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  • Day18

    The City

    May 19, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 12 °C

    …Spitzname für San Francisco von den Locals - Stichwort für unsere Reise.
    Uns gefällt, von den Großstädten in denen wir dieses Jahr waren, diese Stadt einfach am besten.

    Obwohl es in San Fran häufig bewölkt/nebelig sein soll, haben wir scheinbar ein paar perfekte Tage getroffen. Lässt man den Wind weg, waren bei Sonnenschein durchgehend 15-20 Grad. Optimal um die Stadt zu erkunden.

    Zum Start sind wir heute in das Szeneviertel „The Castro“ gefahren und haben uns die Umgebung mal etwas angeschaut. Dieses Viertel ist für seine Toleranz zu Schwulen und Lesben bekannt und das spiegelt es auch wider. Überall sieht man die Regenbogenfarben und sogar die Zebrastreifen sind bunt gestaltet. Das Viertel wurde nach dem Kino „Castro Theatre“ benannt, was man sich unbedingt anschauen sollte. Das habe ich zumindest gerade gelesen, hätte ich das vorher gewusst, hätten wir das vielleicht auch getan. Hupsi.

    Weiter ging es zum Golden Gate Park. Vergleichbar mit dem Central Park in New York, wurde einfach ein rechteckiger Garten in eine Weltstadt gezimmert. Mit seinen Seen und Gehwegen aber dennoch wirklich schön anzusehen. Steht man in der Mitte des Parks und sieht um sich herum nur Natur, vergisst man für eine Minute fast, dass außerhalb nur Stress und Trubel herrscht.

    Der Hunger trieb uns dann an eine Essensmeile am Pier. Der „Ferry Building Marketplace“ bietet für hungrige wirklich einiges, allerdings war nach unserem Geschmack zu viel los. Dafür, dass man sich im Menschengedrängel das Essen reinzieht, hatten wir dann doch nicht genug Hunger gingen weiter.
    Richtung Downtown sind wir durch belebte Straßen gezogen und sind an einer der größten Shopping-Centern San Francisco’s geendet. Nach ein wenig Bummeln und Essen war der Tag dann aber auch schon fast wieder vorbei.
    Zurück in der Unterkunft verfasse ich gerade den Blog und bereite mich auf den Endspurt vor. Einen Eintrag werde ich wohl noch raushauen, aber jetzt gehen wir erstmal noch etwas trinken in dieser wunderschönen Stadt.

    Wenn ihr bis hierher noch lest, dann kann es ja nicht so uninteressant gewesen sein. Das ehrt mich - Danke!

    Cheers!
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:
    Zu Fuß:
    198,4 km (Ziel: 200 km)
    (123,28 Meilen)

    Mit dem Auto:
    4330,75 km
    (2691 Meilen)
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  • Day17

    San Francisco hat uns wieder

    May 18, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 12 °C

    Oakhurst - San Francisco
    https://goo.gl/maps/J5ATfv3JRJQ2

    Heute ging es für uns also zum letzten Ziel der Reise. Wir sind am Ende unseres Trips nun nochmal zwei Tage in San Francisco, um ein wenig runterzukommen. Wir waren die letzten Tage/Wochen wirklich viel unterwegs und brauchen nun einfach nochmal zwei ungeplante Tage in einer der, für uns, schönsten Städte Amerikas. Bisher hat mal wieder alles Geplante perfekt geklappt und wir werden die Erlebnisse die nächsten Tage hoffentlich vollends realisieren.

    Wir haben wieder eine sehr schöne Airbnb-Unterkunft und dieses mal sogar ein Haustier. Patches, die Hauskatze, leistet uns die nächsten Tage also Gesellschaft.
    Richtung Großstadt wird der Verkehr immer etwas chaotischer und so kam es, dass wir erst gegen 16 Uhr in San Francisco angekommen sind. Nachdem wir unser Auto abgegeben hatten, sind wir nur noch ein wenig durch die Stadt und letztendlich etwas essen gegangen. In der Cheesecake Factory gibt es übrigens nicht nur Käsekuchen, sondern auch wirklich gutes Mittag- und Abendessen. Sehr zu empfehlen!

