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Europa 2025-2027

Ein Jahr (oder doch mehr?). Ein Kastenwagen. Drei Seelen auf vier Rädern.
Wir – zwei Abenteurer und unsere haarige Co-Pilotin Nara – sind mit Selah unterwegs durch Europa. Kein Plan, nur Kaffee, Chaos und ganz viel Freiheit.
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  • Und noch mehr warten

    May 24 in Sweden

    Sichtlich genervt und mit unserer Geduld am Ende warten wir am Morgen bis die Klinik öffnete. Danach wurden wir wieder hingehalten und warteten wieder eine Stunde bis endlich ein Arzt für uns Zeit hatte.
    Nara wurde wieder an den Tropf gehängt und bekam auch mal eine kleine Portion Futter (die sie dieses Mal auch behalten konnte).
    Heute wechseln wir uns mit dem Warten bei Nara ab, sodass jeweils jemand von uns ein wenig Pause hat.
    Die meiste Zeit hiess es dann wieder warten, wobei Nara langsam wieder munterer wurde. Zwischendurch durften wir uns wieder nerven, da wir scheinbar vergessen worden sind.
    Gegen 20Uhr durften wir dann endlich mit Nara zusammen gehen. Nun heisst es wieder gut beobachten, denn sollte sich ihr Zustand wieder verschlechtern müssen wir schnell in eine Klinik, damit sie genügend Flüssigkeit erhält.
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  • Erneutes Warten

    May 23 in Sweden

    Eine weitere Nacht in der wir kaum geschlafen haben. Mittlerweile will Nara auch nicht mehr essen oder erbricht alles gleich wieder. Wir fahren also erneut zum Tierarzt. Wo unsere Geduld erneut auf die Probe gestellt wird.
    Wir lassen Nara für ein paar Stunden in der Klinik, damit sie mit Flüssigkeit und Co per Infusion versorgt werden kann. Für uns heisst es währenddessen warten (um etwas zu machen fehlt uns die Energie und Freude) und Schlaf nachholen.
    Um 18Uhr sind wir wieder in der Klinik. Wo es heisst wir müssten mit Nara noch ein bis zwei Stunden warten (bis die Infusion fertig ist). Schlussendlich wurden es mehr als drei und danach konnten wir keineswegs gehen. Sie empfahlen uns noch ein paar weitere Tests, da bisher keine klare Ursache gefunden werden konnte. Das Ganze dauerte nochmals drei Stunden (mit ganz viel Warten). Unsere Geduld war bis dahin komplett aufgebraucht, wir waren müde und Nara hatte auch sichtlich keinen Bock mehr.
    Schlussendlich wurden wir mit den Worten vor die Tür gesetzt, dass sie uns anrufen sobald sie die Resultate vom letzten Bluttest hätten (ihrer Aussage nach: in ca 45min) und dann das weitere Vorgehen mit uns besprechen.
    Wir richteten uns in Selah soweit ein (wir hatten beschlossen auf dem Klinikparkplatz zu schlafen) und schliefen schon bald ein. Wie schon fast vermutet, kam kein Anruf in der Nacht.
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  • Beobachten

    May 22 in Sweden

    Wir haben uns ein ruhiges und abgelegenes Plätzchen gesucht, damit Nara ihre Ruhe hat.
    Die Nacht war unruhig, da Nara mehrmals nach draussen musste.
    Den Tag verbringen wir mit kurzen Spaziergängen, in der Sonne dösen, lesen und Naras Zustand beobachten. Leider ändert sich dieser nicht zu unserer Zufriedenheit.Read more

