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Unsere Tour de France 🇫🇷

An open-ended adventure by Bro_on_Tour & Andreas Read more
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    🇫🇷 Vielle-Saint-Girons, Frankreich

    Und immer noch - Saint Girons Plage

    June 13 in France ⋅ ☁️ 32 °C

    Ach, was soll ich sagen (schreiben)….
    Es ist so unbeschreiblich schön und ruhig hier und dieser Ort lädt so ein, zu entspannen, nachzudenken, zu verarbeiten und Kraft zu schöpfen 😇.
    Stundenlang in den Pinienwald und auf das Wellengetose 🌊 zu schauen, den kilometerlangen Strand entlang zu laufen, auf den breiten Fahrradwegen durch die duftenden Pinien zu fahren - für uns ein Traum!
    Der Atlantik gibt alles, um uns nachhaltig zu beeindrucken.
    Selbst die sehr heißen Tage bis 35 Grad lassen sich (auch dank Klimaanlage) einigermaßen gut aushalten.
    Jeden Tag wachen wir auf und sind erneut dankbar, dass wir hier sein dürfen, fast ohne Zeitlimit.
    Im Juli haben wir Plätze an der Ostsee gebucht, um die Hauptsaison ohne Stellplatzsuchstress zu verbringen. Aber bis dahin… 😃🥰🏖️😇❤️
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  • Und dann… Saint Girons Plage 🏖️ 🇫🇷

    May 26 in France ⋅ ☀️ 34 °C

    Die Hitzewelle mit bis zu 35 Grad lässt uns die Reise durch die Pyrenäen und insbesondere durch das Vallée d‘Ossau, in dem unzählige Fliegen das Leben in der Natur erschweren, radikal abkürzen 🥵 ☀️🏔️ ➡️ 🏖️ 🌊💦.
    Auf nach Saint Girons Plage an die Atlantikküste (Department Les Landes)!
    Wer mich nicht kennt - Saint Girons Plage ist der Urlaubsort meiner Jugend, an den es mich, meine Freunde und seinerzeit auch meine Eltern über zwanzig Jahre im Sommer zog, auf den Campingplatz Les Tourterelles. Folglich mag dieser Beitrag - der geneigte Leser möge es mir verzeihen - an der einen oder anderen Stelle etwas emotional anmuten 🙃 😇.
    Seit circa 13 Jahren war ich jetzt nicht hier und dieser einmalig schön gelegene Platz unter hohen Pinien, direkt hinter der Düne am Meer, hat sich seit 1974 von einem Camping Municipal in einen
    4-Sterne Ferienclub verwandelt. Eine Veränderung, die nicht unbedingt mein Wohlgefallen findet und die natürlich ein völlig anderes Klientel anzieht.
    Aber: wider allen Gerüchten, es gibt ihn noch, unseren Rentnerhügel!
    Dieser Platzteil ganz hinten im Pinienwald bleibt den Campern vorbehalten, mit riesigen (!) Stellplätzen. Der überwiegende Teil des Platzes ist jedoch mit allen Arten von Mobilhomes belegt.

    Ich bin selig und sitze abends mit Andreas im duftenden Pinienwald, mit dem Meeresrauschen im Hintergrund und trinke den ‚örtlichen‘ Tursan rosé‘, mit Blick auf den bewaldeten Hügel. Die Erinnerungen übermannen mich und wir beschließen, erstmal hier zu bleiben und zu genießen ❤️.

