• Fahrt mit dem ‚Train d‘Artouste‘

    24. Mai in Frankreich ⋅ ⛅ 17 °C

    Für den Pfingstsonntag haben wir Tickets für den ‚Train d‘Artouste‘ gebucht.

    Mit der Gondel geht es zur gebuchten Zeit von der Talstation in Fabrèges hoch zur Bergstation auf 2.000 m.
    Hier oben ist es etwas kühler als im Vallée d‘Ossau und somit an diesem Tag erträglich 🥵.

    Die Bahntrasse entstand 1909 als Arbeitszug für die Wasserkraftanlagen, die in den Pyrenäen damals angelegt wurde. Heute wird sie auch als nostalgische Ausflugsbahn genutzt und bringt die Besucher sommers wie winters zum 9,5 km entfernten Stausee Lac d‘Artouste.
    Zu Beginn der 55-minütigen Fahrt geht es erstmal in einen sehr engen Tunnel. Bei der Ausfahrt bietet sich uns dann das erste Mal ein traumhafter Blick auf die Hochgebirgslandschaft der Pyrenäen. Unfassbar!
    Die Gleise verlaufen direkt an der Felskante und die Aussicht ist so spektakulär, dass die Kamera nicht zur Ruhe kommt. Hinter jeder Ecke wartet ein neuer Ausblick und ab und zu hält der Zug an, um einen entgegenkommenden durchzulassen. Wir fühlen uns wie in einer anderen Welt.
    An der Endstation klettern wir (mit vielen anderen Touristen) hoch zum Stausee und der Anblick ist wirklich der Hammer!!
    Wow 🤩!
    Da es letzte Woche hier noch kräftig geschneit hat - unvorstellbar, wenn man jetzt im T-Shirt hier oben steht - sind die Wege recht feucht, teils noch mit sulzigem Schnee bedeckt. Die Schneereste machen die Kulisse noch eindrucksvoller.

    Zur angegebenen Zeit fahren wir die knapp einstündige Strecke zurück und diesmal sind wir schon ‚fotoentspannter‘ und genießen einfach nur die Natur. Andreas dreht ein paar tolle kleine Videos.
    Die Gondel bringt uns zurück ins Tal, der Wohnmobilparkplatz ist direkt an der Straße.
    Insgesamt waren wir knapp fünf Stunden unterwegs für schlappe €28 pro Person. Ein ganz besonderes Event an unserem Hochzeitstag, den wir dann mit Kuchen und einem Hauch (!) Sahne drauf feiern.
    Wir sind voller Eindrücke 🏔️🥰.
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