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New York 🌃🍎

Carla und Vicki erneut auf Reisen 🚨🤯
Nachdem unsere Zypernreise ja eher still und heimlich über die Bühne gegangen ist, haben wir uns diesmal dazu entschlossen ganz transparent mit unseren Ferienplänen zu hausieren…
Auf geht’s nach New York ✨
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  • Trip start
    March 26, 2026

    Tag 1: Welcome to New York

    March 26 in the United States ⋅ ☁️ 19 °C

    Nachdem wir netterweise von Chrissi zum Flughafen gebracht wurden, hatten Carla und ich eine doch recht entspannten Start in den Tag… Check-In und Sicherheitskontrolle haben statt der angedrohten (wenn auch nur von lieben Freunden) 2 Stunden insgesamt ungefähr 10 Minuten gedauert :) da hatten wir immerhin keinen Stress Gate 6 (von 6) am Terminal A zu finden und konnten entspannt den ersten Flug nach Zürich mit Schokolade und Wasser aus der Schweiz genießen🇨🇭.
    Der Umstieg verlief reibungslos bis Carla, erst noch ganz begeistert von der elektronischen Sicherheitskontrollfunktion ihres Reisepasses, am Gate zu einem zusätzlichen Sicherheitscheck eingesammelt wurde… die olle Drogenbaronin.
    Nachdem ich sie in der Schlange fürs Senatoren-Boarding abgeholt habe (da hatte Carla wohl auch noch auf ein flottes Upgrade gehofft), durften wir dann aber doch ins Flugzeug und direkt erstmal das mediale Angebot auskundschaften.
    Ich musste im Flugzeug leider vor Carla sitzen, da hab ich mich glatt noch ein bisschen schlechter gefühlt den Sitz nach hinten zu stellen (aber nicht so schlecht, dass ich ihn vorne gelassen habe)…
    Carlas Sitznachbarin war sehr müde, meine nicht.
    Das hat den Flug aber ziemlich kurzweilig gemacht und dann kam der Hammer: free wifi 🤯 diese Technik heutzutage…
    Nach 10 langen Stunden Flug, 45 Minuten Sicherheitskontrolle (inklusive Koffer-Katastrophe bei Carla) und insgesamt 1,5 Stunden Abreise vom Flughafen, sind wir um 21:00 Ortszeit endlich in Manhattan. Der Lift Boy (O-Ton einer begeisterten Carla) Richie bringt uns hoch zu Caro und Phillip, wo wir mit einem Wein begrüßt werden und erstmal durchatmen können.
    Schön, da zu sein :) Mal sehen, was wir in den nächsten Tagen alles so erleben, wir freuen uns schon 🤠🎉
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  • Tag 2: Kinder an Leinen und mehr

