• Arno Speckmaier
  • Stefanie Tränkle
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  • Stefanie Tränkle

Viva México

Ein 38-Tage Abenteuer von Arno & Stefanie. Weiterlesen
  • Cascada Cusarare

    7. August in Mexiko ⋅ ☀️ 22 °C

    💦 Der Wasserfall ist eigentlich nur eine halbe Stunde entfernt … eigentlich. 😅

    Mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ohne eigenen Fahrer ist er für uns allerdings praktisch unerreichbar. Also müssen wir wohl oder übel ein Privat Car nehmen – und der Preis dafür tut mal wieder ein kleines bisschen weh. 💸🥲

    Aber wir verbinden den Wasserfall einfach mit einem Highlight, das wir sowieso unbedingt noch machen wollen. 😎✌️ Mehr dazu gleich …

    Und natürlich bleiben wir auch heute nicht lange unbeobachtet: Wieder begleitet uns ein ganzes Rudel Hunde. 🐕🐕🐕❤️

    Wir sind uns allerdings nicht ganz sicher, ob die wirklich so begeistert von unserer Gesellschaft sind … 🤔😂

    Denn vielleicht liegt es ja auch daran, dass wir die übrig gebliebenen Pizzareste von gestern als Frühstück eingepackt haben. 🍕😇
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  • Aguas Termales Recowata

    7. August in Mexiko ⋅ ⛅ 25 °C

    Steffi wollte so gerne zu den heißen Quellen.
    Allerdings ist richtig schönes Wetter und eigentlich können wir uns bei 27 Grad gar nicht wirklich vorstellen im warmen Wasser zu baden.
    Aber der Weg vom Parkplatz dahin soll spektakulär sein.
    Erstmal wollen wir natürlich unbedingt den Canon sehen. Wir schlagen uns auf einem kleinen Trampelpfad durch die Büsche und finden einen wundervollen Aussichtspunkt. Tief unter uns sehen wir auch das blaue Becken der heißen Quellen.
    Unser Fahrer erklärte uns, dass wir 1200 Meter runter laufen müssen. Anfangs denken wir, er meint bestimmt die gesamte Strecke, aber nein, es sind die Höhenmeter!🫠
    Wir sind ganz froh als wir mitbekommen, dass es ein Shuttle zurück gibt.
    Nach vier Stunden absoluter Entspannung vor atemberaubender Kulisse sammelt uns ein Minibus auf.
    Allerdings ist das Fahrzeug ungefähr so breit wie die Straße selbst, hat keine speziellen Reifen und schafft keine einzige der Serpentinen, ohne mindestens einmal zurückzusetzen. 😳😂
    Unsere Entspannung ist jedenfalls schlagartig vorbei – dafür bekommen wir auf dem Rückweg noch eine kostenlose Portion Adrenalin serviert. 🚐💨🏔️😂
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  • Areponapuchi

    9. August in Mexiko ⋅ ⛅ 28 °C

    🏔️ Unser Guesthouse liegt gerade mal fünf Gehminuten vom Copper Canyon entfernt. Direkt hinter unserer Cabaña verlaufen die Schienen des El Chepe 🚂, die wir überqueren müssen.

    Also erstmal kurz die Sicherheitskontrolle: Ohr auf die Schiene und horchen. 👂😂
    Bei Arno gilt schließlich: Safety First!

    Als wir ankommen, ist es schon ziemlich spät und das nächste Gewitter zieht bereits auf. ⛈️ Wir drehen noch eine Runde durchs Dorf und entdecken dabei unseren ersten Aussichtspunkt und den Einstieg in die Ruta Panorámica.

    Über Nacht kommt eine mexikanische Großfamilie an. Sie fragen ob wir mit ihnen Frühstücken wollen. Wie nett! Es gibt Kartoffel Paprika Gemüse, Rührei mit Schinken, scharfe Käsesoße mit Kaktus, Tortillas und natürlich Fleisch und Würstchen... Mega🥰
    Gut gestärkt geht es dann runter in den Canyon. Zwei Hunde aus der Nachbarschaft schließen sich uns an und begleiten uns auf dem gesamten Weg.🐕🐕

    Drei Stunden laufen wir bergab, immer mit spektakulären Ausblicken auf die verschiedenen Täler und Schluchten. Die Rarámuri, die hier in den Bergen leben, führen teilweise ein sehr einfaches Leben. Unterstützt werden die Gemeinden unter anderem mit Baumaterial und Solartechnik. ☀️🏠

