• A Journey by Wuschels
Nykyinen
  • A Journey by Wuschels

Europa 2025-2026

Ein Jahr. Ein Kastenwagen. Drei Seelen auf vier Rädern.
Wir – zwei Abenteurer und unsere haarige Co-Pilotin Nara – sind mit Selah unterwegs durch Europa. Kein Plan, nur Kaffee, Chaos und ganz viel Freiheit.
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  • Advent, Advent es Kerzli brennt

    1. joulukuuta 2025, Romania ⋅ ☁️ 6 °C

    Zwar haben wir keinen Adventskranz, dafür wurden wir mit leckeren, kniffligen und gemütlichen Adventskalendern beschenkt.
    Vor lauter geniessen und knobeln zog sich unser Frühstück länger als geplant und so ging es erst gegen Mittag zum einkaufen und waschen. Tja, da war es dann leider bereits wieder dunkel als wir alles erledigt haben.
    Morgen suchen wir dann mal einen Weg, der uns direkt ans Meer führt und keinen waghalsigen Sprung in die Tiefe erfordert.
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  • Nur ein Sprung vom Meer entfernt

    30. marraskuuta 2025, Romania ⋅ 🌬 9 °C

    Eigentlich wollten wir erst einfach noch eine Nacht am gleichen Ort bleiben. Allerdings ist unser Wassertank praktisch leer und auf unseren Kaffee am Morgen wollen wir nur ungern verzichten. Also Wasserstelle und neues Nachtplätzchen gesucht, alles zusammengepackt und gehofft dass wir ohne Probleme dahin kommen (laut Google Maps, soll es mehrere überschwemmte Strassenteile bis zu unserem Ziel geben).
    Hat dann auch alles ohne Probleme geklappt. Allerdings stellte sich auf dem Spaziergang schnell heraus, dass wir schon nahe am Meer sind, dass es aber zum Wasser etwas sehr steil hinunter geht.
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  • Nach dem Gewitter

    30. marraskuuta 2025, Romania ⋅ 🌧 8 °C

    In der Nacht hat es um uns herum ordentlich gestürmt. Der Regen donnerte nur so auf Selah herunter und Alex musste kurz alles kontrollieren, um sicherzugehen, dass das Wasser nicht plötzlich bei uns drinnen ist (aber alles gut). Nara gefiel der Donner auch nicht sonderlich, sodass wir unser Bett wieder mit ihr teilen durften (ist eng und unbequem, dafür haben wir so eine extra Wärmflasche).
    Am Morgen hat der Regen zwar praktisch ganz nachgelassen, aber noch immer weht ein ordentlicher Wind. Nicht einmal Nara hatte Lust da gross herumzulaufen.
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  • Endlich am Meer

    29. marraskuuta 2025, Romania ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach etwas mehr als einem Monat haben auch wir es noch bis ans Meer geschafft. Natürlich wurden gleich fleissig Muscheln gesammelt, während Nara neue Freundschaften schloss.
    Leider war auch das heutige Wetter grau und regnerisch, weshalb es uns bald zurück ans Trockene zog. Aber jetzt sind wir ja Nahe und können immer wieder kleine Abstecher machen. Mal schauen wie lange wir noch Platz für all die Muscheln haben.Lue lisää

  • Zwischen Fischern und Schafherde

    28. marraskuuta 2025, Romania ⋅ ☁️ 11 °C

    Das nächste Plätzchen, dass wir anfahren passt uns, auch wenn auf der einen Seite die Fischer sind und auf der anderen Seite immer wieder ein Schäfer mit seiner Herde vorbeizieht. Aber das kennen wir schon. (Nara eigentlich auch, aber herummaulen kann sie deswegen immer noch wie ein Weltmeister. Wir sehen es als perfektes Übungsfeld.)Lue lisää

  • Burgruine im Nebel

    28. marraskuuta 2025, Romania ⋅ ☁️ 10 °C

    Ein möglicher Schlafplatz liegt in der Nähe einer Burgruine. Das Plätzchen sagt uns nicht zu (besser gesagt die Schotterpiste mit den grossen Schlaglöchern), der Ruine wollen wir aber trotzdem einen Besuch abstatten.
    Wie alle Streuner bisher, halten auch diese hier Abstand sobald Nara auftaucht bzw wir ihnen signalisieren dass wir sie nicht näher wollen. Da ist der Hund des Ruinenwächters schon aggressiver drauf. Doch dieser ist schnell zur Stelle und fängt seinen Hund ein, sodass wir die Ruine in Ruhe aber leider ohne die tolle Aussicht, besichtigen können. Nara geniesst das herumklettern und wir bestaunen die Gemäuer.
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  • Die Streuner erobern unsere Herzen

