• Nadine und Dominik
  • Nadine und Dominik

Italien Tour 09.04. - 25.04.26

Dieses Jahr stand unser erster richtiger Urlaub, wie vor meinem Studium, erst im April auf dem Plan, passend zu meinem Geburtstag. Eine Italien Rundreise durch einige Großstädte, auf die wir uns sehr gefreut haben! En savoir plus
  • Die Altstadt von Bergamo

    24 avril, Italie ⋅ ☀️ 20 °C

    Durch die Altstadt von Bergamo haben wir dann eine große Runde gedreht. Dabei ging es raus aus dem Dom, durch die Gassen und einmal die Stadt aufwärts zum Ende der Stadt und dann die Stadt abwärts zum anderen Ende der Stadt. So konnten wir die gesamte Altstadt erkunden. Dabei haben wir uns zum Start auch eine ganz typische Spezialität aus Bergamo gegönnt. Scarpinocc mit Crema Bergamasca. Scarpinòcc sind gefüllte Nudeln, ähnlich wie Ravioli, aber kleiner und schmaler und oft leicht gedreht oder gefaltet. Der Name bedeutet „kleine Schuhe“ (wegen der Form). Die Füllung ist klassisch vegetarisch und besteht meist aus Käse (z. B. Grana Padano), Semmelbrösel, Ei und Gewürzen. Die „Crema Bergamasca“ ist eine cremige Sauce, meist auf Basis von Butter, Sahne und Käse. Gestärkt ging’s dann weiter durch die Stadt. Die Città Alta ist die historische Oberstadt von Bergamo und der eigentliche Kern der Stadt. Sie liegt auf einem Hügel und ist vollständig von mächtigen venezianischen Stadtmauern umgeben, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Innerhalb dieser Mauern wirkt die Stadt wie ein geschlossenes mittelalterliches Ensemble. Enge, gepflasterte Gassen, kleine Plätze und historische Paläste und Kirchen. Die Città Alta ist weitgehend autofrei und lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Besonders beliebt ist die Auffahrt mit der Standseilbahn (Funicolare), die die Oberstadt mit der modernen Unterstadt verbindet. Diese Fahrt hatten wir für später auch noch geplant.En savoir plus

  • Die Kirchen von Città Alta

    24 avril, Italie ⋅ ☀️ 20 °C

    Ebenfalls Teil der Altstadt, die wir erkundet haben, sind mehrere Kirchen abseits vom Dom und der gigantischen Basilika. Drei davon konnten wir sogar im Inneren besichtigen. Die Chiesa di Sant’Agata nel Carmine liegt in der Città Alta und ist Teil eines ehemaligen Klosterkomplexes der Karmeliten. Die Kirche entstand ursprünglich im Mittelalter, wurde aber später stark verändert und zeigt heute vor allem barocke Elemente. Von außen wirkt sie eher schlicht, während der Innenraum durch Altäre, Dekorationen und eine warme Atmosphäre geprägt ist. Die Chiesa di San Pancrazio ist eine kleinere und weniger bekannte Kirche in Bergamo. Sie hat mittelalterliche Ursprünge und wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut. Im Vergleich zu größeren Kirchen der Stadt wirkt sie schlichter. Gerade diese Zurückhaltung macht sie zu einem ruhigeren Ort abseits der Hauptsehenswürdigkeiten. Toll für eine kurze Auszeit beim sightseeing. Die Basilica di Sant’Alessandro in Colonna ist dem Stadtpatron Alexander von Bergamo gewidmet. Ihr Name („in Colonna“) bezieht sich auf eine Säule, die laut Tradition den Ort des Martyriums des Heiligen markiert. Die heutige Kirche stammt größtenteils aus der Barockzeit und wirkt im Inneren entsprechend reich gestaltet, während die Fassade eher klar und geordnet ist. Alexander von Bergamo war der Stadtpatron von Bergamo und lebte vermutlich im 3. Jahrhundert zur Zeit der römischen Christenverfolgungen. Nach der Überlieferung war er ein römischer Soldat, der zum Christentum übertrat. In einer Zeit, in der Christen verfolgt wurden, galt das als Verrat am Staat. Er wurde deshalb verhaftet und mehrfach zum Tod verurteilt. Der Legende nach gelang ihm zunächst die Flucht, doch er wurde wieder gefasst. Alexander wurde schließlich hingerichtet, vermutlich durch Enthauptung. Sein Tod gilt als Martyrium, also als Sterben für den Glauben. Er wurde dadurch zum wichtigsten Heiligen der Stadt. Zahlreiche Kirchen sind ihm gewidmet und die Basilica di Sant’Alessandro in Colonna soll eben an der Stelle stehen, an der er getötet wurde.En savoir plus