    Am nächsten Tag geht es dann ans Meer. Die Düne, die man auf dem Weg sns Wasser überwinden muss (der klassische Weg von früher), scheint wesentlich steiler geworden zu sein. Trübt mich da mein Erinnerungsvermögen oder bin ich eventuell älter geworden und nicht mehr so fit? Es ist auf jeden Fall anstrengend, da hoch zu kommen, und die Leute verbrennen sich im heißen Sand fast die Füße (32 Grad).
    Dann folgt oben der ersehnte Blick aufs Wasser 😢🥵😇. Der Atlantik begrüßt uns mit Hammerwellen!! 🌊🌊🌊
    Andreas schießt Fotos, die abkühlen 💦.
    Daher möge sich hier jeder ‚seine perfekte Welle‘ raussuchen.
    An Baden ist außerhalb der bewachten Zone nicht zu denken. Die Strömung ist hier, und das haben mich viele Jahre dort gelehrt, unter Umständen lebensgefährlich. Aber ne feuchte Ganzkörper-Abkühlung gibt es auch bereits, wenn man nur am Wasser steht.
    Stundenlang auf‘s Wasser gucken, was gibt es Schöneres? 🥰
    Liebe Grüße aus dem Paradies 🏖️⛺️!
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  • Fahrt mit dem ‚Train d‘Artouste‘

    May 24 in France ⋅ ⛅ 17 °C

    Für den Pfingstsonntag haben wir Tickets für den ‚Train d‘Artouste‘ gebucht.

    Mit der Gondel geht es zur gebuchten Zeit von der Talstation in Fabrèges hoch zur Bergstation auf 2.000 m.
    Hier oben ist es etwas kühler als im Vallée d‘Ossau und somit an diesem Tag erträglich 🥵.

    Die Bahntrasse entstand 1909 als Arbeitszug für die Wasserkraftanlagen, die in den Pyrenäen damals angelegt wurde. Heute wird sie auch als nostalgische Ausflugsbahn genutzt und bringt die Besucher sommers wie winters zum 9,5 km entfernten Stausee Lac d‘Artouste.
    Zu Beginn der 55-minütigen Fahrt geht es erstmal in einen sehr engen Tunnel. Bei der Ausfahrt bietet sich uns dann das erste Mal ein traumhafter Blick auf die Hochgebirgslandschaft der Pyrenäen. Unfassbar!
    Die Gleise verlaufen direkt an der Felskante und die Aussicht ist so spektakulär, dass die Kamera nicht zur Ruhe kommt. Hinter jeder Ecke wartet ein neuer Ausblick und ab und zu hält der Zug an, um einen entgegenkommenden durchzulassen. Wir fühlen uns wie in einer anderen Welt.
    An der Endstation klettern wir (mit vielen anderen Touristen) hoch zum Stausee und der Anblick ist wirklich der Hammer!!
    Wow 🤩!
    Da es letzte Woche hier noch kräftig geschneit hat - unvorstellbar, wenn man jetzt im T-Shirt hier oben steht - sind die Wege recht feucht, teils noch mit sulzigem Schnee bedeckt. Die Schneereste machen die Kulisse noch eindrucksvoller.

    Zur angegebenen Zeit fahren wir die knapp einstündige Strecke zurück und diesmal sind wir schon ‚fotoentspannter‘ und genießen einfach nur die Natur. Andreas dreht ein paar tolle kleine Videos.
    Die Gondel bringt uns zurück ins Tal, der Wohnmobilparkplatz ist direkt an der Straße.
    Insgesamt waren wir knapp fünf Stunden unterwegs für schlappe €28 pro Person. Ein ganz besonderes Event an unserem Hochzeitstag, den wir dann mit Kuchen und einem Hauch (!) Sahne drauf feiern.
    Wir sind voller Eindrücke 🏔️🥰.
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  • Über den Col de Pourtalet zurück nach 🇫🇷

    May 22 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    Die nächste Etappe durch die Pyrenäen führt uns an der Anisclo-Schlucht vorbei, über Fanlo, Broto, den Col de Pourtalet (Grenzübergang 🇪🇸 🇫🇷 auf 1.794 m) nach Laruns.
    Es ist heiß 🥵 und daher, bei aller landschaftlicher Schönheit, auch sehr anstrengend.
    Die Añisclo-Schlucht ist so tief, dass sie nur zu erahnen ist, wenn man das Foto an der Stelle aufzoomt, wo ein dunkler Schatten ist. Der Wanderweg hinunter ist gesperrt und der Parkplatz mit Baucontainern vollgestellt. Ok, dann nicht, ist eh‘ zu heiß 🥵!

