• A Journey by Wuschels
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Europa 2025-2027

Ein Jahr (oder doch mehr?). Ein Kastenwagen. Drei Seelen auf vier Rädern.
Wir – zwei Abenteurer und unsere haarige Co-Pilotin Nara – sind mit Selah unterwegs durch Europa. Kein Plan, nur Kaffee, Chaos und ganz viel Freiheit.
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  • Böbi der Baum

    18 marzo, Ungheria ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute dürfen wir bereits wieder bestes Sonnenwetter geniessen. So ist auch klar, wohin es uns zieht. Genau, auf eine weitere Wanderung. Schnell ist auch eine gefunden, jetzt muss nur noch Nara aus ihrem Morgennickerchen geweckt werden.
    Eine Selahstunde später, stehen wir auf dem Wanderparkplatz und los gehts.
    Eine Tafel warnt uns am Anfang davor, dass einige Stellen des Weges schwieriger seien. Was uns da wohl erwartet? Spoiler: das war ein Katzenschlecken im Gegensatz zu diversen anderen Passagen die wir auf unserer Reise auf Wanderungen bereits bewältigen mussten.
    Der Weg war super gepflegt, lediglich zwischendurch auf der einen Seite etwas steil abfallend oder ein paar Bäume die über dem Weg lagen (die aber ohne weiteres mit einem grossen Schritt überquert werden konnten). Wir lernten Böbi den 55-jährigen Baum kennen, trafen rücksichtsvolle Wanderer mit Hund (leider keine Selbstverständlichkeit), meisterten die bellenden Hunde hinter den Zäunen, düsten (zumindest Nara) über die Wiese, stärkten uns mit dem leckeren Proviant, genossen das Vogelgezwitscher und hüpften mehrmals über den Bach.
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  • Alien im Wald

    17 marzo, Ungheria ⋅ ☁️ 11 °C

    Wir fahren etwas weiter und stehen nun direkt am Rande eines kleinen Waldes, wo Nara und Anina bereits ein paar Erkundungstouren gemacht habe und einige komische Kreaturen im Wald entdeckt haben. Aber auch tolle Begegnungen mit anderen Hundehaltern hatten, die richtig Rücksichtsvoll waren wie sonst kaum.
    Der Rest des Tages bleibt das Wetter wechselhaft und so geniessen wir einen gemütlichen Tag im Innern von Selah mit lesen, spielen, schreiben, kochen und schlafen.
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  • Auf dem Froschweg

    17 marzo, Ungheria ⋅ ☁️ 9 °C

    Der Morgen begrüsst uns mit grauen Wolken am Himmel. Dennoch wollen wir uns auf eine Wanderung wagen.
    Der erste Startpunkt erscheint uns nicht ganz passend (bzw. sind wir uns unsicher ob der Freizeitpark geöffnet ist und wir eventuell eingeschlossen werden könnten falls nicht), so parkieren wir kurz um und planen eine etwas andere Runde. Was hier in Ungarn aber gar nicht schwer ist, da zahlreiche Wanderwege durch die Gegend führen.
    Bereits beim Loslaufen wird klar, dass das Wetter nicht so angenehm ist wie die letzten Tage. Als der Himmel über uns immer dunkler wird, beschliessen wir umzudrehen und es nicht darauf ankommen zu lassen (tatsächlich beginnt es wenig später, als wir bereits wieder mit Selah unterwegs sind, zu regnen).
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  • Wasser, waschen und einkaufen

