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Nuværende
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Windige Winterreise 25/26

Der letzte Winter in D war uns zu grau und trist. Da nutzt auch das gemütliche Haus nicht viel. Jetzt geht es Richtung Südfrankreich - geruhsam und ohne feste Ziele. Læs mere
  • spiel mir das Lied vom Wind

    14. februar, Spanien ⋅ 🌙 10 °C

    Almerimar ist ein wunderbarer Ort für Wind, für viel Wind. Hier kann er heulen und johlen, fauchen und dröhnen. Durch die Straßen und um Ecken fegen. Arglosen Fußgängern in den Durchgängen und Arkaden der Wohnblocks Widerstand bieten, Schiffe zum schaukeln und schwanken bringen und luschig aufgerollte Segel ausrollen und zerfetzen. Kann sich an Masten, Stangen und Wanten reiben und die zum klingen bringen. Fender und Adiletten treiben lustig durch die Hafenbecken, auf der Suche nach neuen Ufern. Palmen wiegen ihre Blätter in ihm und Plastikflaschen trudeln wie betrunken laut klappernd über den Parkplatz.
    Auf der Frontscheibe liegt ein dünner weißlicher Film, durchsetzt mit Salzkristallen. Der kurze Regen wäscht sie zumindest hälftig wieder frei.
    Am Samstag können wir unsere Wäsche abholen. Fein gefaltet, wohl riechend. Herrlich. Nur noch auspacken und in die Schränke legen. Wir verabschieden uns von den Freunden mit der Hoffnung, uns bald in Deutschland zu treffen.
    Und nu? Der Wind hat nach einer kurzen Pause zugelegt, treibt uns zurück zu Rosinante. Fasching steht vor der Tür, überall hängen Schilder mit „Durchfahrt verboten“, das Datum ist zu klein um lesbar zu sein. Kommen wir am Wochenende überhaupt weg von hier? Versinkt Almerimar ebenfalls im karnevalistischen Ausnahmezustand? Wie ist der Wind auf dem Weg zum eigentlich für heute anvisierten Stellplatz oberhalb von El Ejido? Ja, ich bin inzwischen etwas ängstlich geworden.
    Wir wagen es und lösen die Handbremse, fahren langsam erst zu Lidl, dann zum Stellplatz im Ortsteil Pampanico. Geht die Lenkung wirklich etwas schwer oder bilde ich mir das ein? Will das Roserl etwa nicht weg von hier oder drückt der Wind derart gegen unsere Nase? Wir erreichen den Platz unbeschadet.
    Den haben wir - abgesehen von den Dauerparkern - ganz für uns! Und auch hier pfeift es zwar nicht so hör- aber dafür spürbar. Erst am Abend findet jemand den Abstellschalter. Herrlich entspannt, windstill.
    Und in Almerimar ist der Karneval um eine Woche verschoben worden. Was so ein Wind alles kann.
    Nachtrag: am Sonntag radeln Rennsportler durch Almerimar. Dafür werden die Straßen gesperrt.
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  • Unheimliche Stille

    12. februar, Spanien ⋅ 🌬 19 °C

    Der Wind macht Pause. Eine fast unheimliche Stille hat sich mit der Dunkelheit über Almerimar, über den Parkplatz, über uns gelegt. Die Ruhe vor dem nächsten Sturm? Schaut man auf die Wetterprognosen geht der Tanz heute Nacht Bzw gegen Morgen wieder los. Und damit meine ich nicht den Tanz in der nahe gelegenen Disco „Tempo“.
    Hört das überhaupt nochmal dauerhaft oder zumindest für ein paar Tage mal auf? MSN wird ja bescheiden. Infos aus Frankreich verkünden von dort nicht wesentlich bessere Wetterbedingungen. Auch Italien trotzt immer wieder Wind und Regen. Wir werden morgen noch unsere Wäsche abholen und uns dann auf unseren bewährten Stellplatz in Pampanico verkrümeln. Uns damit trösten, dass wir keine Heizung brauchen und die Sonne sich doch wieder öfter blicken lässt. Und gemütlich Richtung Grenze bummeln. In der Hoffnung auf entspanntes fahren und ruhige Stellplätze.
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  • Kleinigkeiten des Reisealltags