    Es geht für unseren Wagen (und natürlich auch für den Fahrer) auf engsten Straßen weiter, rauf und runter, Serpentine folgt auf Serpentine, Kurve folgt auf Kurve, ohne Ahnung, was einen dahinter erwartet, durch enge Tunnel, unter Felswänden her, die eine Höhenbegrenzung von 2,60 anzeigen 😳, und ständig müssen wir riesigen Schlaglöchern und Gesteinsbrocken auf der Straße ausweichen. Hier ist das Verkehrsschild ‚Achtung Steinschlag‘ mal zurecht an jeder Ecke aufgestellt. Ich hab die Verkehrsschilder des Tages mal in einem Bild zusammengefasst 🙃.

    An der spanisch-französischen Grenze ist die Landschaft karg, beeindruckend und man sieht, dass sich hier im Winter ein Skigebiet an das andere reiht.

    Erschöpft fahren wir den Campingplatz ‚Camping du Valentin‘ in Laruns an, in der Hoffnung auf einen Schattenplatz. Niente! ☀️☀️☀️ Wir werden aber sehr herzlich auf diesem wunderschönen Platz empfangen und es gibt eine ausführliche Einweisung.

    Happy wife, happy life, also bastelt
    mein Mann, mein Held, einen Sonnenschutz, füllt Schüsseln mit kaltem Wasser 💦 🦶, und das erste Mal, seitdem wir unseren Bro haben (4 Jahre sind es) schalten wir die Klimaanlage ein, um schlafen zu können. Es pustet, macht Lärm und wackelt, aber es wird langsam erträglich drinnen ❄️. Uff! Zum Glück ist auf diesem Platz der Strom inklusive (🙃 💰) .
    Außerdem gibt es hier einen Pool.
    Heute feiern wir Geburtstag 🎁 und ruhen aus!
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  • Aínsa und Camping Valle de Añisclo

    May 20 in Spain ⋅ ⛅ 10 °C

    Von Espot aus fahren wir weiter quer durch die spanischen Pyrenäen und wir sind immer wieder verwundert, wie viele Skigebiete es hier gibt! Natürlich stehen alle Lifte still, aber man sich gut vorstellen, was hier im Winter los ist.
    Die Gegend ist atemberaubend, auch wenn das Thermometer weiter und weiter klettert und die Wetter-App uns für die kommenden zehn Tage Temperaturen über 30 Grad in Aussicht stellt 😰. Damit hatten wir echt nicht gerechnet und ein neues (first priority) Kriterium bei der Stellplatzsuche lautet ‚Schatten‘.

    So fahren wir weiter in den wunderschönen Ort AÍNSA. Die Altstadt am Hang und insbesondere der Plaza Mayor sind wirklich sehr sehenswert und die Tapas Bar und ihr Rosé Wein 🍷 durchaus empfehlenswert!
    Wir sitzen im Schatten und genießen.

    Danach suchen wir im neuen Ortsteil weiter unten einen ‚Supermercado‘, was auf dieser Strecke durch die Berge nicht so ganz einfach ist, aber schließlich bekommen wir alles, was wir für die nächsten Tage brauchen.
    Wein und Hitze machen mich schlapp und ich bewache die Einkäufe auf einer Parkbank, während der Chef den Wagen holt. Rekordtemperatur inside 36 Grad! 😰

    Dann geht es weiter zum Campingplatz Valle de Añisclo, der nach telefonischer Rücksprache schattig ist 🙃 👍🏼. Am Platz vorbei fließt der Río Bellos, wunderbar kalt und sehr erfrischend, wenn man die Füße 🦶 💦 reinhält.
    Wir gönnen uns einen Tag faulenzen, in der Hoffnung, dass der Körper auf Sommer umstellt.
    Der Campingplatz ist sehr nett und absolut empfehlenswert!
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  • Wanderung zum Estany de Monestero