    Nach drei Stunden erreichen wir die Seilbahn. 🚡 Unsere beiden Begleiter wollen natürlich mit und quetschen sich einfach mit in die Kabine. Sie legen sich auf den Boden und winseln – offensichtlich haben sie beschlossen, dass wir gemeinsam fahren. 🐕🥺

    Der Gondoliero sieht das allerdings anders und lässt sich nicht überzeugen, die beiden mitzunehmen. 🐕🚪😂

    Oben angekommen geht es wieder zurück, diesmal am Schluchtenrand entlang. Dabei haben wir schon ein ziemlich schlechtes Gewissen und hoffen, dass die beiden wieder gut nach Hause finden. ❤️

    Zurück an unseren Cabañas werden wir von Rogelio spontan zum Geburtstag seines Neffen eingeladen. Daraus wird ein ziemlich großes Fest mit Pozole, Bier, Tequila, Musik und Piñata. 🍲🍺🥃🎶🪅

    Nach unserem Tagesmarsch sind wir allerdings ziemlich platt und verabschieden uns irgendwann, um nur noch ins Bett zu fallen.

    Und dann stehen da plötzlich wieder unsere beiden Hunde. 🐕🐕

    Die haben tatsächlich den ganzen Weg zurückgefunden.** ❤️ Zum Glück!**
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  • 2554 Meter pures Adrenalin!

    10. August in Mexiko ⋅ ☀️ 23 °C

    In der Barranca del Cobre gibt es einen Adventure Park – und der Name ist Programm. Wer möchte, kann sich hier durch einen Hochseilgarten hangeln, einen Klettersteig bezwingen, bei dem man sich zunächst 48 Meter in die Tiefe abseilen muss, oder einen 7-Ziplines-Parcours mit zwei Hängebrücken absolvieren. Für Menschen mit Höhenangst also vermutlich eher ein Ort zum gepflegten Umdrehen. 😄

    Und dann gibt es da noch die längste Zipline der Welt.
    2554 Meter lang.
    80 bis 135 km/h schnell.
    Und an der höchsten Stelle satte 290 Meter über dem Boden.
    Also genau das Richtige für uns! 😳

    Während wir mit ordentlich Adrenalin im Blut von den Guides in unser Gurtzeug geschnallt werden und dann über die Schlucht schießen, bleibt eigentlich gar keine Zeit zum grübeln, was auch gut ist😂. Arno hat sein Handy dabei und möchte filmen, aber bei der Geschwindigkeit struggelt er doch ein wenig mit dem Wind und nachdem wir uns dann mit dem Gurt auch noch drehen, ist das Video eher von schlechter Qualität 🤷.

    Danach laufen wir vom Adventure Park am Rand der Schlucht entlang Richtung Divisadero. Und auch ohne Zipline liefert die Landschaft weiterhin genug Nervenkitzel: Immer wieder eröffnen sich spektakuläre Ausblicke in die Barranca, deren Felswände teilweise nahezu senkrecht in die Tiefe abfallen.

    In Divisadero treffen wir schließlich auf die touristisch bekannteste Haltestelle des Chepe – und damit auch wieder auf das volle Programm aus Souvenirshops und Essensständen. Heute haben wir allerdings Glück: Der Zug fährt nicht. Dadurch hält sich der Trubel in Grenzen und wir können die Aussicht genießen, ohne gleichzeitig von einer Horde Chepe-Touristen überrollt zu werden. 😎
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  • Topolobampo

    12. August in Mexiko ⋅ ☀️ 33 °C

    Eigentlich wollten wir nur zur Fähre …

    Topolobampo sollte für uns eigentlich nur ein notwendiger Zwischenstopp auf dem Weg zur Fähre sein. Im Reiseführer fanden wir kaum Informationen darüber, also gingen wir davon aus: Hafenstadt, Fähre, fertig. Viel zu sehen gibt es hier wahrscheinlich nicht.

    Tja … weit gefehlt! 😄

    Unser Guesthouse-Besitzer wird hellhörig, als er erfährt, wo wir hinwollen, und erzählt uns plötzlich, dass es dort einige der schönsten Strände des Bundesstaates geben soll. Also recherchieren wir ein bisschen und stellen fest: Topolobampo hat tatsächlich einiges zu bieten. Eine hübsche Hafenstadt mit bunten Häusern, jede Menge Möglichkeiten, richtig guten Fisch zu essen, und vor allem Mangroven und ein echtes Vogelparadies mit 100 verschiedener Vogelarten.