    11. februar, Spanien ⋅ 🌬 19 °C

    Das so schier unerschöpflich erscheinende Internet Guthaben unserer deutschen Karten nähert sich dank TV Streaming seinem Limit. Also doch eine spanische SIM Karte kaufen?! In Almerimar gibt es gleich 2 kleine Shops dafür. Und so sind wir jetzt mit zusätzlichem Datenvolumen von 240 GB und einer spanischen Movil Numero ausgestattet.
    Auf dem Rückweg inspizieren wir das Angebot der China Bazare, shoppen im Mercadona und sind wieder mal sehr angetan, was „das Dorf“ (wie es unsere hier lebenden Freunde nennen) doch so alles bietet. Die Community der hier überwinternden Segler ist sehr rührig, trifft sich zu Sport und Spiel oder zum Stammtisch. Und so einige frühere Segler sind heute mit dem Wohnmobil wieder in Almerimar - Wiederholungstäter wie wir.
    Unsere Wäsche wird derweil in der Lavanderia gewaschen und getrocknet, am Freitag können wir sie frisch-duftig und sauber abholen. Auch mal schön, so ein Service.
    Fürs Abendessen hat Mercadona gesorgt, einmal aufwärmen, fertig. Werner hat Grillhähnchen und bei mir gibt es Lasagne. Bin gespannt. Man könnte auch eine der Mikrowellen im Eingang des Mercadona nutzen, Besteck, Servietten, 2 Tische - alles da fürs schnelle Menü . Arbeiter nehmen das Angebot offensichtlich gerne an.
    Ansonsten zieht der Tag so mit den Wolken dahin. Mal mehr mal weniger davon gibt es. Strom haben wir reichlich, Wasser auch. Der Wind könnte noch etwas mehr nachlassen. Aber wir wollen ja nicht übermütig werden. Die Sonne scheint, wir brauchen keine Heizung - herrlich
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  • Almerimar

    10. februar, Spanien ⋅ 🌬 19 °C

    2 Nächte auf dem sehr angenehmen Platz am Ortsrand von El Ejido. Öl nachfüllen, trinkWasser auffüllen, ein Schwätzchen mit den heute neu eingetroffenen deutschen Wohnmobilen. Bei einem RÜD Kennzeichen gibt es ja für mich kein halten mehr, da darf auch der Kaffee kalt werden. Ok, der Fahrer hat in Taunusstein gewohnt und ist vor 4 Jahren nach Ostfriesland emigriert. Aber als gebürtiger MEENZER ist er von Natur aus gesprächsfreudig. Das 2. Fahrzeug kommt aus Göttingen und lässt hier einen Ölwechsel machen. Hättet er sogar selber machen können, die Grube darf auch in Eigenregie genutzt werden.
    Uns zieht es trotzdem runter nach Almerimar, wollen Wäsche in der lavanderia waschen lassen.
    Gleich neben dem Golfhotel und - platz finden wir ein windgeschütztes Plätzchen und kommen gleich mit der Nachbarin ins Quatschen. Kommunikationstag heute.
    Jetzt aber fix die Wäsche weg bringen. Auf dem Rückweg ein Stop beim jetzt deutlich näher gelegenen Mercadona. Und auch wenn wir hier jammern über zuviel Wind - wir waren ohne Jacke unterwegs und haben bei Temperaturen um die 20 grad nicht gefroren.
    Zum Mittag gibt es Nachtisch noch ein Pasteis del nada. Wenn schon nicht Portugal, dann wenigstens ein von dort kommendes Postre
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  • Deja-vu

    8. februar, Spanien ⋅ ⛅ 11 °C

    Eine gute Stunde Fahrtzeit von Torrox nach El Ejido zeigt die Navigation an. Der Optimist neben mir sagt: na, da rechnen wir aber ein bisschen was drauf.
    Recht hat er. Der Wind pfeift noch ordentlich und drückt gerade auf den vielen Viadukten ordentlich gegen Rosinante, unsere fahrende Schrankwand. Da heißt es langsam fahren und gut gegensteuern. Vor mir liegt eine der längsten Stunden meines Lebens. Über jeden Tunnel und jeden Berg Richtung Meer freue ich mich und bin total erleichtert, als die Ausfahrt angekündigt wird.
    Selbst auf dem Platz hier, hinter Gebäuden und Mauern pustet es noch kräftig.
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  • Torrox