    28. marraskuuta 2025, Romania ⋅ ☁️ 9 °C

    Nachdem es gestern erstaunlich warm geworden ist, überrascht uns der heutige Nebel und kalte Wind.
    Anina ist trotzdem neugierig und möchte das Dorf etwas genauer anschauen. Alles wirkt aber irgendwie trostlos und auch heruntergekommen. Vermutlich wirkt im Frühling und Sommer alles einladender und bunter. So ist sie schon bald wieder in der Nähe von Selah wo sie ein paar Streuner begrüssen. Vorallem die Katze will sich die Streicheleinheiten nicht entgehen lassen und kommt schnell angelaufen, kurz drauf folgt der schwarze Racker der auch ein paar haben möchte. Der weisse Schlingel ist zwar neugierig aber so ganz traut er der Sache nicht und hält Abstand. Die Leckereien die es dann aber für alle gibt, lässt sich keiner der drei entgehen.
    Alex und Nara genossen währenddessen das warme Bett.
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  • Slalom durch die Schaf- und Ziegenherden

    27. marraskuuta 2025, Romania ⋅ ☁️ 15 °C

    Querfeldein aber immer mit grossem Abstand zu den vielen Herden. Was gar nicht so einfach ist, da es doch immer wieder Hügel hat hinter der eine Herde verborgen sein kann, diese doch ziemlich zahlreich sind und auch ständig in Bewegung sind.
    Sogar einen grossen Aussichtsturm haben wir gefunden (welcher stabil und gepflegt genug aussah um ihn zu besteigen. Der Aussicht nach zu Urteilen, ist hier im Sommer ordentlich etwas los. Doch aktuell sind kaum Menschen da.
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  • Steppenartige Weiten

    26. marraskuuta 2025, Romania ⋅ ⛅ 4 °C

    Da alles flach ist, erscheint das Hundegebell sehr nahe, doch gesehen haben wir keine. Bis auf die beiden die mit der Kuhherde unterwegs waren.
    Eine kleine Runde über Hügel, zwischen Dornbüschen und Disteln. Auch diverse Knochen konnten wir finden (haben aber alle schön brav liegengelassen, auch Nara).
    Weiter ging es durch Dörfer, entlang Kilometerlanger Felder, über die Donau und wieder in die Steppe.
    Kaum standen wir, waren wir plötzlich mitten in der Schafherde, gemütlich grasend zogen sie an uns vorbei. Unser Spaziergang musste halt noch warten.
    Wieder querfeldein (Wege gibt es kaum und die Hirten ziehen ja auch einfach so wie es ihnen passt umher).
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  • Die Weiten des Landes

    25. marraskuuta 2025, Romania ⋅ ☁️ 3 °C

    Die Morgenstimmung auf dem Hügel war wunderschön. Auch wenn das Gebell aus den umliegenden Dörfern durchgehend (auch nachts) gewöhnungsbedürftig ist.
    Auch die Hirten sind hier unterwegs, sodass wir bereits am Morgen Besuch von Schaf, Ziege und Hund haben.
    Die spätere Wanderung war zwar kurz aber doch mit vielen Eindrücken gespickt. Wunderschöne Aussicht, freundliche Einheimische die nicht ganz verstanden was wir da so im Nirgendwo machen, Rehe, Höhlen und viele Dornensträucher.
    Wandern scheint hier in Rumänien weniger verbreitet zu sein als in Ungarn. Vergeblich haben wir bisher nach gekennzeichneten Wegen gesucht, sodass es nun halt gilt zu improvisieren.
    Das milde Wetter verlockte Anina und Nara, noch etwas die Aussicht zu bestaunen, bis sich ihnen ein kleiner Streuner näherte. Dieser wurde zwar nicht bellend vertrieben, aber an Aussicht geniessen war dann nicht mehr zu denken.
    Nach einer Stärkung und einer kleinen Lesepause, ging es weiter. Wasser füllen, Wasser entleeren, Selah mal wieder putzen und dann zum Nachtquartier.
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  • Bukarest

