• Nadine und Dominik
  • Nadine und Dominik

Baltikum/Finnland 17.7.-1.8.20

Nachdem unser erster Urlaub 2020 vom Umzug geprägt war haben wir uns sehr auf den Haupturlaub dieses Jahr gefreut. Geplant haben wir eine Tour von Litauen nach Lettland, dann nach Estland und anschließend nach Finnland. Trotz Covid-19. Baca lagi
  • Die Stadtbefestigung von Tallinn

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 18 °C

    An der Stadtbefestigung entlang ging’s für uns dann ins Innere der Stadt. Die Stadtmauer Revals entstand ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der Ausbau der Befestigungsanlagen zog sich über 300 Jahre hin, sie mussten wiederholt der veränderten Waffentechnik angepasst werden. Die Stadtmauer umfasste letztlich eine Länge von 2,35 Kilometer. Sie war 13 bis 16 Meter hoch, zwei bis drei Meter dick und verfügte über 40 Türme. 26 Türme und 1,85 Kilometer Stadtmauer der Stadtbefestigung sind bis heute erhalten. Tallinn kann damit mit einer der besterhaltenen mittelalterlichen Befestigungsanlagen in Europa aufwarten. Die Mauer entlang sind wir Richtung Dominikanerkloster St. Katharina. Dieses ist von ca. 1246 und daher eines der ältesten Gebäude in Tallinn. Heute ist es voller Lagerhäuser und Kaufmannshäuser. Leider findet dort zeitnah eine Aufführung statt, weswegen wir nicht ins Innere des ehemaligen Klosters konnten.Baca lagi

  • Kirche des Heiligen Nikolaus

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 19 °C

    Unser nächstes Ziel war die Kirche des Heiligen Nikolaus des Wundertäters. Auch hier fand noch ein Gottesdienst statt, somit blieb’s bei der Besichtigung von außen. Bei der Kirche handelt es sich um eine russisch-orthodoxe Kirche. Die heutige Kirche entstand von 1825 bis 1827. Als nächstes stand eines der größten Ziele für heute, das Rathaus, auf dem Plan. Daher ging’s weiter durch die Gassen der Altstadt Richtung Rathausplatz.Baca lagi

  • Wieder ein Schwarzhäupterhaus

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 19 °C

    Genau wie in Riga sind wir auch in Tallinn auf ein wunderschönes Schwarzhäupterhaus gestoßen. Das Schwarzhäupterhaus ist das denkmalgeschützte ehemalige Gemeinschaftshaus der Brüderschaft der Schwarzhäupter. Errichtet wurden das Gebäude um 1597. Das Schwarzhäupterhaus in Riga hatte uns zwar besser gefallen, hier ist jedoch vor allem die Eingangspforte sehr beeindruckend.Baca lagi

  • Angekommen am Rathausplatz

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 19 °C

    Schon gestern waren wir nach der Rückgabe des Mietwagens und auf dem Weg zurück zum Hotel über den Rathausplatz gegangen. Heute natürlich wieder als Teil unserer Sightseeingtour durch die Altstadt. Der Rathausplatz ist der Punkt, wo das meiste Leben in der Altstadt stattfindet. Mit sehr vielen Restaurants, Bars und Cafés rund um den Platz gibt es sehr viele Möglichkeiten zu verweilen. Für uns am interessantesten war natürlich das wunderschöne mittelalterliche Rathaus, welches wir anfangs für eine Kirche gehalten haben.Baca lagi

  • Das mittelalterliche Tallinner Rathaus

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 19 °C

    Am Rathausplatz angekommen ging’s für uns direkt über den Platz und zum Rathaus. Das Tallinner Rathaus ist eines der Wahrzeichen der Stadt und bildet das Zentrum der Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. An heutiger Stelle und in seiner jetzigen Form entstand das Rathaus zwischen 1402 und 1404. Es ist das einzige erhaltene Rathaus im gotischen Stil in Nordeuropa. Total cool fanden wir die zwei Wasserspeier in Form von Drachenköpfen an der Hauptfassade. Für vier Euro ist es möglich auf den Turm des Rathauses aufzusteigen. Ich wollte unbedingt, Nadine hat darauf verzichtet. Über sehr steile und unterschiedlich hohe Stufen ging’s dann nach oben.Baca lagi