    March 27 in the United States ⋅ ☁️ 13 °C

    Der zweite Tag beginnt entspannt :)! In unserem kleinen Zimmerchen schlafen wir erstmal aus, dann gibt’s den ersten Kaffee und wir verabschieden Caro und den Rest der family zur Arbeit, Kita, Vorschule.
    Das erste Ziel des Tages: Zabar's für einen Bagel + Kaffee 🥯. Damit ausgerüstet machen wir uns auf den Weg in den Central Park, wo uns zuerst die vielen Eichhörnchen auffallen (👹?). Die wohlverdiente Frühstückspause machen wir nachdem wir die ersten blühenden Kirschbäume gefunden haben.
    Höhepunkt während des Frühstücks: die Kindergartengruppen, die im Park unterwegs sind und von denen alle Kinder an einem Seil (Leine?) befestigt sind, das die Erzieherin hält. Nach der Stärkung geht’s in Richtung der Upper East Side. Auf dem Weg am Jackie O Reservoir entlang kann ich Carla aufklären, wer diese Frau mit verrückt langem Namen ist (danke Rieke 🧎🏻‍♀️) und Carla sammelt Inspiration für weitere Gartenbepflanzung… Wir versuchen bestmöglich die innere Blair Waldorf rauszulassen, aber schneller als gedacht nehmen wir den nächsten Snack ins Auge 😏… Wir entdecken Levain und kaufen 2 der berühmt-berüchtigten Cookies. Weil wir noch total satt sind und die 2 Kekse ungefähr ein halbes Kilo wiegen, nehmen wir sie erstmal mit auf die weitere Reise und Carla nimmt erstmal im nächsten Apple Store ihre nächste Ausgabe in den Blick. Anschließend geht’s wieder in den Central Park und wir probieren die Cookies, während wir den Booten zuschauen und die Sonne genießen, die sich immer mehr zeigt 🌞.
    Wir entscheiden uns bis zur Central Station und Public Library zu laufen und bestaunen auf dem Weg die wenigen schönen und vielen geschmacklosen Gebäude auf der 5th Avenue… auf dem Rückweg zur Upper West Side geht’s über den im Tageslicht überraschend langweiligen Times Square, mit einem Zwischenstopp bei Shake Shack, wo wir uns einen Burger teilen zu Trader Joe's 🤠. Wir kaufen für den Salat beim Abendessen ein und essen zu Hause angekommen mit Caro und Phillip, bevor es zum Abschluss des Tages ins Whitney Museum geht. Aufregend: auf dem Hinweg sehen wir unsere erste Ratte 🤩!
    Die Kunst überzeugt größtenteils leider nicht und haben das Gefühl bei einigen interaktiven Ausstellungsstücken (bei denen man liegen oder sitzen kann) fast einzuschlafen (aber das dann doch wegen des Jetlags)… deswegen skippen wir heute das Bier im Marie's Crisis Café, aber vielleicht schaffen wir es ja, das die Tage nachzuholen 🪩.
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  • Tag 3: Stadt der Tiere

    March 28 in the United States ⋅ ☁️ 6 °C

    An Tag 3 steht der einzige feste Termin an, den wir im Vorhinein geplant haben an. Wir besuchen ein Musical am Broadway und zwar: Hamilton 💵. Da wir bereits im Herbst entschieden haben, wegen Musicalkarten keinen Kredit aufnehmen zu wollen (also zumindest ich 😞✌🏼), war die Nachmittagsvorstellung angesagt und wir hatten die Aufgabe, unseren Tag um die Vorführung herum zu planen.
    Aufgrund der Wettervorhersage (morgens Sonne, ab Mittag Wolken) haben wir uns entschieden mit der Highline zu beginnen, einer Lauf- und Spazierstrecke, die auf einer alten Bahntrasse entstanden ist. Davor Bagel (klar…) und Kaffee (klarer…) togo und dann damit in die Morgensonne beim Start der Highline. Die Bagels kauften wir diesmal bei Popup Bagels, wo es das Gebäck mit verschiedenen Dips zu erstehen gibt. Wir dachten uns hier noch, dass wir uns mit einem zweiten Dip richtig gönnen, bis wir im nächstbesten Coffeeshop den Preis für zwei Lattes hörten (23$). Tja, wenn wirklich nirgendwo Preise stehen, sollte man vielleicht doch erst fragen, bevor man bestellt 🫠…
    Bei der Highline angekommen, ist dieses Drama aber schnell wieder vergessen! Denn prächtig steht direkt zu Beginn hier das Kunstwerk Dinosaur, hinter dem sich tatsächlich ein Nachfahre dieser versteckt und zwar eine übergroße Taube 🩶. Vicki hatte eigentlich schon gar nicht mehr mit ihr gerechnet, weil am 21.03. schon die offizielle Abschiedsfeier für das Kunstwerk stattgefunden hatte, umso mehr konnten wir uns aber beide an ihrem Anblick erfreuen, während wir gemütlich in der Sonne gefrühstückt haben 🌞. Überhaupt spielt das Wetter überragend mit und wir genießen die Sonne beim anschließende Spaziergang über die Highline und beim Weg zurück an den Broadway durch Chelsea.
    Die Vorstellung im Richmond Theater war eine 10/10 und nachdem wir beide gerade für 2,5 Stunden über einen König gelacht haben und die Anfänge der Demokratie in den USA nachempfunden haben, stolpern wir glatt in die 'No Kings' Demo am Times Square… weil wir dann aber doch noch ein bisschen was schaffen und auch vor allem keine verfrühte Abreise riskieren wollten, sind wir dann schnell Richtung SoHo 'abgebogen' und dachten da können wir nett schlendern und ein bisschen die alternativere Seite von New York kennenlernen… tja und da zeigt sich, dass wir eventuell etwas wenig recherchiert haben. SoHo ist nämlich gar nicht alternativ, sondern, um es in Carlas Worten zu sagen, gentrifiziert (oder in Vickis: ein bisschen zu bougie)… da haben wir uns nicht so wohl gefühlt, aber vielleicht waren wir auch nicht mehr so genügsam, weil langsam der Hunger eingesetzt hat…
    Dass es direkt neben SoHo in NoHo einen Los Tacos gibt, kommt doch wie gerufen 🕺🏻!
    Jetzt schon viel milder gestimmt, schlendern wir in Richtung NYU und machen uns anschließend auf den Rückweg. Bevor wir uns in die Bahn setzen, gibt es noch etwas für den süßen Zahn und wir besuchen den von Caro empfohlenen Donut Pub, wo es für jede noch einen Donut gibt.
    Letztes Highlight des Tages: auf dem Weg zur Bahn sehen wir das nächste in NY heimische Nagetier 🥳 unsere erste Ratte!
    Mal sehen, wie viele es noch werden…