    7. februar, Spanien ⋅ 🌧 11 °C

    Wir trauen uns und machen zwischen 2 Schauern einen kleinen Spaziergang in den Ort. Zwischen den eng aneinander gebauten Häusern führt eine gepflasterte Straße steil bergab. Wehe dem, der hier parkt und sich nicht auf seine Handbremse verlassen kann.
    Erstaunt entdecken wir, dass der kleine Ort einiges zu bieten hat. Und dabei sind wir noch nicht mal bis zum Zentrum gekommen. Wo es eine Markthalle und hübsche (zumindest im Sommer) Plätze geben soll.
    Von uns gibt es für Torrox auf jeden Fall eine klare Empfehlung, denn mehrere Einkaufsmöglichkeiten, Bars und Restaurants, ein Hallenbad, bankautomat … wenn man ausreichend Wasser im Tank und die anderen Tanks leer hat, kann man es hier gut einige Tage aushalten.
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  • Torrox

    6. februar, Spanien ⋅ 🌧 12 °C

    Wir machen so eine Art Rolle rückwärts, Portugal ist storniert. Eben hab ich noch die kleinen Orte am Guadiana und im Alentejo rausgesucht. Hab mich auf Vinho Verde und Azulejos gefreut. Und stattdessen gucke ich nach Stellplätzen auf der Strecke La Linea-Provence. Wir nutzen die einigermaßen günstige Vorhersage für heute mit wenig Regen und weniger Wind. Checken die Straßenlage und befinden alles für die Weiterfahrt geeignet. Erstmal regnet es noch häufiger, dann kommt die Sonne durch und es wird warm im Auto. In Velez Málaga entsorgen wir an einer Tankstelle und füllen den Kühlschrank wieder auf. Stehen bleiben kann man hier nicht, viel weiter wollen wir aber auch nicht.
    So landen wir erstmal in Torrox. Aber nicht am Strand, sondern auf dem Berg. 1,2km geht es doch Richtung Wasser, dann 1,8 km bergauf…… will die Navi Tante mich veräppeln??? Offenbar nicht, denn gleich gegenüber des alten Klosters geht es auf eine Art Parkplatz. Ziel erreicht. Umgeben von Mauern Sonnen sich große Pfützen, stehen malerisch verteilt ein paar Mobile Wohnungen. Ein junger Mann zupft die Saiten seiner Klampfe, ein Schäferhund hechtet seinem Ball hinterher. Hier stehen ausnahmsweise nur deutsche Fahrzeuge.
    Vor der nächsten Regenhusche spaziere ich zum Kloster. Erbaut auf einem Aussichtspunkt bietet es auch heute noch einen tollen Blick. Da überhört man fast das Rauschen der mehrspurigen 7 unter uns. Ob es hier die AP/AV oder gar beides ist - grad nebensächlich.
    Die alten Klostermauern beherbergen heute Verwaltungsbüros und sind gut erhalten.
    Die Regenwolke über den Bergen wird dunkler und kommt näher - ich verzieh mich in unser rolling home.
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  • Freisteher Platz die 2.

    2. februar, Spanien ⋅ 🌧 11 °C

    Here we are again . Wir hatten mit mehr Wohnmobilen gerechnet. Aber es stehen fast nur Wohnmobile hier, die wir schon von letzter Woche kennen. Also sitzen wir jetzt das Wetter an bewährter Stelle erstmal aus.Læs mere