  • Aussicht vom Rathausturm

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach dem erklimmen der 115 Stufen bin ich in 34 Meter Höhe angekommen und konnte den Ausblick auf die Altstadt, den Domberg und das finnische Meerbecken der Ostsee genießen. Die Aussicht ist auf jeden Fall das Eintrittsgeld in Höhe von 4€ wert, da man von hier aus einen tollen rundum Blick hat. Eigentlich logisch, direkt im Zentrum. Nachdem ich den Blick in alle Richtungen eine Zeit lang genossen hatte, ging’s zurück nach unten, zurück zu Nadine.Baca lagi

  • Die Nikolaikirche

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 19 °C

    Auch bei unserem nächsten Ziel, der Nikolaikirche, handelt es sich um eines der Wahrzeichen der Stadt. Sie liegt am Fuße des Tallinner Dombergs, wo es heute auch noch hinging. Die Kirche wurde zwischen 1230 und 1275 von westfälischen Kaufleuten gegründet, die von der Insel Gotland nach Tallinn gezogen waren. Da Tallinn zur damaligen Zeit noch nicht befestigt war, errichtete man zunächst eine Wehrkirche als Zentrum der Ansiedelung. Erst im 14. Jahrhundert, nach Fertigstellung der Stadtmauer, wurde die Nikolaikirche zu einer gewöhnlichen Gemeindekirche. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Nikolaikirche fast vollständig zerstört. Zwischen 1953 und 1984 wurde die Kirche wieder aufgebaut. Da sich in der Kirche ein Kunstmuseum befindet muss man fürs Betreten Eintritt zahlen. Darauf haben wir heute verzichtet und sind weiter.Baca lagi

  • Nunna torn, Sauna torn & Kuldjala Torn

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 20 °C

    Schon am Anfang unserer Tour hatten wir gesehen, dass manche Leute auf den Stadtmauern gegangen sind. Das wollten wir unbedingt auch und hatten daher eine Möglichkeit hierzu rausgesucht. Am Nonnenturm (Estnisch Nunna Torn) ist es möglich, für 2€ Eintritt pro Person auf die Stadtmauer zu kommen. Ebenfalls kann man hier dann auf den Nonnenturm, den Saunaturm und den Goldener Beinturm, welche Teil des Mauerabschnittes hier sind. Eine sehr nette ältere Dame hat hier den Einlass übernommen und uns alles erklärt. Tatsächlich sind die drei Türme an dieser Stelle alle über 800 Jahre alt und noch im Original Zustand. Erklärt natürlich auch die sehr engen Gänge und steilen Treppen. Vor allem vom Nonnenturm hatten wir einen tollen Blick Richtung Domberg. Nachdem wir eine Zeit lag auf der Mauer spaziert waren, ging’s wieder runter.Baca lagi

  • Oma Asi - Das kleine rote Haus

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 20 °C

    Auf den von Tallinn gekauften Magnet waren wir auf eine Sehenswürdigkeit gestoßen, welche nicht in der Planung stand, da sie nicht so bekannt ist. Dabei handelt es sich um ein 1656 erbautes kleines rotes Haus, welches einen kleinen Design-Souvenirladen beherbergt. Hier werden die Werke von über 60 estnischen Designern verkauft. Vom kleinen roten Haus ging’s weiter in Richtung der großen Kirchen auf dem Domberg.Baca lagi

