h später - da schläft man kaum. In Neuseeland sind 2h Unterschied zu Australien, also lande ich gegen 5h morgens.
    Man muss durch verschieden Kontrollstellen bis man ins Land darf.

    Nic nimmt mich mit zu ihrem 90jährigen Vater, mit dem sie auf eine Beerdigung geht, während ich in einem der Zimmer in seinem Haus schlafen kann.
    Am Nachmittag fahren wir dann 3h in den Norden bis Whangarei, wo Nic mit Mann Bruce und Pudelmischling Bean wohnen.

    Hier die ersten Eindrücke:
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  • Headland Farmpark

    1 septembre 2025, Nouvelle-Zélande ⋅ 🌬 16 °C

    Nic und Bruce leben im Headland Farmpark. Ein großes Stück Land, das sich über 80 Parteien/Familien an der Bucht von Parua bei Whangarei teilen. Jeder hat einen Teil des Landes für ein Haus, die restlichen Hektar werden als Farm bewirtschaftet. Es gibt Kühe und Schafe und einen angestellten Farmer, der sich um den Farmaspekt kümmert.
    Diese "Gemeinschaft" existiert schon lange - die meisten Bewohner sind schon älter und in Rente. Eine augenscheinlich recht wohlhabende Gruppe, denn die Häuser sind von der gehobenen Klasse. Einige bestimmt im Wert von 1 Million oder mehr. Es gibt 4 Sektoren und jeder hat seine Vertreter, die sich 1x im Monat treffen und Dinge besprechen und beschließen, die die Gemeinschaft betreffen. Interessantes Konzept.

    Der Blick von Nics Haus ist über Bucht und Hafen und wunderschön. Sehr entspannt. Bei Ebbe kann man zu einer kleinen Insel laufen. Diese hat ein "Pa" - eine Verteidigungsanlage der Maoris, die früher im Kampf genutzt wurde.
    Ich drehe mit Bean eine Runde übers Gelände...
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  • Wanderung auf den Mount Manaia

    3 septembre 2025, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute ist schönes Wetter und das will genutzt werden. Bruce wandert mit mir auf den Berg Manaia, in dem Kiwis wohnen - die flugunfähigen Vögel - und tolle Bäume stehen.
    Bruce zeigt und erklärt mir verschiedene Bäume und Pflanzen:
    Der größte und Vater aller Bäume ist der Kauri. Toller Baum, dem ich noch einen ganzen Footprint widmen werde.
    Der Puripuri ist ein riesiger Baum, der oft umfällt und aus dessen Stamm dann neue Bäume wachsen.
    Der Totara ist der Baum, aus dem die Maoris ihre Kanus bauen.
    Das leichte Holz des Kahikatia diente zur Herstellung von Butterboxen, mit denen neuseeländische Butter in alle Welt verschickt wurde, was fast zum Aussterben des Baumes führte.
    Der Farnbaum heißt Ponga.
    Aus dem Holz des Rimu werden schöne Möbel hergestellt.
    Bushmans Friend wird das Blatt des Rangiora Busches genannt - eine Alternative zu Klopapier.
    Und die Blätter des Kawakawa sind gut für Blut und Magen, wenn man einen Tee daraus macht.
    Es ist eine tolle Wanderung auf den Berg, von dessen Gipfel man dann auch einen herrlichen Blick auf die Umgebung hat.
    Bruce steckt voller Wissen, das er gerne teilt.
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  • Parua Bucht Bootsbesuch

    4 septembre 2025, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 17 °C

    Bruce hat ein kleines Segelboot in der Bucht, die man vom Haus aus sieht und heute ist ein sonniger Tag mit ruhigem Wasser. Das ist gut, wenn man zum Boot will, denn das geht nur mit einem wackeligen Dingi. Das Dingi lagert im Bootshaus unten am Strand. Wir bringen es zum Strand, laden etwas Werkzeug ein und tuckern zum Boot. Hier soll ein Teil des Bodens erneuert werden, also schneide ich den alten vorsichtig heraus (Hauptsache ohne das Fiberglas des Rumpfs zu verletzen, sonst würde das Boot langsam untergegen). Danach fertige ich mittels einer Pappe ein Muster an, um an Land das vorgesehene Holz zuschneiden zu können und zwar hoffentlich so, dass es dann gut passt 😆.

