Afrika so nah
September 17 in Spain
☀️ 28 °C
Während die Sonne aufgeht beginnen Jenny und ich eine idyllische Hunderunde am See entlang. Wir treffen einen Spanier mit seinen Hunden und kommen kurz ins Gespräch. Er erzählt uns das er seine Kochlehre in Deutschland gemacht hat und gerne mehr Deutsch können würde. Außerdem lobt er die Schönheit von Deutschland was uns überrascht, hat Spanien doch so viele schöne Ecken. Auf unserer weiteren Runde reden Jenny und ich darüber wie gut es ist das er die Ausbildung in Deutschland gemacht hat, das lässt für die spanische Küche echt hoffen. Weiter geht unsere Tour vorbei an Feldern und Seen. Selbst einen Brand auf der anderen Straßenseite der Autobahn sehen wir. Was in Deutschland eine Katastrophe wäre, ist hier wegen der Hitze, Normalität. Die Autos werden einfach einspurig daran vorbei geleitet. Auf einmal sehen wir das Meer und dann den Felsen von Gibraltar. Bevor wir es richtig realisieren können, sind wir schon in Land Nr.6, in Gibraltar. Gibraltar gehört zu England auch wenn Spanien es gerne für sich hätte. Jedes Jahr können die Einwohner von Gibraltar abstimmen ob sie wieder zu Spanien gehören möchten. Bisher stimmen aber über 98% jedes Jahr dagegen. Als wir die günstigen Spritpreise sehen, können wir das sofort nachvollziehen. Da wir hier keinen Parkplatz finden fahren wir einen Stellplatz auf der spanischen Seite an. Wir stehen hier mit Blick auf die Marina und können fußläufig nach Gibraltar, was wir dann auch machen. Da wir gerne zum Affenberg möchten suchen wir das von Google empfohlene Busunternehmen. Die eigentlich vorhandene Seilbahn ist schon seit 2 Jahren defekt. Nach etwas Anstrengung findet Jenny ein Taxi welches uns in den Ort bringt. Von dort soll dann auch die Tour starten. Für 9 Euro bringt uns das Taxi an den Treffpunkt. Dort lernen wir Yunis kennen, unseren Guid. Für 40 Pfund pro Person bietet er uns die Tour an. Er bringt uns und eine französische Familie mit einem Minibus zum ersten Aussichtspunkt. Hier können wir an der Meerenge direkt nach Afrika bzw. Marokko gucken. Nirgendwo liegen Europa und Afrika so dicht beisammen. Unser nächster Stopp ist eine Seilbrücke, die über dem Abgrund hängt. Während Robin, Markus und Jenny mutig über die Wackelbrücke gehen, ziehe ich es vor auf dem Felsen zu warten. An unserem nächsten Ziel der Tour werden wir schon von den Affen empfangen. Überall sitzen sie, springen durch die Bäume, schlafen und werden dabei entlaust oder kümmern sich um ihre Babys. Yunis erklärt uns das in einer Affenfamilie bis zu 40- 50 Tiere leben. Auf dem Affenfelsen leben insgesamt 4 Familien. Die Tiere sind wirklich putzig anzusehen auch wenn ich sie wesentlich dreister erwartet hätte. Weiter geht es zu einem Aussichtspunkt von dem man einen schönen Blick auf das Land hat. Yunis hat uns sämtliche Fragen während der Tour beantwortet. So haben wir auch erfahren das es im Naturschutzgebiet nicht nur viele Schlangen sondern auch ein Rattenproblem gibt. Weiterhin berichtet Yunis das alle Läden außer die Restaurants bereits um 18 Uhr schließen. Souvenirs shoppen fällt damit heute flach. Da Yunis Feierabend hat ist er sogar noch so lieb uns kostenlos mit auf die spanische Seite zurück zu nehmen. Am Womo angekommen wird heute Abend gegrillt. Es ist der letzte Abend von Robin, der morgen zurück nach Hause fliegen muss. Wir verbringen seinen letzten Abend mit spielen, bevor wir nach Mitternacht schlafen gehen.Read more




