  • Mura Veneziane & Porta San Giacomo

    24 avril, Italie ⋅ ☀️ 21 °C

    Ein großes Highlight der Altstadt ist sicherlich die Stadtmauer, die rund um die Stadt existiert und sehr gut erhalten ist. Später stand dann auch noch eine große Spazierrunde rund um die Stadt, entlang der Stadtmauer auf dem Plan. Jetzt ging sie doch nur zum Aussichtspunkt mit Panoramablick auf die Unterstadt und dann durch das Stadttor Porta San Giacomo. Die Mura Veneziane sind die mächtigen Stadtmauern rund um die Città Alta in Bergamo und gehören zu den beeindruckendsten Befestigungsanlagen Europas. Sie wurden im 16. Jahrhundert (ab 1561) von der Republik Venedig errichtet, um die Stadt als strategischen Außenposten zu sichern. Bergamo lag damals an der Grenze zu rivalisierenden Mächten, weshalb eine starke Verteidigung notwendig war. Interessanterweise wurden die Mauern nie in einer Schlacht angegriffen, weshalb sie bis heute außergewöhnlich gut erhalten sind. Heute dienen sie nicht mehr der Verteidigung, sondern als Spazierweg mit Panorama Aussichtspunkt über die Stadt und die Ebene und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Mauer hat eine Länge von ca. 6 km und eine Höhe von bis zu 50 Meter. Teil davon sind zudem mehrere Bastionen, Tore und Verteidigungsanlagen. Zu den bekanntesten Stadttoren gehört die Porta San Giacomo, ein besonders repräsentativer Zugang zur Altstadt. Das Stadttor Porta San Giacomo wurde im 16. Jahrhundert unter venezianischer Herrschaft erbaut und unterscheidet sich deutlich von den anderen Toren der Stadt. Es wurde gebaut aus hellem, weißem Marmor, was eher ungewöhnlich ist für eine Festung. Es wirkt eher repräsentativ als militärisch. Dadurch hat das Tor fast den Charakter eines Triumphbogens. Zur Porta führt eine Brücke, die den Zugang besonders eindrucksvoll macht. Beim Betreten eröffnet sich ein schöner Blick auf die Unterstadt und die Umgebung.En savoir plus

  • Bergab in die Città Bassa

    24 avril, Italie ⋅ ☀️ 21 °C

    Nachdem wir den Ausblick auf die Stadt einige Zeit lang genossen hatten, hieß es abwärts in die Unterstadt gehen. Passend zu Città Alta als Altstadt heißt diese Città Bassa. Durch das Stadttor ging’s somit auf einem Fußweg abwärts in die Stadt. Während wir anfangs noch zwischen alten Mauern der Stadt gegangen sind, sind wir dann plötzlich in einer belebten Gasse angekommen, die uns dann zu einem wunderschönen Platz geführt hat. Hier haben wir dann einen Abstecher in eine sehr schöne Kirche gemacht, bevor wir uns ein sehr leckeres Focaccia mit Rosmarinkartoffeln geteilt haben. Die Città Bassa ist der moderne Teil von Bergamo und liegt unterhalb der historischen Città Alta. Im Gegensatz zur mittelalterlichen Oberstadt wirkt die Città Bassa deutlich moderner, weitläufiger und urbaner. Hier spielt sich der Großteil des täglichen Lebens ab. Dieser Stadtteil besteht aus breiten Straßen und Boulevards, moderne Gebäuden gemischt mit historischen Elementen und vielen Geschäften, Restaurants und Hotels. Ein zentraler Bereich ist der Sentierone, eine große Promenade, die als Treffpunkt und Einkaufszone dient.En savoir plus