    Zwischenstand in Zahlen:

    Ratten: 1
    Bagel: 2,5 p.P
    Schritte: 53.695
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  • Tag 4: Das Bargeld-Dilemma

    March 29 in the United States ⋅ ☀️ 7 °C

    Für ausgerechnet den Sonntag haben wir eine feste Verabredung am Morgen ausgemacht… wir wollen Girls Scout Cookies von Cleo kaufen und fahren deshalb Richtung Bronx :) es stellt sich bei den Girl Scouts angekommen aber ziemlich schnell heraus, dass wir eine zu romantische Vorstellung zu den Cookies und zum Verkauf hatten. Den übernehmen nämlich vor allem die Mama Scouts und die Cookies werden auch nicht mehr selber gebacken, sondern im großen Stil bestellt… wir haben trotzdem zwei Packungen gekauft, was unseren Bargeldbestand auf satte 11$ reduziert… das wird uns später noch zum Verhängnis 🫠.
    Aber davon wussten wir ja noch nichts und machen uns hochmotiviert auf zum Columbia Campus. Da kommen wir nicht rein… Flop, aber wir lassen uns nicht unterkriegen und treten den Weg ins East Village an. Hier frühstücken wir auf Empfehlung von Caro und merken schnell, dass wir hier das finden, was uns in SoHo gefehlt hat. Carla ist direkt im Shopping Fieber und wir spazieren anschließend Richtung Pier 35, wo wir ganz entspannt mit Blick auf die Manhattan und Brooklyn Bridge lesen und die Sonne genießen… bei dieser körperlich anstrengenden Betätigung kriegen wir auch glatt wieder Hunger und machen uns auf den Weg nach China Town, hier lassen wir erstmal alles auf uns wirken und sind ganz begeistert, von den netten Menschen und dass es nicht so voll ist, wie gedacht! Dann merken wir: oh Schreck, hier brauchen wir überall eine Bargeld, um das Essen zu kaufen. Also wird’s erstmal nur ein Snack in einem Restaurant, wo es dumplings und peanut noodles schon ab 3$ gibt :) Glück gehabt, aber das war dann jetzt erstmal das letzte Mal, dass wir so essen gehen können 🫠 (es hatte sich angedeutet, als wir bereits beim Sicherheitscheck versichern konnten, keine zu versteuernden Geldmengen einzufliegen, da nur Vicki Bargeld dabei hatte und davon auch nur 25$… da wurden wir schon freundlichst belächelt ✌🏼)
    Nachdem wir uns ganz beseelt vom Essen Richtung Little Italy aufgemachen, wird uns schnell klar, wo China Town authentisch wirkt, ist es hier eher auf Touristinnen ausgelegt (man stelle sich den Platz am schiefen Turm von Pisa vor).
    Dann doch lieber wieder schnell ins East Village, wo wir noch ein bisschen shoppen… für die Schritte geht es anschließend von ist nach West und wir entschließen uns, den Sonnenuntergang auf der Little Island anzuschauen :). Während wir warten, wird noch ein bisschen gelesen und nachdem die Zahl der Sonnenuntergangsbilder auf unseren Handys ungefähr verdoppelt wurde, haben wir glatt wieder Hunger… der Chelsea Market überzeugt leider nicht, weil wir nur noch Pasta für 35$ essen können (oder lobster für den doppelten Preis 😞✌🏼). Da wird erstmal TikTok zu Rate gezogen und es gibt stattdessen wieder einen stealdeal: Gnocchi a la vodka sauce für 10$ 🤪! Danach ging’s mit dem Express Train nach Hause und ab ins Bettchen 💤.
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  • Tag 5: flop galore