    Morgen werden wir ein wenig ziellos durch die Stadt irren, ein paar Punkte haben wir aber doch noch auf der Wunschliste :)

    Bis morgen!
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:
    Zu Fuß:
    181,5 km
    (112,78 Meilen)

    Mit dem Auto:
    4330,75 km
    (2691 Meilen)
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  • Day16

    Die Arche Noah Kaliforniens

    May 17, 2018 in the United States ⋅ 🌙 11 °C

    ...denn der Yosemite Park ist der artenreichste Nationalpark der Welt...

    Oakhurst - Glacier Point - Yosemite Village - Oakhurst
    https://goo.gl/maps/3qaYSsNuND82

    Heute hatten wir den kompletten Tag um den Yosemite National Park zu erkunden. Eigentlich haben wir auch alles geschafft was wir uns vorgenommen hatten, alles gesehen hat man dennoch längst nicht, da der Yosemite einfach zu groß ist. Wir haben uns nur im südlichen Bereich und im Yosemite Valley bewegt.
    Man müsste hier wahrscheinlich 1-2 Wochen für das volle Programm einplanen.

    Der Park und die Aktivitäten unterschieden sich, je nach Jahreszeit, allerdings auch gravierend. In der kalten Jahreszeit ein beliebter Ort für Wintersport, so kann man allerdings nur im Frühling die meisten Wasserfälle beobachten. Im Sommer und im Herbst, wenn der Schnee getaut ist, gehen die Wasserfälle, Flüsse und Bäche zurück. Ab ca. Juni wird dann der Tioga Pass (ein Bergpass) geöffnet, der den östlichen Teil mit dem Rest des Parks verbindet. Anfang Mai lagen hier noch ca. 5m Schnee, derzeit sind die Aufräumarbeiten aber in vollem Gange.
    Aus diesem Grund mussten wir gestern auch einen etwas größeren Umweg fahren (war natürlich geplant). Der Pass ist der einzige Weg, um von Ost nach West zu kommen, ohne den kompletten Nationalpark umfahren zu müssen.

    Jedenfalls hatten wir vom Wetter und vom allgemeinen Gemüt einen perfekten tag erwischt. Es sollte den ganzen Tag Sonne geben und das haben wir ausgenutzt.
    Gestartet sind wir um ca. 7:30 Richtung Park und sind jetzt, gegen 20:00 Uhr, wieder zuhause. Unser erster Stopp im Park war der Glacier Point, von wo aus man das komplette Yosemite Valley, also das Tal, überblicken konnte. Außerdem hatte man schöne Blicke auf einige Highlights des Parks.
    Im Yosemite Valley sammelten sich dann die Touris und Naturfanatiker, denn das ist der Ausgangspunkt für gefühlt 30-40 Wanderrouten und Sehenswürdigkeiten. Ein Shuttle, der einen durch das ganze Valley gefahren hat, inklusive.
    Obwohl wir keinen großen Trail gelaufen sind, sind wir doch gut rumgekommen und haben uns einige, für uns sehenswürdige, Sachen angeschaut.

    Manche Dinge hätte man vielleicht vom Harz nicht unterscheiden können, andere wiederum waren unvergleichbar imposant.

    Zumindest haben wir wieder genug Input für einen Tag. Jetzt erstmal sacken lassen und genießen.

    Tschö mit Ö!
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:
    Zu Fuß:
    178 km
    (110,6 Meilen)

    Mit dem Auto:
    4012 km
    (2493 Meilen)
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  • Day15

    Vom Steppenläufer zum Berglöwen

    May 16, 2018 in the United States ⋅ 🌙 8 °C

    Ridgecrest - Bakersfield - Oakhurst - Yosemite South Entrance - Oakhurst
    https://goo.gl/maps/RnQ5oTpsocJ2

    Von Ridgecrest sind wir heute weiter Richtung Yosemite National Park gefahren. Nach einem Zwischenstopp samt Mahlzeit in Bakersfield heißt unser neuer Aufenthaltsort Oakhurst.

    Oakhurst befindet sich am südlichen Ende des Nationalparks und bietet einen guten Startpunkt für unsere morgige Tour.
    Auf einer Höhe von 600 bis 4000 Metern erstreckt sich der Nationalpark über 3081 Quadratkilometer. Eine Menge zu erkunden für einen Tag ;).
    Da wir heute noch ein wenig Zeit hatten sind wir schonmal etwas in den Park gefahren und haben einen Vorboten mitgenommen.
    Schon bei der Anfahrt bemerkt man den großen Höhenunterschied. Die Straßen schlängeln sich teilweise auf die Berge nur um im nächsten Moment wieder ein Stück Richtung Tal zu führen. Überall wird auf Gefahren, ausgehend von Bären und Berglöwen, hingewiesen und das Land bietet eine Pflanzen- und Baumkultur, die wir so auch noch nicht gesehen haben.