    May 19 in Spain ⋅ ⛅ 8 °C

    Vom Campingplatz Voraparc starten wir heute früh mit einem Taxi-Jeep (Anruf genügt 🙃) in den Nationalpark Aigüestortes bis zum Estany de Sant Maurici (Bergsee).
    Von dort aus wollen wir das Flusstal des Riu Monestero hoch zum Estany de Monestero auf 2.200 m wandern.
    Im Jeep erzählt uns eine Wanderin, dass die Strecke wegen Schnees nicht bis zum Ende begehbar sei. Schnee?? 😳
    Mist, ich trage Sommerklamotten. Aber immerhin haben wir Goretexschuhe und ne Jacke dabei.
    Die Sonne hat allerdings schon gut Kraft und so bleiben wir warm.
    Es geht stetig bergauf, über Wege, dann Geröll, dann Holzstege und schließlich tatsächlich durch den Schnee.
    Immer rauscht neben uns der Fluss und an manchen Stellen kann man am Wasser knien und sich erfrischen. Sooo toll!

    Die Berge um uns herum sind so majestätisch und so wunderschön, dass wir unser Glück kaum fassen können und fotografieren, was das Zeug hält.

    Kurz vorm Ziel ist der Weg von Schneefeldern bedeckt, allerdings ist der Schnee schon ziemlich sulzig und man sinkt tief und immer tiefer ein.
    Schließlich kehren wir um, auch weil wir das Taxi am Ausgangspunkt für 15 Uhr geordert haben und man will sich ja nicht über Gebühr stressen ⏰ 🙃.

    Diese Landschaft ist ein Traum!!

    Das Taxi setzt uns am Campingplatz ab und wir spüren in den Beinen, was wir heute geleistet haben.
    Abendessen, duschen und dann ins Bett.
    Morgen fahren wir auf der spanischen Seite der Pyrenäen weiter Richtung Westen. Mal schauen, wie weit wir kommen.
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  • Durch Andorra in die spanischen Pyrenäen

    May 18 in Spain ⋅ ☁️ 9 °C

    Am Morgen brechen wir gegen 10 Uhr auf nach Andorra 🇦🇩.
    Schnell noch ‚Datenroaming‘ aus, bevor wir über die Grenze fahren (Achtung, es fallen sonst Roaminggebühren an!).

    Unser BRO klettert und klettert bis auf 2.300 m. Überall liegen noch Reste vom Schnee und die Gegend scheint ausschließlich aus Skigebieten ⛷️🎿 zu bestehen. Lifte und Abfahrten, wohin man auch schaut.
    Die Bergwelt ist wunderschön hier 🏔️.

    Dazwischen tauchen riesige, bunte und unansehnliche Einkaufszentren auf, alle dicht gedrängt, denn viel freie Fläche gibt es in dieser Berglandschaft nicht.
    Klar, viele Touristen kommen, um zollfrei einzukaufen und um zu tanken. ⛽️
    Das machen wir dann auch - € 1,66/l Diesel. Unser Portemonnaie jubelt vor Freude 😃 💰.

    Beim Verlassen von Andorra, an der Grenze zu Spanien 🇪🇸 werden wir dann tatsächlich angehalten und nach Einkauf von Alkohol und Tabak gefragt. Wir verneinen wahrheitsgemäß, aber irgendwie traut man uns nicht.
    Alles gut, alles öffnen und die Zollbeamtin betritt unser Auto und schaut sich um. Da ist in der Tat nix. (Dass wir einen kompletten doppelten Boden haben, weiß die gute Frau nicht 🙃)
    Sie fragt nochmal nach… es bleibt dabei, kein Alkohol, keine Zigaretten und wir dürfen endlich weiterfahren.