    24. marraskuuta 2025, Romania ⋅ ☀️ 2 °C

    Ob das weisse Fahrzeug erst in der Nacht irgendwo hineingefahren ist oder bereits vorher da stand, warum die beiden Männer mit dem Kastenwagen erst bis zu unsrem Plätzchen abgeschleppt wurden da dann übernachteten und am nächsten Tag vom gleichen Fahrzeug weiter abgeschleppt wurden und ob die Welpen zum Streichelzoo gehören oder nicht wird ein Rätsel bleiben.
    Dafür haben wir es nach ca 50 minütiger Fahrt bis direkt neben die Kathedrale in Bukarest (nicht Budapest wie Anina ständig sagt) geschafft, zwar mit mehreren beinahe Nervenzusammenbrüchen aber ansonsten heil.
    Zu Fuss erkundeten wir die vielen riesigen alten Gebäude der Stadt. Von Strassenhunden war hier keine Spur, was uns doch überraschte.
    Das Mittagessen war leider etwas enttäuschend (Anina fand das hätte sie selber besser und frischer hinbekommen), dafür war eine der schönsten Buchhandlungen dann gleich um die Ecke. Allerdings musste Anina da wieder gut auf Alex aufpassen, dass er nicht gleich alle Bücher mitnimmt.
    Auch die Ausfahrt aus Bukarest kostete wieder viele Nerven. Dafür scheinen wir mit unserem Nachtplätzchen einen Volltreffer gelandet zu haben (da es aber schon dunkel ist, folgen ein paar Bilder der Aussicht erst morgen).
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  • Hoffentlich hält die Brücke...

    23. marraskuuta 2025, Romania ⋅ ☁️ 6 °C

    Das kleine Kloster, neben dem wir unser Plätzchen eingerichtet haben, wurde am Morgen dann doch sehr rege besucht. Wo wir vorher noch ganz alleine standen, waren wir plötzlich von Fahrzeugen umringt. Da hier kein wirklicher Weg zum Spazieren vorhanden war, machten wir uns bald auf den Weg.
    Heute stand wiedermal eine kleine Wanderung auf dem Programm (unsere erste in Rumänien). Der Start war dann gleich etwas heftig. Unser Weg führte über eine Brücke, welche ihre besten Tage definitiv bereits hinter sich hatte. Da wollten auch Anina und Nara schnell hinüber und waren froh wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Danach galt es den riesigen Wasserpfützen auf dem Weg auszuweichen und den vielen Müll am Wegrand möglichst zu ignorieren. Auch die Begegnungen mit den Strassenhunden verliefen (zwar mit viel Gebell) aber ansonsten relativ ruhig.
    Nun heisst es wieder einkuscheln, Frantic spielen, Essen und Lesen.
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  • In der Schafherde

    22. marraskuuta 2025, Romania ⋅ ☁️ 5 °C

    Bereits beim loslaufen mit Nara am Morgen dachte sich Anina, dass da Hunde in der Nähe waren. Und schon bald konnte sie sie auf der Strasse entdecken. Der Eine ganz ruhig, der andere bellend. Auf Strassenhunde haben wir uns ja eingestellt, aber unsere bisherigen Beobachtungen zeigten eher dass diese ruhig unterwegs sind und eigentlich nicht herumbellen. Schlussfolgerung, der bewacht irgendwas, aber was? Gestern waren noch keine Hunde in der Nähe und gebellt hat in der Nacht eigentlich auch nichts. Also im Bogen wieder zurück zu Selah (auch Nara wollte schnell wieder rein).
    Als Alex dann draussen alles startklar machte, klärte sich die Sache und auch der dunkel angezogene Mann passte plötzlich ins Bild, als wir die Schafherde entdeckten. Auf den riesigen Flächen hier in Rumänien haben wir schon duzende Schafherden mit Hirte und Herdenschutzhunden gesehen. Das erklärt natürlich auch das Gebell des Hundes. Wobei diese dann doch sehr neugierig waren, was denn Alex da genau macht.
    Nach dem Frühstück suchten wir für Nara etwas entfernt einen ruhigeren Platz zum spazieren um anschliessend wieder ein ganzes Stück Richtung Meer zu fahren.
    Ein Stück des Weges führte wieder der Donau entlang, diese scheint mittlerweile doppelt so Breit als zu dem Zeitpunkt an der wir das erste Mal an ihrem Ufer entlang fuhren.
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  • Plötzlich Zeitverschiebung