  • Warten

    May 21 in Sweden

    Die meiste Zeit des heutigen Tages haben wir mit warten verbracht.
    Da sich Naras Durchfall über die letzten Tage nicht verbessert hat, haben wir beschlossen heute einen Tierarzt aufzusuchen.
    Beim Ersten den wir anfahren müssen wir erstmal eine halbe Stunde warten, bis uns überhaupt jemand begrüsst (auf unseren Anruf eine Stunde zuvor hat sich bis am Abend niemand gemeldet). Auch danach werden wir nicht wirklich behandelt bzw. mit den Worten verabschiedet wir sollen uns Morgen nochmals melden, wenn es nicht besser wird.
    Da wir aber nicht länger warten wollen versuchen wir es bei einer zweiten Klinik. Bereits am Telefon nimmt man sich Zeit für uns und wir bekommen für den Nachmittag einen Termin. In der Klinik verbringen wir dann viel Zeit mit warten (was nervlich anstrengend ist, wir sind aber froh, zumindest heute noch einen Termin erhalten zu haben). Nara wird untersucht und mit der Tierärztin wird besprochen, was für eine Behandlung sinnvoll ist. Vorerst bekommt Nara Schonkost und ein paar Präparate, welche ihre Verdauung unterstützen sollen. Im besten Fall sollte sich damit alles wieder in die richtigen Bahnen lenken. Ansonsten werden wir wohl noch ein paar Stunden mehr mit warten zubringen.
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  • Im Gegensatz zu den bisher bereisten Ländern konnten wir in Schweden keinen Waschsalon finden. So haben wir uns einen Camper-Hafen herausgesucht, welcher auch eine Waschmaschine besitzt. Zufälligerweise stehen wir nun vor einem anderen Safari-Gelände. Direkt vor unserem Platz tummeln sich die Wildschweine mit ihren Frischlingen.
    Nach unserer Ankunft starten wir gleich mit dem Waschen (dauert mit normalen Waschmaschinen gefühlt ewigs). Zwischen dem Wäschewechseln geniessen wir die Sonne, beobachten die Wildschweine, lesen, knabbern und entdecken ein wenig die Umgebung.
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  • Beckkokning (Pechkochen)

    May 19 in Sweden

    Als erster Tagespunkt stand heute das prüfen des Nachwuchsstandes bei den Ziegen an. Leider waren alle Damen noch gleich dick wie gestern. Nach diesem kurzen Besuch ging es weiter zum Einkaufen. Wussted ihr, dass es im Lidl in Schweden eine Selbsbedienungs-Süssigkeiten-Wand hat? Alex hat wohl weisslich bereits vor dem Einkauf ein Fülllimit definiert.
    Nach dem Einkauf ging es weiter auf eine kleine Wanderung. Auf dieser waren in regelmässigen Abständen Informationstafeln zur Umgebung aufgestellt. War richtig spannend etwas über die Umgebung und ihre Geschichte zu lernen. Wobei uns der Kessel fürs Pechkochen schon stark an einen aus einem Märchen hervorgezauberten Hexenkessel erinnerte.
    Nach dieser Anstrengung (1-2 Kalorien haben wir bestimmt verbrannt) sassen wir noch etwas in der Sonne, kochten Rüebli-Suppe für Nara (um ihre Verdauung wieder auf Vordermann zu bringen) und kochten ein leckeres Chili con Carne (Alex lernte schmerzhaft, dass nach dem Chili schneiden die Finger nicht ins Gesicht sollten).
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  • Erst zwei Tage alt

    May 18 in Sweden

    Nach den Bisons ging es nochmals zurück ins Elchgehege, wo ein besonderes Highlight auf uns wartete. Aktuell gibt es zwei Neugeborene Elche im Gehege, eines davon hat erst vor zwei Tagen das Licht der Welt erblickt. Mit nur 10-12kg kommen die später riesigen Tiere auf die Welt und sehen einfach zum knuddeln süss aus.
    Zum krönenden Abschluss gab es noch einen leckeren Kaffee mit etwas zu knabbern.
    Während Anina mit Nara danach eine Runde drehte, reinigte Alex alle unsere Schuhe. Danach gab es noch ein paar Runden Skyteam (mittlerweile sind wir schon bei den ganz Schwierigen angelangt).
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  • Weiter zu den Bison