    Und dann gibt es da noch El Pochoco – einen Delfin, der hier in einer Lagune lebt, mit den Meschen in Kontakt tritt und immer wieder Streicheleinheiten abholt.🤔

    Also: Nichts wie hin!

    Eine Bootstour durch die Mangroven, auf Delfinsuche und zum Vögel beobachten klingt perfekt. Bis wir den Preis erfahren: Wenn wir die Tour nur zu zweit machen wollen, sind wir schnell bei rund 80 Euro.🙈

    Aber so langsam verstehen wir den mexikanischen Way of Life und vor allem, wie man hier scheinbar alles irgendwie bezahlbar bekommt. Man muss nur wissen, wie.🇲🇽🌶️🌮🏜️

    Also halten wir Ausschau nach einer mexikanischen Großfamilie.

    Und tatsächlich: An den Booten steht eine Gruppe mit ungefähr 25 Personen. Perfekt! Wir gehen hin, fragen ganz freundlich, ob noch zwei Plätze frei sind – und siehe da: Wir können mit! Zusammen mit der Großfamilie geht es für einen Bruchteil des Preises in die Mangroven.😉

    Und die Tour ist wirklich großartig. Wir suchen Delfine, fahren in die Mangroven beobachten Pelikane, Kormorane, Blaufußtölpel und jede Menge andere Vögel. Ein Pelikan verschluckt sich dermaßen an seinem Fisch, dass er aussieht, als müsste er jeden Moment einmal kräftig über die Reling kotzen. 🤢😂

    Andere Vögel schießen wie kleine Kamikazeflieger ins Wasser, um sich ihr Mittagessen zu schnappen.

    Und dann taucht tatsächlich El Pochoco auf.

    Der Delfin lebt hier in der Lagune und hat offenbar eine besondere Vorliebe dafür, Stöckchen zu apportieren. Ein bisschen wie ein Hund – nur eben als Delfin. 🐬

    Ich habe aus den ganzen Aufnahmen ein kleines Video zusammengeschnitten und natürlich versucht, eine einigermaßen passende, lustige und vor allem mexikanische Musik dazu zu finden.

    Ob mir das gelungen ist?

    Seht selbst! 🇲🇽🐬🎶
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  • Baja California

    13. August in Mexiko ⋅ ☀️ 34 °C

    Unsere Fähre fährt über Nacht und so kommen wir am nächsten Morgen in La Paz an. Wie eigentlich fast immer in Mexiko natürlich mit Verspätung. 🇲🇽😄
    Eigentlich kein großes Problem – wäre da nicht unser Guesthouse. Denn genau heute steht dort eine präventive Schädlingsbekämpfung an. Unser Gepäck können wir nur bis 11 Uhr dort zwischenlagern. Danach ist die Bude dicht und wir müssten unsere schweren Rucksäcke bis zum Check-in um 14 Uhr mit uns herumschleppen.
    Punktlandung!
    Um 11:01 Uhr stehen wir tatsächlich vor dem Guesthouse – und kommen exakt im selben Moment an wie der Schädlingsbekämpfer.
    Wir sind ehrlich gesagt ziemlich überrascht, dass der pünktlich ist. Damit hatten wir in Mexiko nun wirklich nicht gerechnet. 😂
    Nur mit unseren Badesachen fahren wir direkt wieder Richtung Strand.
    Zum Glück gibt es in La Paz wieder Uber bzw. Didi, die mexikanische Variante davon. Unser Guesthouse liegt zwar gerade mal 1,5 Kilometer vom Strand entfernt, aber bei 36 Grad, gefühlten 40, ist „Wir laufen einfach“ ungefähr genauso realistisch wie „Wir tragen die Rucksäcke noch ein bisschen spazieren“. 🥵
    Am Strand suchen wir uns einen Sonnenschirm, machen es uns gemütlich und genießen erstmal den Strand und das Meer.
    Und das Beste: Direkt gegenüber gibt es Bier. 🍺

    La Paz – wir sind angekommen. Und morgen geht's unter Wasser! 🤿🌊
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  • Tauchen🥰

    14. August in Mexiko ⋅ ☀️ 31 °C

    Die Seelöwen sind sooo faul!🦭
    Sie treiben den ganzen Tag gemütlich auf dem Rücken im Wasser, lassen sich von den Wellen schaukeln und strecken eigentlich nur ihre Flossen aus dem Wasser. Den Kopf heben sie zwischendurch kurz, um Luft zu holen.