    Da wir nur ca. 3 Stunden Zeit hatten bis die Sonne unterging, sind wir noch einen kurzen Trail namens „Lewis Creek“ außerhalb des Parks gelaufen. Noch nicht mal im Nationalpark, gibt es also schon einiges zu sehen. Der Weg folgte einem etwas größeren Bach samt Wasserfällen den Berg herunter.

    Wir sind jetzt wieder zurück in unserer Airbnb-Unterkunft und informieren uns noch über verschiedene must-sees für morgen. Auch wenn die Leute etwas spießig scheinen ist es doch ganz Nett hier, wir wohnen nämlich in einer kleinen Cottage (Hütte) auf dem Grundstück der Eigentümer.

    Morgen werden wir mehr zu berichten haben!

    Bis denn.
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    167,8 km
    (104,27 Meilen)

    Mit dem Auto:
    3817,36 km
    (2372 Meilen)
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  • Day14

    Das tote Tal

    May 15, 2018 in the United States ⋅ 🌙 21 °C

    Las Vegas - Death Valley - Ridgecrest
    https://goo.gl/maps/JPjTji3EDRG2

    In Las Vegas ist der große Gewinn mal wieder ausgeblieben, aber wir hatten trotzdem einen wirklich super, feucht-fröhlichen Abend! :)

    Unsere Hauptaktivität heute lautete Death Valley. Aufgrund der Größe des Parks und weil das Death Valley der heißeste Ort der Welt ist, hielten wir uns allerdings vermehrt im Auto auf. Zwar hatten wir mit 40° noch einen milden Tag erwischt, aber länger aushalten konnte man es draußen trotzdem nicht. Der Rekord liegt bei knappen 57° und im Hochsommer sind es hier durchschnittlich 48°. Death Valley liegt zwischen mehreren Gebirgen und ist mit 86 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt Nordamerikas. Also wieder ein besonderes Ereignis auf unserer To-Do-Liste abgehakt. Was wir nicht erwartet hätten ist, dass der Park so riesig ist und die Infrastruktur der Straßen eher ungünstig für unseren Trip waren. So mussten wir viele Wege doppelt fahren um bestimmte Sachen zu sehen. Am eindrucksvollsten war für mich eigentlich die Salzwüste, die aus den 2-3 Regentagen im Jahr entsteht. Wie gesagt liegt das Death Valley zwischen verschiedenen Gebirgen und bei Regen werden die ganzen Mineralien aus den Bergen in das Tal getragen. Wenn dort das Wasser kondensiert bleiben diese Mineralien zurück und bilden somit diese Wüste. So oder so ähnlich zumindest ;). Ein See der vor 3000 Jahren mal vorhanden war spielt auch noch eine Rolle, aber das kriegt man nach so viel Input einfach nicht mehr alles zusammen.

    Nach ca. 3-4 Stunden Auto-Abenteuer sind wir dann weiter zu unserem jetzigen Aufenthaltsort gefahren. Die Fahrten in der Umgebung des Death Valley sind wirklich noch eintöniger als sonst schon. Hunderte Meilen eine Straße die wirklich nur geradeaus geht, aber dafür ist die Landschaft mit den Gebirgen dafür umso schöner.

    Wir fahren morgen weiter Richtung Yosemite Nationalpark und freuen uns schon sehr auf die Landschaft und das etwas kühlere Klima.

    Tüdelü!
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    160 km
    (99,42 Meilen)

    Mit dem Auto:
    3339,39 km
    (2075 Meilen)
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  • Day13

    Back in Vegas

    May 14, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    La Verkin - Valley of Fire - Las Vegas
    https://goo.gl/maps/mXAMHKys9RF2

    Ein kurzes Update.

    Wir sind wieder in Las Vegas, morgen geht es weiter mit dem Death Valley und dann in Richtung Yosemite National Park.
    Da die Hotels hier relativ billig sind, haben wir also für eine Nacht nochmal in Vegas eingecheckt. Untergekommen sind wir im „New York, New York“. Dieses Mal sehen wir nicht den Strip vom Fenster aus, sondern die hauseigene Achterbahn, die rund um das Hotel bzw. auf dem Hoteldach gebaut wurde. Wenn mich nicht alles täuscht geht sogar ein Teil im Hotel/Casino entlang. Jedenfalls verrückt.