    March 30 in the United States ⋅ ⛅ 14 °C

    Der Montag startet mit der Suche nach dem perfekten breakfast burrito und mit dem Ergebnis, dass wir so weit nicht fahren wollen… tja schade, also geht es zu maman, einer Café-Kette, die Caro uns empfohlen hat. Da gab es dann tatsächlich sehr leckere breakfast burritos, was uns, als wir im Café sitzen, auch nicht mehr wundert, da anscheinend Martha Stewart bei dieser Kette ihre Finger im Spiel hat… so, so 🤠
    Anschließend wollen wir ins Met. Kostenlos, weil Caro und Phillip Member sind, aber wir müssen nochmal nach Hause, weil Carla ihre Karte vergessen hat (flop no. 1). Wir kommen dann aber doch noch an und der Spaziergang bei bestem Wetter durch den Central Park hat die Laune direkt wieder nach oben gebracht (22 Grad+ und strahlende Sonne). Zum Met lässt sich jetzt nicht so viel sagen… es ist sehr groß und es gibt sehr viel Kunst, auch sehr viel sehenswerte. Carla und ich haben uns allerdings schon nach 5 Minuten verloren, weswegen das ganze eine sehr ruhige Geschichte war. Wir hatten beide kein Netz und sind erst sehr spät auf die Idee gekommen, dass es in Museen oft wlan gibt, weswegen es für 2,5/3 Stunden auch eine ruhige Geschichte geblieben ist (flop no. 2). War aber schön. Carlas Highlight: ein amerikanisches 360Grad Gemälde der Garten von Versailles, Vickis Highlight: der Austausch mit Carla (erste 5 Min. im Museum) über (koloniale) Raubkunst (und die griechische + römische Skulpturensammlung).
    Nach diesem ausschweifenden Museumsbesuch brauchten wir natürlich erstmal was zu essen 😂. Klar. Ich habe Carla regelrecht gezwungen jetzt endlich mit mir den banana pudding von magnolia zu kaufen. Das hat sich aber auch gelohnt 🌞 und wurde mit Sonne und Kaffee bei bethestas terrace genossen, wo auch noch ein bisschen über gossip girl gefachsimpelt wurde…
    Danach war eigentlich der Plan mit der St. George Ferry die große Runde zum Financial District zu drehen und dann ins 9/11 Museum zu gehen (spoiler alert: flops). Carla führt uns vom Central Park zum Pier 79, wo unsere Fähre um 16:30 startet… dachten wir. Wir sind um 16:15 da und Carla geht aufs Klo, während Vicki mehr oder minder verzweifelt versucht Tickets zu kaufen, was ohne Bargeld aber nicht geht… die von ihr zu Rate gerufenen Mitarbeiter am Pier weisen sie dabei mehrfach darauf hin, dass ihr Fähre jetzt auch gerade boarde, aber Carla ist ja noch nicht wieder da und es geht ja erst um 16:30 los. Gemeinsam mit einem amerikanischen Passagier, der auch das Bezahlproblem hat, lade ich mir eine App zum Ticketkauf runter und wir gehen vorsichtshalber schon mal in Richtung Steg. Und da fährt die Fähre auch schon… während ich total verwirrt (empört) mit dem Ami kläre, ob Verkehrsmittel hier oft zu früh fahren, kommt Carla zu uns und es stellt sich heraus, dass wir einfach zu spät sind. Nächster flop: 30 Minuten auf die nächste Fähre warten… die lohnt sich aber auf jeden Fall und wir genießen die rasante Rundfahrt durch den Upper Bay. Dabei fällt mir ein, dass ja auch free Tickets hier im Vorhinein gebucht werden müssen… dass es keine Ticketkapazitäten gibt erübrigt sich fast, weil wir erst 30 Minuten vor Besuchsschluss am Museum ankommen (Flop no 4, dafür lohnen sich die 36$ Eintritt wirklich nicht). Wir gucken uns also erstmal nur das Memorial an. Auch sehr sehenswert, aber es bahnt sich Flop Nummer 3 an: wir wollten für Caro und Phillip kochen, müssen noch einkaufen und Carla wird langsam regelrecht hangry. Also ab in den express train Richtung Upper West Side und zu Trader Joes. Da kaufen wir für einen Salat ein und machen uns auf den Weg nach Hause. Nach dem mehr oder weniger erfolgreichen, aber auf jeden Fall schönen Tag schmeckt der Salat auf jeden Fall um so besser 🥰. Morgen geht’s nach Brooklyn, mal sehen was wir da so erleben…
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  • Tag 6: all the fastest foods