    May 18 in Sweden

    In diesem Park gibt es neben Elchen auch eine Herde amerikanischer Bisons. Hier durfte zwar gefüttert werden, das Streicheln sollten wir zu unserer eigenen Sicherheit aber unterlassen. Am meisten haben uns natürlich die Jungtiere gefallen, welche erst ein paar Tage alt waren.Read more

  • Unsere ersten echten Elche

    May 18 in Sweden

    Und dann war es endlich soweit. Wir durften einsteigen, bekamen ein paar Leckereien die wir den Elchen verfüttern dürfen und dann ging die Fahrt auch schon los.
    Von der Fahrerin bekamen wir zahlreiche Informationen zu den Tieren und dem Gehege (z. B. dass Elche tauchen können und unter Wasser sogar grasen). Bereits nach kurzem konnten wir die ersten Tiere ausmachen, diese liessen sich auch schnell zu unserem Zug locken, sodass wir sie streicheln und füttern konnten (nur Aussteigen war streng verboten).Read more

  • Vorbereitung zur ?-Safari

    May 18 in Sweden

    Gespannt fahren wir auf das Gelände des Safari Anbieters. Wir bestaunen das moderne, aber gemütlich aussehende Restaurant, versuchen vom Aussichtsturm erste Tiere zu erspäen (leider ohne Erfolg), kaufen unsere Tickets und verkürzen uns die Wartezeit bis zum Start unserer Führung im Streichelgehege der Ziegen.
    Wir hätten auch mit dem eigenen Fahrzeug durchfahren können, haben uns aber wegen Nara für den süssen Zug entschieden.
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  • Ruhe im Wald

    May 18 in Sweden

    Bevor es für uns heute auf eine Safari geht, heisst es natürlich noch Bewegung mit dem Hund (denn dieser darf nicht mit, da er von den Tieren als Feind betrachtet wird). Wir suchen uns also eine kleine Runde in der Nähe heraus und geniessen die Stille die uns beim Laufen umgibt.Read more

  • Campingstühle ausgepackt

    May 17 in Sweden

    Mit Selah geht es heute wieder ein kleines Stück weiter in Richtung Norden.
    Mitten im Wald auf einer Lichtung finden wir auch unseren Platz für den Rest des Tages und die Nacht. Zum ersten Mal seit wir unterwegs sind packen wir nun auch unsere Campingstühle aus. Ganz ungewohnt nicht auf dem Boden zu sitzen.
    Zwischendurch erkunden die Damen noch den Wald in der Umgebung.
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  • Als gegen Mittag der Regen praktisch aufgehört hat, beschliessen wir uns trotzdem auf die Wanderung zu wagen. Also alles gepackt und zum Wanderparkplatz gefahren. Gerade als wir dann aber loswandern wollten, öffneten sich die Schleusen und es begann wieder ziemlich stark zu regnen. Wir (Alex und Anina) fanden, ja passt schon, dann kürzen wir einfach ab. Nara fand, nööö, da geh ich nicht raus und drehte sich kurzerhand in der Tür wieder um.
    Wir beugten uns dem Willen unserer kleinen Prinzessin und warteten bis sich der Regen wieder legte (was glücklicherweise bereits eine halbe Stunde später der Fall war).
    So und nun ging es wirklich los. Natürlich war alles nass, rutschig, matschig, kalt und es fielen auch der eine oder andere Tropfen. Dennoch genossen wir die Runde, denn der Wald und das Moor zeigten sich uns dadurch nochmals in einem ganz anderen Licht und wirkte noch verwunschener. Natürlich wurde auch der eine oder andere Geocache gesucht und gefunden.
    Nach fast drei Stunden waren wir dann aber auch froh wieder ins Warme zu kommen, wo wir uns gleich einen Tee aufsetzen und uns ans Abendessen kochen machten.
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  • Man kann sichs denken, was wir wiedereinmal nicht kontrolliert haben. Genau, den Wetterbericht. So verschoben wir unsere Wanderung, die wir für den Morgen geplant haben, vorerst auf morgen(?). Stattdessen kuschelten wir uns wieder gemütlich ein, drehten die Heizung etwas hoch und flogen die nächsten Flughäfen im Skyteam-Spiel an.Read more