  • Pause im Dänischen Königsgarten

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 20 °C

    Nachdem wir gut 2 Stunden unterwegs waren haben wir uns dazu entschieden, im dänischen Königsgarten eine Pause einzulegen. Keine allzu lange, aber immerhin eine kleine. Von hier aus konnten wir einen tollen Blick auf die Nikolaikirche und die dahinter liegenden Hochhäuser der Stadt werfen. Hier konnte man zum ersten mal sehr eindrucksvoll sehen, wie nah die mittelalterliche Altstadt und die sehr modernen Teile der Stadt aneinander liegen. Sehr besonders an diesem Park ist, dass dieser Park der Ort ist, an dem die dänische Flagge (Dannebrog) entstanden ist. Aus diesem Grund wird jedes Jahr in diesem Garten am 15. Juni der Tag der dänischen Flagge gefeiert.Baca lagi

  • Wunderschöne Alexander-Newski-Kathedrale

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 21 °C

    Unser nächstes Ziel war die wohl schönste Kirche der Stadt, die Alexander-Newski-Kathedrale. Vom dänischen Königsgarten ging’s weiter auf den Domberg und daher direkt zur Kirche. Schon beim ersten Blick waren wir begeistert. Nach der Runde um die Kathedrale nochmal mehr. Ein wirklich sehr beeindruckendes Bauwerk. Die Newski-Kathedrale wurde zwischen 1894 und 1900 als russisch-orthodoxe Kathedrale erbaut. Während der Unabhängigkeit Estlands sollte die Kathedrale, die als Symbol der Russifizierung gesehen wurde, im Jahre 1924 abgerissen werden. Im Zweiten Weltkrieg schlossen 1941 die deutschen Eroberer die Kathedrale. Ende des 20. Jahrhunderts wurde sie grundlegend restauriert. Die Kathedrale ist reich geschmückt und hat elf in Sankt Petersburg gegossene Glocken, die größte davon wiegt etwa 16 Tonnen und somit mehr als die anderen zehn zusammen. Auf den fünf Zwiebeltürmen sind vergoldete Eisenkreuze zu sehen.Baca lagi

  • In der Alexander-Newski-Kathedrale

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 21 °C

    Natürlich konnten wir es nicht lassen, ins Innere der wunderschönen Kathedrale zu gehen. Im Inneren waren Fotos mit Kameras (Zeichen dafür) verboten. Ob das Handys mit einschließt, bin ich mir nicht sicher. Aus diesem Grund habe ich es gewagt, ein paar wenige Fotos von der wunderschönen Kirche zu machen. Natürlich dezent, um niemanden damit zu stören. Ich bin jedoch sehr froh, dass niemand etwas gesagt hat und es geklappt hat. Mir war’s sehr wichtig, die Erinnerung an diese tolle Kirche festzuhalten.Baca lagi

  • Schloss aufm Domberg & langer Herrmann

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 21 °C

    Gegenüber von der Alexander-Newski-Kathedrale befindet sich das Schloss in dem sich jetzt das Parlament Estlands befindet. Seit der Zeit, als die deutschen Schwertritter es von 1227-1229 als erste Befestigung aus Stein erbauten, hat jede fremde Macht das Schloss als sein Machtzentrum genutzt. Das Schloss wurde im Laufe der Jahrhunderte viele Male umgebaut, die ursprüngliche Form aus dem 13. und 14. Jahrhundert blieb allerdings erhalten. Von der Vorderseite sieht man nur einen rosafarbenen, barocken Palast. Vom Fuße des Hügels auf der gegenüberliegenden Seite ist die Perspektive wieder mittelalterlich. Diese Perspektive werden wir morgen zu sehen bekommen. Von der Vorderseite des Palastes ging’s dann in den seitlich gelegenen Garten. Hier erscheint dann der 46 m hohe Turm, der Lange Hermann. Er ist ein wichtiges nationales Symbol. Die Tradition schreibt vor, dass jenes Land Estland regiert, dessen Flagge auf dem Langen Hermann weht. Jeden Morgen bei Sonnenaufgang wird die estnische Flagge auf dem Turm zu den Klängen der Nationalhymne gehisst. Vom Garten ging’s dann weiter zur nächsten großen Sehenswürdigkeit, dem Dom von Tallinn.Baca lagi