    Auf dem Weg hierher waren wir noch im Valley of Fire State Park, ca. 30 Meilen von Las Vegas entfernt findet man hier die skurrilsten Felsformationen aus rötlichem Gestein. Unser Aufenthalt betrug allerdings nur ca. 2 Stunden, da wir keine großen Wanderungen bei 35 Grad machen wollten. Die Intensität der Sonne ist hier in Nevada dann doch zu hoch, als dass man sich in der Mittagssonne großen Anstrengungen aussetzt.

    Jetzt ist es gerade 16 Uhr und wir haben noch den halben Tag vor uns.
    Mal schauen - neue Woche, neues Glück?
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    155,28 km
    (96,49 Meilen)

    Mit dem Auto:
    2898,43 km
    (1801 Meilen)
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  • Day12

    Die Engel sind gelandet

    May 13, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir haben es getan!
    Auch wenn wir unser Leben des öfteren an uns vorbeiziehen sehen haben, sind wir einen der aufregendsten Trails der Welt, den „Angels Landing“ gelaufen. Oder eher geklettert, der letzte Teil besteht nämlich nur daraus, dass man den Berg hochklettert. Zu Hilfe hatte man hier nur eine Stahlkette zum festhalten.
    Wir müssen aber sagen, dass sich die Anstrengung gelohnt hat. Dem Nervenkitzel war wirklich keine Grenzen gesetzt und der Ausblick vom Berggipfel war atemberaubend.

    Am Anfang verlief der Trail noch wirklich harmlos, zwar war bereits eine ordentliche Steigung vorhanden, der Weg an sich war aber gut zu gehen. Etwas mulmig zumute war uns allerdings schon bei der Ankunft am Kopf des Weges, um uns herum waren wirklich fast ausschließlich Leute mit ordentlichen Kletterschuhen und -ausrüstung. Aber wir wollten erstmal den ersten Teil schaffen und dann weiterschauen. Nach vier Kilometern und ca. 300 Höhenmeter hatten wir den „leichten“ Part des Tracks geschafft, dieser führte dann weiter auf den Berg zum sogenannten „Angels Landing“. Jetzt umdrehen und es später bereuen wollten wir allerdings auch nicht, also haben wir einfach weiter gemacht.
    Einen richtigen Weg gab es auf den nächsten 800 Metern und nochmal ca. 150 Höhenmetern allerdings nicht mehr. Lediglich eine Vorgabe anhand der Ketten, die bei schwierigen Aufstiegen zur Hilfe hing. Ansonsten ist man einfach den Vordermännern und abgetrampelten Steinen gefolgt. Teilweise war der Weg auch so schmal, dass er weniger als einen halben Meter betrug. Da war dann relativ klar wo man langzugehen hat ;).
    Mit Höhenangst ist hier also kein durchkommen, das haben auch viele bemerkt, als sie schon etwas höher waren.
    Immer wieder hat man Leute gesehen, die nicht mehr konnten oder sich in Schockstarre an das nächste feste Objekt gekrallt haben. Ein weiteres Problem war der Gegenverkehr, denn runterkommen musste man ja auch wieder irgendwie. Da es nur einen Weg gab, kam es also öfter zu Problemen Leuten die von vorne kamen. Entweder man musste sich irgendwo in einer „Safe-Zone“ aufhalten und jemanden durchlassen oder man hat sich aneinander vorbeigeschlängelt. Hier hat aber wirklich jeder auf den anderen geachtet und es gab kaum knifflige Situationen.
    Zumindest nicht kniffliger als die Situation eh schon war.
    Der Berggipfel war dann wieder relativ gerade und man konnte sich ein wenig bewegen, sich hinsetzen oder ein paar Bilder schießen.
    Das gleiche Spektakel wurde einem dann nochmal bergab geboten und wir waren froh, als wir wieder auf einem, auch dafür vorgesehen, Wanderweg gingen.

    Am Ende bleiben also ein paar Schrammen, müde Beine, wirklich schöne Bilder und Nervenkitzel der langsam wieder abklingt. Außerdem haben wir heute 11,6 km und mindestens 1000 Höhenmeter (hoch und runter) absolviert.