    Dann fahren wir quer durch die spanischen Pyrenäen nach Espot. Und wieder muss BRO auf 1.690 Meter hoch. In Espot befindet sich der östliche Eingang zum Nationalpark Aigüestortes und wir schlagen unsere Zelte (🚐) am Camping Voraparc auf, direkt am rauschenden Fluss Riu Escrita.
    Jetzt erstmal Wäsche waschen und ausruhen. Der Chef ist unzählige Serpentinen gefahren. Er hat sich Ruhe verdient. 😴
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  • Montségur und dann ab in die Berge

    May 17 in France ⋅ ☀️ 11 °C

    Das Château de Montségur (inklusive Aufstieg) steht auf dem Programm 😃!
    Obwohl Sonntag ist, ist gar nicht so viel los. Die Auffahrt von Bélesta nach Montségur ist schon sehr schön, aber die Ausblicke, die sich uns beim Aufstieg offenbaren, sind der Hammer.

    337 Höhenmeter auf kurze Distanz fordern mir einiges ab 😰.
    Aber es lohnt sich.

    Montségur war die letzte Katharer-Festung in Frankreich und wurde 1244 nach langer Belagerung vom französischen König auf Drängen des Papstes erorbert. Daraufhin stiegen 220 Katharer, die ihrem Glauben nicht abschwören wollten, auf den Scheiterhaufen. Unvorstellbar!

    Anschließend fahren wir Richtung Col de Puymorens (1.910 Hm) und landen auf einem Stellplatz in Porté Puymorens.
    Gestern Abend hat es beim Hochfahren geregnet, aber heute früh zeigen sich die Berge von ihrer schönsten Seite 🏔️.
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  • Urlaub bei Freunden in Limbrassac

    May 6 in France ⋅ ☁️ 16 °C

    Was für eine tolle Woche!
    Wir waren die vergangenen 10 Tage auf FOUNT DE COUSTENO zu Gast, das traumhafte Hobbit-Feriendorf in Limbrassac, das von unseren Freunden aus dem Rheinland so wunderschön und liebevoll geführt wird.
    Wir durften uns handwerklich und ein bisschen gestalterisch auf dem Hof einbringen und haben uns sauwohl gefühlt!
    Nach fast 9 Monaten Reisezeit war es ein erfüllendes Erlebnis, wieder etwas Kreatives zu tun, etwas zu ‚schaffen’ und am Abend müde ins Bett zu sinken. Die netten und lustigen Abende mit unseren Gastgebern und der Kontakt zu den vielen Tieren auf dem Hof haben ihr Übriges zu dieser wundervollen Erfahrung beigetragen.
    Danke Christine und Thomas!!!

    Etwas nördlich vom Hof liegt der charmante Ort Mirepoix. Rund um einen großen Marktplatz entfaltet der Ort ein geschlossenes mittelalterliches Stadtbild mit Fachwerkhäusern, Arkaden und der monumentalen Kathedrale Saint-Maurice, die die Kulisse für einen großen, lebendigen Wochenmarkt bildet.
    Einer der schönsten französischen Märkte, die wir bis jetzt besucht haben.
    Wunderschön und definitiv eine Reise wert!
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  • Fahrt durch Südfrankreich

    May 5 in France ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir trödeln uns so durch Südfrankreich auf der Route Nationale über Béziers, Homps und Carcassonne nach Limbrassac.
    Die Landschaft wird immer mediterraner, mit Zypressen, unzähligen Weinstöcken, wilden Gräsern und dazwischen immer wieder Mohnblumen ☀️🌺. Herrlich!

    Wir nutzen die Stellplätze der Gruppe ‚Camping-Car Park‘, zuletzt in dem Ort Homps, direkt am Canal du Midi.
    Das Wetter ist überwiegend sonnig und wir können uns an der Landschaft und den dramatischen Wolkenbildern gar nicht satt sehen.

    Ab heute sind wir dann, wie Anfang März schon einmal, in Limbrassac in dem Feriendorf ‚Fount de Cousteno‘ bei unseren Freunden aus dem Rheinland.
    ( www.cousteno.fr )
    Diesmal wollen wir uns für ein paar Tage, im Rahmen unserer Möglichkeiten 🙃, handwerklich oder gestalterisch auf diesem traumhaften Hof einbringen. Mal schauen, was sich ergibt.