    Bis Arno kommt.🫣
    Seine Bubbles scheinen die Seelöwen erschreckt zu haben. Plötzlich ist Schluss mit Tiefenentspannung und der große Bulle muss nach dem Rechten sehen.😅

    Wir tauchen mit Luft...Daher fallen wir nach unseren 2 Tauchgängen ins Bett und schlafen😴
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  • Angelöffelt

    15. August in Mexiko ⋅ ☀️ 32 °C

    Am nächsten Tag machen wir zwei weitere Tauchgänge. Wir fahren weiter raus in den Golf von Kalifornien und hoffen auf Mantas.

    Die bekommen wir leider nicht zu Gesicht, dafür gibt's nochmal die Seelöwen vor die Linse.
    🦭🦭🦭
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  • La Paz

    15. August in Mexiko ⋅ ☀️ 37 °C

    Eine hübsche Stadt, der Malecon ist mit Skulpturen gestaltet, viele Restaurants und tolle Bars....leider einfach viel zu heiß🥵und für uns auch etwas zu teuer🫰💵.

  • Upcycling

    16. August in Mexiko ⋅ ☀️ 36 °C

    Direkt am Malecón von La Paz stoßen wir auf eine Kunstausstellung: „Impactos que dejan huella“ – frei übersetzt „Spuren hinterlassende Einschläge“ – des mexikanischen Künstlers Álvaro Cuevas.

    Die Skulpturen bestehen aus echten, unbrauchbar gemachten bzw. beschlagnahmten Schusswaffen und Patronen.

    Die Idee des Künstlers:
    Aus dem, was normalerweise Angst und Gewalt bedeutet, Kunstwerke entstehen zu lassen – unter anderem ein Jaguar, ein Hirsch und ein Nashorn. Auch eine riesige Patronenhülse beziehungsweise Projektil-Skulptur gehört dazu.
    Waffen, die einst für Gewalt geschaffen wurden, werden zu Symbolen für Frieden, Hoffnung und einen Neuanfang.
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  • Like a Mexican

    17. August in Mexiko ⋅ ☀️ 35 °C

    Wir fahren weiter nach San José del Cabo. Eigentlich hatten wir geplant, hier noch einmal tauchen zu gehen. Aber Baja California hat offenbar beschlossen, unser Reisebudget auf eine harte Probe zu stellen. 😅
    Nicht nur die Tauchgänge sind übel teuer, auch bei den Unterkünften müssen wir ziemlich schlucken. Mit unserem bisherigen Budget kommen wir hier einfach nicht weit.

    Also suchen wir uns ein Airbnb etwas außerhalb – mit eigener Küche. Klingt erstmal gut und vor allem budgetfreundlich.

    Als wir ankommen, die asphaltierte Straße zur Sandpiste wird und wir fast schon in der Wüste stehen, sind wir doch etwas irritiert.

    Unser Gastgeber bietet uns Stühle, einen Sonnenschirm und sogar eine Kühltruhe an und erklärt uns, welchen Strand wir am einfachsten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können.
    Also machen wir es am nächsten Tag einfach so, wie es die Mexikaner machen: Ab zum Oxxo, ein Rähmchen Bier und ordentlich Eis in die Kühltruhe – und dann ab an den Strand. 🍺🧊🏖️
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  • San Lucas del Cabo

    19. August in Mexiko ⋅ ☁️ 31 °C

    Adiós Baja California.
    Unsere Unterkunft in San José ist uns dann doch etwas zu abgelegen. Also schauen wir uns in der nächsten Stadt um und finden ein richtig schönes, gemütliches Guesthouse – zentral gelegen und trotzdem nicht weit vom Strand entfernt.
    Außerdem steht fest: Wir verlassen Baja California wieder. Unser Flieger nach Mexiko-Stadt ist gebucht.
    Damit heißt es heute: Noch einmal alles auskosten, was Baja zu bieten hat – Hitze, Strand und Meer. ☀️🌊
    Wir starten mit Fischtacos und machen uns anschließend auf zum Strand. Mit einem kleinen Boot geht es Richtung Lover’s Beach und El Arco. Die Landschaft ist beeindruckend: bizarre Felsformationen, traumhafte Strände und jede Menge Tiere. Pelikane, Reiher und Kormorane – und natürlich dürfen auch unsere inzwischen liebgewonnenen Seelöwen nicht fehlen. 🦭
    Wir werfen noch einmal einen letzten Blick auf die gemütlichen Faultiere, die sich auf den Felsen sonnen und offensichtlich wesentlich besser wissen als wir, wie man das Leben genießt.
    Ich möchte noch ein letztes Mal ins Meer springen, wenn auch die Sonne schon hinter den Bergen verschwunden ist😅

