• Eine Runde durch den Stadtteil Castello

    11. april, Italien ⋅ ☀️ 17 °C

    Unsere weiterer Weg führte uns in den Stadt Castello, durch den wir größtenteils der Nase nach gegangen sind und verschiedene tolle Sachen entdeckt haben. Natürlich wieder ein paar wunderschöne Kirchen, aber auch ein paar besonders schöne Brücken, zum Beispiel die Ponte del Diavolo. Auch haben wir uns hier eine kurze Auszeit gegönnt mit einem Arancini, gefüllt mit Reis, Erbsen und Käse. Nicht der beste, den wir bisher hatten aber trotzdem gut. Ein bisschen mehr Witze hätte sein dürfen. Ein konkretes Ziel hatten wir dann definitiv in diesem Stadtteil, was wir angepeilt haben. Der davor ging’s aber erst mal weiter durch die Gassen. Der Stadtteil Castello ist der größte der sechs Sestieri von Venedig und gleichzeitig einer der ursprünglichsten. Er erstreckt sich östlich vom Markusplatz bis an den Rand der Lagune und wirkt mit zunehmender Entfernung vom Zentrum immer ruhiger und authentischer. Im westlichen Teil, nahe dem Markusplatz, findet man noch viele bekannte Sehenswürdigkeiten. Je weiter man jedoch nach Osten geht, desto mehr verändert sich die Atmosphäre. Touristen werden weniger, stattdessen prägen Wohnhäuser, kleine Plätze und lokales Alltagsleben das Bild. Genau das macht Castello für viele besonders spannend. Kannst du weit in den Osten des Stadtteils sind wir heute noch nicht, morgen machen wir das wiederum schon noch. Historisch war das Viertel stark vom Schiffbau geprägt. Hier befand sich das berühmte Arsenal von Venedig, eine der wichtigsten Werften Europas im Mittelalter. Von hier aus wurde die mächtige Flotte Venedigs gebaut, die den Handel und Einfluss der Republik sicherte.Læs mere