Halbwüste oder Steppe?
September 6 in Spain ⋅ ☁️ 27 °C
Unser erstes Ziel heute war Castillo de Javier, eine Burg deren Ursprünge aus dem 10 Jhd. stammen. Hier wurde der später heilig gesprochene Franz Xaver geboren und lebte hier bevor er als Missionar durch die Welt zog. Wir sind die ersten an diesem Tag die die Burg besichtigen. Es ist allerdings in den Innenräumen alles modern dargestellt, wenn auch sehr interessant. Historische Artefakte, imposante Gemälden und alte Schriftstücke sind ausgestellt. Trotzdem ist von den ursprünglichen Innenbereichen kaum was zu sehen. Auch die Basilika neben der Burg besichtigen wir und Jenny lässt sogar noch die Drohne steigen bevor uns unsere Reise weiter führt. Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel kommen wir durch den Ort Olite. Es gibt hier eine, schon weitem sichtbare Burg. Eigentlich wollten wir nur durch den Ort fahren aber eine Schar von Kindern, die alle verkleidet sind, erregt unsere Aufmerksamkeit. Neugierig wie wir sind halten wir und kommen mitten in ein Fest für die Kleinen, welches das große Patronatsfest der Region eröffnet. Die Kleinen sind wirklich zu süß anzusehen wie sie als Hummer, Hai, Polizist, Sonnenblume oder ähnliches durch die Straßen in einem Umzug ziehen. Eine Kapelle führt das ganze an und selbst Babys nehmen verkleidet als Popcornbaby oder Löwe daran teil. Wir ziehen einen Teil mit dem Umzug durch die Stadt und stehen irgendwann vor der Burg. Wir entscheiden uns gegen einen Besuch, entdecken aber noch den wunderschönen Eingang der Kathedrale. Dieser ist unglaublich verziert und man fragt sich wie solche Verzierungen in Stein überhaupt gemacht wurden. Da es inzwischen wieder sehr heiß ist gehen wir schnell zu den Wohnmobilen zurück und machen uns auf den Weg zur Bardenas Reales. Dort angekommen erklärt uns ein unfreundlicher junger Mann was wir alles nicht dürfen. Da sich diese Halbwüste auf Militärgebiet befindet darf man nur an bestimmten Punkten das Auto verlassen. Als er dann auch noch wissen will wo wir die letzte Nacht verbracht haben, werden wir doch mißtrauisch. Während der ca. 40 km langen Tour sehen wir Berge die wie Gebäude aussehen aber auch Rohre die aus dem Boden gucken. Auf jeden Fall fühlt man sich beobachtet.
Das in einem Biosphärenreservat militärische Übungen stattfinden erschließt sich uns auch nicht. Aber zum Glück sind wir keine. Also bewundern wir die Landschaft, die aussieht als wäre sie aus einer anderen Welt.
Die bizarren Formationen der Berge, einst von Urzeitmeeren geformt, tief geschnittene mini Canyons und die von der Hitze tief aufgesprungenen Böden sind schon etwas besonderes. Voll mit Eindrücken fahren wir unseren Schlafplatzfür für die Nacht an und piRead more


