  • Nur ums Eck

    2. februar, Spanien ⋅ 🌧 12 °C

    72 Stunden Lebenszeit und 45€ weniger später verlassen wir die Marina Alcaidesa. 72 Stunden ist die maximale Standzeit hier.. Wir werden noch ordentlich gewaschen, aber Entsorgung muss sein. Der Regen prasselt auf uns runter, die Türen muss man festhalten bzw. Sich kräftig dagegen stemmen. Nach einer windstillen und trockenen Nacht hat heut früh jemand den Wetterschalter umgelegt. Ok mit Ankündigung aber hätte ja auch anders sein können. Eigentlich wollten wir nach Los barrios. Nachdem ich aber noch einen Bericht finde, das es auch dort zu Überschwemmungen kam, zucken wir zurück. Und nu? Ratlosigkeit macht sich breit. Die Provinz Cádiz ist grad sehr gebeutelt, lange fahren wollen wir bei dem Wetter auch nicht. Wir holpern über arg löchrige Straßen und finden ein Plätzchen in einer Parkbucht am Strand. Schieben Rosi‘s Heck über den hier breiten Gehweg. Erstmal frühstücken, gucken wieder mal auf den Berg, zählen die Frachter die wieder auf Reede liegen, dann sehen wir weiter . Spanien in diesem Winter ist grad sehr feuchtLæs mere

  • Auf der Jagd nach Croqs

    31. januar, Spanien ⋅ ⛅ 15 °C

    Croqs will er kaufen, der Navigator. Und nicht irgendwo, nein in Gibraltar muss es sein. Tapfer stiefele ich mit ihm los. Den Laden von „damals“ gibt es nicht mehr, in den Schuhgeschäften von heute gibt es nur die Wahl zwischen gefütterten Croqs (will „Er“ nicht) und Farben vor denen selbst ich zurück schrecke. Enttäuschend die Aktion. Ansonsten ist die Fußgängerzone bevölkert von Familien mit Kindern in allen Altersstufen, Rentnern die sich jahrelang (wahrscheinlich eine Woche) nicht mehr gesehen haben und die mittendrin erstmal die Neuigkeiten austauschend stehenbleiben und alles blockieren. Dazu junge Leute auf erfolgreicher Shoppingtour (zumindest tragen sie viele Einkaufstüten mit sich. Und jede Menge Hunde. Große, kleine, solche die in Kinderwagen gefahren werden müssen und solche, die man leicht übersehen kann im Gedränge. Über dem Platz der alten casematten wabert der Fettgeruch von Fish & Chips nicht wirklich appetitlich und irgendwie ist mir das Getümmel hier grad etwas Zuviel von allem.
    Ich schleppe mich mittlerweile von Bank zu Bank, meine Hüfte findet die Aktion gar nicht spaßig. Gut, dass ich die Walking Stöcke zur Unterstützung habe. Und gut, dass wir Gibraltar 2012/2013 schon so ausgiebig erkundet haben.
    Immerhin scheint die Sonne und der Wind orgelt nicht mehr gar so laut durch den Hafen
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  • Marina Alcaidesa

    30. januar, Spanien ⋅ 🌬 16 °C

    Als wir im November 2012 hier mit dem Boot festmachten, war ich extrem unwirsch und sauer: auf das Wetter (es regnete), auf den Skipper, auf die Anmeldepier (aus Beton, den Wellen ausgesetzt, kein marinero weit und breit) und nicht zuletzt auf den Skipper. Der partout hierher wollte.
    Wir haben dann tolle Menschen kennengelernt, zu denen wir heute noch teils guten Kontakt haben. Hatten einen arbeitsreichen Winter, haben viel von Andalusien gesehen, in einem Sturm Angst um unser Schiff gehabt und viele gesellige Stunden in der Marinabar, im Café in der Stadt oder an Bord eines Schiffes verbracht. Kurz: es war ein toller Winter in einer kleinen, aber feinen Seglercommunity
    Heute liegen viel mehr Yachten hier. Rundherum wird gebaut, wir erkennen vieles nicht mehr. Wohnmobile und Autos bevölkern den breiten Pier rund um die Stege.
    Nur das Wetter, das ist genau usselig wie damals. Und die Anfahrt war auch spannend: Umleitungen, Einbahnstraßen, ein Navi dass unerbittlich „auf Anfang“ führt.
    Jetzt heult der Wind in den Wanten der Schiffe vor uns. Und es ist alles anders und doch vertraut
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  • La Línea de la Concepción

    29. januar, Spanien ⋅ 🌬 18 °C

    Die Starkwind und -regenphase haben wir gut überstanden. Die vielen Überlegungen, ob unser Stellplatz gut gewählt ist, haben sich ausgezahlt. Fast sind wir überrascht, als wir die Fotos und Videos zu den Schäden andernorts sehen. Dagegen sind ein paar abgebrochene Äste absolut harmlos.
    Heute ist es deutlich ruhiger und sogar der blaue Himmel schimmert mal für kurze Zeit durch.
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  • Regen und Wind

    27. januar, Spanien ⋅ 🌧 13 °C

    Dem Regen lauschen, vom Wind geschüttelt werden und dem Tag beim werden zusehen, Spanien im Winter. Grad nicht sooo schön. Aber so iss es nun mal.