    16 marzo, Ungheria ⋅ ☀️ 7 °C

    Montag, der Tag der Besorgungen (zumindest für diese Woche).
    Unser Wasser neigt sich bereits wieder dem Ende zu (mit dem Mineralwasser aus der Flasche haben wir nur die Hälfte gefüllt), doch dieses Mal haben wir Glück und gleich bei unserem Nachtplatz gibt es einen Brunnen. Zwar ohne Anschluss für unseren Schlauch, aber das Füllen mit Kochtopf haben wir ja schon geübt.
    Danach geht es zum Waschen, mit kurzem Gassistopp davor. Mittlerweile sind wir darin relativ geübt und es dauert gefühlt nur noch halb so lang.
    Nachdem all unsere Wäsche wieder sauber ist, geht es weiter zum Einkaufen.
    Nun sind alle Besorgungen getätigt und wir stehen auf einem Parkplatz eines Picknickplatzes. Eine Runde mit Nara darf natürlich nicht fehlen.
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  • Beobachtunsposten

    15 marzo, Ungheria ⋅ ☀️ 15 °C

    Durch die Limonade gestärkt wird schnell der getrocknete Schweiss abgewaschen und sich ein kühles Bier gegönnt. Danach wird der Beobachtunsposten in Selah bezogen und gemütlich das Geschehen draussen beobachtet. Da erscheinen plötzlich zwei Reiterinnen, einer putzt sein Auto auf dem Parkplatz, andere lassen ihre Drohne steigen und wieder andere brauchen gefühlte Ewigkeiten bis sie ihre Fahrräder auf dem Veloträger montiert haben.
    Zwischendurch gibt es Pasta-à-Resten und ein paar Spiele.
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  • Wanderfreuden

    15 marzo, Ungheria ⋅ ☀️ 10 °C

    Anina kann nicht genug kriegen von den Wanderwegen und überredet Alex zu einer etwas längeren Wanderung.
    Bevor wir uns auf schönen Waldwegen bewegen, heisst es erstmals aus dem Dorf zu kommen, sprich von zahlreichen Hunden hinter den Zäunen verbellt werden, für die Damen der Truppe gleich ein steiler Start. Die Beiden meistern die Herausforderung erstaunlich gut und kurz darauf wandern wir auf herrlichen Waldwegen (aber schon noch anstrengend bergauf). Gelegentlich kreuzen oder überholen wir andere Wanderer und Velofahrer. Es wird freundlich gegrüsst und es ist einfach schön zu sehen wie hier die Wege genutzt und gepflegt werden.
    Am höchsten Punkt wird eine Pause eingelegt. Für uns gibt es das obligatorische Picknick und für Nara ihren Apfel (den sie mittlerweile jeweils sehnlichst erwartet).
    Auf unserem Abstieg die herrliche Aussicht genossen und zahlreiche weitere Wanderer gekreuzt.
    Zurück bei Selah gibt es erstmal eine kühle selbstgemachte Limonade.
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  • Aninas Dorfrunde

    14 marzo, Ungheria ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach der Wanderung geht es weiter zu einem anderen Parkplatz, welcher ebenfalls Startpunkt verschiedenster Wanderrouten ist.
    Als sich Anina mit Nara nach draussen auf eine Bank setzt, bekommen die beiden von einer Dame mit ihrem Baby Gesellschaft (was die beiden wollten bleibt Anina aber unklar, denn bis auf ein hallo sagt diese nicht mehr und Anina ist mit Nara genug beschäftigt um selber eine Unterhaltung zu starten). Als die Sonnenwärme immer stärker nachlässt bringt sie Nara zurück zu Alex und macht sich auf eine kleine Runde durchs Dorf.
    Es gibt nicht sonderlich viel zu sehen, da alles geschlossen hat. Dafür werden die Katzen gestreichelt oder die verschiedensten Hunde hinter den Zäunen gesucht.
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  • Löcher im Fels

    14 marzo, Ungheria ⋅ ☀️ 6 °C

    Gleich bei unserem Schlafplatz gibt es eine kleine Touristenattraktion. Nach dem Frühstück geht es eine kleine Erkundungstour. Die Erklärungen sind leider alle auf Ungarisch (und wir etwas zu faul alle zu übersetzen), aber soviel wir verstanden haben, ist man sich bis heute uneinig wofür die Löcher genau waren. Einige Annahmen gehen davon aus, dass sie kultischen und Bestattungszwecken dienten, andere wiederum verbinden sie mit der Bienenhaltung oder der Aschenbestattung.
    Nach der kurzen Besichtigung geht es für uns weiter, gerade rechtzeitig, denn ein ganzer Bus voll Kids macht sich gerade auf den Weg.
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  • Picknickwetter