  • In Sibirien am Strand

    May 15 in Sweden

    Für heute steht wieder eine kleine Wanderung an, wieder am Meer entlang aber hoffentlich nicht ganz so touristisch wie gestern.
    Als wir den Parkplatz erreichen, sind wir uns nicht ganz sicher, ob es wirklich so entspannt wird. Wir treffen auch zahlreiche andere Fussgänger, Hunde, Radfahrer, Jogger und Reiter. Wobei sich diese vorallem auf den breiteren Wegen befanden und wir auf unseren Trampelpfaden immer wieder eine herrliche Ruhe geniessen durften.
    Das Ufo-Denkmal haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen, wobei wir dazu schon ziemlich schmunzeln mussten.
    Unser Picknick haben wir grosszügig auch mit den nahen Waldbewohnern geteilt, die sich sichtlich darüber gefreut haben (Nara tankte währenddessen noch etwas Sonne und Anina bestaunt die Tiere ganz bequem mithilfe des Feldsteckers).
    Nach der Wanderung geht es noch ein Stück mit Selah weiter, bis an den Rand des Västersjön (einem See), wo wir uns noch einen Platz ergattern konnten. Nach einem kurzen Powernap setzten sich die Damen noch für eine Stunde ans Seeufer. Als dann die Familie mit Zelt und Kajaks auftauchten, verzogen sie sich aber lieber zurück in die Wärme.
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  • Bevor wir uns einen Platz für die Nacht suchen, drehen wir noch eine kleine Runde durch Mölle.
    Sehen uns die süssen Häuser von Nahem an und bestaunen die verschiedenen Blumen. Den Kaffee lassen wir dann aber doch bleiben, da wir noch satt sind von unserem Picknick.
    Stattdessen fahren wir wieder zurück zum "Robbenbeobachtungsplatz", wo sich ein grosser Parkplatz befindet. Müde von den vielen Eindrücken des Tages gehen wir es danach gemütlich an.
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  • Natürlich haben wir vergessen, dass heute Auffahrt ist und deshalb gefühlt jeder unterwegs ist. Bereits auf der Anfahrt sehen wir zahlreiche Besucher. Wir packen trotzdem unseren Rucksack, ziehen Nara aber sicherheitshalber den Maulkorb an.
    In den nächsten zwei Stunden bestaunen wir die atemberaubende Aussicht und Natur, wandern auf teilweise sehr steilen Pfaden (aber das kennen wir ja bereits), geniessen unser Picknick mit top Aussicht und meistern die eine oder andere Hundebegegnung.
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  • Auf der Suche nach Robben

    May 14 in Sweden

    Irgendwo hat Anina gelesen, dass es an diesem Strandabschnitt Robben geben würde. Alex erfüllte ihr den Wunsch und so gab es hier einen kurzen Zwischenhalt. Ob das draussen auf den Steinen wirklich Robben waren oder doch einfach nur Steine, konnten wir trotz unseres Feldstechers nicht genau erkennen.Read more

