• 1 Liter Pina' Colada

    September 18 in Gibraltar ☀️ 25 °C

    Der Morgen sieht bedeckt aus, wird es etwa regnen? Robin ist heute Morgen schon sehr früh abgereist, so das ich ihn gar nicht nehr gesehen habe. Jenny und ich gehen eine gemeinsame Runde mit den Hunden, für die es auf purem Betonboden schwierig ist sich lösen zu können. Da Markus die Rückfahrkamera reparieren will wandern Jenny und ich alleine los, natürlich nach Gibraltar. Nicht weit weg von unserem Stellplatz entdecken wir erst eine Wasch- und Trinkstation für Hunde und dann einen Hundestrand. Dieser ist komplett eingezäunt, mit feinem Sandstrand und einem steinefreien Zugang ins Meer. Ein absoluter Luxusplatz, der dazu noch wirklich sauber ist.
    Den werden wir definitiv mit den Hunden ausprobieren. Unser Weg geht weiter zur Grenze, die zeitgleich auch der Flughafen von Gibraltar ist. Wir haben Glück und kommen genau an als mehrere Flugzeuge starten und landen. Es ist schon ein echtes Erlebnis die Flugzeuge so dicht zu sehen. Als endlich der Flugverkehr wieder ruht gehen wir zu Fuß über die Landebahn. Man riecht noch das Kerosin und sieht von nahem die Flieger. Auch eine Transall steht da, die schon sehr beeindruckend ist. Wir wandern in den Ort und sind überrascht wie groß dieser ist. Wir besichtigen eine römisch katholische Kirche und auch den Gouverneurspalast. Hier beobachten wir wie der Wachmann patroulliert. Wie Frauen so sind gehen wir natürlich auch in ein paar Läden und sowohl Souvenirs als auch ein paar Kleidungsstücke wollen unbedingt mit uns mit. Es ist überraschend wie lang die Einkaufszone ist und man hat ständig das Gefühl gleich von der Insel zu fallen. Zurück am Hauptplatz gönnen wir uns eine Pina' Colada. Serviert wird sie in einer Ananas und sie schmeckt himmlisch. Das sollte sie auch, denn für den stolzen Preis von 32 Euro pro Stück muss sie lecker sein. Leider hatten wir nicht mit so einem Preis gerechnet sonst hätten wir sie nicht bestellt auch wenn es ein ganzer Liter Pina' Colada ist. Leicht angeschwipst geht es für uns zurück. Wir bewundern dabei die bestrickten Briefkästen, die von Demenzkranken gestaltet werden. Als wir wieder über die Landebahn wollen erleben wir wie die Transall der US. Navy startet. Eigentlich wollten wir am Yachthafen noch etwas essen aber nachdem wir total ignoriert wurden, teilte man uns irgendwann mit das es nur bis 16 Uhr Essen gäbe. Also gingen wir hungrig aber immer noch lustig zum Womo. Am Abend haben wir dann mit den Hunden den Hundestrand erkundet und die Lichter der Stadt bewundert. Endlich konnten die Hunde mal baden, toben und einfach wieder Hund sein.
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