  • Eine Runde am Centro Piacentiniano

    24 avril, Italie ⋅ ☀️ 21 °C

    Das Herzstück der Unterstadt ist das Centro Piacentiniano, wo wir auch bei der Ankunft bereits durchgefahren sind. Prägend für den Platz ist natürlich vor allem der hohe Turm. Angekommen am Platz haben wir eine Runde um diesen gedreht und uns diesen etwas näher angesehen. Die wichtigsten Teile hier sind das Porta Nuova und der Torre dei caduti. Das Centro Piacentiniano ist das moderne Stadtzentrum der Città Bassa in Bergamo und wurde im frühen 20. Jahrhundert gezielt geplant und gestaltet. Es ist nach dem Architekten Marcello Piacentini benannt, der für die städtebauliche Entwicklung verantwortlich war. Ziel war es, ein repräsentatives, modernes Zentrum zu schaffen, als Gegenstück zur mittelalterlichen Città Alta. Wichtigste Teil sind Sentierone, eine zentrale Promenade und Treffpunkt und der Piazza Vittorio Veneto. Der Torre dei Caduti steht auf der Piazza Vittorio Veneto im Zentrum der Città Bassa und ist ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Der Turm wurde in den 1920er Jahren errichtet und ist etwa 45 Meter hoch. Die Porta Nuova ist ein monumentales Stadttor im unteren Teil von Bergamo und bildet einen wichtigen Zugang zur Stadt. Sie wurde im 19. Jahrhundert im neoklassizistischen Stil errichtet und besteht aus zwei symmetrischen Gebäuden mit Säulen und Bögen. Die Porta liegt an einer großen Achse, die direkt auf die Città Alta und ihre Mauern ausgerichtet ist.En savoir plus

  • Chiesa dei Santi Bartolomeo e Stefano

    24 avril, Italie ⋅ ☀️ 22 °C

    Weg vom Platz ging’s dann einmal durch eine sehr schöne Baumallee zu einer Kirche, die uns am Ende der Allee ins Auge gestoßen war. Es handelt sich dabei um die Chiesa dei Santi Bartolomeo e Stefano. Die Chiesa dei Santi Bartolomeo e Stefano ist eine der bedeutendsten Kirchen der Città Bassa in Bergamo und liegt unweit des Sentierone. Die Kirche stammt ursprünglich aus dem Mittelalter, wurde jedoch im Laufe der Zeit stark umgebaut und zeigt heute vor allem barocke Gestaltung im Inneren. Von außen wirkt sie eher schlicht, während der Innenraum reich dekoriert ist. Das bedeutendste Kunstwerk der Kirche ist das sogenannte Martinengo-Altarbild von Lorenzo Lotto aus dem frühen 16. Jahrhundert. Es gehört zu den wichtigsten Werken der Renaissance in Bergamo und zeigt eindrucksvoll die expressive und farbintensive Malweise des Künstlers. Die Kirche war über lange Zeit mit religiösen Orden verbunden und spielte eine wichtige Rolle im geistlichen Leben der Unterstadt. Durch ihre zentrale Lage ist sie bis heute ein gut besuchter Ort, sowohl für Gläubige als auch für kunstinteressierte Besucher.En savoir plus

  • Café & Kirchen in der Città Bassa

    24 avril, Italie ⋅ ☀️ 23 °C

    Raus aus der Kirche ging’s zurück zur Hauptstraße und diese entlang bis zum Bahnhof. Von hier aus haben wir kurz den Blick zur Altstadt auf dem Hügel genossen, bevor es dann zurück in die Gassen der Stadt ging, wo wir uns erst die Palazzo della Provincia von außen angesehen haben, anschließend ging’s gegenüber in ein Café, wo wir uns ein Stück Plunder geteilt haben, dazu gab’s wieder einen sehr leckeren Cappuccino. Gestärkt ging’s dann noch in zwei wunderschöne Kirchen, die Teil der Unterstadt sind. Zuerst in die Kirche des Heiligen Geistes, dann etwas bergauf in die Sant'Alessandro della Croce. Beide haben uns unglaublich gut gefallen. Die Chiesa di Santo Spirito liegt in der Città Bassa und gehört zu den kunsthistorisch interessantesten Kirchen der Stadt. Sie entstand im 15. Jahrhundert und wurde später erweitert. Von außen wirkt sie eher schlicht, doch im Inneren finden sich zahlreiche bedeutende Kunstwerke. Besonders wichtig sind mehrere Werke von Lorenzo Lotto, die die Kirche zu einem wichtigen Ort für Renaissancekunst machen. Die Sant’Alessandro della Croce ist eine große und eindrucksvolle Kirche im unteren Teil von Bergamo. Der Bau begann im 17. Jahrhundert und zeigt vor allem barocke Architektur. Im Gegensatz zur eher zurückhaltenden Santo Spirito ist diese Kirche deutlich prunkvoller gestaltet mit reich dekorierten Decken, zahlreiche Altäre und einer starken Raumwirkung. Auch hier finden sich Werke von Lorenzo Lotto sowie anderen Künstlern.En savoir plus