    Nach 2h tuckern wir zufrieden zurück...
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  • Parihaka + Hafen von Whangarei

    5 septembre 2025, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 18 °C

    Der nächste größere Ort hier ist Whangarei (Wh wird F ausgesprochen).
    Dort gibt es einige Wanderwege auf umliegende Berge und einen schönen Hafen mit älteren Gebäuden, Museen und einem Hundertwasser Art Centre. Ich wusste gar nicht, dass er nach Neuseeland ausgewandert war und hier gestorben ist. Er hat noch einiges an Kunst hinterlassen.
    Ich hab mich mal umgeschaut und muss sagen: so richtig toll ist die Stadt jetzt nicht, aber es gibt trotzdem ein paar schöne Sachen zu entdecken - vor allem am Hafen.
    Ich wandere auf den Parihaka Berg und habe von oben einen weiten Blick auf Whangarei Stadt und die Umgebung.
    Glück mit dem Wetter habe ich auch, denn leider ist es oft sehr windig understand regnet viel seit ich in NZ bin.
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  • Kauris + Whangarei Falls

    13 septembre 2025, Nouvelle-Zélande ⋅ 🌬 16 °C

    Dann habe ich nochmal die Möglichkeit wandern zu gehen. Das Wetter ist einigermaßen stabil (die meiste Zeit während meiner Zeit hier regnet und stürmt es, was echt nervt) und auf geht es in den A.H. Reed Park, in dem neben anderen ein paar große Kauri Bäume stehen - quasi die Mammutbäume von Neuseeland. Das ist ein wunderschöner, natürlicher Wald mit Flüssen und Wasserfällen und eine ausgiebige Wanderung.
    Die Kauris sind hier schon etwas größer mit ihren 100-200 Jahren. Allerdings gibt es im Waipoua Kauri Wald nördlich von hier Bäume die 2000 Jahre alt sind. Auch den Vater aller Bäume, den Tane Mahuta.
    Zu gerne hätte ich diesen Baum besucht, aber es fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel dahin und da es immer nur regnet macht ein Mietwagen auch keinen Sinn. Leider.
    Der Winter ist echt nicht die beste Zeit in NZ zu reisen.
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  • letzter Tag im Headland Farmpark

    15 septembre 2025, Nouvelle-Zélande ⋅ 🌙 12 °C

    Während meiner Zeit habe ich ein paar Sachen gebaut, mal groß, mal klein und es hat Spaß gemacht. Auf jeden Fall war es gut hier zu beginnen und sich auf NZ einzugrooven. Eine gute Basis bei dem schlechten Wetter.
    Es war toll mit Nick und Bruce. Einfach richtig nette Leute.

    Heute ist mein letzter Tag hier und morgen geht es weiter nach Rotorua - ein von Maoris geprägtes Gebiet mit Thermalquellen, spuckenden Geysiren und einem Redwoodforest. Da mache ich mein nächstes Workaway. Bin gespannt wie es dort sein wird. Meine dortige Gastgeberin Candice ist selber Maori, oder wird mir ihre Kultur näher bringen.

    Ein Nachbar nimmt mich morgen früh mit nach Auckland und dann fahre ich noch 5h Bus bis ans Ziel.
    Ich werde berichten 😉
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  • On the way to Rotorua

    16 septembre 2025, Nouvelle-Zélande ⋅ 🌬 18 °C

    Der Nachbar, der mich bis nach Auckland mitnimmt, erzählt mir, dass der Verkehr hier recht streng überwacht wird.
    Er fährt oft zwischen Auckland und Whangarei hin und her und meistens gibt es nicht nur eine Polizei Kontrolle.
    Einmal hätte es auf der nur 165km langen Strecke 13 Kontrollen gegeben. Kameras gibt es sowieso schon überall. Auch solche, die extra auf Handynutzung am Steuer achten. Ein wenig übertrieben, wenn man mich fragt. Das läge daran, dass viele fahren wie besengte Säue und zahlreiche Unfälle passieren. Uiuiui,haben die hier keine Fahrschulen?

