• Mein letzter Tempel

    September 18 in China ⋅ ☁️ 18 °C

    Im Nebel mystisch wirkend kam ich zu einer Tempelanlage. Buddhistische Klänge wurden gespielt, welche die Atmosphäre echt spirituell machten. Die Tempelanlage wirkte sehr alt, aber war sehr schön.

    Ein komisches Gefühl machte sich in mir breit. Morgen ist die Abreise. Ich setzte mich auf die Stufen und reflektierte noch einmal die vergangenen Wochen.

    In Gedanken kam ich wieder auf die morgendliche Taxifahrt und fragte mich wieso trotz Festpreis mehr Geld abgezogen wurde. Ich schilderte die Ki die Situation und machte ein Screenshot der Abrechnung und lud die hoch.

    Der Taxifahrer hatte einfach Parkgebühren noch mit auf die Abrechnung gesetzt. Die Ki leitete mich durch den Prozess der App für Beschwerden und Rückerstattungen. Binnen von 5 Minuten hatte ich das zu viel gezahlte Geld wieder auf mein Konto.

    Kurzzeitig hatte ich mich gefragt, ob das moralisch so überhaupt vertretbar ist, wenn man bedenkt das mich die Fahrt gerade einmal 7€ gekostet hat und das ein echter Hungerlohn ist. Wiederum wollte er mich mehrfach übers Ohr hauen, also sag ich mich im Recht.

    Auf dem Berg befand sich ein Burger King, aber trotz schlechter Magen/Darm Verfassung bestellte ich mir ein Menü, den Hunger hatte ich schon. Beim Essen lernte ich ein Schweizer Pärchen kennen. Wir unterhielten uns eine halbe Stunde lang übers Reisen, bevor wir uns dann trennten. Am Nachmittag gab es dann doch noch ein paar Steilwände zu sehen, wenn auch der Boden nicht einsehbar war.
    Zum späten Nachmittag machte ich mich auf dem Abstieg und hatte noch einmal intensive Eindrücke zu den chinesischen Reisegruppen. Echt mein Endgegener😅.

    Auf der Rückfahrt habe ich nochmal ein Blick auf das weltgrößte Stelzenhaus geworfen, welches sogar im Guiness Buch der Rekorde steht.

    Gegen halb 6 war ich wieder zurück im Hotel.

    Gegen halb 6 Abends war ich wieder im Hotel
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