  • Standseilbahn zurück in die Altstadt

    24 avril, Italie ⋅ ☀️ 23 °C

    Die beiden Kirchen waren unser letztes Ziel in der Unterstadt und somit hatten wir nur noch den Plan, wieder zurück zur Altstadt zu kommen. Dafür haben wir uns die Standseilbahn rausgesucht, zu deren Talstation wir dann gegangen sind. Für 1,70 € pro Person ging’s dann nach etwas Wartezeit aufwärts in die Stadt. Die Standseilbahn in Bergamo, auf Italienisch Funicolare, ist eines der bekanntesten Verkehrsmittel der Stadt und verbindet die Città Bassa mit der Città Alta. Eröffnet wurde sie bereits 1887. Bei ihrer wenige Minuten langen Fahrt legt sie eine Strecke von ca. 240 Meter und einen Höhenunterschied von etwa 85 Meter zurück. Sie fährt regelmäßig (ca. Alle 10 Minuten) und ist die einfachste Möglichkeit, in die Altstadt zu gelangen.En savoir plus

  • Italienisches Abendessen zum Abschluss

    24 avril, Italie ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach etwas Auszeit im Hotel sind wir dann zum nahe gelegenen Restaurant, wo wir eine Reservierung für 18:00 Uhr hatten. Tatsächlich sind wir schon etwas früher hin, haben trotzdem ohne Probleme unseren Tisch bekommen. Bei perfektem Wetter haben wir uns dann draußen sitzend. Unser Abendessen gegönnt. Nadine hat sich traditionelle Polenta gegönnt, die vor allem hier in der Region zum Grundnahrungsmittel gehört. Ich hab mir eine Pizza mit Gemüse gegönnt. Dazu gab’s Weißbrot und Olivenöl mit Salz und Pfeffer. War super! Als Dessert gab’s dann noch Sbrisolona, ein traditionelles Dessert aus der Lombardei. Der Sbrisolona (genauer Torta Sbrisolona) ist ursprünglich aus Mantua, aber auch in Regionen wie Bergamo sehr verbreitet. Der Name kommt vom italienischen „sbriciolare“ (= zerbröseln) und genau so ist der Kuchen. Trocken, krümelig und fest, nicht weich wie ein klassischer Kuchen. Typische Zutaten dafür sind Maismehl und Weizenmehl, Zucker, Butter und Mandeln. Dadurch bekommt er seinen leicht nussigen Geschmack und die bröselige Struktur. Serviert wurde der Kuchen bei uns mit Vanillesoße, eine perfekte Ergänzung zum eher trockenen Kuchen. Sehr lecker!En savoir plus

  • Abendliche Runde rund um die Città Alta

    24 avril, Italie ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach dem guten Abendessen ging’s dann noch los auf einen Verdauungsspaziergang. Anfangs wollten wir zu einem Abschnitt der Stadtmauer gehen, um einen kurzen Ausblick auf die umliegende Region zu haben. Nachdem uns der Ausblick und die untergehende Sonne so gut gefallen hat, sind wir einfach mal losgegangen und final einmal komplett rum um die Stadt, entlang der Stadtmauer gegangen. Für uns war das als Abschluss für die Zeit in Bergamo ein absolutes Highlight. Die Unterkunft in der Altstadt, direkt im Zentrum, hatten wir uns auch aus dem Grund gewählt. So konnten wir die Stadt am Abend noch mal genießen, wenn die Touristen von unten häufig schon wieder die gangen sind. Ein kleines Highlight am Ende unserer Runde waren Ziegen, bei denen vor allem eine sehr ungewöhnlich war, da sie auf einen Baum geklettert ist und dann drauf stehen geblieben ist. Nach unserer Runde ging’s dann zurück ins Hotel, wo wir zusammengepackt haben und den Abend in Ruhe ausklingen lassen haben. Der eine Tag im Bergamo hat sicherlich gereicht, auch wenn man es natürlich auch länger aushalten würde! Und hat’s auf jeden Fall sehr gut gefallen!En savoir plus

  • Grazie infinite, Italia!