    Auf der Fahrt nach Rotorua zieht die schöne neuseeländische Landschaft am Busfenster vorbei.
    Zwischen Hamilton und Rotorua liegt das "Auenland", also die Heimat der Hobbits aus dem Herr der Ringe. Saftige Wiesen auf runden Hügeln wurden für die Filme in Szene gesetzt...
    Schafe überall, aber auch viele Kühe. Da denkt man gleich, "die Tiere haben es hier bestimmt ganz gut, denn hier gibt es soviel Platz".

    Heute ist übrigens auch mein erster Nichtrauchertag, denn ab jetzt werde ich dem Glimmstengel entsagen. Jawohl. Das muss jetzt mal klappen.
    Bei Bruce und Nick hatte ich noch Tabak aus Australien und habe bereits drastisch die Menge reduziert. Der ist jetzt alle - genau passend zum Ortswechsel.
    Abgesehen davon, dass es gesund ist wenn man aufhört (was ja jeder Raucher weiß, aber leider oft nicht als Motivation reicht), ist dieses Laster einfach viel zu teuer in Neuseeland.
    Eine Schachtel Zigaretten kostet 75NZ$ und ein 30gr Päckchen Tabak 120NZ$.
    In Euro ist das die Hälfte und ich kann es mir einfach nicht leisten über 35€ für ein paar Kippen auszugeben. Das ist scheinbar die ausschlaggebende Motivation bei mir, denn es jetzt klappt ganz gut.

    In Rotorua holt mich Candice, meine neue Gastgeberin, ab und fährt mit mir direkt auf eine kleine Sightseeingtour durch die Stadt, die am Rotorua See liegt.
    Berühmt ist Rotorua für die heißen Quellen vulkanischen Ursprungs. Überall steigt Qualm auf und es stinkt sehr nach faulen Eiern.
    Candice erklärt mir ein paar Dinge, die wir sehen, zur Maorikultur. Dabei ist das Dreieck, das nach oben (zum Himmel) und nach unten (zur Erde) zeigt, ein wichtiges Symbol, das man überall wieder trifft.
    Im Park gibt es einen Brunnen mit der englischen Königin als zentrale Statue, umgeben von Maorifiguren. Sie sagt, dass dies die enge Beziehung der Maoris und dem englischen Königshaus unterstreicht.
    Durch den Einfluss der europäischen Siedler, sind die meisten Maoris Christen geworden. Christentum gemischt mit altem Glauben herrscht vor.
    Die Maoris sind nicht ein homogenes Volk, sondern verschiedene "Stämme", die früher oft auch gegeneinander gekämpft hatten.
    Eine gewisse Einigkeit wurde erreicht, als sie sich für ihre Rechte einsetzen mussten, nachdem sie die aus Europa stammenden neuen Siedler - die Pakeas - zunächst recht freundlich willkommen geheißen hatten. Allerdings - wie bei den meisten anderen indigenen Völkern (Mayas in Mexico, Aborigines in Australien, Indianer in Nordamerika...) - hat der weiße Mann schnell damit begonnen sich als Machthaber aufzuspielen. Allerdings anders als bei den meisten anderen Völkern, haben sich die Maoris - als geübtes Kriegervolk - relativ erfolgreiche zur Wehr gesetzt, sich nicht unterdrücken lassen und haben einige Rechte erlangt. Trotzdem, hat der Europäische Eindringling wieder soviel wie möglich genommen, von dem, was ihm nicht gehörte.
    Auf der Südinsel gibt es so gut wie keine Maoris mehr.
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