    13 marzo, Ungheria ⋅ ☀️ 17 °C

    Unser Wassertank will wieder gefüllt werden, leider stellt sich dies in Ungarn als wesentlich schwieriger heraus als in den südlicheren Ländern. Einerseits gibt es hier nicht an jeder Strassenecke einen Brunnen, andererseits sind die Brunnen die wir finden entweder abgestellt oder nicht mehr vorhanden.
    Zwischendurch unterbrechen wir unsere Suche und machen einen Spaziergang mit Nara dem Fluss entlang. Auf einer Bank packen wir unser Picknick aus und stärken uns für die zweite Etappe der Suche.
    Aber auch die nächsten Möglichkeiten die wir anfahren erweisen sich als Niete. Schlussendlich haben wir die Nase voll und kaufen uns Wasserflaschen, die wir in den Tank füllen.
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  • Noch mehr erkunden

    12 marzo, Ungheria ⋅ ☀️ 17 °C

    Anina hat für den Tag noch nicht genug erkundet und da es draussen noch hell ist, will sie nocheinmal los (Alex begleitet seine Frau dabei natürlich sehr gern).
    Nun ohne Nara unterwegs, können die Schaufenster eingehender betrachtet werden, überall hinauf gestiegen oder hinein geschaut werden (etwas müde waren wir wohl doch schon, denn es wurde ganz schön herumgeblödelt).Leggi altro

  • Ade Streuner, hallo Gartenkläffer

    12 marzo, Ungheria ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute heisst es Tschüss Rumänien und damit auch tschüss Streuner, denn in Ungarn haben wir bisher keine getroffen. Einerseits schade, da wir uns immer gefreut haben ein paar zu sehen, andererseits macht es das Reisen mit unserer Dame auch entspannter. Naja, auf gewisse Weise jedenfalls, nun müssen wir uns wieder mehr mit den Haltern herumschlagen.
    Neben einem kleinen Park finden wir einen Platz zum parkieren, von wo wir auch gleich eine Runde starten. Wir bestaunen die gepflegten und vorhandenen Spazierwege, freuen uns über den wenigen Müll der herumliegt und wappnen uns für die Hunde, welche uns hinter den Zäunen verbellen.
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  • Schnarchnase und Kohleintopf

    11 marzo, Romania ⋅ ☀️ 17 °C

    Auf unserer Wanderung haben wir ein Plätzchen für die Nacht entdeckt, sodass wir nach der Rückkehr zu Selah es uns eigentlich sofort gemütlich machen konnten. Als "Apéro" gab es die Pesto-Nuddeln vom Vor-Vortag. Und danach versuchte sich Anina einmal mehr am Kohleintopf-Tetris (hat alles Platz gehabt).Leggi altro

  • Gesucht und gefunden

    11 marzo, Romania ⋅ ☀️ 3 °C

    Bisher ist unsere Suche nach markierten Wanderwegen in Rumänien kläglich gescheitert und die selber zusammengestellten Runden wenig erfreulich.
    Doch nun hat Anina auf der Karte ein paar vereinzelte gekennzeichnete Wanderwege entdeckt (wobei die meisten einfach direkt auf einen Berg hinauf führen und den selben Weg wieder runter). Da die Sonne tagsüber immer noch herrlich scheint und wir auch neugierig sind wie die Wanderwege wohl hier aussehen werden planen wir ein paar Runden (zum Glück wie sich zeigt).
    Als wir den Startpunkt der ersten Wanderung erreichen, macht uns dieser aber bereits vor dem Start nicht sonderlich an, da der Grossteil des Weges auf der Strasse durch die Aussenquartiere des Dorfes liegt.
    So fahren wir gleich weiter zur zweiten Wanderung. Hier begrüsst uns am Parkplatz direkt ein kleines Hunderudel (für den Start der Wanderung, dann doch gleich etwas viel Action). Da wir in der Nähe aber einen anderen Parkplatz gesehen haben und sich unsere Wanderroute auch von da machen lässt wird noch schnell umparkiert.
    Nun kann es aber endlich losgehen. Erst auf breiten Schotterstrassen, vorbei am Misthaufen mit viel Müll dazwischen, weiter in den Wald wo die Wege schmaler werden. Überraschenderweise sind die Wege gut gepflegt und überall finden wir Markierungen.
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  • Plauderstunde mit den Einheimischen