  • Unterwegs im Wald

    May 13 in Sweden

    Tja, heute scheint wieder ein nasser Tag zu werden, jedenfalls beim Aufstehen regnet es noch in Strömen. So ist es bereits kurz vor elf als wir losfahren. Ersteinmal leeren wir unsere Tanks und füllen gleich noch das Trinkwasser auf, danach geht es einkaufen. Bei der anschliessenden Recherche stellt sich heraus, dass der Anbieter für Whale-Watching-Touren (der Einzige den wir in Schweden finden konnten) scheinbar um diese Jahreszeit nur Samstags Touren anbietet und für diese Woche bereits ausgebucht ist (da diese Gegend uns bisher nicht speziell gepackt hat, wollen wir nicht noch eine Woche hier herum cruisen). Wir beschliessen morgen einfach an die Küste zu fahren und dort einfach einen Spaziergang zu machen.
    Für heute geht es erstmal zurück in den Wald, wo Anina und Nara eine kleine Runde drehen.
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  • Der Regen hat aufgehört, kalt ist es geblieben. Da der Wald, in dem wir die Nacht verbracht haben, grösstenteils bis Ende Juni nicht betreten werden darf, suchen wir uns einen anderen (der ganz zufälligerweise noch ganz viele Geocaches versteckt).
    Da das Wetter jetzt nicht gerade zu einer längeren Wanderung einlädt, haben wir uns bei Starten das Zeitlimit von einer Stunde gegeben. Ähm ja, sagen wir es so, wir haben leicht überzogen und kehrten erst vier Stunden später zurück. Die Zeit schien nur so verflogen zu sein. Wir fanden zahlreiche Geocaches, knabberten fröhlich unsere Rüeblis, entdeckten zahlreiche Wildtiere von Kaninchen, Vögeln bis hin zu Rehen/Hirschen (können wir noch immer nicht unterscheiden und dann waren sie irgendwie auch noch weiss...).
    Danach startete noch eine kleine Gas-Such-Aktion. Denn wir bemerkten (etwas spät), dass unser Adapter für die Flasche gar nicht ausreicht und wir noch ein zusätzliches Teil benötigen. So mussten wir ersteinmal herausfinden wo wir ein solches (möglichst in der Nähe) kaufen können. In einem Schiffszubehörsladen wurden wir fündig. Danach brauchten wir noch eine Gasflasche. Es stellte sich heraus, dass wir unsere deutsche Flasche nicht wie erwartet gegen eine Schwedische tauschen können, so haben wir nun eine leere deutsche Gasflasche zusätzlich dabei. Tja, so bleibt halt weniger platz für allfälliges Schwemmholz.
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  • Regen, regen Tropfen

    May 11 in Sweden

    Beim Aufwachen vernehmen wir bereits das vertraute plätschern auf dem Dach. Auch Nara scheint es gehört zu haben, denn das morgendliche Kuscheln wird kurzerhand verlängert.
    Da der Regen den ganzen Tag anhalten soll, gehen wir es heute gemütlich an.
    Kurz zum ersten Mal in Schweden den Wassertank füllen und auch tanken. Danach zu einem neuen Schlafplatz, wo wir uns erst nochmals einkuscheln bis wir (also die Damen) die nötige Energie (und vorallem Motivation) aufbringen eine Runde zu drehen (aber nur eine Kurze und das reicht allen Beteiligten auch völlig). Sobald alle wieder halbwegs trocken sind gibt es Essen und danach ein paar Runden Skyteam. Und für den Rest des Abends heisst es gemütlich einkuscheln, lesen, Podcast hören, Sudoku...
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  • Das heutige Wetter lässt sich schwer einschätzen. Einerseits scheinen dunkle Wolken aufzuziehen, andererseits scheint immer wieder die Sonne durch. Laut Wetterbericht soll es heute auch trocken bleiben, so beschliessen wir eine erste kleine Wanderung zu unternehmen.
    Es geht gemütlich durch den riesigen Wald, entlang eines Sees. Wir geniessen die Stille, das zwitschern der Vögel und die spriessende Natur. Sogar ein Reh (oder doch ein Hirsch?) erspähen wir direkt neben uns. Irgendwann weicht der Wald riesigen Feldern und vereinzelten (für uns riesig erscheinenden) Höfen. Fast am Ende der Wanderung finden wir sogar noch Picknickbänke, auf denen wir dann genüsslich unseren Proviant verzehren können (eine Erleichterung für Alex da Anina bereits grumpy wurde).
    Zurück bei Selah (und einem kleinem Powernap später) geniessen die beiden Damen draussen noch etwas die ruhige Gegend (was genau sie da in der Ferne sehen ist Alex unklar).
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  • Einmal quer durch Dänemark