    March 31 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    Unser letzter Tag in New York, bevor wir für drei Tage nach DC fahren und Paul besuchen, steht an :). Wir holen uns Bagels und Kaffee togo bei Zabar's und machen uns auf den Weg zur Brooklyn Bridge. Nach unseren Verkehrsflops gestern haben wir heute nämlich alles durchgeplant und der Weg nach Brooklyn wird zu Fuß zurückgelegt :). Nachdem wir es über den East River geschafft haben, geht’s erstmal nach Dumbo und wir genießen unsere Bagel mit bestem Blick über Manhattan! Danach machen wir uns mit Fahrrädern auf den Weg nach Williamsburg und wir konnten die ruhige Atmosphäre von Brooklyn und das gute Wetter (27 Grad + schon mit erstem Sonnenbrand, obwohl eingecremt ) bei einem Kaffee und einer entspannten Shopping-Tour (es gab Gehalt 🤪!) genießen. Carla gibt heute das Tempo vor, weil es wirklich super heiß ist und ich mich beim Gehtempo einfach nicht zurückhalten kann. Damit wir also nicht zerfließen 🥵 übernimmt Carla das Ruder! Nachdem wir Williamsburg ausgiebig erkundet haben, nehmen wir die Fähre nach Roosevelt Island. Den Weg zum Pier übernehme ich dann doch wieder, damit wir die Fähre nicht verpassen, der flotte Marsch wird an Bord aber direkt belohnt, weil wir direkt einen free Donut auf die Hand bekommen (🦅🇺🇸 U-S-A, U-S-A,….). Wir nehmen die Roosevelt Island Tramway an die Upper East Side und steuern danach mit einem Stück Pizza (das war vor dem überraschenden sweet treat das eigentliche Ziel) die East River Esplanade an.
    Die Pizza ist überragend, die Esplanade überraschend ungemütlich, weil direkt am Highway gelegen 🫠. Wir laufen sie trotzdem einmal entlang, um unseren Haaren noch ein paar Windböen zu gönnen (nach der Fähre und der Brooklyn Bridge 🌬️). Haare kämmen macht abends einfach mehr Spaß, wenn man auch richtig was spürt 🥲.
    Danach stand das wortwörtliche Highlight des Tages auf dem Plan. Top of the Rock zum Sonnenuntergang (😙✌🏼). Wir hatten kurz Angst, dass die Stunde (!!) Puffer, die wir eingeplant haben, um nach oben zu kommen nicht gereicht hat, vor allem als ich zu einem extra Sicherheitscheck rausgewunken wurde und dann als wir uns einen Film zur Geschichte des Rockefeller Centers angucken mussten, inklusive fake Schnee, als es um den Weihnachtsbaum ging ('Ach, der steht hier?' - Vicki).
    Der Blick hat das alles aber nochmal wett gemacht, danke nochmal vor allem an meine Gönnerinnen und natürlich an J.D. Rockefeller.
    Nach diesem aufregenden Tag musste was ganz touristisches gegessen werden, um zurück auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Nachdem wir uns versichert haben, dass sie sich von dem Mann, der ICE finanziell unterstützt, distanziert haben, konnten wir bei Chipotle an der Upper West Side einkehren und einen schönen Burrito essen 🌯.
    Jetzt noch schnell packen und dann geht’s ab nach DC (bei 30 Grad 🥲).