    10 marzo, Romania ⋅ ☀️ 4 °C

    Wie geplant ging es heute zu den gefundenen Termalquellen. (Wer sich gewundert hat, ja wir fahren aktuell praktisch die gleiche Route wie bereits auf der Fahrt in den Süden. Das liegt daran, dass wir nicht in die hohen Berge wollen und das somit der schnellste Weg Richtung Ungarn ist.)
    Bereits als wir bei der Stelle (wo laut Google die Pools liegen) ankommen gehen wir davon aus, dass wir hier richtig sind. Oder weshalb sollten sonst so viele im Bademantel umherspazieren (so bei frischen 10°C)? Wir parkieren also ohne weiter zu überlegen neben den Einheimischen, ziehen uns um und laufen den Einheimischen nach. Wie sich herausstellt haben wir hier wohl den Geheimpool der Einheimischen gefunden (sieht auch etwas anders aus als auf den Fotos bei Google), denn dieser liegt versteckt direkt unter der Strasse und ist lediglich ein Felsenbecken. Die Einheimischen zeigen sich sehr redselig (zumindest teilweise), allerdings sprechen sie lediglich rumänisch oder italienisch, beides Sprachen die wir nicht beherrschen. So werden Hände und Füsse genutzt und so halbwegs ein paar Informationen ausgetauscht.
    Nach gefühlt einer halben Stunde fragt ein bisher völlig ruhig dasitzender Mann ob wir englisch sprechen. Der war wohl bisher etwas schüchtern. Jedenfalls war die Kommunikation danach etwas einfacher.
    Da das Wasser (zumindest laut Aninas Meinung) nicht so warm war, verweilten wir aber nicht ganz so lange im Wasser wie die Einheimischen.
    Dafür gönnten wir uns im direkt daneben liegenden Restaurant eine frisch aus dem Brunnen gefangene Forelle.
    Gestärkt geht es danach weiter, zu unserem Schlafplätzchen direkt über einem kleinen See.
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  • Vollgemüllt

    9 marzo, Romania ⋅ ☀️ 2 °C

    Da wir nicht denselben Weg wieder durch Rumänien zurücklegen wollen, wie bei unserer Fahrt in Richtung Griechenland, versuchen wir andere Schlafplätze zu finden.
    Da wir bei diesem schönen Wetter auch gerne noch etwas wandern (oder zumindest spazieren) wollen, suchen wir auch danach. Allerdings wollen wir uns von den hohen Gebirgszügen fernhalten, da wir vermuten, dass es dort noch sehr kalt ist und vorallem noch viel Schnee liegt.
    Wir haben aber scheinbar bereits wieder vergessen, dass der flache Teil Rumäniens praktisch aus Landwirtschaft und Dörfern/Städten besteht und nicht wirklich zum erkunden oder gar wandern einlädt. Ergebnis: wir sind fast 3h zu einer geplanten Wanderung gefahren, die wir bereits kurz nach Start wieder abbrechen, da alles einfach vollgemüllt ist und die Gegend einfach nicht einladend ist. Danach suchen wir stundenlang nach einem Plätzchen, bis wir uns schlussendlich müde unter die Schnellstrassenbrücke stellen.

