• Land Nr.5

    September 17 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

    Wasser auffülen, Toilette leeren und ab auf die Straße. Heute heißt es Kilometer machen. Wir verlassen den Jacobsweg und begeben uns auf den Weg in den Süden. Um schneller voran zu kommen durchfahren wir das 5. Land auf unserer Reise - Portugal. Sehen tun wir nicht all zu viel aber dieses Lsnd bekommt irgendwann von uns auf jeden Fall noch mehr Aufmerksamkeit. Wir sind allerdings über die Spritpreise sehr überrascht. Wie sich die Portugiesen bei einem Durchschnittseunkommen von 1200 Euro netto einen Literpreis für Diesel von 2.23 Euro leisten können ist uns ein Rätsel. Leider müssen wir auch nochmal etwas tanken, so können wir uns Deutschland, mit einem Dieselpreis von 2,50 Euro etwas verbunden fühlen. Der Grenzübergang zu Spanien ist sehr unspektakulär. Hinter einer Kurve steht einfach das Landesschild und das war es. Nach über 6 Stunden Fahrt kommen wir in Meriva an. Eine Stadt mit einem römisch geprägten Stadtbild. Wir wandern durch die Gassen, besichtigen den Tempel der Diana, den historischen Marktplatz und den römischen Torbogen. Zum Abschluss wollen wir noch was essen. Jenny entscheidet sich für den in dieser Gegend traditionellen Käse. Dieser ist in dem Käselaib weich und cremig während die Außenstelle fest ist. Markus bestellt sich auch Käse allerdings die herzhaftere Variante. Robin wählt Schulter vom Schwein und ich Schweinebäckchen. Mein Essen sieht zwar ganz gut aus, ist aber komplett ungekürzt und selbst mit Salz wird es nicht viel besser. Robin ist ganz zufrieden und Jenny erst auch bis sie die Käsehülle essen möchte und feststellt das da noch die Zubereitungsanleitung drauf klebt. Den größten Lacher allerdings bringt das Essen von Markus. Er bekommt einfach einen Teller mit ein paar Käsescheiben drauf ohne Brot oder anderer Beilage. Und das für 16 Euro. Wir sind uns einig das Essen in Spanien gefällt uns gar nicht. Es ist teuer und geschmacklos. Wir gehen durch die abendlichen Straßen zurück und fahren zu unserem Schlafplatz an einen See. Viel sehen können wir nicht mehr davon da es zu dunkel ist. Jenny bekommt von Markus noch eine Ameisenstraße gezeigt und fängt an diese zu beobachten. Sogar füttern tut sie diese. Ich gebe zu das es schon faszinierend ist wie diese kleinen Tiere zusammen agieren.Read more