    25 avril, Italie ⋅ ☀️ 11 °C

    In der Früh hieß es dann frühzeitig aufstehen und ab zum frühstücken. Während wir ursprünglich spätestens um 9:00 Uhr losfahren wollten, hat unser innerer Wecker uns schon früher aufgeweckt und somit waren wir schon um 8:00 Uhr ausgecheckt und beim Auto. Beim losfahren war unsere Strecke mit circa 5 Stunden 40 angekündigt, das konnten wir mit 5 Stunden 30 sogar leicht schlagen. Eine überragende Zeit, wenn man bedenkt, dass wir bei schönstem Wetter an einem Samstag gefahren sind. Verkehrstechnisch war es extrem angenehm. Mit Ausnahme eines kurzen Abschnitts beim Wechsel auf die Autobahn nach Norden beim Gardasee hatten wir keinen Stau und permanent flüssigen Verkehr. Vor allem beim Brenner sogar sehr wenig Verkehr. Extrem angenehm! Bevor es dann direkt nach Hause ging, sind wir noch zum einkaufen gefahren und in die Waschanlage, nachdem unser Auto nach circa 2200 km in zwei Wochen extrem schmutzig war. Die Windschutzscheibe war das eine, das Auto selbst das andere. Die Wäsche war auf jeden Fall notwendig, da haben wir uns sogar die Premium Wäsche gegönnt! Final heißt es zum Abschluss unseres Urlaubs wieder Fazit ziehen für eine wunderschöne Reise. Insgesamt durften wir unseren Urlaub sieben Städte besuchen, zumindest, wenn man die kleineren Städte an Reisetage auslässt und waren in vier Ländern, wenn man Deutschland und Österreich als Länder der Durchreise mitzählt. Venedig, Bologna, San Marino, Genua, Turin, Mailand und Bergamo. Alle Städte haben uns unglaublich gut gefallen und haben jeweils was anderes zu bieten gehabt. Venedig mit seinen Kanälen ist sicherlich einzigartig, und mit nichts auf der Welt zu vergleichen. Sicherlich war vor allem dadurch, dass wir am Wochenende hier waren viel los, durch den Anfang der Saison aber zum Glück noch erträglich. Bologna hat uns beim ersten Besuch schon gefallen, dieses Mal auch wieder. Die unendlich langen Arkadengänge und das belebte Zentrum. Einfach wunderschön! San Marino durften wir bei dichtem Nebel kennen lernen, hat uns auch so schon sehr gut gefallen, auch wenn uns der Weitblick ein bisschen gefehlt hat. Wir kommen auf jeden Fall wieder! Genua und Turin waren dann absolut überraschende Highlights. Bei beiden hatten wir durchaus mit einem schönen Ziel gerechnet, dass uns beide am Ende so gut gefallen, hatten wir nicht auf dem Schirm. Genua mit seinen extrem vielen engen Gassen, der großen Altstadt und der Lage am Meer. Turin, das so unglaublich grün ist und ein riesiges Zentrum hat, dass gleichzeitig nicht überlaufen ist. Zusätzlich die Lage am Po. Für uns die schönste Stadt auf dieser Reise. Überraschend aber gerechtfertigt! Dann noch Mailand, die Stadt, die für Italien durchaus ungewöhnlich ist, mit breiteren Straßen, mehr moderne und trotzdem dem traditionellen italienischen Gefühl. Durchaus aber sehr gut besucht war, durch die Design Messe natürlich verstärkt. Final noch Bergamo, eine Stadt, die nach den vielen Großstädten sehr klein wirkt, vor allem in der Altstadt, und damit einen perfekten Abschluss bildet. Enge Gassen, alte Gebäude und ein wunderschöner Spazierweg entlang der Stadtmauer mit perfektem Weitblick. Alles in allem kann man sagen, der Urlaub war wunderschön und bezogen auf die Planung definitiv eine gute Entscheidung! Natürlich hatten wir insgesamt einen straffen Zeitplan mit 2200 km in gut zwei Wochen, dazu sieben Hauptziele. Auch zu Fuß waren wir richtig ordentlich unterwegs! 380.444 Schritte, bzw. 272,4 Kilometer! Starke Leistung für gut zwei Wochen! Trotzdem haben wir uns nie gehetzt gefühlt oder das Gefühl gehabt, dass unser Urlaub überladen oder stressig war. Das einzige, was tatsächlich etwas negativ war, waren die überraschend hohen Kosten. Der gestiegene Spritpreis hat die Fahrtdistanz natürlich nicht günstiger gemacht, die hohen Mautkosten für Österreich und Italien waren hier auch nicht förderlich und final ist vor allem das parken extrem teuer gewesen. Abseits vom Kostenfaktor gab es jedoch nichts, was uns nicht gefallen hat oder uns negativ in Erinnerung bleibt. Alles in allem kann man sagen, dass wir einen traumhaften Urlaub bei perfektem Frühlingswetter in einem wunderschönen Land hatten, dass wir sicherlich gerne wieder bereisen werden. Ganz sicher sogar! Grazie Italia!En savoir plus

    Fin du voyage
    25 avril 2026