    PS: wie Alex so schön sagte, scheinbar gibt es auch beim Reisen sowas wie einen klassischen Montag.
    PPS: Anina hat bei der Planung für Morgen heisse Quellen gefunden. Ratet mal wohin es morgen wohl gehen wird?
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  • Warten an der Grenze

    8 marzo, Bulgaria ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute soll es weiter nach Rumänien gehen. Nach passieren der bulgarischen Grenze ging es aber plötzlich nicht mehr weiter. Die Autos standen vor uns und hinter uns wurde die Schlange immer länger und länger, aber nichts schien sich zu rühren. Nach ca 10 Minuten kamen dann plötzlich von der rumänischen Seite Fahrzeuge über die Brücke, aber eigentlich sollten doch zwei nebeneinander durchpassen? Nach fast einer halben Stunde Wartezeit (wir dachten bereits wir müssten hier übernachten, zum Glück haben wir unser Bett dabei) ging es weiter. Mitten auf der Brücke erklärte sich dann die Wartezeit (zumindest halbwegs), die eine Hälfte der Brücke ist wegen Baustelle nicht befahrbar.
    Wieder in Rumänien geniessen wir die praktisch schlaglöcherfreien Strassen, an die waghalsigen Fahrmanöver haben wir uns mittlerweile gewöhnt.
    Nun stehen wir am selben Platz an dem wir vor mehreren Monaten vor unserem Besuch in Bukarest standen. Den Plan die Sonne draussen mit Nara noch zu geniessen, verwirft Anina blitzschnell als sie gleich vier riesige Zecken von Nara pflückt. Dafür gibt es wiedereinmal ein paar hitzige Runden Frantic.
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  • Wassertransport vom Feinsten

    8 marzo, Bulgaria ⋅ ☁️ 9 °C

    Bei unserem Nachtplatz soll es eine schöne Höhle geben. Leider ist diese über den Winter geschlossen (wir sind extra alle Treppen runtergelaufen um zu prüfen ob man trotzdem reinkommt). Die Aussicht in die Schlucht konnten wir aber trotzdem bestaunen (zumindest Anina).
    Nach dem kurzen Ausflug stand Wasserfüllen auf dem Plan. Leider konnten wir in der Umgebung keine Stelle mit Anschluss für unseren Schlauch finden. So galt es einmal mehr schleppen. Dieses Mal nutzen wir aber unseren geliebten Kochtopf (ist einfacher zu füllen und zu tragen, dafür muss Anina 1-2 Mal mehr laufen). Na, wie oft musste Alex wohl auf die Seite springen um nicht gänzlich nass gespritzt zu werden?
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  • Einmal durchs halbe Land für Gas

    7 marzo, Bulgaria ⋅ ☀️ 12 °C

    Als Anina sich am Morgen aus dem Bett schält empfängt sie eine eisige Kälte. Es ist ja normalerweise schon kühl am Morgen, aber heute fühlt es sich deutlich kühler an als sonst, aber die Heizung war doch eingeschaltet? Oder nicht? Wie sich herausstellt wurde ein der kleine Drucküberwachungdknopf von der kleinen Gasflasche beim installieren vergessen zu drücken und so konnte nicht automatisch zwischen den Gasflaschen gewechselt werden. Glücklicherweise sind die Temperaturen in der Nacht nicht unter Null gefallen, das hätte blöd enden können, so wurde einfach etwas gefroren.
    Die Umstellung bei den Gasflaschen bedeutet aber auch, dass wir heute irgendwo die grosse Gasflasche füllen sollten, denn aus Erfahrung wissen wir, dass dies in Rumänien kaum möglich ist. Wie sich zeigt, da wo wir aktuell in Bulgarien sind, ist die Situation nicht besser.
    Aber erst Mal haben wir Selah wiedereinmal auf Hochglanz poliert. Die erste Station die uns als mögliche Gasfüllstation angezeigt wurde, war aber leider nicht (oder nicht mehr) in Betrieb. So hiess es nochmals fast 3h fahren (wir konnten einfach keine nähere Station finden). Auf bulgarischen Strassen ganz schön anstrengend, denn man braucht nicht nur fast ein Sonar um die plötzlich auftauchenden Schlaglöcher rechtzeitig zu sehen sondern muss für die anderen Autofahrer noch mittdenken die finden in der Kurve überholen sei eine schlaue Idee.
    Bei unserer zweiten Anlaufstelle für die Gasflaschenfüllung sah es dann im ersten Moment auch so aus als würden sie keine Flaschen füllen, aber irgendwie klappte es dann doch plötzlich (manchmal ist die Verständigung mit Händen und Füssen halt doch nicht ganz so fehlerfrei).
    Mit vollen Gasflaschen ging es dann nocheinmal eine kurze Strecke weiter auf einen Parkplatz mitten im Nirgendwo (scheint zumindest so).
    Hier braucht Alex einen Powernap während Anina und Nara sich die Beine vertreten und für ein paar Minuten noch die Sonne geniessen.
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  • Das hatten wir schon "lange" nicht mehr