    Wir genießen den Abend jetzt noch bei einem kühlen Blonden und hauen uns dann hin, bevor es morgen weiter in Richtung Valley of Fire geht.

    Crew Ende.
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    150,38 km
    (93,44 Meilen)

    Mit dem Auto:
    2606,33 km
    (1619,5 Meilen)
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  • Day11

    Abenteu(r)er im Redneck-Gebiet

    May 12, 2018 in the United States ⋅ 🌙 15 °C

    Williams - Page - Sprindale (Zion National Park) - La Verkin
    https://goo.gl/maps/Ch5L3Hz6jR92

    Von Williams aus ging es für uns heute um den Grand Canyon herum in Richtung Page. Dort sind noch Ausläufer-Canyons, die teilweise im Boden verschwinden. Einen davon, den Antelope Canyon, haben wir heute mit einer geführten Tour angeschaut. Diese Teile des Landes befinden sich im Indianer-Gebiet und auch die Tour-Guides waren abstämmig von den sogenannten „Rednecks“.

    Nach dem steilen Abstieg in den engen Canyon, wurde man durch verwinkelte Steinformationen die Schlucht entlang geführt. Unser Tourguide war wirklich sehr unterhaltsam und hatte immer gute Tipps parat, was Kameraeinstellung oder bestimmte Motive betraf. Die Endresultate sind jedenfalls, genau wie live vor Ort, einfach unglaublich schön.

    Weiter ging es für uns nördlich des Grand Canyons, wo sich die Vegetation auch bereits wieder gravierend verändert. Allgemein ist es hier besiedelter und die Landschaft belebter. Das gilt für Pflanzen/Tiere und Menschen.

    Auf dem Weg in unsere neue Unterkunft in „La Verkin“ sind wir bereits durch den Zion National Park gefahren, welchen wir morgen genauer erkunden werden. Mal wieder sind wir völlig überwältigt von der Landschaft und den Naturgegebenheiten. Immer wenn man denkt man hat krasse Sachen gesehen, kommt ein paar Meilen weiter etwas neues, was einen total umhaut.

    Ein wenig verwirrt hat uns die Uhr auf dem Weg. Es scheint willkürlich wie wir uns durch die Zeitzonen bewegen. Wir sind nun durch California, Arizona, Nevada und Utah gereist und hatten bisher die gleiche Zeitzone. Hier in der Gegend machen allerdings manche Orte/Communties die Sommerzeit mit und manche nicht. So sind wir derzeit eine Stunde später als sonst unterwegs und 5 Meilen weiter ist wieder eine andere Zeit. Die machen was sie wollen, die Amis.

    Wir haben hier in La Verkin ein Airbnb und unser Gastgeber ist wirklich super nett und wohnt gleich nebenan. Er hat uns auch ein paar Tipps gegeben, was wir im Nationalpark machen sollten. Vorgeschlagen hat er uns den Trail „Angels Landing“ Das soll einer der aufregendsten Wanderrouten der Welt sein. Mal schauen ob wir uns das trauen. ;)
    Für alle interessierten:
    https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=jy6K0KoMrco

    Könnte also amazing werden.
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    138,78 km
    (86,23 Meilen)

    Mit dem Auto:
    2544,37 km
    (1581 Meilen)
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  • Day10

    Grand, grander, grandest Canyon

    May 11, 2018 in the United States ⋅ 🌫 13 °C

    Also das ist mal wirklich „Grand“.

    Ein paar Fakten vorweg:
    Am Rande der Schlucht bewegt man sich auf einer Höhe zwischen 2000 und 2400 Metern über dem Meeresspiegel.
    Der tiefste Punkt des Canyons liegt bei 360 Metern.
    Er erstreckt sich über 443 km und ist an der breitesten Stelle fast so breit wie ca. 600 Fußballplätze nebeneinander, nämlich 28,82 km.

    Bei unserer Ankunft heute morgen haben wir vor Ort schon feststellen müssen, dass Wochenende ist. Einen Parkplatz haben wir nicht mehr so einfach wie gestern gefunden und an sich war der National Park auch voller. Wir hatten bis dahin völlig das Gefühl für Wochentag bzw. Datum verloren. Jemand hat mir mal gesagt, dass das Zeichen dafür ist, vom Alltagstrott abgeschaltet zu haben. Alles richtig gemacht bisher.