    Der Heimweg führt uns am schicken Yachthafen vorbei.
    Die Restaurants bieten Hummer an, die Preise sind in Dollar - nein, das ist nicht das Mexico das wir erleben wollten.

    Wir holen uns noch eine große Garnelenceviche im Supermarkt und lassen den Tag in unserem hüpschen Guesthouse ausklingen.
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  • Alte Bekannte

    20. August in Mexiko ⋅ ☁️ 25 °C

    Um 5 Uhr geht's los.
    Zuerst mit dem Bus zwei bis drei Stunden zurück nach La Paz, dann steigen wir ins Flugzeug Richtung Mexiko-City.
    Der Sonnenaufgang, den wir vom Bus aus miterleben, mit den Kakteen im Vordergrund und den kargen Bergen ist zum Abschied noch sehr beeindruckend 🌄🏜️🌵

    Wir landen auf dem Airport Felipe Ángeles International. 👋
    Hier standen wir vor ca 3 Wochen schon einmal, allerdings etwas unentspannt und ohne unsere Rücksäcke.🫣

    Heute läuft zum Glück alles problemlos: Die Rucksäcke kommen tatsächlich mit uns an und wir haben sogar noch etwa zwei Stunden Zeit zu überbrücken, bevor unser nächster Bus nach Puebla fährt.

    Ich geh los zum fotografieren.
    Dieser Flughafen ist einfach wunderschön und eigentlich eine Kunstausstellung. Überall stehen und hängen beeindruckende Kunstwerke.
    Vielleicht habe ich es beim Fotografieren auch ein kleines bisschen übertrieben. 😅📸

    So gegen 21 Uhr kommen wir in Puebla an, das war ein langer Tag🫠
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  • Puebla

    21. August in Mexiko ⋅ ☁️ 23 °C

    Puebla – bunt, lecker und voller Kunst 🎨🇲🇽

    Puebla empfängt uns mit jeder Menge Farbe. Die Stadt ist bunt, lebendig und irgendwie an jeder Ecke anders. Unsere Unterkunft, das Hostal Artístico, hält was der Name verspricht: Kunst? Verrückt - definitiv. Vermutlich für manche erschlagend, aber wir fühlen uns wohl. 🎨😊

    Im historischen Zentrum reiht sich eine Kirche an die nächste – über 70 Kirchen soll es allein hier geben. ⛪️ Dazwischen liegen hübsche Gassen mit bunten Häusern, kleine Plätze, Museen, Straßenmusiker und jede Menge Streetart. 🎶🌈

    Und dann wäre da natürlich noch das Essen… Puebla lässt uns nicht verhungern! 😋 Besonders die Cemitas haben es uns angetan – und die sind hier nicht gerade klein. Eher die Kategorie: „Wie soll ich das bitte alles essen?“ 😂🥪

    Überall entdecken wir Kunst, Handwerk und Artesanías. Kleine Läden und Marktstände laden zum Stöbern ein. Und bei der Auswahl an schönen Dingen zum Kaufen fällt es natürlich ausgesprochen schwer, einfach weiterzugehen… 😉🛍️

    Also schauen wir uns um, kaufen das eine oder andere und genießen einfach das bunte Treiben dieser Stadt. Puebla gefällt uns! ❤️🇲🇽
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  • Cholula

    22. August in Mexiko ⋅ ☁️ 22 °C

    😁🏺 Cholula – die größte Pyramide der Welt?

    Von Puebla aus ist Cholula schnell und unkompliziert zu erreichen – also machen wir uns auf zur „größten Pyramide der Welt“. 😁 Das Städtchen selbst ist wirklich hübsch und rund um die Pyramide gibt es einen Markt mit jeder Menge Souvenirständen.