    Empfangen werden wir von Thomas, Haushund Egon und den 15 Jungküken mit Kaffee und Tee im Garten, mit einem unvergleichlichen Blick auf die Berge.
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  • Kajak fahren auf der Ardèche

    May 2 in France ⋅ ☁️ 22 °C

    Bei gutem Wetter starten wir unsere gebuchte 7 km Tour auf der Ardèche ☀️.
    Ich bin ziemlich aufgeregt, die Tasche mit den Wechselklamotten und dem Wasservorrat ist gepackt und der Fahrer vom Eventanbieter holt uns pünktlich am Campingplatz ab.
    Eine halbe Stunde später sind wir, nach einer kurzen Einführung über die DOs and DON‘Ts, auf dem Wasser.
    Wir tragen Schwimmwesten, Brillen und Handys sind gesichert, denn das Kentern in den Stromschnellen und das Auflaufen auf Steine und Felsen bei dem niedrigen Wasserstand ist keine Seltenheit.
    Wenn man bedenkt, von wie vielen (!) Touristen, deren Freude von keinerlei Erfahrungsschatz auf dem Wasser getrübt ist, wir umgeben sind, ist es erstaunlich, dass nicht mehr passiert.
    Vor einigen Passagen werden wir ausdrücklich gewarnt.

    Die Schluchten der Ardèche sehen vom Wasser betrachtet nochmal anders und sehr beeindruckend aus.

    Kurz vor der Pont d‘Arc beobachten wir, wie ein Hubschrauber versucht, auf dem Flussbett aus Steinen zu landen und wir müssen alle aus dem Wasser. Massen an Kajaks versuchen, an Land zu kommen.
    Leider hat sich direkt vor uns an einer der kritischen Passagen ein tragischer Unfall ereignet. (Nach aktuellem Stand befindet sich die junge Frau in kritischem Zustand)

    Nach circa 45 Minuten organisiert die Gendarmerie die Weiterfahrt der Touristen, indem die Kajaks an der Gefahrenstelle vorbei rund 100 m getragen werden müssen.

    Danach ist die Stimmung sehr gedrückt, wir können aber dennoch schöne Fotos der Pont d‘Arc machen.
    Wir beenden unsere Fahrt am vereinbarten Punkt, wo uns ein Bus abholt und heim bringt. Zeit zum Umziehen bleibt nicht und so steigen wir pitschnass in den Bus 🚌. Ich schätze, dass ist man hier gewohnt 💦 🛶.

    Zurück am Platz nehmen wir am angebotenen ‚Burger-Abend‘ 🍔 teil. Nach Kochen ist uns nicht mehr.
    Meine Knochen tun weh 😰, es war (für mich zumindest) ziemlich anstrengend.
    Und, von dem Vorfall abgesehen, ein schönes Event!
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  • Route des Gorges nach Vallon Pont d‘Arc

    April 28 in France ⋅ ☁️ 22 °C

    Von Saint-Martin-d‘Ardèche sind wir die Route des Gorges nach Vallon Pont d‘Arc entlang der Ardèche gefahren. Die Strecke ist zwar insgesamt nicht länger als 35 km, aber an jedem ausgewiesenen Aussichtspunkt bleibt man stehen, um diese phantastische Landschaft in sich aufzunehmen. Es ist der Wahnsinn!
    Die bekannte Flussschleife ‚Cirque de la Madeleine‘ bekommen wir zu sehen und zahlreiche phänomenale Ausblicke auf die Schluchten der Ardèche.

    Die kurvige Strecke ist auch bei risikofreudigen Motorradfahrern beliebt, und so jault ab und zu ein Motor an uns vorbei.
    Kurz vor Vallon Pont d‘Arc wird es voll auf der schmalen Straße am Hang.
    Hier wäre die Pont d‘Arc, die natürliche Felsenbrücke, die heute das Wahrzeichen der Ardèche darstellt, zu bestaunen. Aber das Anhalten bei all den Bussen und Autos ist kaum möglich. Wir beschließen, dass wir da anders hinkommen wollen als mit dem Auto.