    May 9 in Denmark

    Heute soll es nun endlich nach Schweden gehen. Davor wollten wir aber unsere deutsche Gasflasche noch zurückgeben (wie sich zeigt nicht so einfach, sodass wir sie dann doch lieber behalten). Auch ein Mittel für unseren Grauwassertank können wir nicht finden. Schliesslich machen wir einfach noch eine kleine Runde mit Nara (plus ein paar Geocaches) und geniessen ein kleines Mittagessen. Dann geht es aber endlich los.
    Ohne Halt fahren wir einmal durch Dänemark. Alles klappt ohne Probleme und nach etwas mehr als 3h sind wir bereits in Schweden. Den ersten Schlafplatz den wir anfahren ist uns aber zu belebt, da gefällt uns das zweite Plätzchen schon besser.

    PS: Wer sich fragt, warum die jetzt plötzlich so einen Stress haben und nicht mal einen Stopp in Dänemark machen? Aufgrund der Hunderassen die Nara in sich trägt, dürfen wir nur durch Dänemark hindurchfahren (erlaubt wären nur kleine Pipipausen, was wir aber nicht riskieren).
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  • Alles erledigt

    May 8 in Germany

    Was wir gestern nicht mehr geschafft haben, wollen wir nun heute erledigen. Aber erstmal schön ausschlafen (das dachte sich zumindest Nara und so konnte Anina gleich auch noch etwas länger eingekuschelt bleiben).
    Nach dem Frühstück ging es dann los in Richtung Flensburg. Kurz davor ein kleiner Halt um noch eine Runde um den See zu drehen. Danach galt es einen Parkplatz finden bei dem wir nicht noch eine halbe Stunde bis zum Waschsalon laufen müssen. Das Waschen selber haben wir (im Verhältnis zu anderen Malen) blitzschnell erledigt. Mit sauberer Wäsche geht es weiter zum Einkaufen. Nun auch mit gefüllten Essenschränken geht es für Alex mit Nara auf eine kleine Runde während Anina alles fleissig verräumt.
    Bevor es für heute Feierabend heisst geht es vom heutigen Nachtplatz (einem sehr stark besuchten Camperparkplatz) ins nahegelegene Einkaufszentrum, wo wir ein benötigtes Formular für die Grenze ausdrucken und in einem Laden eine Erweiterung für unser Skyteam-Spiel finden. Damit sind alle To-Dos des Tages erledigt und wir können den Rest des Abends geniessen.
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  • Der heutige Plan: 2 Geocache-Runden à ca 1h, nach Flensburg fahren, waschen, Wasser füllen und einkaufen.
    In der Realität bleiben wir beim ersten Punkt stecken. In der ersten Runde steckt irgendwie der Wurm drin, einer der ersten Caches können wir einfach nicht finden, bei späteren kommen wir mit gut Glück (und etwas Klettern) an die Dose, ein späterer liegt aber ausserhalb unserer Reichweite und wieder ein anderer scheint nicht mehr im Versteck zu liegen. Fast 3h später sind wir wieder bei Selah, fast 2h später als geplant (dementsprechend müde und Anina auch sichtlich frustriert). Wir beschliessen für heute nur noch Wasser zu füllen und die zweite Geocache-Runde zu machen. Das Wasser ist schnell gefüllt und die ersten Caches auf der Runde auch schnell gefunden. Beim Letzten will es dann aber nicht mehr klappen (Anina ist von der vorherigen Runde schon so frustriert, dass sie schnell aufgibt. Alex indessen sucht tapfer weiter, aber irgendwann gibt auch er auf). Fast zurück bei Selah kommt Alex noch eine Idee und begibt sich an die entsprechende Stelle (während seine Damen sich bereits im Camper einrichten) und tatsächlich, nach kurzer Suche ist auch der Letzte gefunden.
    Stolz aber auch ziemlich müde gehts zum Schlafplatz, nur noch kurz kochen und etwas lesen. Danach geht es auch schon ins Bett.
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