    Nur… wo ist denn nun diese riesige Pyramide? 🤔

    Tatsächlich sieht man von dem gewaltigen Bauwerk heute nur einen kleinen Teil. Der größte Teil steckt nämlich unter einem riesigen Erdhügel. Und ganz oben thront die Iglesia de Nuestra Señora de los Remedios – eine Kirche, die mit ordentlich viel Gold, Glitzer und Pomp daherkommt. Für unseren Geschmack ziemlich überladen. 😅 Da hatte wohl jemand ein ausgeprägtes Bedürfnis zu zeigen, wer hier das Sagen hat.

    Die Kirche selbst ist kostenlos zu besichtigen. Die eigentliche archäologische Stätte dagegen ist komplett eingezäunt, nicht besonders groß und vieles davon lässt sich auch von außen sehen. Da der Eintritt zudem nicht gerade günstig ist, verzichten wir darauf.

    Und so stehen wir etwas ernüchtert vor der „größten Pyramide der Welt“. Irgendwie hatten wir uns das dann doch spektakulärer vorgestellt. 🙈

    Direkt am archäologischen Museum entdecken wir allerdings ein Plakat zu einer Ausstellung eines zeitgenössischen Künstlers – und das sieht vielversprechend aus. Also gut, geben wir dem Museum eine Chance! 😁

    Wir kämpfen uns durch fünf Hallen voller archäologischer Funde, Darstellungen und Erklärungen. Viel davon verstehen wir nur halb – oder ich ehrlich gesagt gar nicht. 😂

    Und dann kommen wir in die letzte Halle: zeitgenössische mexikanische Kunst.🎨🖌️
    Bunte, kreative und teilweise ziemlich ungewöhnliche Werke – genau unser Ding. Damit wird die Ausstellung völlig unerwartet zum Highlight unseres Cholula-Besuchs.
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  • La Malinche

    23. August in Mexiko ⋅ ☁️ 11 °C

    🏔️ La Malinche – manchmal kommt es anders als geplant
    Eigentlich fing der Tag erstmal ziemlich chaotisch an. Unser Guesthouse-Besitzer hatte uns gesagt, wir müssten uns um ein Zimmer überhaupt keine Gedanken machen und könnten einfach von Tag zu Tag entscheiden, wie lange wir bleiben. Gesagt, getan – nur leider stellte sich plötzlich heraus, dass wir morgens doch auschecken mussten. 🙈 Also schnell ein neues Hotel im Zentrum von Puebla gesucht.
    Und dann klingelt das Telefon: Der Guide, den wir wg einer Vulkantour angefragt hatten fragt, ob wir spontan mit auf die Exkursion zu La Malinche wollen. Klar wollen wir! 😃 Dass es früh losgehen würde, war uns bewusst. Wir hatten mit ungefähr 1 Uhr nachts gerechnet. Tatsächlich hieß es dann: Abholung um 23:45 Uhr. Wir sollten vorher noch ein bisschen schlafen.
    Tja… Samstagabend, Hotel mitten im Zentrum und wir mittendrin im mexikanischen Nachtleben. 🙈 An Schlaf war überhaupt nicht zu denken. Also ging es schließlich ohne Schlaf los.
    Der La Malinche, auch Malintzin oder Matlalcueyatl genannt, ist ein erloschener Vulkan zwischen Puebla und Tlaxcala. Der normale Aufstieg beginnt auf etwa 3.100 Metern und führt bis auf 4.461 Meter – rund 1.350 Höhenmeter nach oben.
    Zuerst geht es durch Wald, später wird die Landschaft immer karger. Oberhalb von etwa 4.000 Metern gibt es schließlich kaum noch Vegetation – nur noch Geröll, Felsen und jede Menge Wind. Und genau da merkten wir langsam, dass unsere Ausrüstung nicht unbedingt für diese Bedingungen gemacht war. 😅
    Arno spürte seine Füße in seinen Wandervans kaum noch und auch meine Finger wurden immer kälter. Eigentlich sollte man die Hände dort oben besser nicht dauerhaft in die Jackentaschen stecken, denn im felsigen Gipfelbereich braucht man sie zum Festhalten und Klettern. 🥶
    Wir waren schon ziemlich weit oben, etwa auf 4.350 Metern, als uns entgegenkommende Wanderer erzählten, dass man vom eigentlichen Gipfel gar nicht wesentlich mehr sehen würde und sich die letzten Meter nicht unbedingt lohnen würden.
    Und ganz ehrlich: Nach einer schlaflosen Nacht, klammen Fingern und kalten Füßen mussten wir uns nichts mehr beweisen. Also beschlossen wir, ungefähr 100 Höhenmeter vor dem Gipfel umzudrehen.
    Die Aussicht war trotzdem gigantisch! 🥰 Und 1.250 Höhenmeter hoch und wieder runter – ohne Schlaf und in dieser Höhe – waren auch so schon ordentlich.
    Gegen 15 Uhr waren wir wieder zurück. Und was macht man nach so einem Tag? Genau: ab ins Bett und später Pizza! 🍕 Die hatten wir uns definitiv verdient. 😄
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  • Touritour