    In Salavas nehmen wir uns einen kleinen und günstigen, aber sehr schönen Campingplatz, direkt am Ufer der Ardèche. Die Wetteraussichten sind gut, also bleiben wir ein paar Tage.

    Gestern sind wir mit den Rädern nach Vallon Pont d‘Arc reingefahren, wo in der ganzen Innenstadt ein großer Wochenmarkt war. Das Ergebnis unseres Einkaufs regionaler Produkte (es handelt sich um eine Zusammenstellung französischer Grundnahrungsmittel 🙃 🧀
    🥖 🍷 🇫🇷) gibt‘s als Foto.

    Heute haben wir versucht, entlang der Ardèche, auf der sich im Sommer täglich bis zu 3000 Kanus tummeln, zu Fuß zur Pont d‘Arc zu kommen.
    😕 Das war nix! Den bei Komoot ausgewiesenen Wanderweg gibt es nicht, oder nicht mehr. Aber wir konnten den vergnügten Kanufahrern zuschauen, die sich über das Wasser durch die Schlucht treiben lassen. Toll!
    Ein Kanu oder Kajak kann man hier an jeder Ecke mieten; also nehmen wir den Trend mit und mieten für morgen (Samstag) eine 7 km Tour mit Abhol- und Bringservice. Wir sind gespannt 🤩 und werden berichten!
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  • Saint-Martin-d‘Ardèche

    April 26 in France ⋅ ⛅ 20 °C

    In drei Tagesreisen sind wir bei schönstem Wetter von Singen an die Ardèche gefahren.
    Dabei haben wir auf der Route Nationale gefühlt Hunderte von Kreisverkehren passiert 🤪 und sind lange Strecken an der Rhône entlang gefahren.

    Seit gestern Abend stehen wir auf einem schönen Stellplatz in Saint-Martin-d‘Ardèche, am südöstlichen Ende der Gorges de l‘Ardèche.
    Von hier aus wollen wir den Fluss Ardèche erkunden. Allerdings muss für Fußmärsche und längere Fahrradtouren der Knöchel vom Chef noch bedeutend abschwellen.

    Die ersten Eindrücke am Abend sind schon toll!
    Saint-Martin-d‘Ardèche ist ein süßer, kleiner Ort, mit einem winzigen Lebensmittelladen 🧀 und einer Boulangerie 🥖 🥐. Die französischen Grundbedürfnisse sind also gesichert 🙃.

    Die Außentemperatur beträgt am Abend 27 Grad, im Wagen sind es sogar 30. Uns ist irre heiß 🥵.
    Das kann ja noch was werden, mit mir und dem französischen Frühling! ☀️
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  • Beginn der Tour de France in 🇩🇪

    April 22 in Germany ⋅ ☀️ 7 °C

    Ich hab es nachgelesen!
    Die offizielle Tour de France beginnt auch nicht in Frankreich!
    Unsere auch nicht, denn wir stehen immer noch auf deutschem Boden.
    Ein unfreiwilliger, gesundheitlich bedingter Halt in Singen verzögert den Startschuss. Aber heute soll es rüber gehen ins Nachbarland 🇫🇷.

    Drei Nächte haben wir jetzt in Singen auf einem schönen Stellplatz unterhalb der Ruine Hohentwiel verbracht, ein wenig die sehr nette Stadt erkundet, viel gestrickt, gelesen und entspannt.
    Der Narrenbrunnen hat es uns angetan; irgendwie erkennen wir uns wohl als zukünftige Wahl-Rheinländer charakterlich in den Narren 🤡 wieder.

    Wir melden uns wieder aus ‚La belle France‘ 🇫🇷!
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    Trip start
    April 21, 2026