  • Repeat

    26. januar, Spanien ⋅ ☁️ 16 °C

    Auch wenn hier grad allgemeine Aufbruchsstimmung ist inclusive berührender Abschiedsszenen der Familien mit Kindern, wir bleiben hier noch stehen. Das Wetter ist überall eher feucht-windig. Hier haben wir wenigstens einen schönen Ausblick aufs Meer, den Strand dichtbei. Ab und zu guckt sogar die Sonne raus, was unsere solarpaneele umgehend zur Arbeit motiviert.
    Später ziehen wir dann doch nochmal um. Nur wenige Meter weiter. Das Gras auf der anderen Weide ist ja bekanntlich immer grüner. In unserem Fall erhoffen wir uns mehr Windschutz.
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  • Fast in Gibraltar

    25. januar, Spanien ⋅ 🌧 14 °C

    Gestern Abend wurde der Parkplatz in Benalmadena noch von der Polizei geräumt. Werner sieht zwar Blaulicht, aber zu uns kommt keiner. So bleiben wir mit 5, 6 Wohnmobilen unbehelligt stehen, das Gros von bestimmt 60 Wohnmobilen darf sich einen neuen Platz für die Nacht suchen. Wir schlafen ruhig nachdem die Ps Boliden mit den röhrenden Motoren ihre Runde durch den Ort fertig gedreht haben. Der nächste Tag bringt wieder viel Wind und Regen. Wir ziehen Richtung Gibraltar. Sind etwas verwirrt durch die Route - gab es „damals“ hier alles auch schon so??? Den Parkplatz kurz vorm Torre und etwas oberhalb vom Strand gab es 2012/2013 definitiv schon. Aber Wohnmobile standen seinerzeit keine hier, da bin ich mir ganz sicher. Wir, 3 Seglerfrauen, hatten mit einem Leihwagen einen Ausflug hierher gemacht. Hatten Strandengel in den Sand gemalt und rund geschliffene Glasscherben in blau, grün und weiß gesammelt.
    Heute ist das Wetter usselig, schnell ein paar Fotos, vom Rock of Gibraltar, von den auf Reede liegenden Schiffen, von den Wohnmobilen. Eine bunte Mischung aus Nobelliner, individuellem Ausbau und ganz normalen (auch nicht mehr taufrischen) Wohnmobilen steht hier. Man lächelt sich freundlich zu und sagt Hallo. Mehr gibt das Wetter heute nicht her.
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  • Benalmadena

    24. januar, Spanien ⋅ ⛅ 11 °C

    Es regnet immer wieder - in der Nacht. Starke Windböen schütteln Rosinante ein paarmal kräftig durch. 2 Nächte haben wir in Almayate verbracht. Verwundert die überfallartige Ankunft von gleich 5 Wohnmobilen am Vormittag beobachtet.
    Wir fahren ein paar Kilometer noch auf der N340 bevor wir die Umgehung von Málaga via Autovia wählen. Málaga zieht sich weit in die umgebenden Berge, der Verkehr ist entsprechend stärker.
    Werner wünscht sich als nächsten Stop Benalmadena. Da gibt es einen großen Platz mit VE. Für 5€ könnte man hier stehen und dem Service nutzen. Zwischen 10 und 15 Uhr ist ein älterer, etwas muffelig wirkender Mann vor Ort, kassiert und beaufsichtigt - was auch immer. Die Wohnmobile stehen jedenfalls Schlange, die Plätze sind fast alle besetzt. Also weichen auch wir erstmal auf die umliegenden Parkmöglichkeiten aus. Wohnmobile wohin man schaut. Und ein freier Wasserhahn. Super, da können wir doch zumindest schonmal den Wassertank auffüllen. Sparsam wie wir sind passen gerade mal 20 Liter rein. Den Rest wollen wir in la Linea erledigen…. Falls wir dort einen Platz bekommen, mit Blick auf The Rock - wir werden sehen.
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  • Almayate