    25. August in Mexiko ⋅ ☁️ 18 °C

    Cascada de Gloria und de Acapulco

    🚌 Unterwegs mit Turísticos Poblanos

    Turísticos Poblanos organisiert Touren zu den Highlights des Bundesstaates Puebla. Gerade für uns ist das eine super Möglichkeit, denn viele der Pueblos Mágicos liegen abseits und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer oder umständlich zu erreichen. Bleiben also entweder private Touren oder ein ziemlich teures Taxi.

    Die Touren von Turísticos Poblanos sind dagegen vergleichsweise günstig und haben noch einen großen Vorteil: Wir bekommen einen lokalen Guide dazu – und die sind bisher wirklich durchweg hochprofessionell. So sehen wir nicht nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, sondern bekommen auch jede Menge Hintergrundwissen aus erster Hand. 👍

    Und eigentlich passt es auch richtig gut zu unserer Reise, unsere letzten Ausflüge in Puebla gemeinsam mit mexikanischen Reisegruppen zu machen. Wir sind schließlich auch wegen der Menschen nach Mexiko gekommen.😁
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  • 🏺 Yohualichan

    25. August in Mexiko ⋅ ☁️ 27 °C

    🏺 Yohualichan – die historische Stätte
    Yohualichan liegt etwa 12 km von Cuetzalan entfernt und ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Region. Der Name Yohualichan kommt aus dem Nahuatl und bedeutet ungefähr „Haus der Nacht“. Möglicherweise bezieht sich der Name auf die zahlreichen Höhlen in der Umgebung.

    Die Stadt wurde von den Totonaken gegründet und war spätestens ab etwa 600 n. Chr. ein bedeutendes zeremonielles Zentrum. Sie gilt als einer der frühen wichtigen Totonaken-Orte und wird eng mit El Tajín im heutigen Bundesstaat Veracruz verbunden. Um etwa 800 n. Chr. wurde Yohualichan aufgegeben; ein Teil der Bevölkerung zog vermutlich in Richtung El Tajín weiter.

    Besonders auffällig sind die Pyramiden mit den vielen kleinen Nischen. Diese Architektur ist typisch für die Totonaken und erinnert stark an die berühmten Bauten von El Tajín. Eine weitere Besonderheit ist der große Ballspielplatz, der ungefähr 90–100 Meter lang ist. Das mesoamerikanische Ballspiel war weit mehr als ein Sport und hatte auch religiöse und gesellschaftliche Bedeutung.

    Das Spannende ist die Lage: Yohualichan liegt nicht in einer trockenen, offenen Landschaft wie viele andere archäologische Stätten, sondern hoch oben in der grünen Sierra Madre.

    Wobei für uns die vielen Truthennen ein weiteres Highlight waren😂...
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  • Cuetzatlan

    25. August in Mexiko ⋅ ☁️ 26 °C

    🌿 Cuetzalan
    Cuetzalan liegt mitten in der Sierra Norte de Puebla, in einer extrem grünen, feuchten Berglandschaft. Der Ort ist seit 2002 ein Pueblo Mágico und bekannt für seine indigene Kultur, traditionelle Märkte, Kaffee, Orchideen, Wasserfälle und Höhlen. Die schöne Innenstadt mit der riesigen Kathedrale ist durchgehend gepflastert, was den Straßen und Gassen einen ganz besonderen Charme verleiht.
    Der Name Cuetzalan wird mit dem Quetzal in Verbindung gebracht – dem farbenprächtigen Vogel, dessen Federn schon in präspanischer Zeit von großer Bedeutung waren.
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  • Cantona

    26. August in Mexiko ⋅ ☁️ 20 °C

    🏺 Cantona – eine Stadt aus schwarzem Vulkangestein und Pyramiden gehören einfach auch zu Mexico.
    Der Weg dahin ist allerdings nicht ganz einfach. Wir können erst mit einem großen Bus und dann weiter mit einem Minibus bis in die Nähe der Stätte fahren, also so bis auf 7 bis 8 km, aber dann gibt es nichts mehr bzw für das ganze Gebiet ein Taxi. Also trampen wir.
    Cantona ist riesig, die meiste Zeit sind wir ganz alleine, klettern die Pyramiden hoch und runter. Setzen uns oben hin und genießen die Aussicht von diesen über 1000 Jahre alten Gebäuden.