    6 marzo, Bulgaria ⋅ ☀️ 14 °C

    Der Abend verläuft ruhig und viel wird nicht mehr getan.
    Anina telefoniert, Alex kuschelt sich mit Nara im Bett ein, wir vertilgen eine Pomelo (wäre ja auch Platzverschwendung einen Teil in den Kühlschrank zu packen), geniessen einen leckeren Tomaten-Mozzarella Salat (neinein, den hatten wir noch "fast" nie in den letzten Monaten) und plumpsen dann mit müden Beinen ins Bett.Leggi altro

  • Belogradtschik Felsen

    6 marzo, Bulgaria ⋅ ☀️ 13 °C

    Die Sonne scheint wieder und Anina hat da was auf Google gesehen (Alex fand ja eigentlich wir könnten schon weiter nach Rumänien, beugt sich aber wie meist dem Wunsch seiner Frau).
    Etwas mehr als eine Stunde fahrt und wir sind mitten in einem Gebiet, wo zahlreiche rote aus Sandstein bestehende Felsen in den Himmel ragen. Dann schnell den Rucksack gepackt, eine Wanderrunde durch die Felsen geplant und los gehts. Schon nach Kurzem können die Pullover ausgezogen werden und dann steht auch schon eine steile Kletterpartie den Felsen hinunter an. Gemeinsam meistern wir diese Stelle (fast) mit Links (naja, wir haben schon beide Hände gebraucht und Nara fand kurzzeitig, dass sie da nicht weitermöchte). Nach dieser Passage war der Rest schon fast Peanuts, wobei wir zwischendurch doch ordentlich ins Schwitzen und Schnaufen kamen.
    Die Landschaft war beeindruckend und die Felsen etwas besonderes. Wir konnten zahlreiche kleine Höhlen bzw. Nischen ausmachen, liefen entlang der Burgmauern, welche zwischen den Felsen erbaut worden ist und genossen unseren Proviant in der warmen Sonne.
    Wieder bei Selah waren wir dann alle geschlaucht, da waren wir ganz froh, dass wir gleich in der Nähe auch einen Schlafplatz fanden.
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  • Verlassene Gedenkstätte

