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  • Day152

    Tasmania

    March 5, 2017 in Australia ⋅ ⛅ 19 °C

    Die Nacht wird kurz. Der Flug nach Tasmanien geht auch wieder um 06.00 Uhr. Der Wecker klingelt also wie zuvor um 03.45 Uhr - nach gerade mal 3,5h schlaf und viel zu viel Wein 😩😂

    Da wir leider für die 4 Tage keinen Camper Van mehr bekommen haben, muss halt ein normales, etwas größeres Auto reichen - ist ja auch viel günstiger und Campingequipment wird ja sowieso auch überbewertet und Schlafsack haben wir beide dabei...😂

    Ohne Campingkocher ist also kreatives Einkaufen gefragt, was bei zwei Übernächtigten gar nicht so einfach ist und viel chaotisches hin und her laufen im Supermarkt mit sich bringt und deutlich länger dauert als erwartet 😂. Am Ende schaffen wir es dann aber doch irgendwie. Die nächsten Tage gibt es also vor allem Reiswaffeln, Dosenthunfisch, Karotten (Vitamine sind ja schließlich wichtig!) und zum Frühstück Haferflocken, Bananen und Mandelmilch 😍

    Tasmanian ist landschaftlich tatsächlich so wunderschön wie alle gesagt haben (ich habs mir allerdings noch etwas grüner vorgestellt, ist einfach nicht so ein saftiges grün). Der erste Stopp ist "Wineglass Bay", welche regelmäßig in Listen der schönsten Stränden der Welt zu finden ist - wenn das Wasser nur nicht so kalt gewesen wäre...aber die Bucht ist sooooo schön 😜😂

    Auf unserem Programm stehen wie immer viele viele km und Stunden im Auto. Ich fahre eigentlich so gut wie die ganze Strecke, welche mit den unzähligen Kurven echt Spaß macht - auch wenn ich mich echt frage, wie man mit einem Auto mit nur 15km m/h um eine Kurve fahre kann - das sind echt eigenartige Geschwindigkeitsempfehlungen hier - zum Glück sinds nur Empfehlungen, sonst hätte es teuer werden können 😂.

    Cradle Mountain steht an Tag 3 auf dem Programm, nach dem wir am Vortag einmal quer durch Tasmanien gefahren sind. Wie könnte es auch anders sein, ich schaffe es tatsächlich den Schlüssel im Auto liegen zu lassen und bin mir wie immer nicht ganz sicher, ob das Auto wohl automatisch verriegelt - man sollte mir niemals Autoschlüssel anvertrauen (ist ja nicht die erste blöde Geschichte mit meinen Autoschlüsseln) 😜 Zum Glück fällt es mir nach ca 20min ein und ich renne zurück, so kommen meine Trailrunning Schuhe wenigstens mal zum richtigen Einsatz 😂.
    Mittags geht es dann auch schon wieder zurück nach Hobart. Es gelingt mir tatsächlich Sonja (eigentlich ja eine richtige Langschläferin) davon zu überzeugen, am letzten morgen um kurz vor 5 mit mir aufzustehen, um auf den Hausberg von Hobart "Mt. Wellington" zu fahren und den Sonnenaufgang anzuschauen. Und wir haben es definitiv nicht bereut - auf meiner Reise bisher sicher einer der unvergesslichsten Momente. Sonnenaufgänge können so viel schöner und spezieller sein als Sonnenuntergänge - da musste ein kleiner Freudentanz sein...

    Bevor wir nach Hause fliegen können, schleppe ich Sonja mit ins Mona Museum. Es ist das größte privat finanzierte Museums Australien und tatsächlich sehr beeindruckend, da man zunächst 3 Stockwerke unter die Erde geht und sich dann langsam durch die Ausstellungen wieder nach oben kämpft. Jedes Kunstwerk muss ich ja auch nicht schön finden, aber es waren sehr sehr schöne 😜 Sachen dabei. Leider fand mein Handy den kurzen Tauchgang im Klo des Monas nicht ganz so gut...

    Man sollte einfach öfter auf sein Bauchgefühl vertrauen 😍. Ich bin so froh, dass ich meine Pläne noch einmal geändert habe und nah Tasmanien geflogen bin. Wie immer war auch hier die Zeit leider viel zu kurz bzw. auch das Budget für das gute Essen und den Wein dann zu knapp (wofür Tasmanien unter anderem bekannt ist) - ich muss definitiv noch mal zurück...😁
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