    Einige Infos zu Cantona:
    Etwa 100 Kilometer östlich von Puebla liegt Cantona, eine der beeindruckendsten und gleichzeitig weniger bekannten archäologischen Stätten Mexikos. Die präspanische Stadt entstand auf einem rauen Lavafeld – einem sogenannten Malpaís. Ausgerechnet dieses unwegsame Gelände wurde zum Fundament einer riesigen Stadt.
    Ihre Blütezeit erlebte Cantona etwa zwischen 350 v. Chr. und 550 n. Chr. und entwickelte sich später, bis etwa 900 n. Chr., zu einer der wichtigsten Städte des mexikanischen Hochlands. Auf einer Fläche von rund 14 km² gab es Wohnviertel, Plätze, Tempel, Werkstätten und ein erstaunlich dichtes Netz von etwa 4.000 miteinander verbundenen Straßen. In ihrer größten Ausdehnung sollen hier rund 90.000 Menschen gelebt haben.
    Besonders außergewöhnlich sind die 27 bisher entdeckten Ballspielplätze – mehr als in jeder anderen bekannten präspanischen Stadt Mesoamerikas. Das Ballspiel war nicht einfach nur Sport, sondern hatte auch religiöse und gesellschaftliche Bedeutung.
    Cantona verdankte einen Teil seiner Bedeutung seiner Lage an einer wichtigen Handelsroute zwischen dem mexikanischen Hochland und der Golfküste. In der Umgebung wurde Obsidian abgebaut und in zahlreichen Werkstätten verarbeitet. Das scharfkantige Vulkanglas wurde unter anderem zu Werkzeugen und Waffen verarbeitet und über weite Strecken gehandelt.
    Das Faszinierende an Cantona ist aber auch, was man nicht weiß: Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, welches Volk die Stadt errichtete oder wie es sich selbst nannte. Cantona wurde lange vor der Ankunft der Spanier verlassen und geriet anschließend weitgehend in Vergessenheit. Erst seit den archäologischen Forschungen ab den 1990er-Jahren wird die gewaltige Stadt Stück für Stück wieder sichtbar.
    Heute läuft man zwischen schwarzen Vulkansteinen, alten Straßen, Mauern, Pyramiden und Ballspielplätzen durch eine Stadt, von der bisher nur ein kleiner Teil ausgegraben und erforscht wurde.
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  • Chile en Nogada

    26. August in Mexiko ⋅ ☁️ 20 °C

    🌶️ Unser letztes Abendessen in Puebla

    Ein Gericht gehört zu Puebla einfach dazu: Chile en Nogada. 🇲🇽🌶️
    Die gefüllten grünen Chilis werden mit einer cremigen Walnusssauce (Nogada) überzogen und mit Granatapfelkernen und Petersilie garniert – und damit gleich in den Farben der mexikanischen Flagge serviert. 🇲🇽

    Das Ganze gibt es allerdings nur saisonal, wenn die entsprechenden grünen Chilis reif sind. Also ist klar: Unser letzter Abend in Puebla kann unmöglich ohne Chile en Nogada enden! 😋

    Und wenn schon, denn schon – beim Restaurant lassen wir uns diesmal nicht lumpen und gönnen uns ein etwas schickeres Lokal.

    Nur unser Styling passt irgendwie nicht ganz dazu. 🫣 Nach einem Tag zwischen staubigen Pyramiden sehen wir eher nach „Archäologische Ausgrabung erfolgreich überlebt“ aus als nach elegantem Abendessen. 😂 Aber egal – Hauptsache, Chile en Nogada!
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  • Tacos und Bier

    27. August in Mexiko ⋅ ☁️ 19 °C

    Unser Hotel ist direkt am Flughafen, wir können hin laufen😅.
    Am Abend holen wir uns bei einem Tacostand um die Ecke noch Tacos, die günstigsten die wir je in Mexico gegessen haben und im Oxxo 2 Liter Bier😊Weiterlesen

    Ende der Reise
    29. August 2026