    Zwischenstand in Zahlen:

    Ratten: 5 🥳🤪
    Bagel: 3,5 p.P
    Schritte: 140.273
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  • Tag 7: (D)C you soon again NY

    April 1 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    Mit gepackten Koffern (Handgepäck) ging es am Mittwoch Morgen für uns nach Washington :). Wir haben uns bei Zabar’s noch flott einen Bagel to go gekauft und dann ab in den Bus. Im Gepäck: Kleidung für Regen und 15 Grad, für die 30 Grad sind wir leider nicht ausgestattet angereist, aber wir haben gehört, auch in DC ist shoppen gestattet.
    So eine 5-stündige Busfahrt ist dann aber schon anstrengend, auch wenn wir danach so freundlich von Paul bei der Union Station abgeholt werden. Für heute steht noch auf dem Plan: die Washington Wizards spielen gegen die 76ers (🤷🏻‍♀️). Davor gibt es aber erstmal eine neue Sonnenbrille (Carla) und passendere Kleidung für die Hitze (Vicki). Bevor es zum Stadion geht, besteht Carla aber noch auf eine Jagd nach Magnolien bei der national mall. Ein sehr anstrengendes Unterfangen mit nicht erfolgreichem Ausgang, da es immernoch 30 Grad sind, das Gewitter langsam anrollt und am allerschlimmsten: die Magnolien hier alle bereits verblüht sind. Flop. Dann verlieren auch noch die Wizards, aber eine witzige Angelegenheit ist so ein Basketballspiel hier schon, mit viel Essen und Entertainment.
    Nach dem Spiel geht’s nur noch schnell zu Paul und wir schlafen schnell, um viel Kraft für morgen zu sammeln :).
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  • Tag 8: lets go to the (national) mall to