    22. januar, Spanien ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir irren von Parkplatz zu Parkplatz entlang der N 340. entweder matschig vom Regen, mitten in der Stadt, direkt neben der Straße oder voll! Aber sowas von voll. Wir staunen, wo so mancher sein Wohnmobil parkt, nur um den Blick aufs Meer zu haben? Da sieht man die gewagtesten Plätze (aus unserer Sicht). Ganz ungeplant seh ich dann rechts voraus zwei Wohnmobile auf einem großen Platz. Relativ Wind geschützt, fester Untergrund - der iss es doch und alle gute Dinge sind ja bekanntlich 3. und mit Blick auf El torroLæs mere

  • Unterwegs

    22. januar, Spanien ⋅ ☀️ 8 °C

    Wir verlassen das wirklich nette Valle de Benaudalla durch ein Tal mit schroffen Felswänden. Ein ziemlich trockenes Flussbett windet sich zwischen Fels und Straße. Trotzdem scheint es hier ausreichend Wasser zu geben, es gibt viel Grün, Gemüse und Orangenbäume. Und am Ortsausgang eine gefasste Quelle. Hier holen viele ihr Trinkwasser anstatt es im Supermarkt zu kaufen. Gefällt uns wirklich gut die Region. Vielleicht auch, weil es so viele Bäume gibt. Über die N340 geht es durch Almunecar weiter Richtung Málaga. Eine tolle Landschaft mit spektakulären Ausblicken auf Buchten zwischen steilen Felsen und mit oft sehr ansprechender Bebauung. Aber eher was für Bergziegen und Hanghingel (Hochdeutsch; hanghühner, das sind die mit einem kürzeren Bein 🤭🫣).
    Auf einem Parkplatz legen wir eine zweite Kaffeepause ein. Es weht ganz ordentlich, ist aber sonnig. Und unsere Nasen werden vom Mittelmeer Duft nach Kräutern und Pinien draußen und Zitronen drinnen umgeben. Die gelben Früchte haben wir zusammen mit einigen Avocados von Gitti und Roland mitbekommen, eigene Ernte - ein klein wenig bin ich neidisch.
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  • Wiedersehen nach 10 Jahren

    21. januar, Spanien ⋅ ☁️ 12 °C

    Aus unserer Seglerzeit kennen wir Gitti und Roland. Die - wie so viele - ihr Boot auch verkauft und jetzt ein Haus in Spanien gekauft haben. Der gar nicht so kleine Ort liegt oberhalb von Motril und präsentiert sich bei der Durchfahrt recht nett. Die Bevölkerung sei neu Bewohnern recht aufgeschlossen gegenüber und es leben einige Deutsche, Niederländer und Engländer hier. Wir folgen dem Friedhofs Schild über steile Straßen bis zum Haus der Bekannten. Das einen tollen Blick über die Stadt, in die Berge und auf die gegenüberliegende Festung bietet. Schon nett hier. Ein unbebautes, zum Verkauf stehendes Nachbargrundstück bietet uns einen Platz für die Nacht an, etwas schief aber ruhig.Læs mere

  • Positiv überrascht

    20. januar, Spanien ⋅ ☀️ 14 °C

    Wir geben eine ganz klare Empfehlung für Alamar in Almerimar. Die können nicht nur Bootselektrik/elektronik, sondern auch Wohnmobile. Und das zu einem sehr fairen Preis. Wir sind mehr als positiv überrascht an diesem Vormittag und Strahlen mit der Sonne um die Wette. Allein die Arbeitszeit lag in Summe bei mehr als den berechneten 4 Stunden.
    Dazu hatten wir noch einen ruhigen Übernachtungsplatz im Hof hinter der Werkstatt mit Strom! Denn mit mehreren Gewichten auf dem Dach wäre eine Umsiedelung nicht möglich gewesen.
    Die kommende Nacht verbringen wir fast am Strand und lauschen dem bewegten Meer
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  • Alamar in Almerimar

