Kotor ➡️ Dubrovnik
May 8 in Croatia ⋅ ☁️ 17 °C
Tag 25 - In unserer Unterkunft war die Gemeinschaftsküche wirklich nicht erwähnenswert, daher starteten wir das erste Mal ohne einen Kaffee in den Tag. Bei unserem ersten Tagesziel wird es wohl einen Kaffee geben...
Auf dem Weg lag aber noch die schlimmste Abbiegung unsere bisherigen Reie, 9% Steigung, an der Bergkuppe ein Stoppschild und dann rechts auf die Haupteinfahrtstraße abbiegen. Gleich hinter der Einfahrt ein gut benutzter Zebrastreifen. Da haben die Kupplung, Handbremse und unsere Nerven schon sehr gelitten.
Die Stadt Kotor hat uns aber für alles entschädigt. Eine von den Byzantiner*innen, Venezianer*innen und Osman*innen geprägt Hafenstadt, gelegen in einem wunderschönen Fjord. Damals war der einzige Zugang das Meer. Mit einer mittelalterlichen Festung, die stark an die Gassen von Venedig erinnert. Von der Festung dann der schöne Blick auf den Fjord, Hafen, die Marina und zwei Kreuzfahrtschiffe.
Der erste Schock kam aber schnell, hier wurden 5€ für einen Espresso aufgerufen, danke nein. Vor der ersten Kirche saßen, bei einem Kaffee, Einheimische und unterhielten sich lautstark. Das war ein Zeichen für uns. Einheimische wissen, wo es guten und günstigen Kaffee gibt. Ein Café Americano, ein sehr leckeres Quarkbällchen und ein Glas Wasser für 1,60€, unser Wohlfühlplatz mit einer Katze auf dem Schoß.
Nach dem wir in jeder Gasse zwei Mal waren ging es Richtung Dubrovnik, eine angenehme Fahrt, mit ca 45 Min Grenzkontrolle. Nach der Grenze unsere Mittagspause, das Verdeck wurde geöffnet und wir sind, bei angehen 20°C, offen über die Passstrasse nach Dubrovnik gestartet. Bei der Buchung der Unterkunft hatten wir bemerkt, die Stadt ist ein sehr teures Pflaster. Da wurde bei der Unterkunft geknausert. Wir haben zwar einen schönen Blick auf die Bucht aber eine Stunde und 1000 Treppenstufen in die Stadt. Einen öffentlichen Nahverkehr scheint es hier nicht wirklich zu geben.
Unserer erster Eindruck ist vernichtent, laut, teuer und nicht schön. Wären wir nur in Kotor geblieben. Dort war es doppelt so schön und die Übernachtung halb so teuer, auf den Cent genau. Wir ahnen, dass die Altstadt uns entschädigen wird, aber die besuchen wir erst morgen.
Abends haben wir uns schön bekocht, mit einheimischen Wein auf der Terrasse getrunken und doch noch einen sehr schönen Abend gehabt. Gespannt ob morgen die Stadt Ihren ersten Eindruck verbessern kann.
🚙 101 km, 🚶🏻🚶🏼 5 km, ⛪ 4Read more






















TravelerWas für ein Abenteuer, mit Höhen und Tiefen und ein Katzenparadies. Zählt Ihr die eigentlich auch ? 🐈🐈⬛😻