So eine schöne Stadt
August 9, 2024 in Hungary ⋅ ⛅ 25 °C
Oh man, heute morgen habe ich wirklich lange geschlafen, also schnell aufstehen und mit Ilvy gehen. Danach gab es ein leckeres Frühstück mit frischen Brötchen und dem was mein Kühlschrank so hergab. Ilvy hatte heute mal einen Ruhetag, weswegen ich alleine die Stadt Eger erkundete. Zuerst brauchte ich aber einen Geldautomaten. Da der erste den ich angesteuert hatte komplett von Junkies und Obdachlosen umzingelt war, ging ich lieber zu einem anderen. Als ich das Bargeld sicher verstaut hatte ging es zum Bauernmarkt. Er war kleiner als ich erwartet hatte aber überall roch es nach frischem Obst und Gemüse. Ich kaufte eine Honigmelone, Blaubeeren und Himbeeren. Leider bemerkte ich erst später, dass ich dafür über 11 Euro bezahlt hatte. Naja ich hätte einfach besser aufpassen müssen. Danach fing ich an meine Ziele für diesen Tag abzuarbeiten. Darunter waren drei Kirchen und natürlich die Stadt selbst. Ich stöberte in Souvinirläden aber kaufte nichts, bis ich plötzlich vor einem Weingeschäft stand. Dort kaufte ich einen lieblich, traditionell ungarischen Weißwein. Glücklich und in Vorfreude auf ein leckeres Glas Wein, schaute ich mir weiter die Stadt an. Irgendwann schaute ich auf die Uhr und bemerkte, dass ich schon vier Stunden unterwegs war. Da auch meine Ziele abgearbeitet waren und ich die Stadt bis auf den letzten Pflasterstein erkundet hatte, ging es für mich zurück zum Wohnmobil. Ilvy freute sich riesig darüber, dass ich wieder da war. Wir machten es uns vor dem Womo gemütlich und ich plante meine Route für den nächsten Tag. Außerdem musste ich natürlich meine Ausbeute vom Markt probieren. Das Obst schmeckte noch besser wie es roch und ich konnte kaum genug davon bekommen. Gegen 19 Uhr ging ich mit Ilvy dann mal einen neuen Weg und so kamen wir an unendlich vielen Weinkellern vorbei. In dieser Straße reihte sich wirklich Gewölbe an Gewölbe. Manche Restaurants boten Essen an und andere nur den Wein. Aus einigen Restaurants hörte man klassische Musik spielen und das Ambiente war einfach unglaublich. Wieder beim Campingplatz angekommen stand meine Entscheidung fest, heute Abend gehe ich essen. Ich packte Ilvy ins Auto und ging los, vorher unterhielt ich mich noch kurz mit meinen ostfriesischen Nachbarn, einem älteren aber wundervollen Ehepaar. Im Restaurant angekommen wurde ich gleich an einen Platz gebracht und ich bestellte einen Wein und kurze Zeit später dann auch mein Essen. Ich entschied mich für einen Gulscheintopf mit selbstgemachten Eiklöschen in Miniaturformat. Das Essen kam nach ungefähr 10 Minuten und es war eine riesige Portion. Nix mit Miniatur. Der ganze Teller war ausgefüllt und oben drauf noch mit einem Berg. Das Essen genoss ich dann bei schöner Livemusik von 5 ungarischen Musikern und natürlich bei meinem vorzüglich schmeckenden Wein. Als ich fertig war mit meinem Essen gingen auch die Musiker, perfektes Timing. Für das Essen und den Wein bezahlte ich gerade mal 14,39€. Ein wirklich guter Preis. Als ich gerade an dem Wohnmobil der Ostfriesen vorbeiging fragten sie mich, ob ich nicht zu ihnen rüberkommen wollen würde und natürlich sagte ich ja. Ich schnappte mir meinen Stuhl und ging rüber. Ich bekam gleich ein Bier und den Abend über unterhielten wir uns wirklich über alles mögliche. Die beiden heißen Jutta und Jörg und waren drei Monate in der Türkei unterwegs. Sie haben so viele tolle Storys erzählt und mir viele Bilder und Videos gezeigt, da konnte man echt nur neidisch werden. Falls ihr Beiden das irgendwann mal lesen solltet, vielen vielen Dank für den wundervollen Abend. Wir saßen bis kurz nach 0 Uhr zusammen und haben geschnackt, außerdem tauschten wir unsere Facebook Kontakte aus und morgen bekomme ich noch ein paar Tipps für Ungarn. worauf ich mich jetzt schon freue.Read more