    21. marraskuuta 2025, Romania ⋅ ☁️ 9 °C

    Der erste Blick auf die Uhr am Morgen nachdem Wecker-Nara Anina aus dem Bett geholt hat, zeigte schon sehr spät. Hmm, ist der Wecker kaputt? Schnell (bzw erst heute Morgen) fällt uns auf, dass wir hier in Rumänien ja zur Schweiz eine Zeitverschiebung haben. Unsere Pläne ändern sich dadurch aber nicht. Wir leben aktuell sowieso mehr nach dem Tageslicht als nach der Uhr.
    Während dem Frühstück gab es für Nara die erste Trainingseinheit, als vor unserem Fenstereine Kutsche mit mehreren Hunden im Gefolge vorbeikamen und dann gleich in der Nähe stehenblieben.
    Die überfahrenen und einfach an den Strassenrand geworfenen Hunde hat uns schon ziemlich mitgenommen (an überfahrene Wildtiere haben wir uns ja mittlerweile etwas gewöhnt, aber Hunde ist für uns schon nochmals etwas anderes).
    Dafür genossen wir die Ruhe und Aussicht bei unserem nächsten Plätzchen.
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  • Raus aus Serbien, rein in den Schlamm

    20. marraskuuta 2025, Serbia ⋅ ☁️ 6 °C

    Irgendwie wurden wir mit Serbien nicht so richtig warm und als der Wetterbericht für die nächsten Tage auch Schnee vorhersagte, beschlossen wir uns Richtung Schwarzes Meer aufzumachen.
    Mit Hund wieder in die EU einzureisen bedeutet aber ein paar Vorschriften mehr. Ein paar Recherchen später stand der Plan fest, wir würden über eine bestimme Zollstelle (nur über gewisse darf man mit Hund wieder einreisen) zurück nach Ungarn fahren.
    Gesagt getan. Als wir an der Ungarischen Grenze dann länger warten mussten, da sie die Fahrzeuge vor uns scheinbar gründlich durchsuchten, machten wir uns bereits auf eine längere Geschichte gefasst. Doch als wir an der Reihe waren, wollten sie lediglich unsere Pässe (für Nara interessierte sich niemand) und einen kurzen Blick ins Fahrzeug werfen und schon konnten wir weiter. Da waren wir dann doch etwas perplex.
    Nach einem Zwischenstopp um unsere Gasflaschen wieder zu füllen (in Serbien ist dies verboten auch wenn uns gesagt wurde, dass wir schon jemand finden würden der dies machen würde) ging es zum Übernachtungsplätzchen. Durch den Regen der letzten Tage war die Zufahrt allerdings sehr schlammig. Einer spontanen Aktion folgend befanden wir uns dann an unserem geplanten Plätzchen (Anina zwar mit ziemlichem Herzklopfen) aber ansonsten wohlauf. Aber auch hier ist für die nächsten Tage Regen vorhergesagt (deshalb wollen wir ja schnell weiter), wodurch alles noch schlammiger werden wird. Also doch den Hang wieder hoch bzw. hoffen dass wir hochkommen ohne dass wir einen Bauern mit seinem Traktor um Hilfe bitten müssen. Fünf Versuche später stand Selah wieder auf einer betonierten Strasse, wo Anina sich erst mal eine Stärkung gönnen musste.
    Eine Schlammspur hinterlassend fuhren wir weiter. Über die nächste Grenze nach Rumänien. Wo wir uns zum Abendessen die Resten vom Essen gestern gönnten und den leckeren Cheesecake genossen.
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  • Pappsatt

    19. marraskuuta 2025, Serbia ⋅ ☁️ 5 °C

    Mit Wanderschuhen an den Füssen (die anderen Schuhe sind noch immer Nass) ging es heute in die nahegelegene Stadt. Vorbei an diversen kleinen Läden, über den Markt an dem wir die riesigen Blumenkohle bestaunten und die warme Herbstsonne auf einer Parkbank genossen.
    Hier begegneten uns auch zum ersten Mal Strassenhunde, wobei diese mehrheitlich irgendwo an der Sonne lagen.
    Für das Mittagessen zog es uns mal wieder in ein Restaurant. Wobei unsere Augen bei der Bestellung grösser waren als der Bauch. Bereits nach der Vorspeise waren wir eigentlich satt. Der Salat (Alex hat ausversehen für beide einen bestellt) war Anina viel zu scharf. Wir konnten uns die Resten aber einpacken lassen und gönnten uns auch gleich noch an einen Cheesecake (bevor wir den aber geniessen müssen wir noch etwas verdauen).
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  • Erstes Mal Campingplatz