    April 2 in the United States ⋅ ☁️ 14 °C

    Der Tag beginnt und Paul hat uns breakfast burritos versprochen. Danach ist der Plan, die national mall nochmal genauer unter die Lupe zu nehmen, denn wir wollen:
    A. die Kirschblüten sehen und das tidal basin umrunden
    B. Die Memorials begutachten
    C. Das Museum für african american history and culture besuchen
    D. Eventuell noch weitere Museen abklappern.
    Abends soll es dann mit Paul zur happy hour mit seiner deutschen Uni gehen.
    Aus unserem Plan wird nicht so richtig was, aber von vorne:
    Beim 'burrito' Laden gibt es nur tacos… die haben aber auch sehr gut geschmeckt, also kein Problem. Carla und ich wandern, bei der mall angekommen, erstmal etwas planlos los und vertrödeln so einiges an Zeit, die wir später hätten gebrauchen können.
    Nachdem wir uns etwas zu ausgiebig das Capitol und den botanischen Garten angeguckt haben, geht es in Richtung Washington Memorial und einmal ums tidal basin, wo die Kirschen besonders schön blühen sollen. Paul hat uns schon vorgewarnt, dass die Blütezeit schon beinahe am Ende ist, aber wir haben Glück und bekommen noch einiges von den Blüten mit. Als wir aber nach dem ganzen Gestaune und Geschlendere am museum für african american culture and history ankommen ist es schon halb eins. Wir haben uns aber fest vorgenommen, uns in den Museen, die wir besuchen, nicht zu stressen. Als Paul um 15:30 dazukommt, um im Museumsrestaurant mit uns zu essen, sind wir erst zur Hälfte durch. Das wird also nichts mehr mit dem zweiten Museum :(.
    Stattdessen erkunden wir noch den zweiten Teil des Museums und danach geht’s ab zur Happy Hour.
    Dort angekommen fühlen wir uns nicht ganz wohl dabei, uns bei der kleinen Gruppe Studierender selbst einzuladen. Stattdessen suchen wir uns selbst ein kleines Tischchen in der Bar und nehmen hochmotiviert, aber leider nur semi-erfolgreich am Pubquiz des Abends teil. Dafür haben wir sehr viel Spaß, denn Gewinnen ist ja auch nicht alles (typisch wir).
    Als Paul Hunger bekommt, machen wir uns gemeinsam auf den Weg nach Hause und planen, wie wir am nächsten Tag weitermachen 🌞.
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  • Tag 9: Georgetown 🚲

    April 3 in the United States ⋅ ☁️ 12 °C

    Der Tag beginnt und wir sind alle müde 😴… eventuell gab es mitten in der Nacht ein Schnarch-Eklat, was zur Folge hatte, dass wir alle drei eine unzureichende Nachtruhe hatten… aber gut, ist nicht zu ändern und wir schwingen uns unbeirrt auf drei (motorisierte) Drahtesel von capitol bike und sausen nach Georgetown. Hier ist es sehr schön und wir verbringen den Morgen mit brunchen und bummeln und halten unsere Nasen ganz glückselig in die Sonne, immer wenn sie sich zeigt.
    Paul widmet sich nach kurzer Zeit wieder seinem Studium und Carla und ich schnappen uns wieder zwei Fahrräder, um nochmal ein bisschen sightseeing zu betreiben.
    Wir fahren am weißen Haus entlang und laufen ab dem Washington Memorial nochmal die andere Richtung bis zu Ende der mall und bestaunen das Lincoln Memorial. Zwischendurch gibt es noch einen Kaffee im Schatten und abends wollen wir für Paul kochen. Deshalb haben wir uns nach ausreichendem Staunen wieder ein paar Fahrräder geschnappt und sind erst einkaufen gefahren und danach zu Paul… Morgen geht es wieder nach New York und wir genießen die letzten drei Tage big apple 🍎…
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  • Tag 10: welcome (back) to new york