    5 marzo, Bulgaria ⋅ ☁️ 8 °C

    Heute verlassen wir nach mehreren Tagen (in denen wir zumindest immer wieder hierher zurückgekehrt sind) den gemütlichen Platz bei der Burgruine (wenn kein Feiertag ist, ist man hier komplett allein). Da heute graue Wolken den Himmel bedecken und teilweise Regen fällt, planen wir für heute eine etwas längere Fahrt.
    Unsere Route führt uns über mal mehr oder weniger gute Strassen (bezüglich Schlaglöcher wo teilweise gefühlt ein Auto verschwinden könnte), über einen Pass (wo zum Glück nur noch wenig Schnee liegt), durch kleine Dörfer oder entlang grösserer Städte. Nach einigen Stunden Fahrt erreichen wir unseren Nachplatz, ein verlassener Parkplatz in der Nähe einer noch verlassener wirkenden Gedenkstätte. Diese besichtigen wir natürlich auch (danach wird auch noch gegoogelt wofür diese denn überhaupt steht) und sind fasziniert vom riesigen Bauwerk. Gleichzeitig sind wir verwundert wie vernachlässigt das Ganze ist. Nach der Besichtigung geniessen die beiden Damen noch die zaghaften Sonnenstrahlen die sich durch die Wolken gekämpft haben, während sich der Herr einen wohlverdienten Powernap gönnt.
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  • Sofia

    4 marzo, Bulgaria ⋅ ☀️ 13 °C

    Im Gegensatz zu anderen grossen Städten die wir auf unserer Reise bereits besucht haben, empfinden wir den Verkehr bis zum herausgesuchten Parkplatz nahe des Zentrums gut bewältigbar. Oke, so nah am Zentrum waren wir scheinbar doch nicht, denn wir mussten noch ein ordentliches Stück laufen (dafür haben wir noch mehr von der Stadt gesehen).
    Wir spazierten (obwohl eigentlich schon fast wanderten) entlang verschiedenster Strassen, durchquerten zahlreiche Parks, bestaunten den Kreativ-Markt, bummelten entlang der Schaufenster in der Altstadt und gönnten uns ein grosses Pizzastück.
    Mit langsam richtig müden Beinen mussten wir den doch 1h Weg wieder zurück zu Selah bewältigen. Danach noch kurz einkaufen und dann schnell zurück zu unserem (nun bereits bekannten) Schlafplatz (scheint uns in der nahen Umgebung einfach der Beste).
    Fix und fertig geht es nun auch bald ins kuschlige Bett.
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  • Morgendliche Waldrunde

    4 marzo, Bulgaria ⋅ ☀️ 2 °C

    Um wie geplant heute nach Sofia gehen zu können, dehnt Anina die kurze Morgenrunde mit Nara etwas aus, damit diese dann schön Müde ist und die Zeit in der wir die Stadt erkunden gemütlich in Selah schläft.
    Die Beiden erkunden den nahegelegen Wald, umrunden gekonnt die Schlammpfützen, klettern über die umgestürzten Bäume und verfolgen die eine oder andere Fährte.
    Heute ist kein Feiertag, wie unschwer an den nicht vorhandenen Besuchern zu erkennen ist. Dafür hat sich eine Herde Pferde auf die Wiese gesellt, ganz ohne Zaun oder Hirte, dafür mit Kuhglocken um den Hals.
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  • Nationaler Feiertag

    3 marzo, Bulgaria ⋅ ☁️ 3 °C

    Als wir gestern den Parkplatz erreicht haben, waren wir (bis auf den Streuner) allein. So waren wir doch etwas überrascht als am Morgen immer mehr und mehr Leute eintrafen.
    Als wir dann auf einer kleinen Runde zur Burg noch mehr Leute antreffen und aus dem Dorf Marschmusik zuhören war, steigt bereits eine Vermutung in uns auf. Eine kurze Recherche bestätigt diese dann auch und die vielen Leute machen plötzlich Sinn. Scheinbar ist heute der Nationalfeiertag, da haben natürlich alle frei. Wir beenden unsere Runde damit relativ schnell und flüchten vor den Menschenmassen.
    Unser Wassertank ist schnell gefüllt und dann suchen wir ein neues Plätzchen. Leider passen uns alle die wir anfahren nicht so recht, sodass wir schliesslich wieder zu unserem heutigen Ausgangspunkt zurückkehren (wo bereits deutlich weniger Menschen herumlaufen). Warum wir nicht weiterfahren? Wir wollen morgen gerne die Hauptstadt von Bulgarien anschauen (zum Glück hatten wir das nicht heute geplant).
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