  • Tallinner Dom auf dem Domberg

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 21 °C

    Von der Kathedrale zum Palast zum Dom. Eine sehr ereignisreiche Route auf dem Domberg mit sehr vielen Sehenswürdigkeiten auf engem Raum. Als letztes ging’s somit zum Dom. Auch dieser ist eines der Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt. Ursprünglich war die Kirche eine römisch-katholische Kathedrale. Mit dem Abschluss der Reformation in Estland 1561 wurde sie zur lutherischen Domkirche. Die erste Kirche an der heutigen Stelle wurde wahrscheinlich 1219 errichtet. 1229 wurde die Kirche durch einen Steinbau ersetzt. 1240 wurde der einschiffige Bau fertiggestellt. Seit diesem Jahr trägt sie den Namen Domkirche. Anfang des 14. Jahrhunderts begannen umfangreiche Umbauarbeiten, die die Kirche erweiterten. Bei dem großen Feuer auf dem Domberg am 6. Juni 1684 wurde die Kirche sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Mehrere Bögen sowie der Altarraum stürzten ein. Kurz nach dem Feuer wurde die Kirche weitgehend originalgetreu wiederhergestellt. Tatsächlich kommt man derzeit kostenlos in den Dom rein. Um jedoch ein Bild das Mittelschiff entlang Richtung Altar zu machen, muss ein Eintritt in Höhe von 2€ pro Person bezahlt werden. Das haben wir uns dann jedoch gespart und sind weiter zu unserem letzten Ziel in der Altstadt.Baca lagi

  • Kohtuotsa Aussichtsplattform

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 21 °C

    Der letzte Punkt unserer Tour durch die Altstadt war dann auch einer der schönsten. Von der Kohtuotsa Aussichtsplattform hat man einen wunderschönen (kostenlosen) Ausblick auf die Altstadt, Hochhäuser, die finnische Meerbucht und einige der Kirchtürme der Stadt. Sehr toll untermalt wurde unser Besuch durch eine Straßenmusiker, welcher mit seiner Gitarre ‘‘Nothing else matters‘‘ von Metallica sehr gut gespielt hat. Hier haben wir längerer Zeit verweilt, bis wir dann wieder aufgebrochen sind. In der Altstadt war zwar nichts mehr geplant, einen Plan für heute hatten wir jedoch noch. Da es uns hier so gut gefallen hat, kommen wir womöglich morgen nochmal!Baca lagi

  • Mit dem E-Roller an den Strand

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 21 °C

    Schon den ganzen Tag hatten wir uns auf die Abrundung unserer Tour gefreut, da wir richtig Lust auf das E-Roller fahren hatten. In Prag hatte es uns wenig Spaß gemacht wegen der vielen Kopfsteinpflaster. Da es hier in Tallinn jedoch viele Fahrradwege gibt haben wir uns gefreut und das zu recht. Es hat richtig Spaß gemacht mit zum Teil 25 km/h die Fahrradwege entlang zu fahren. Für insgesamt ca. 4€ pro Person (zum Ziel und zur Hälfte zurück) war die Fahrt auch wirklich günstig. Der Grund für unseren Ausflug war einerseits das Roller fahren, andererseits wollten wir zum Strand und zum Denkmal Russalka, welches wir aus dem Auto auf dem Weg zum Fernsehturm entdeckt hatten. Nach gut 15 Minuten (statt 27 zu Fuß) waren wir am Ziel und haben unsere Roller abgestellt. Am Strand angekommen haben wir uns dann erst mal hingesetzt und den Ausblick genossen.Baca lagi