    April 4 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    Mit dem Bus geht es am Samstagmorgen zurück nach New York und wieder an der Upper West Side angekommen, sind Carla und ich uns einig, Washington war schön, aber hier gefällt es uns doch ein bisschen besser… die Wohnung ist ganz ruhig, weil die Gilsas übers lange Wochenende Richtung Hamptons gefahren sind und wir machen uns einen entspannten Nachmittag und gehen ins MoMa.
    Das ist wirklich einfach beeindruckend - und eine Geduldsprobe, weil es sehr voll ist und viele Besucher:innen die Kunstwerke doch lieber durch ihr Handy angucken, als einfach so. Um den besten Fotospot zu ergattern wird dann auch schon mal geschubst und gedrängelt, aber das Motto ist hier, wie überall im Leben: hygge, hygge.
    Nach dem Museumsbesuch, machen wir uns auf dem Weg zum besten Thairestaurant in Upper Manhatten (laut Caro) und gehen ganz blauäugig davon aus, dass wir hier an einem Samstag auch einfach mal so einen Tisch bekommen. Diese Einstellung hatten wir, obwohl wir bei dem Restaurant in das ich unbedingt wollte und wo wir bis Mitte April keinen Tisch mehr reservieren konnten, uns um 19:30 auf die 2,5 stündige Warteliste hätten setzen lassen können.
    Carla bettelt dann beim Thai aber so charmant um ein Plätzchen, dass wir eine halbe Stunde später wiederkommen können und uns einen richtig schönen Abend machen. Mit vollen Bäuchen fallen wir ins Bett und träumen direkt davon weiter zu essen, weil es morgen auf einen foodmarket im brooklyn geht 😋😴…
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  • Tag 11: it’s raining 🐈‍⬛ and 🐕

    April 5 in the United States ⋅ 🌧 13 °C

    Tag 11 und das erste mal richtig schlechtes Wetter. Wir sind richtig nass geworden, aber von vorne:
    Weil von Anfang an angekündigt war, dass das Wetter unbeständig sein könnte hatten Carla und ich natürlich die passende Kleidung mit und waren stets gut informiert bezüglich der Wetterlage, haben die Kleidung also morgens sogar angezogen… so weit, so gut.
    Als wir uns auf den Weg nach Brooklyn machen, zum smorgasburg foodmarket, scheint sogar noch die Sonne. Angekommen in Brooklyn ist es aber ganz schön zugezogen, was uns nicht davon abhält den prospectpark nach Essensständen abzusuchen… wir haben extra lange ausgehalten, weil smorgasburg erst um 11 startet und haben deshalb jetzt richtig Hunger. Als wir die stände entdecken, müssen wir erstmal ein zwei Runden drehen, denn das Angebot ist riesig. Über die nächsten 45 Minuten teilen wir uns: birria grilled cheese, tacos und empanadas, bis sich dann pünktlich zum letzten Bissen die Schleusen öffnen und es anfängt in Strömen zu regnen… Trotz unserer Regenjacken retten wir uns von Geschäft zu Geschäft rund um den prospectpark, zum einen, weil es so ungemütlich draußen ist, zum anderen, weil man in brooklyn so nett stöbern kann 😍!
    Klitschnass machen wir uns anschließend auf dem Weg zum letzten Museum für diesen Urlaub (dachten wir zumindest), dem 9/11 Memorial&Museum. Das Museum ist sehr beeindruckend gestaltet und der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn wir das erstmal sacken lassen müssen. Das schaffen wir aber auf dem Weg zum nowon, dem Restaurant im East Village, zu dem ich ja gestern schon unbedingt wollte… aber Hartnäckigkeit zahlt sich aus und die Kellnerin erkennt mich von gestern wieder und wir bekommen direkt einen Tisch! Wir essen beide das 5 Gänge Menü, für das das Restaurant bekannt ist und sind begeistert 🥰… ein gelungener Abschluss, bevor es morgen nach Hause geht, wobei wir ja erst sehr spät fliegen :). Wir planen noch wie wir Tag 12 nutzen wollen und fangen, zu Hause angekommen, schon mal an zu packen 🥲. Jetzt sind die Ferien fast vorbei, aber wir haben das Gefühl, wir haben schon fast das meiste rausgeholt!
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    Trip end
    April 7, 2026