    18. marraskuuta 2025, Unkari ⋅ ☁️ 5 °C

    Unser schlussendliches Nachtquartier war dann zwar nicht so schön wie das geplante, dafür besser vom Wind geschützt und gleich in der Nähe des Waschsalons. Denn wir verwarfen die Idee schnell, all unsere Nassen und teilweise sehr schlammigen Kleider irgendwie im Bus trocken zu bekommen, und beschlossen gleich alles zu waschen und dann zu trocknen.
    Als dann alles wieder sauber und trocken war (bis auf die Schuhe, die brauchen wohl noch ein paar Tage), wurden noch schnell die Vorräte aufgefüllt und mit Nara eine kleine Runde gedreht. Danach ging es raus aus Ungarn und weiter nach Serbien. Das erste Mal mussten wir unsere Pässe zeigen (welche wir natürlich völlig vergessen hatten bereits vorher bereitzulegen).
    Die ersten Nächte in Serbien verbringen wir auf einem Campingplatz (dem Ersten auf unserer Reise). Obwohl dieser eigentlich bereits geschlossen hat, dürfen wir hier ein paar Tage bleiben. Grund für diesen Entscheid ist nicht die heisse Dusche (auch wenn Anina diese sehr genossen hat), sondern die etwas unklaren Anforderung, dass man sich nach der Einreise in Serbien anmelden muss. Durch unseren Aufenthalt auf dem Campingplatz übernehmen die Besitzer diese Anmeldung, sonst müssten wir das selbst auf einem Polizeiposten machen (war uns dann etwas zu vage und unklar).
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  • Nass bis auf die Unterhosen

    17. marraskuuta 2025, Unkari ⋅ ☁️ 14 °C

    Rucksack gepackt, Schuhe gebunden, Selah abgeschlossen und los kann die nächste Wanderung gehen.
    Zum Start empfing uns ein starker Wind, welcher schnell der warmen Sonne weichen musste.
    Der Weg führte uns an Weingärten vorbei, durch Wald und über grosse Felder. Auch ein Dörfchen durchquerten wir. Wobei wir wieder von ganz vielen Hunden aller Art hinter ihren Zäunen begrüsst wurden, dafür konnten wir weder einen Supermarkt, eine Bäckerei noch sonst einen Laden ausmachen. Tja, das bedeutet nur ein leichter Wandersnack anstelle eines Wanderzmittags.
    Dass dieser sogar ganz ausfallen würde, wussten wir da noch nicht. Zwar sahen wir die dunklen Wolken am Horizont, dachten aber nicht, dass diese bis zu uns (oder zumindest nicht in den nächsten Stunden) kommen würde. Falsch gedacht, gerade als wir ein gemütliches Plätzchen für unsere Pause gefunden haben und alles ausgepackt hatten, waren die Wolken plötzlich praktisch über uns. Den Donner konnten wir bereits hören und der Wind wehte uns beine weg. Also schnell wieder alles zusammengepackt und weiterwandern, aber mit vollgas. Schneller als der Regen waren wir aber nicht, am Ende waren wir tropfnass. Die Wege wurden zu Schlammbächen und Nara fand die Idee sich unter einem Busch einzukuscheln viel besser als weiterzulaufen. Tapfer kämpften wir uns zurück zu Selah, wo wir endlich in trockene Kleider schlüpfen konnten.
    Unser Nachtplätzchen, so schön es dann auch war, war uns aber wegen des noch immer starken Windes einfach zu ungemütlich. So packten wir unsere sieben Sachen wieder ein und fuhren nochmals weiter.
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  • Rund um den Fischersee

    16. marraskuuta 2025, Unkari ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach einer ruhigen Nacht an der Donau, ging es nochmals etwas landinwärts zu einem Fischersee, wo wir ein wunderschönes Plätzchen auf einer Landzunge fanden. Dafür haben wir hier mehr Nachbarn als in den bisherigen Wochen zusammen.
    Die Runde um den See genossen wir bei angenehmen Temperaturen (für Alex sogar nur im T-Shirt). Während Nara es genoss ohne Maulkorb (kein Mensch oder Hund weit und breit) über die Wiese zu rennen.
    Ein paar Telefonate mit unseren Liebsten zuhause, durften nach den ersten Wochen natürlich auch nicht fehlen.
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  • Ohne Nebel, dafür mehr Leute