  • Das Russalka-Denkmal

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach unserer Pause und vor dem Rückweg sind wir dann noch zu unserem letzten Sightseeing Ziel für heute, dem Russalka Denkmal. Dieses wurde 1902 geschaffen. Es erinnert an den Untergang des russischen Marineschiffs Rusalka im Jahr 1893 in der finnischen Meerbucht. Das Schiff galt damals angeblich als unsinkbar. Die Ursache für den Untergang des Schiffes im Herbststurm ist bis heute ungeklärt. Mit dem Schiff gingen 177 Seeleute unter. Das Wrack der Rusalka wurde erst im Juli 2003 bei Erkundungen des Meeresbodens mittels Sonar für die Erdgasleitung Nord Stream in 94 Meter Tiefe auf dem Grund der Ostsee entdeckt. Das Denkmal stellt einen auf einem Granitsockel stehenden Engel dar, der in seiner ausgestreckten rechten Hand ein vergoldetes orthodoxes Kreuz hält. Er zeigt auf den vermuteten Ort des Schiffsuntergangs. Vom Denkmal ging’s für uns zurück zum Hotel. Leider war es auf den Rückweg nicht ganz einfach einen passenden E-Roller zu finden. Entweder es war die falsche Firma (wollten nicht noch eine App runterladen) oder der Akku war fast leer/leer. Auf mehr als halben Weg hatten wir dann doch nochmal zwei Roller gefunden und konnten daher nochmal das flitzen genießen. Im Hotel angekommen sind wir dann nochmal für gut eine halbe Stunde in den Pool, bevor wir uns dann fürs Abendessen fertig gemacht haben.Baca lagi

  • Abendessen im Vegan Restaurant V

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 21 °C

    Für Abendessen sind wir zum Vegan Restaurant V. Dieses war, wie wir später erfahren haben, das erste Vegane Restaurant in Tallinn. Die Speisekarte ist überschaubar, wir haben trotzdem schnell unsere Wahl getroffen. Für Nadine gab’s veganes Fish & Chips und für mich Tacos. Als kostenlosen Zusatz haben wir selbstgemachtes estnisches Brot bekommen. Leicht süß, sehr lecker! Geschmacklich waren wir beide sehr zuriefen. Die Portion hätte jedoch gerne mehr sein können. Vor allem bei Nadine war ein kleines Stück Fisch schon etwas wenig. Alles in allem waren wir trotzdem sehr zufrieden, da der Preis mit 25€ inklusive Trinkgeld gepasst hat und das Essen sehr gut geschmeckt hat. Vom Essen ging’s dann wieder zurück zum Hotel.Baca lagi

  • Das Ende eines sehr schönen Tages

    26 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach einem sehr schönen Tag in der wunderschönen Altstadt von Tallinn konnten wir den Abend mit einem sehr schönen Sonnenuntergang im Zimmer ausklingen lassen. Mit 14,85 Kilometern ( 23.202 Schritte) waren wir heute ordentlich unterwegs, konnten dabei sehr vieles entdecken. Morgen steht schon unser letzter voller Tag in Tallinn an, wo wir noch ein paar weitere Punkte dieser wunderschönen Stadt erkunden werden. Wir freuen uns! Jetzt erst mal Kraft auftanken. Gute Nacht, Tallinn!Baca lagi