    19. januar, Spanien ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir stehen im Hinterhof, neben uns ruhen die Boote aus. Das ist unsere vertraute Umgebung. So viele Tage haben wir auf solchen boatyards verbracht und im Schweiße unseres Angesichtes geschliffen, abgeklebt, gemalert.
    Heute lassen wir arbeiten. Und dürfen über Nacht hier stehen bleiben. Morgen geht es an die finale Installation
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  • Warten auf Montag

    19. januar, Spanien ⋅ ☀️ 7 °C

    Wo andere Stellplätze mit freiem Blick auf die endlose Ödnis der kahlen Winterlandschaft oder alternativ das Meer bevorzugen, stehen wir gerne mit Industrieflair. Hohe Mauern, Stacheldraht, Kiesflächen - unser bevorzugtes Habitat? Könnte man meinen. Da wir meist nicht lange verweilen, sehen wir Stellplätze eher pragmatisch denn romantisch. Und so ist auch dieser ausgewählt worden. Denn hier warten wir auf die neuen solarpaneele. Füllen unsere Batterien auf, putzen die Scheiben, sitzen den Regenfreitag entspannt aus, nutzen das geräumige Badezimmer mit unendlich viel heißem Wasser. Warten auf Monday - dann Düsen wir wieder runter ans Meer, durch die endlose Weite des Plastikmeeres, das irgendwann scheinbar nahtlos ins echte Meer übergeht.Læs mere

  • Kein Strom

    15. januar, Spanien ⋅ ☀️ 15 °C

    Reparatur stop. Die Solar Paneele arbeiten nicht. Spencer von Alamar Almerimar checkt. Fazit: eines arbeitet gar nicht mehr, das andere nur noch zu 50%. Montag sollen die neuen hier eintreffen. Die alten sind runter, jetzt muss noch die Jahrhundert klebepampe vom Dach gekratzt werden. Streetwork in Almerimar.Læs mere

  • Am Meer

    10. januar, Spanien ⋅ ☁️ 14 °C

    Die Luft ist kühl, der Strand zeigt deutlich, wo sich die Brandung die letzten beiden Tage abgearbeitet hat. Zwei Segelboote laufen in den Hafen ein, ein Katamaran ankert. Ausgelassen tobende Hunde und behütet über die niedrige Mauer turnende kleine Kinder. Man flaniert entspannt in den Abend oder dreht eine letzte Joggingrunde. Ein Abend am Meer - Balsam für die hustende SeeleLæs mere

  • Almerimar

    9. januar, Spanien ⋅ 🌙 14 °C

    Husten, Husten, Husten. Seit Sonntag bellen und schniefen wir uns in gemeinsamem Leiden durch die Tage und Nächte. Liegen 3 Tage komplett flach. Die Abfahrt wird immer wieder verschoben. Wir wanken lediglich mal zur Dusche, um gleich wieder komatös den Tag zu verschlafen. Aber irgendwann sind die Vorräte aufzufüllen, der Wassertank leert sich rapide. Dafür müssen wir einen Platzwechsel vornehmen. Mit dem Ortswechsel, der Fahrerei in strahlendem Sonnenschein nach El Ejido runter komme ich an meine Grenzen. Im musikalisch überbeschallten Lidl steh ich kurz vorm ausflippen. Wie kann man hier nur arbeiten! Nur raus hier!
    Dann stehen wir wieder auf dem Parkplatz in Almerimar unweit des Strandes. Das Meer rauscht, der Wind heult ein monotones Lied, Rosinante schwankt… oder schwanke ich? Ein schnelles Abendessen - dann ist schon wieder Bettzeit für mich. Fit fühlt sich anders an.
    Erwähnen muss ich, dass die Betreiber des Stellplatzes in Dalias unglaublich hilfsbereit waren. Sogar zum Arzt wollte man uns fahren oder zum einkaufen damit wir das Wohnmobil nicht bewegen müssten.
    Nichtsdestotrotz ist es hier unten deutlich wärmer und Meeres Rauschen ist doch immer heilsam. Irgendwie.
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