• Das falsche Kloster

    5 september, Spanje ☀️ 36 °C

    Sonnenaufgang IN einem Stausee, das muss uns erstmal jemand nachmachen. Es ist zwar nicht der tollste Sonnenaufgang aber egal. Wir fahren relativ früh los um zur Castillo de Loarre zu fahren. Die Geschichte der Burg, die ca. 300 Meter über dem Dorf liegt, beginnt im Jahr 1019, als Sancho III. König von Navarra, hier im Rahmen der Rückeroberung der Gegend von den Mauren eine Kirche stiftete. Heute ist die Burg eine der besterhaltenen Burgen Spaniens, die noch dazu einen grandiosen Ausblick auf das umliegende Land bietet. Wir erkunden die Burg und bekommen einen kleinen Eindruck von dem früheren Leben hier. Es macht richtig Spaß überall herum zu laufen. Im Anschluss fahren wir zum Kloster San Salvador de Leyre als wir dann vor einem geschlossenen Kloster stehen, welches jetzt privat ist. Ich bin einfach enttäuscht, sollten hier doch die Mönche gregoriansche Gesänge anstimmen. Zum Glück googelt Jenny nochmal und stellt fest wir stehen am falschen Kloster. Also auf zum richtigen. Hier erhalten wir einen Schlüssel für die Krypta. Von dieser wird die gesamte Kirche getragen. Die Architekten müssen wirklich genaustens berechnet haben, so das diese Kirche seit dem 9.Jhd. bis heute noch so hält. Nach einer kurzen Pause die wir mit Karten spielen verbringen, fängt um 19 Uhr die Abendmesse an. Schon als wir in die Kirche kommen, begrüßt uns Orgelmusik. Und als dann die Mönche ihre Gebete mit den gregorianschen Gesang begleiten, bekommt man schon ein wehmütiges Gefühl und denkt an die Lieben, die nicht mehr unter uns sind. Wir genießen den Gottesdienst bevor wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz machen. Leider sind die guten Plätze schon vergeben, so das wir auf einer Waldlichtung übernachten. Wir sind ganz allein, wenn nicht auf diesem Platz Massen von Motten versuchen würden mit uns im Womo zu übernachten. Insektenmangel herrscht hier jedenfalls nicht.Meer informatie