  • Lost Place in Tallinn - Linnahall

    27 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach wieder mal einem sehr ausgiebigen Frühstück ging’s für uns los auf unsere heutige Tour. Zum Einstieg sind wir zu Fuß zum Hafen gegangen, da wir uns hier mal einen Überblick verschaffen wollten. Da morgen für uns die Abreise ansteht und wir mit der Fähre von Tallinn nach Helsinki fahren, wollten wir gerne bereits jetzt wissen, wo wir hin müssen, nicht dass wir morgen unter Zeitdruck nicht den richtigen Hafen finden. Vom Hafen wollten wir dann weiter zu unserem nächsten Ziel und sind dabei auf diesen Lost Place gestoßen. Auf den Beschreibungen der Karte findet man auch Informationen zum Platz, als er genutzt wurde beziehungsweise schöner hergerichtet war. Jetzt ist das gesamte Bauwerk verlassen und verfällt zunehmend. Gut zu erkennen daran, dass keine Lampe mehr ganz ist, sehr viel voller Graffiti ist und auch der Boden an sehr vielen Stellen aufgeplatzt ist und dort Unkraut wächst. Sehr imposant zu sehen, wie schnell so ein Bauwerk verkommen kann und wie die Natur sich die Fläche zurückholt. Auch sehr imposant, dass dies sehr nah am großen Hafen von Tallinn ist und somit auch sehr nah an der Altstadt. Über Treppen kommt man auf die Plattform mit einem großen Platz. Über weitere Treppen kommt man dann auf eine höher gelegene Plattform, wo man einen tollen Blick auf das finnische Meerbecken hat. Bei der von außen wie eine Plattform wirkende Bauwerk handelt es sich um die Tallinner Stadthalle (auf Estnisch Tallinna Linnahall). Diese ist eine Multifunktionshalle. Sie war bis zur Einweihung der Saku Suurhall im November 2001 die größte Mehrzweckhalle Estlands. Die Stadthalle wurde zu den Olympischen Sommerspielen 1980 fertiggestellt. Die Spiele fanden in Moskau, die Segelwettbewerbe in Tallinn statt. Über den Erhalt des gigantischen Architekturdenkmals bzw. dessen Umbau zu einem Konferenzzentrum wird heute in Estland lebhaft gestritten. Trotz dem Zustand ist die Linnahall (auf Estnisch) sowohl bei Einheimischen als auch Touristen ein beliebter Treffpunkt.Baca lagi

  • Blick vom Tallinner Wasserflugzeughafen

    27 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 21 °C

    Mit einem E-Roller (gemeinsam) ging’s dann von der ehemaligen Stadthalle zum Tallinner Wasserflugzeughafen. Eigentlich wollten wir zur daneben liegenden Seefestung Patarei. Als wir den Hafen gesehen haben wollten wir jedoch zuerst die dort angelegten Schiffe ansehen und auf die Ostsee blicken. Vor allem sehr imposant ist hier das Schiff Suur Tõll. Dieser ist ein 1914 gebauter Eisbrecher, der heute ein Museumsschiff ist. Ins Innere des Museums sind wir jedoch nicht. Wir haben lediglich eine Runde am Hafen gedreht und sind dann weiter.Baca lagi

  • Die Seefestung Patarei

    27 Julai 2020, Estonia ⋅ ☀️ 22 °C

    Fast magisch angezogen hat uns dann unser eigentliches Ziel, die Seefestung Patarei. Wir sind die Festung entlanggelaufen auf der Suche nach dem Eingang. Leider haben wir dann rausgefunden, dass die Besichtigung Montag und Dienstag nicht möglich ist. Sehr schade, da es sicherlich interessant gewesen wäre. Die Seefestung Patarei, welche zum europäischen Architekturerbe gehört ist eine Verteidigungsanlage, die im reinen Stil erhalten ist. Heute handelt es sich dabei um ein Denkmal für die Opfer des Kommunismus und Nationalsozialismus und ein mächtiges Symbol des Widerstandskampfes der Märtyrer der Estnischen Republik. Die Bauarbeiten an der Seefestung Patarei begannen bereits im Jahre 1828. Nach der Fertigstellung wurde sie als Artillerie Festung in Betrieb genommen. Im Bauwerk, das vier Hektar umfasst, waren eine Kaserne und ein Gefängnis. Heute befindet sich im Inneren ein Museum. Die Ausstellung „Kommunismus und Gefängnis“ zeigt die Ideologie und die Verbrechen des Kommunismus sowie die Geschichte des Gebäudes. Hätte uns schon interessiert, kann man aber nicht ändern. Mit dem E-Roller ging’s dann weiter Richtung Altstadt.Baca lagi