    An den Klippen entlang ging heute unser Trail. Der besagte „Rim Trail“ ist insgesamt 16,5 km lang und führt den Wanderer auf der ganzen Strecke an bestimmten View Points entlang. Außerdem hat man hinter jeder Felsformation einen neuen Blick in den Canyon genossen. Insgesamt sind wir heute 15 km gelaufen, zwölf davon auf dem Rim Trail. Auch wenn sich das nicht doll anhört, ist es bei der Luft, den Temperaturen, den Wanderwegen und vor allem dem Wind nicht zu unterschätzen, die Ausblicke waren allerdings Entlohnung genug.

    Für mich ist es eines der größten Wunder dieser Welt, wie durch verschiedene Gegebenheiten und Ereignisse so etwas entstehen kann. Das muss man eigentlich im Stillschweigen genießen und das machen wir jetzt auch. Guckt euch die Bilder an und wenn ihr beeindruckt seid, nehmt das Gefühl mal Tausend. So sind wir gerade unterwegs…
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    133,58 km
    (83 Meilen)

    Mit dem Auto:
    2042,26 km
    (1269 Meilen)
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  • Day9

    Route 66, the historic one.

    May 10, 2018 in the United States ⋅ 🌫 16 °C

    Las Vegas - Seligman - Williams - Grand Canyon - Williams
    https://goo.gl/maps/PdaGoWspXe82

    Das Auto war heute mal wieder unser Freund, wir haben am Ende des Tages 337 Meilen (542,35 km) abgerissen.

    Auf dem Weg in unsere neue Unterkunft (ca. 1 Std. vom Grand Canyon entfernt) sind wir heute Teile der historic Route 66 gefahren. Seligman, eine kleiner Ort an der Route 66, nennt sich selbst die Geburtsstätte der historischen Ost-West-Verbindung der USA. Der Ort ist einer der wenigen, die sich nach dem Bau der Interstate 40 noch gehalten haben. Zwar ist der Durchgangsverkehr nicht mehr vorhanden, die Nähe zur Route 66 und die Geschichte des Dorfes halten den Andrang aber nach wie vor hoch.
    Bei Enthusiasten ist die Route 66 immer noch sehr beliebt und für viele US-Fanatiker ist es ein Muss diese Straße einmal betreten zu haben oder sie sogar komplett zu fahren (immerhin knapp 4000 Kilometer). Auch wir haben ein paar Biker und sogar einen Fahrradfahrer, mit mehr Gepäck auf dem Sattel als wir im Auto haben, gesehen. So wie es aussah kann ich mir gut vorstellen, dass er das Ding komplett fährt.

    Weiter ging es nach Williams wo unser Hotel für die nächsten zwei Tage liegt. Das ist zwar immer noch eine Auto-Stunde vom Grand Canyon entfernt, allerdings gibt es auf dem Weg nicht mehr viele Alternativen. Diese sind dann aber teilweise auch unbezahlbar, da der Grand Canyon natürlich nicht nur bei Touris, sondern auch bei Landsleuten und anderen Zielgruppen sehr beliebt ist. Diese Extra-Touren müssen wir also in Kauf nehmen.
    Nach dem Check-In sind wir noch zur besagten kleinen Schlucht aufgebrochen. Unser erster Blick in den Canyon ließ uns erstmal tief schlucken, so etwas gigantisches kann man sich nicht mal vorstellen. Das ist wohl das gewaltigste und schönste Naturspektakel was wir bisher gesehen haben, da fragt man sich doch wie so etwas entsteht - Google hat aber geregelt.
    Hat wohl ein paar Jährchen gedauert.
    Den Sonnenuntergang im Canyon konnten wir noch gut mit einem kleinen Trail verbinden, morgen werden wir aber den ganzen Tag vor Ort verbringen, es gibt sicherlich noch einige coole Spots zu erkunden. Hoffentlich entstehen dort auch ein paar gute Bilder, aber ich sage jetzt schon, dass diese niemals dem wirklichen Anblick entsprechen werden.

    Das ist einfach viel zu krass, aber morgen mehr vom Canyon.
    Tschüssikowski.
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    117,68 km
    (73,12 Meilen)

    Mit dem Auto:
    1852,36 km
    (1151 Meilen)
    Read more

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