    15. marraskuuta 2025, Unkari ⋅ ☀️ 8 °C

    Im Verlauf des Morgens hat sich der Nebel endlich gelichtet. Damit wurde es auch gleich ein paar Grad wärmer, sodass wir uns gleich motivierter an die heutige Wanderung machten. Nicht nur wir genossen das wärmere Wetter, im Gegensatz zu den letzten Tagen in der gefühlt alle durchfahrenen oder besuchten Orte wie ausgestorben schienen, war der Wald und die Wanderwege richtig belebt.
    Neben Wanderern, Bikern und Joggern konnten wir ein paar Rehe (oder waren es vielleicht doch Hirsche) erspäen.
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  • Einkaufen, auffüllen und entleeren

    14. marraskuuta 2025, Unkari ⋅ ☁️ 12 °C

    Bei unserem gestrigen Besuch bei den Wasserbüffeln, gab es leider keinen Salami mehr zu kaufen. Uns wurde aber mitgeteilt, dass am nächsten Tag ab 9 Uhr scheinbar wieder vorhanden sei. Dies wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und machten heute nochmals einen Schlenker dahin.
    Danach stand das Entleeren und Füllen unserer diversen Tanks an.
    Natürlich darf wiedermal eine kleine Wanderung nicht fehlen. Wobei wir von der angeblich tollen Aussicht nicht sonderlich viel sehen.
    Im Anschluss wurde ein Abschleppseil (muss in Serbien im Wagen mitgeführt werden) und neue Essensvorräte gekauft. Wobei wir im riesigen Einkaufszentrum etwas reizüberflutet und überfordert waren. Zum Glück hatten wir unsere Einkausliste. Die Weihnachtsdeko, die es hier zu kaufen gibt, scheint die in der Schweiz Aninas Meinung nach sogar noch zu toppen. Ich meine, ein Rentier dass um den Baum düst und ständig Geräusche macht?!
    Danach ging es über teils sehr holprige Strassen (man würde denken wir gewöhnen uns langsam dran, aber manchmal ist es doch etwas gar extrem) und teilweise stockdichten Nebel zu unserem Nachtplätzchen. Hier wagen wir uns an unser erstes Gericht mit unserem Omnia-Backofen.
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  • Vom Wasserbüffeltraum ins Thermalbad

    13. marraskuuta 2025, Unkari ⋅ ☁️ 6 °C

    Auf einer Touristenkarten beim Spazieren entdeckte Anina ein Wasserbüfelreservoir. Obwohl die ansonsten wohl sehr touristische Gegend aktuell wie ausgestorben erscheint, hat dieses auch über die Wintermonate geöffnet.
    Warm eingepackt machten wir uns auf Entdeckungstour. Natürlich waren wir von den Jungtieren besonders hin und weg. Die belldenen Hirtenhunde fand Nara nur mässig toll, beruhigte sich dann aber schnell.
    Dank der vielen Informationstafeln (sogar auf Englisch und Deutsch, sodass wir doch noch etwas verstanden) lernten wir so einiges über die Tiere. Unter anderem, dass es in Ungarn im Jahre 1991 nur noch 99 lebenden Tiere gab.
    Da es noch immer kühl und neblig ist, gönnten wir uns im Anschluss einen Besuch im Thermalbad. Für Anina war die Temperatur gerade oke, die abschliessende Dusche dann aber doch sehr kalt.
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  • Nara die Akrobatin

    12. marraskuuta 2025, Unkari ⋅ ☁️ 3 °C

    Der nahende Winter wird auch hier spürbar. Seid die Sonne sich hinter Wolken und Nebel versteckt wird es merklich kühler.
    Weshalb wir die Wärme im Waschsalon geniessen, während unsere Kleider wieder sauber werden. Danach erkunden wir mit Nara den Stadtpark, welcher sogar einen kleinen öffentlichen Agility-Parcour aufweist (wurde natürlich gleich ausprobiert).
    Trotz der Kälte liessen wir es uns nicht nehmen das Städtchen noch etwas mehr zu erkunden. Doch schon bald zog es uns zurück an die Wärme. Wo wir einen Wein aus der Regionen kosteten.
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